Das Rote Kreuz verfügt weltweit über eigene, von der Weltfunkverwaltungskonferenz zugewiesene Kurzwellenfrequenzen - ein wichtiges Element der kommunikationstechnischen Unabhängigkeit besonders dann, wenn kritische Infrastrukturen #KRITIS angegriffen oder gestört werden. Wir können damit national und international auch dann noch kommunizieren, wenn andere Systeme für uns nicht (mehr) verfügbar sind, sei es, dass sie technisch gestört sind, sei es, dass die Betreiber dieser Systeme bestimmte Nutzer vom Betrieb ausschließen (so wie unlängst Mailaccounts des Internationalen Gerichtshofes, dem kurzerhand aus politischen Gründen seine E-Mail-Accounts gesperrt worden waren). Der Betrieb dieser Kurzwellenfunkanlagen wird ganz überwiegend von im Roten Kreuz tätigen Funkamateuren übernommen, die damit ihr Hobby und den Dienst im Roten Kreuz gut miteinander verbinden können.
In den kommenden Wochen läuft eine großangelegte Kurzwellenfunkübung im #DRK an. Das Netz zwischen DRK-Generalsekretariat und DRK-Landesverbänden wird damit wieder einmal erprobt.
#Funkamateure und #Kurzwellenhörer sollten daher nicht verwundert sein, wenn in den kommenden Wochen auf den Rotkreuzfrequenzen der #Kurzwelle verstärkter Funkbetrieb zu hören sein sollte. Im wesentlichen werden dabei digitale Betriebsarten benutzt, aber auch Sprechfunk und Morsetelegraphie könnten evtl. kurzzeitig zu hören sein.
(Grafik erstellt mit Hilfe von ChatGPT, die zu lesenden Frequenzangaben dort sind fiktiv)