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#kurttucholsky — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kurttucholsky, aggregated by home.social.

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  1. Schlechte Scherze dürfen nicht alles

    Was ist Satire?

    Einerseits ist das Geschmackssache. Und jede’ Jeck is anders. Also Ende der Debatte? Nein keineswegs. Wer nach “unten” tritt, macht keine Satire, sondern schlechte und dazu noch billige Scherze. Das ist weder kritisch noch lustig. Ausser für “die da oben”. Die lachen sowieso zuviel. In eine fachliche Diskussion gehören zusätzlich Fragen des Handwerks. Ist eine Pointe gut oder schlecht? Ist eine gute Pointe dennoch schlecht gesetzt? Wie ist das Agendasettung zu beurteilen? Wie der Vortrag, die Erzählweise. das Timing? Die Recherche? Das Zusammenspiel eines Ensembles? Darüber ist unendlicher Streit möglich. Und nötig. Solange “wir hier” eine Demokratie sind.

    Lange habe ich nicht mehr einen so wohltuend sachlichen Text zu diesem Thema gelesen, der heute erst paywallbefreit wurde:

    Bernhard Hiergeist (was für ein Name!)/uebermedien: “Witzkritik: Lasst doch mal Tucholsky in Ruhe! – Der Schriftsteller und Satiriker Kurt Tucholsky prägte zu Zeiten der Weimarer Republik den Satz ‘Satire darf alles’. Bis heute beziehen sich Kommentatoren und Medien auf ihn – und sie missbrauchen ihn, findet unser Autor. Denn wer andauernd ‘Satire darf alles’ ruft, verhindert eine wirkliche Debatte über die Qualität komischer Kunst.”

    Diese Überschrift sprach mich spontan an. Denn auf meinem Klappbett in meinem Mansarden-Jugendzimmer in Essen-Karnap hatte ich diese rororo-Tucholsky-Gesamtausgabe – und zwar gelesen! Seine heutige Verhohnepipelung durch TV-Intendant*inn*en, Programmdirektionen und deren angestellte angeblichen “Kabarettist*inn*en” hätte den armen Mann womöglich zu Gewalttaten (= Notwehr) provoziert. Im wahren Leben hat er sich leider selbst Gewalt angetan.

    Im Gegensatz zur heutigen Gesamtausgabe war die damalige sogar für mich als sparsamer Schüler erschwinglich. Die Klassenpolitik der gegenwärtigen Medien verteilt das Allgemeingut (“Allmende”) Bildung über Preis und Zeit. In der Hinsicht hatte ich noch Glück. Knapp.

  2. Böse.
    #KurtTucholsky: Die Familie, aus: Das Lächeln der Mona Lisa.

    "Die seligen Herrnfelds stellten einmal in einem ihrer Stücke eine Szene dar, in der die entsetzlich zerklüftete Familie eine Hochzeitsfeierlichkeit abzog, und nachdem sich alle die Köpfe zerschlagen hatten, stand ein prominentes Mitglied der Familie auf und sagte im lieblichsten Ton der Welt: „Wir kommen jetzt zu dem Tafellied –!“ Sie kommen immer zum #Tafellied."

    (...) de.wikisource.org/wiki/Die_Fam

    #TafelliederHeute

  3. "Im Polizeipräsidium hängen 1372 Fahrräder, alle mit dem Kopf nach unten, wenn das nicht ungesund ist! Alte und junge, fröhliche und traurige, ..."

    Gestern las ich erstmals die Glosse "1372 Fahrräder" von #KurtTucholsky.

    Ein zeitloser, treffsicherer und humorvoller Text,
    den es lohnt zu lesen.

    textlog.de/tucholsky/glossen-e

    #Fahrrad #Fahrradalltag ##Fahrradstadt #Kopenhagen

  4. Die #Sommerferien neigen sich dem Ende zu.

    Nur noch wenige, ruhige Tage für die #Sommerlektüre.
    Heute mussten noch Mal diese drei Bücher aus der #Stadtbibliothek in #Schleswig mitgenommen werden.

    Welches Buch werde ich wohl zuerst #lesen ?

    #JohnIrving #ArneSemsrott #KurtTucholsky

  5. Küßt die Faschisten, küßt die Fascisten,
    küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft –!
    #KurtTucholsky #Faschisten

  6. @isotopp
    „Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem 1. August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleineren Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas –: vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.“
    #KurtTucholsky

  7. Auch wenn es beim katholischen Bildungswerk Rhein Berg noch nicht geändert wurde: Meine Lesung zu Joseph Roth, Irmgard Keun und Kurt Tucholsky am 25. April in der KÖB Odenthal beginnt bereits um 10 Uhr:
    koelner-leselust.de/events/rot

    #Lesung #Odenthal, #Altenberg #Köln #BergischGladbach #Leverkusen #verbrannteBücher #IrrmgardKeun #KurtTucholsky #JosephRoth

  8. Federleichte Mediathekperlen

    Mann und Frau gönnt sich ja sonst nichts …

    Isabel Coixet, deren eigenes Leben eine Verfilmung wert wäre, ist die Miniserie “Sonntagsnachmittagsblues” zu verdanken. Verfügbar bis 11.9.

    Obwohl: die frappierende Ähnlichkeit von Hauptdarstellerin Liv Henneguier mit einer imaginiert-jungen Coixet nährt in mir den Verdacht, dass das stellenweise märchenhafte Drehbuch auch autobiografische Elemente enthält. Beispielsweise ist es im heutigen Paris undenkbar, so problemlos wie Henneguieres “Louise” an ein WG-Zimmer in einer schönen Altbauwohnung hoch oben über Pariser Dächern zu gelangen (ohne Fahrstuhl!). Aber als Senora Coixet noch jung war, war das vielleicht möglich.

    Die Stadt Paris kann diese kleine, feine Serie problemlos in ihr Stadtmarketing aufnehmen. So manche Errungenschaft von Madame Hidalgo, der kürzlich erst abgetretenen Bürgermeisterin, ist zu sehen. Viel Spass machen in erster Linie die sympathischen Protagonist*inn*en, dargestellt von der schon erwähnten Liv Henneguier, sowie Clara Bretheau (Charlie) und Théo Christine (Nelson). Der gesamte Cast ist eine Freude, also gut gewählt.

    Tucholsky in Paris

    Weil wir gerade bei Paris sind, sei noch eine hübsche Miniatur von Leif Karpe und Christoph Goldmann lobend erwähnt:

    “Tucholsky in Frankreich – Das Glück vor der Katastrophe – Kurt Tucholsky, eine der herausragenden Figuren der intellektuellen Opposition, kehrt im April 1924 Berlin und damit Deutschland den Rücken. Sein neues Zuhause wird Paris. Von hier will er den Franzosen die Deutschen erklären, wird jedoch zum Chronisten des Weges seiner Heimat in die Katastrophe. Seine entschiedensten Werke entstehen in dieser Zeit.” Verfügbar bis 18.6.

    Paris als Projektionsfläche. Für Tucho. Und für uns.

    Belgien hat es raus

    Wenn Sie bei Serien wahrnehmen, dass belgische Produktion beteiligt war/ist, ist mein Tipp: greifen Sie zu. So auch bei “How to kill your sister” (ZDF-Mediathek, keine Verfügbarkeitsdauer angegeben).

    Komisch, aber nicht klamaukig. Lustig, amsüsant, ernst und traurig alles gleichzeitig, oder dicht hintereinander. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so eine philosophisch ausgereifte und gleichzeitig lebensfrohe Auseinandersetzung mit dem Tod gesehen zu haben. Als Film, bzw. TV-Serie.

    Alle originellen Gesichter habe ich noch nie gesehen. In der Spitzenposition des Casts Marjan De Schutter. Boah ey …

    Schauen Sie einfach selbst. Sie werden es nicht bereuen.

  9. „Lyrik der Neuen Sachlichkeit" von Kästner, Kaléko und Tucholksy gibt es am 5.3. um 19:30 Uhr in Brühl zu erleben. Mein Vortrag „Lyrik für alle Lebenslagen" bietet kurze Infos zu den dreien und dann v. a. Gedichte.

    #Brühl #Bonn #Hürth #Bornheim #Köln #Lesung #HauptsacheLyrik #ErichKästner #MaschaKaléko #KurtTucholsky #NeueSachlichkeit

    brockmann-buecher.buchhandlung

  10. Il est toujours là, grâce à la librairie La Tache Noire #Strasbourg, qui l’accueille dans ses vitrines (et sur ses tables) et à Philippe Delangle, qui lui rend hommage avec ses montages : le grand Kurt Tucholsky!
    Lisez-le, offrez-le : « Plus le point de vue d’un homme est borné, mesquin, obtus, plus il mettra d’opiniâtreté à le défendre. »
    ladernieregoutte.fr/livres/on-
    #Tucholsky #KurtTucholsky #litterature #ladernieregoutte #Mastobook #Mastolivre

  11. On n'engueule pas un océan, de Kurt Tucholsky (traduit par Elisabeth Willenz, photomontages de Philippe Delangle) dans Les dernières nouvelles d'Alsace, sous la plume de François Montpezat. Merci!
    #Tucholsky #KurtTucholsky #litterature #ladernieregoutte #Mastobook #Mastolivre
    ladernieregoutte.fr/livres/on-

  12. »Gedichte, Chansons, Prosatexte: Kurt Tucholsky war eine der originellsten Figuren der deutschen Literatur. In der Tradition Heinrich Heines stehend, versuchte er in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts verändernd auf seine Zeit einzuwirken.«

    deutschlandfunkkultur.de/kurt- #KurtTucholsky

  13. "Ce n’est pas seulement drôle, c’est aussi terriblement bien écrit, et par « bien écrit » je veux peut-être dire : efficace."
    Dans Karoo, Nicolas Baudoin consacre un très bel article à On n'engueule pas un océan, de Kurt Tucholsky (traduit par Elisabeth Willenz). Merci!
    karoo.me/articles/on-nengueule
    #Tucholsky #KurtTucholsky #ladernieregoutte #litterature #editionindependante #Mastobook #Mastolivre

  14. "C’est réjouissant, un livre à lire par petites bribes, comme une respiration, un saisissant aperçu de la touchante absurdité dans laquelle on se débat."
    Marc Verlynde, sur son blog La viduité (@viduite), consacre une très belle note de lecture à On n'engueule pas un océan, de Kurt Tucholsky (trad. Elisabeth Willenz)
    viduite.wordpress.com/2025/03/
    #Tucholsky #KurtTucholsky #ladernieregoutte #litterature #editionindependante #Mastolivre #Mastobook

  15. "⚠️ ATTENTION, arme redoutable contre la bêtise!"
    C'est que nous dit, sur Instagram, une lectrice (madame.tapioca) qui a "adoré" le livre.
    On ne se permettra pas de la contredire...!
    instagram.com/p/DGi5it3t2zU/
    #Tucholsky #KurtTucholsky #ladernieregoutte #litterature #editionindependante #Mastolivre #Mastobook

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