Heutiges #Namibia – Völkermord an Nama und Ovaherero: Es braucht mehr als eine Entschuldigung | nd-aktuell.de
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"Die Gewalt setzte weder plötzlich ein noch war sie von diesen kolonialen Ambitionen zu trennen. Im April 1893 griffen #deutscheTruppen die Nama-Siedlung #Hoornkrans an. Dem in Quellen belegten historischen Bericht zufolge befahl Hauptmann #CurtvonFrançois seinen #Truppen, die #Witbooi-Nama auszurotten. Der Angriff fand nachts statt, während die #Menschen schliefen. Ermordet wurden #Frauen, #Kinder und #Männer, die keine Kämpfer waren.
1904 eskalierte der deutsche #Kolonialkrieg gegen die Ovaherero unter General Lothar von #Trotha zu einem #Vernichtungsfeldzug. Sein Befehl vom 2. Oktober 1904 ordnete die Vertreibung und Vernichtung des Volkes der #Ovaherero an. Ein ähnlicher Vernichtungsbefehl gegen die Nama folgte am 22. April 1905. Nama-Führungspersönlichkeiten, darunter #GaobHendrikWitbooi, leisteten #Widerstand gegen die deutsche #Kolonialherrschaft. Weitere #Nama-Gemeinschaften schlossen sich dem Kampf zur #Verteidigung ihres Volkes und ihrer Gebiete an.
Auf die Tötungen folgten gewaltsame #Vertreibung, #Internierung in #Konzentrationslagern, systematisches Aushungern, #Zwangsarbeit, #sexuelleGewalt sowie die Beschlagnahmung von #Land und #Eigentum. Tausende Menschen wurden gewaltsam aus den Gebieten vertrieben, in denen ihre #Gemeinschaften seit #Generationen lebten. Viele starben in den #Lagern, unter anderem auf der #Haifischinsel, in #Swakopmund und in #Windhoek.
> Der #Völkermord an den #Nama und #Ovaherero ist die Vernichtung eines Volkes, der Raub seines Landes und der unvollendete Kampf um #Gerechtigkeit.