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#lebenspartnerschaft — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #lebenspartnerschaft, aggregated by home.social.

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  1. CW: 25 Jahre "Homo-Ehe"

    Habe aus diesem Anlass mal wieder einen Blogartikel rausgekramt und finde den immer noch zutreffend.

    "Wenn einige Aktivist*innen, Medien und Politiker*innen es heute so aussehen lassen, als habe die gesamte queere Emanzipationsgeschichte nie auf irgendeinen anderen Zielpunkt zugestrebt als auf die Eheöffnung, dann ist das durchaus ein Akt des Ballastabwerfens und der Geschichtsklitterung. Es gilt, die Bewegungsgeschichte von ihren schmuddeligen Anteilen zu reinigen und die Forderungen nach freierer, ungebundenerer, selbstbestimmterer und nicht von traditionellen Ideologien und Normen eingehegter, queerer Sexualität, die diese Bewegung/en eben auch geprägt hatten, in die Vergessenheit zu drängen."
    [...]
    "Die bürgerliche Assimilationspolitik ging mit einer Verarmung der politischen Visionen einher: Bis in die 90er Jahre hinein hatten verschiedene Aktivist*innen an wirklichen Perspektivwechseln in der Familienpolitik gearbeitet. Sie hatten Konzepte für eine umfassendere gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung verschiedener Beziehungsformen jenseits von Monogamie und Familie formuliert und diese endlich bis in die Parteien hineingetragen. Es wäre nun an der Zeit gewesen, über konkrete Umsetzungen nachzudenken. Aber das alles wurde von den Bildern fliegender Brautsträße hinweggefegt, als habe es nie stattgefunden. Oder ist irgendwo eine wirklich moderne Reform des Familienrechts in Sicht? Irgendeine frische Vision noch im Gespräch? Die Fixierung auf die Ausdehnung der bestehenden Privilegien auf einen weiteren Kreis (seriell-) monogamer Paare bei gleichzeitiger Verdrängung politischer Konzepte, die eine größere Vielfalt von Lebensmodellen und die Bedürfnisse anderer deprivilegierter Menschen einschließen wollten, hatte einen politischen Preis, den nun die gesamte Gesellschaft zahlt. Die Bedürfnisse von Menschen, die wirklich anders leben als die bisher Privilegierten kommen in der politischen Praxis weiterhin kaum vor."

    (2015)

    derzaunfink.wordpress.com/2015

    #LGBTQIA* #HomoEhe #Lebenspartnerschaft #QueereGeschichte

  2. CW: 25 Jahre "Homo-Ehe"

    Habe aus diesem Anlass mal wieder einen Blogartikel rausgekramt und finde den immer noch zutreffend.

    "Wenn einige Aktivist*innen, Medien und Politiker*innen es heute so aussehen lassen, als habe die gesamte queere Emanzipationsgeschichte nie auf irgendeinen anderen Zielpunkt zugestrebt als auf die Eheöffnung, dann ist das durchaus ein Akt des Ballastabwerfens und der Geschichtsklitterung. Es gilt, die Bewegungsgeschichte von ihren schmuddeligen Anteilen zu reinigen und die Forderungen nach freierer, ungebundenerer, selbstbestimmterer und nicht von traditionellen Ideologien und Normen eingehegter, queerer Sexualität, die diese Bewegung/en eben auch geprägt hatten, in die Vergessenheit zu drängen."
    [...]
    "Die bürgerliche Assimilationspolitik ging mit einer Verarmung der politischen Visionen einher: Bis in die 90er Jahre hinein hatten verschiedene Aktivist*innen an wirklichen Perspektivwechseln in der Familienpolitik gearbeitet. Sie hatten Konzepte für eine umfassendere gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung verschiedener Beziehungsformen jenseits von Monogamie und Familie formuliert und diese endlich bis in die Parteien hineingetragen. Es wäre nun an der Zeit gewesen, über konkrete Umsetzungen nachzudenken. Aber das alles wurde von den Bildern fliegender Brautsträße hinweggefegt, als habe es nie stattgefunden. Oder ist irgendwo eine wirklich moderne Reform des Familienrechts in Sicht? Irgendeine frische Vision noch im Gespräch? Die Fixierung auf die Ausdehnung der bestehenden Privilegien auf einen weiteren Kreis (seriell-) monogamer Paare bei gleichzeitiger Verdrängung politischer Konzepte, die eine größere Vielfalt von Lebensmodellen und die Bedürfnisse anderer deprivilegierter Menschen einschließen wollten, hatte einen politischen Preis, den nun die gesamte Gesellschaft zahlt. Die Bedürfnisse von Menschen, die wirklich anders leben als die bisher Privilegierten kommen in der politischen Praxis weiterhin kaum vor."

    (2015)

    derzaunfink.wordpress.com/2015

    #LGBTQIA* #HomoEhe #Lebenspartnerschaft #QueereGeschichte

  3. CW: 25 Jahre "Homo-Ehe"

    Habe aus diesem Anlass mal wieder einen Blogartikel rausgekramt und finde den immer noch zutreffend.

    "Wenn einige Aktivist*innen, Medien und Politiker*innen es heute so aussehen lassen, als habe die gesamte queere Emanzipationsgeschichte nie auf irgendeinen anderen Zielpunkt zugestrebt als auf die Eheöffnung, dann ist das durchaus ein Akt des Ballastabwerfens und der Geschichtsklitterung. Es gilt, die Bewegungsgeschichte von ihren schmuddeligen Anteilen zu reinigen und die Forderungen nach freierer, ungebundenerer, selbstbestimmterer und nicht von traditionellen Ideologien und Normen eingehegter, queerer Sexualität, die diese Bewegung/en eben auch geprägt hatten, in die Vergessenheit zu drängen."
    [...]
    "Die bürgerliche Assimilationspolitik ging mit einer Verarmung der politischen Visionen einher: Bis in die 90er Jahre hinein hatten verschiedene Aktivist*innen an wirklichen Perspektivwechseln in der Familienpolitik gearbeitet. Sie hatten Konzepte für eine umfassendere gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung verschiedener Beziehungsformen jenseits von Monogamie und Familie formuliert und diese endlich bis in die Parteien hineingetragen. Es wäre nun an der Zeit gewesen, über konkrete Umsetzungen nachzudenken. Aber das alles wurde von den Bildern fliegender Brautsträße hinweggefegt, als habe es nie stattgefunden. Oder ist irgendwo eine wirklich moderne Reform des Familienrechts in Sicht? Irgendeine frische Vision noch im Gespräch? Die Fixierung auf die Ausdehnung der bestehenden Privilegien auf einen weiteren Kreis (seriell-) monogamer Paare bei gleichzeitiger Verdrängung politischer Konzepte, die eine größere Vielfalt von Lebensmodellen und die Bedürfnisse anderer deprivilegierter Menschen einschließen wollten, hatte einen politischen Preis, den nun die gesamte Gesellschaft zahlt. Die Bedürfnisse von Menschen, die wirklich anders leben als die bisher Privilegierten kommen in der politischen Praxis weiterhin kaum vor."

    (2015)

    derzaunfink.wordpress.com/2015

    #LGBTQIA* #HomoEhe #Lebenspartnerschaft #QueereGeschichte

  4. CW: 25 Jahre "Homo-Ehe"

    Habe aus diesem Anlass mal wieder einen Blogartikel rausgekramt und finde den immer noch zutreffend.

    "Wenn einige Aktivist*innen, Medien und Politiker*innen es heute so aussehen lassen, als habe die gesamte queere Emanzipationsgeschichte nie auf irgendeinen anderen Zielpunkt zugestrebt als auf die Eheöffnung, dann ist das durchaus ein Akt des Ballastabwerfens und der Geschichtsklitterung. Es gilt, die Bewegungsgeschichte von ihren schmuddeligen Anteilen zu reinigen und die Forderungen nach freierer, ungebundenerer, selbstbestimmterer und nicht von traditionellen Ideologien und Normen eingehegter, queerer Sexualität, die diese Bewegung/en eben auch geprägt hatten, in die Vergessenheit zu drängen."
    [...]
    "Die bürgerliche Assimilationspolitik ging mit einer Verarmung der politischen Visionen einher: Bis in die 90er Jahre hinein hatten verschiedene Aktivist*innen an wirklichen Perspektivwechseln in der Familienpolitik gearbeitet. Sie hatten Konzepte für eine umfassendere gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung verschiedener Beziehungsformen jenseits von Monogamie und Familie formuliert und diese endlich bis in die Parteien hineingetragen. Es wäre nun an der Zeit gewesen, über konkrete Umsetzungen nachzudenken. Aber das alles wurde von den Bildern fliegender Brautsträße hinweggefegt, als habe es nie stattgefunden. Oder ist irgendwo eine wirklich moderne Reform des Familienrechts in Sicht? Irgendeine frische Vision noch im Gespräch? Die Fixierung auf die Ausdehnung der bestehenden Privilegien auf einen weiteren Kreis (seriell-) monogamer Paare bei gleichzeitiger Verdrängung politischer Konzepte, die eine größere Vielfalt von Lebensmodellen und die Bedürfnisse anderer deprivilegierter Menschen einschließen wollten, hatte einen politischen Preis, den nun die gesamte Gesellschaft zahlt. Die Bedürfnisse von Menschen, die wirklich anders leben als die bisher Privilegierten kommen in der politischen Praxis weiterhin kaum vor."

    (2015)

    derzaunfink.wordpress.com/2015

    #LGBTQIA* #HomoEhe #Lebenspartnerschaft #QueereGeschichte

  5. CW: 25 Jahre "Homo-Ehe"

    Habe aus diesem Anlass mal wieder einen Blogartikel rausgekramt und finde den immer noch zutreffend.

    "Wenn einige Aktivist*innen, Medien und Politiker*innen es heute so aussehen lassen, als habe die gesamte queere Emanzipationsgeschichte nie auf irgendeinen anderen Zielpunkt zugestrebt als auf die Eheöffnung, dann ist das durchaus ein Akt des Ballastabwerfens und der Geschichtsklitterung. Es gilt, die Bewegungsgeschichte von ihren schmuddeligen Anteilen zu reinigen und die Forderungen nach freierer, ungebundenerer, selbstbestimmterer und nicht von traditionellen Ideologien und Normen eingehegter, queerer Sexualität, die diese Bewegung/en eben auch geprägt hatten, in die Vergessenheit zu drängen."
    [...]
    "Die bürgerliche Assimilationspolitik ging mit einer Verarmung der politischen Visionen einher: Bis in die 90er Jahre hinein hatten verschiedene Aktivist*innen an wirklichen Perspektivwechseln in der Familienpolitik gearbeitet. Sie hatten Konzepte für eine umfassendere gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung verschiedener Beziehungsformen jenseits von Monogamie und Familie formuliert und diese endlich bis in die Parteien hineingetragen. Es wäre nun an der Zeit gewesen, über konkrete Umsetzungen nachzudenken. Aber das alles wurde von den Bildern fliegender Brautsträße hinweggefegt, als habe es nie stattgefunden. Oder ist irgendwo eine wirklich moderne Reform des Familienrechts in Sicht? Irgendeine frische Vision noch im Gespräch? Die Fixierung auf die Ausdehnung der bestehenden Privilegien auf einen weiteren Kreis (seriell-) monogamer Paare bei gleichzeitiger Verdrängung politischer Konzepte, die eine größere Vielfalt von Lebensmodellen und die Bedürfnisse anderer deprivilegierter Menschen einschließen wollten, hatte einen politischen Preis, den nun die gesamte Gesellschaft zahlt. Die Bedürfnisse von Menschen, die wirklich anders leben als die bisher Privilegierten kommen in der politischen Praxis weiterhin kaum vor."

    (2015)

    derzaunfink.wordpress.com/2015

    #LGBTQIA* #HomoEhe #Lebenspartnerschaft #QueereGeschichte

  6. 25 Jahre "Homo-Ehe".

    Am 1. August 2001 konnten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Deutschland eine eingetragene Lebenspartnerschaft registrieren lassen.

    Das "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften" bestand vorwiegend aus Diskriminierungen.

    Diese wurden von der Öffentlichkeit weitgehend aktiv ignoriert oder aktiv begrüßt. Das bald geläufige Wort "Homo-Ehe" drückte passenderweise genau diesen Widerspruch zwischen imaginierter Gleichbehandlung und fortbestehender Ungleichbehandlung und -Bewertung aus.

    Die Diskriminierungen, die das Gesetz fortschrieb, wurden in den Folgejahren nicht etwa durch politische Entscheidungen beseitigt, sondern mussten Schritt für Schritt vor Gerichten abgeräumt werden, weil sie schlichtweg verfassungswidrig waren.

    Dieser gefeierte Sieg der Bewegung war alles andere als ein bedingungsloses Ja der Regierung zur vollen Gleichberechtigung, wie der zynische Gesetzestitel vorlog.

    Eher war das ein widerwillig geöffneter Türspalt, durch den sich die Bürgerrechtsaktivistys dann in jahrelangen Gerichtsverhandlungen hindurchquetschen mussten - wie die queeren Architekt*innen dieser Strategie allerdings auch geplant hatten.

    Vollständige Gleichstellung im Familienrecht gibt es bis heute nicht.

    -

    Dieser Radiobeitrag vom 1. August 2001 gibt etwas von der damaligen Stimmung wieder, die insgesamt zwischen Problemleugnung, gesellschaftlicher Selbstbeweihräucherung, Normalitätsfetischisierung, Verwunderung über die eigene Toleranz und weiter bestehender Homofeindlichkeit mäanderte.

    Hörbeitrag, knapp 5 Minuten, kein Transkript.

    swr.de/swrkultur/wissen/archiv

    #LGBTQIA* #Lebenspartnerschaft #HomoEhe #QueereGeschichte

  7. 25 Jahre "Homo-Ehe".

    Am 1. August 2001 konnten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Deutschland eine eingetragene Lebenspartnerschaft registrieren lassen.

    Das "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften" bestand vorwiegend aus Diskriminierungen.

    Diese wurden von der Öffentlichkeit weitgehend aktiv ignoriert oder aktiv begrüßt. Das bald geläufige Wort "Homo-Ehe" drückte passenderweise genau diesen Widerspruch zwischen imaginierter Gleichbehandlung und fortbestehender Ungleichbehandlung und -Bewertung aus.

    Die Diskriminierungen, die das Gesetz fortschrieb, wurden in den Folgejahren nicht etwa durch politische Entscheidungen beseitigt, sondern mussten Schritt für Schritt vor Gerichten abgeräumt werden, weil sie schlichtweg verfassungswidrig waren.

    Dieser gefeierte Sieg der Bewegung war alles andere als ein bedingungsloses Ja der Regierung zur vollen Gleichberechtigung, wie der zynische Gesetzestitel vorlog.

    Eher war das ein widerwillig geöffneter Türspalt, durch den sich die Bürgerrechtsaktivistys dann in jahrelangen Gerichtsverhandlungen hindurchquetschen mussten - wie die queeren Architekt*innen dieser Strategie allerdings auch geplant hatten.

    Vollständige Gleichstellung im Familienrecht gibt es bis heute nicht.

    -

    Dieser Radiobeitrag vom 1. August 2001 gibt etwas von der damaligen Stimmung wieder, die insgesamt zwischen Problemleugnung, gesellschaftlicher Selbstbeweihräucherung, Normalitätsfetischisierung, Verwunderung über die eigene Toleranz und weiter bestehender Homofeindlichkeit mäanderte.

    Hörbeitrag, knapp 5 Minuten, kein Transkript.

    swr.de/swrkultur/wissen/archiv

    #LGBTQIA* #Lebenspartnerschaft #HomoEhe #QueereGeschichte

  8. 25 Jahre "Homo-Ehe".

    Am 1. August 2001 konnten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Deutschland eine eingetragene Lebenspartnerschaft registrieren lassen.

    Das "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften" bestand vorwiegend aus Diskriminierungen.

    Diese wurden von der Öffentlichkeit weitgehend aktiv ignoriert oder aktiv begrüßt. Das bald geläufige Wort "Homo-Ehe" drückte passenderweise genau diesen Widerspruch zwischen imaginierter Gleichbehandlung und fortbestehender Ungleichbehandlung und -Bewertung aus.

    Die Diskriminierungen, die das Gesetz fortschrieb, wurden in den Folgejahren nicht etwa durch politische Entscheidungen beseitigt, sondern mussten Schritt für Schritt vor Gerichten abgeräumt werden, weil sie schlichtweg verfassungswidrig waren.

    Dieser gefeierte Sieg der Bewegung war alles andere als ein bedingungsloses Ja der Regierung zur vollen Gleichberechtigung, wie der zynische Gesetzestitel vorlog.

    Eher war das ein widerwillig geöffneter Türspalt, durch den sich die Bürgerrechtsaktivistys dann in jahrelangen Gerichtsverhandlungen hindurchquetschen mussten - wie die queeren Architekt*innen dieser Strategie allerdings auch geplant hatten.

    Vollständige Gleichstellung im Familienrecht gibt es bis heute nicht.

    -

    Dieser Radiobeitrag vom 1. August 2001 gibt etwas von der damaligen Stimmung wieder, die insgesamt zwischen Problemleugnung, gesellschaftlicher Selbstbeweihräucherung, Normalitätsfetischisierung, Verwunderung über die eigene Toleranz und weiter bestehender Homofeindlichkeit mäanderte.

    Hörbeitrag, knapp 5 Minuten, kein Transkript.

    swr.de/swrkultur/wissen/archiv

    #LGBTQIA* #Lebenspartnerschaft #HomoEhe #QueereGeschichte

  9. 25 Jahre "Homo-Ehe".

    Am 1. August 2001 konnten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Deutschland eine eingetragene Lebenspartnerschaft registrieren lassen.

    Das "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften" bestand vorwiegend aus Diskriminierungen.

    Diese wurden von der Öffentlichkeit weitgehend aktiv ignoriert oder aktiv begrüßt. Das bald geläufige Wort "Homo-Ehe" drückte passenderweise genau diesen Widerspruch zwischen imaginierter Gleichbehandlung und fortbestehender Ungleichbehandlung und -Bewertung aus.

    Die Diskriminierungen, die das Gesetz fortschrieb, wurden in den Folgejahren nicht etwa durch politische Entscheidungen beseitigt, sondern mussten Schritt für Schritt vor Gerichten abgeräumt werden, weil sie schlichtweg verfassungswidrig waren.

    Dieser gefeierte Sieg der Bewegung war alles andere als ein bedingungsloses Ja der Regierung zur vollen Gleichberechtigung, wie der zynische Gesetzestitel vorlog.

    Eher war das ein widerwillig geöffneter Türspalt, durch den sich die Bürgerrechtsaktivistys dann in jahrelangen Gerichtsverhandlungen hindurchquetschen mussten - wie die queeren Architekt*innen dieser Strategie allerdings auch geplant hatten.

    Vollständige Gleichstellung im Familienrecht gibt es bis heute nicht.

    -

    Dieser Radiobeitrag vom 1. August 2001 gibt etwas von der damaligen Stimmung wieder, die insgesamt zwischen Problemleugnung, gesellschaftlicher Selbstbeweihräucherung, Normalitätsfetischisierung, Verwunderung über die eigene Toleranz und weiter bestehender Homofeindlichkeit mäanderte.

    Hörbeitrag, knapp 5 Minuten, kein Transkript.

    swr.de/swrkultur/wissen/archiv

    #LGBTQIA* #Lebenspartnerschaft #HomoEhe #QueereGeschichte

  10. 25 Jahre "Homo-Ehe".

    Am 1. August 2001 konnten die ersten gleichgeschlechtlichen Paare in Deutschland eine eingetragene Lebenspartnerschaft registrieren lassen.

    Das "Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften" bestand vorwiegend aus Diskriminierungen.

    Diese wurden von der Öffentlichkeit weitgehend aktiv ignoriert oder aktiv begrüßt. Das bald geläufige Wort "Homo-Ehe" drückte passenderweise genau diesen Widerspruch zwischen imaginierter Gleichbehandlung und fortbestehender Ungleichbehandlung und -Bewertung aus.

    Die Diskriminierungen, die das Gesetz fortschrieb, wurden in den Folgejahren nicht etwa durch politische Entscheidungen beseitigt, sondern mussten Schritt für Schritt vor Gerichten abgeräumt werden, weil sie schlichtweg verfassungswidrig waren.

    Dieser gefeierte Sieg der Bewegung war alles andere als ein bedingungsloses Ja der Regierung zur vollen Gleichberechtigung, wie der zynische Gesetzestitel vorlog.

    Eher war das ein widerwillig geöffneter Türspalt, durch den sich die Bürgerrechtsaktivistys dann in jahrelangen Gerichtsverhandlungen hindurchquetschen mussten - wie die queeren Architekt*innen dieser Strategie allerdings auch geplant hatten.

    Vollständige Gleichstellung im Familienrecht gibt es bis heute nicht.

    -

    Dieser Radiobeitrag vom 1. August 2001 gibt etwas von der damaligen Stimmung wieder, die insgesamt zwischen Problemleugnung, gesellschaftlicher Selbstbeweihräucherung, Normalitätsfetischisierung, Verwunderung über die eigene Toleranz und weiter bestehender Homofeindlichkeit mäanderte.

    Hörbeitrag, knapp 5 Minuten, kein Transkript.

    swr.de/swrkultur/wissen/archiv

    #LGBTQIA* #Lebenspartnerschaft #HomoEhe #QueereGeschichte

  11. (NDR) 25 Jahre Lebenspartnerschaft – Reinhard Lüschow blickt zurück

    31. July 2026 Vor 25 Jahren gaben sich Reinhard Lüschow und Heinz-Friedrich Harre als erstes schwules Paar Deutschlands das Ja-Wort. Direktlink Hier den Artikel weiter lesen...

    bachhausen.de/ndr-25-jahre-leb

  12. #Lebenspartnerschaft

    Heute vor 25 Jahren beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften“, das vor allem aus Diskriminierungen bestand. Die anschließende schrittweise Angleichung an die Ehe war größtenteils keine politische Entscheidung, sondern wurde mithilfe des Bundesverfassungsgerichts erstritten.

    Ein insgesamt guter historischer Abriss dazu vom NDR. (Hörbeiträge und Text sind nicht identisch, sondern ergänzen einander.)

    ndr.de/geschichte/chronologie/

    #QueerHistory

  13. #Lebenspartnerschaft

    Heute vor 25 Jahren beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften“, das vor allem aus Diskriminierungen bestand. Die anschließende schrittweise Angleichung an die Ehe war größtenteils keine politische Entscheidung, sondern wurde mithilfe des Bundesverfassungsgerichts erstritten.

    Ein insgesamt guter historischer Abriss dazu vom NDR. (Hörbeiträge und Text sind nicht identisch, sondern ergänzen einander.)

    ndr.de/geschichte/chronologie/

    #QueerHistory

  14. #Lebenspartnerschaft

    Heute vor 25 Jahren beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften“, das vor allem aus Diskriminierungen bestand. Die anschließende schrittweise Angleichung an die Ehe war größtenteils keine politische Entscheidung, sondern wurde mithilfe des Bundesverfassungsgerichts erstritten.

    Ein insgesamt guter historischer Abriss dazu vom NDR. (Hörbeiträge und Text sind nicht identisch, sondern ergänzen einander.)

    ndr.de/geschichte/chronologie/

    #QueerHistory

  15. #Lebenspartnerschaft

    Heute vor 25 Jahren beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften“, das vor allem aus Diskriminierungen bestand. Die anschließende schrittweise Angleichung an die Ehe war größtenteils keine politische Entscheidung, sondern wurde mithilfe des Bundesverfassungsgerichts erstritten.

    Ein insgesamt guter historischer Abriss dazu vom NDR. (Hörbeiträge und Text sind nicht identisch, sondern ergänzen einander.)

    ndr.de/geschichte/chronologie/

    #QueerHistory

  16. #Lebenspartnerschaft

    Heute vor 25 Jahren beschloss der Bundestag das „Gesetz zur Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Gemeinschaften“, das vor allem aus Diskriminierungen bestand. Die anschließende schrittweise Angleichung an die Ehe war größtenteils keine politische Entscheidung, sondern wurde mithilfe des Bundesverfassungsgerichts erstritten.

    Ein insgesamt guter historischer Abriss dazu vom NDR. (Hörbeiträge und Text sind nicht identisch, sondern ergänzen einander.)

    ndr.de/geschichte/chronologie/

    #QueerHistory

  17. Zum #Zensus|stichtag 15. Mai 2022 lebten in #SachsenAnhalt 902 018 #verheiratet|e oder in einer #Lebenspartnerschaft eingetragene Personen, 42,0 % der Gesamtbevölkerung. 2011 waren es 46,2 % (1 056 120 Personen). Damit sank der Anteil um 4,2 Prozentpunkte. lsaurl.de/fYOrct

  18. Zum #Zensus|stichtag 15. Mai 2022 lebten in #SachsenAnhalt 902 018 #verheiratet|e oder in einer #Lebenspartnerschaft eingetragene Personen, 42,0 % der Gesamtbevölkerung. 2011 waren es 46,2 % (1 056 120 Personen). Damit sank der Anteil um 4,2 Prozentpunkte. lsaurl.de/fYOrct

  19. Welche Vorteile haben Ehepaare nach der Steuerklassenreform noch?

    Die Reform der Steuerklassen wird sich in einigen Jahren auf die Nettoeinkommen von Ehepaaren auswirken. Trotzdem lohnen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften weiterhin - auch finanziell. Von Andreas Braun.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/verbr

    #Steuerklassen #Ehe #Steuererklärung #Lebenspartnerschaft

  20. Welche Vorteile haben Ehepaare nach der Steuerklassenreform noch?

    Die Reform der Steuerklassen wird sich in einigen Jahren auf die Nettoeinkommen von Ehepaaren auswirken. Trotzdem lohnen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften weiterhin - auch finanziell. Von Andreas Braun.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/verbr

    #Steuerklassen #Ehe #Steuererklärung #Lebenspartnerschaft

  21. Welche Vorteile haben Ehepaare nach der Steuerklassenreform noch?

    Die Reform der Steuerklassen wird sich in einigen Jahren auf die Nettoeinkommen von Ehepaaren auswirken. Trotzdem lohnen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften weiterhin - auch finanziell. Von Andreas Braun.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/verbr

    #Steuerklassen #Ehe #Steuererklärung #Lebenspartnerschaft

  22. Welche Vorteile haben Ehepaare nach der Steuerklassenreform noch?

    Die Reform der Steuerklassen wird sich in einigen Jahren auf die Nettoeinkommen von Ehepaaren auswirken. Trotzdem lohnen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften weiterhin - auch finanziell. Von Andreas Braun.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/verbr

    #Steuerklassen #Ehe #Steuererklärung #Lebenspartnerschaft

  23. Welche Vorteile haben Ehepaare nach der Steuerklassenreform noch?

    Die Reform der Steuerklassen wird sich in einigen Jahren auf die Nettoeinkommen von Ehepaaren auswirken. Trotzdem lohnen sich Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften weiterhin - auch finanziell. Von Andreas Braun.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/verbr

    #Steuerklassen #Ehe #Steuererklärung #Lebenspartnerschaft

  24. Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare in #SachsenAnhalt #heiraten oder ihre #Lebenspartnerschaft in eine #Ehe umwandeln. Bis 2023 haben 1 655 Paare sich das Ja-Wort gegeben, darunter 482 Umwandlungen.
    🫶💕lsaurl.de/G00K4F
    #Ehefüralle

  25. Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Paare in #SachsenAnhalt #heiraten oder ihre #Lebenspartnerschaft in eine #Ehe umwandeln. Bis 2023 haben 1 655 Paare sich das Ja-Wort gegeben, darunter 482 Umwandlungen.
    🫶💕lsaurl.de/G00K4F
    #Ehefüralle

  26. #QueerSolidarnosc 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈 Hoffnung für queere Menschen in #Polen -Die Regierungskoalition von Donald Tusk will ihre Rechte stärken und bereitet ein Gesetz über eine Eingetragene #Lebenspartnerschaft vor.
    rbb24.de/panorama/polen-update
    #LSBTIQ #EheFürAlle #queer

  27. #QueerSolidarnosc 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈 Hoffnung für queere Menschen in #Polen -Die Regierungskoalition von Donald Tusk will ihre Rechte stärken und bereitet ein Gesetz über eine Eingetragene #Lebenspartnerschaft vor.
    rbb24.de/panorama/polen-update
    #LSBTIQ #EheFürAlle #queer

  28. #QueerSolidarnosc 🏳️‍⚧️🏳️‍🌈 Hoffnung für queere Menschen in #Polen -Die Regierungskoalition von Donald Tusk will ihre Rechte stärken und bereitet ein Gesetz über eine Eingetragene #Lebenspartnerschaft vor.
    rbb24.de/panorama/polen-update
    #LSBTIQ #EheFürAlle #queer

  29. 2023 gaben sich in #SachsenAnhalt 209 gleichgeschlechtliche #Paare das Ja-Wort, darunter waren 9 Umwandlungen einer eingetragenen #Lebenspartnerschaft. Von den insgesamt 8 469 #Eheschließungen waren rund 2,5 % #Trauungen.
    💒lsaurl.de/Cl1Ye5
    #Hochzeit #Ehe

  30. 2023 gaben sich in #SachsenAnhalt 209 gleichgeschlechtliche #Paare das Ja-Wort, darunter waren 9 Umwandlungen einer eingetragenen #Lebenspartnerschaft. Von den insgesamt 8 469 #Eheschließungen waren rund 2,5 % #Trauungen.
    💒lsaurl.de/Cl1Ye5
    #Hochzeit #Ehe

  31. Die Entscheidung zum Abtreibungsrecht war Warnung genug: Bevor der Supreme Court womöglich auch die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe kippt, soll ein Gesetz her. Nun hat der US-Senat den Weg dafür frei gemacht.
    Homo-Ehe kann in den USA gesetzlich verankert werden | DW | 17.11.2022
    #USA #Kongress #Homo-Ehe #gleichgeschlechtlicheEhe #Lebenspartnerschaft #Homosexualtität #LGBTQIA #USSupremeCourt
  32. Die Entscheidung zum Abtreibungsrecht war Warnung genug: Bevor der Supreme Court womöglich auch die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe kippt, soll ein Gesetz her. Nun hat der US-Senat den Weg dafür frei gemacht.
    Homo-Ehe kann in den USA gesetzlich verankert werden | DW | 17.11.2022
    #USA #Kongress #Homo-Ehe #gleichgeschlechtlicheEhe #Lebenspartnerschaft #Homosexualtität #LGBTQIA #USSupremeCourt
  33. Die Entscheidung zum Abtreibungsrecht war Warnung genug: Bevor der Supreme Court womöglich auch die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe kippt, soll ein Gesetz her. Nun hat der US-Senat den Weg dafür frei gemacht.
    Homo-Ehe kann in den USA gesetzlich verankert werden | DW | 17.11.2022
    #USA #Kongress #Homo-Ehe #gleichgeschlechtlicheEhe #Lebenspartnerschaft #Homosexualtität #LGBTQIA #USSupremeCourt