Typischer Amtsschimmel in Deutschland:
Da baut sich ein Ehepaar aus Mönchengladbach eine Wallbox auf das eigene Grundstück, um sein E-Auto zu laden. Um überhaupt vernünftig an den Ladeplatz zu kommen, beantragen sie ganz offiziell eine Bordsteinabsenkung – exakt so, wie sie bei den Nachbarn in derselben Straße längst vorhanden ist.
Die Reaktion der Stadtverwaltung? Ablehnung.
Statt pragmatischer Lösungen für alltägliche Elektromobilität dominiert wieder einmal sturer Bürokratismus. Während Sonntagsreden über die Mobilitätswende gehalten werden, scheitert der Umstieg in der Praxis an städtischen Verwaltungsakten und Absurditäten aus dem Straßen- und Wegerecht.
Ein Schulbeispiel dafür, wie man Bürgerinnen und Bürgern mit Erbsenpfefferei die Lust am Klimaschutz gründlich austreibt.
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