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#kulturelleaneignung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kulturelleaneignung, aggregated by home.social.

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  1. Carpe momentum - das Zitat des Augenblicks: "... nur komisch, dass man ihre Barden nicht hauen darf!" Obelix in Asterix bei den Pikten, Seite 46. Wenn die Pikten nun ihre Barden schlagen, ist das dann #KulturelleAneignung?

  2. John Badham – „Saturday Night Fever“ (1977)

    Ich bin tatsächlich immer noch überrascht davon, wie viel dieser Film zu bieten hat. Mehr als nur Discokugeln, weiße Anzüge, die ikonischen Bee Gees und das dumme Grinsen von John Travolta jedenfalls. Hinter der glitzernden Oberfläche des globalen popkulturellen Phänomens meiner eigenen frühen Jugend verbirgt sich tatsächlich ein erstaunlich düsteres, fast schon zynisches Porträt der verlorenen jungen Arbeiterklasse im Brooklyn der 70er-Jahre. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Jean-Jacques Annaud – „Sieben Jahre in Tibet“ (1997)

    Anlässlich des Geburtstages von Tenzin Gyatso, des 14. Dalai Lama (* 06.07.1935) erinnert sich auch die ZDF-Spielfilmredaktion wieder an Tibet. Doch das Land wird hier nur dargestellt als entgrenzte Projektionsfläche für spirituelle Sehnsüchte und als Bühne für die persönliche Erweckungsgeschichten eines Nazis. Jean-Jacques Annaud bedient diese Logik mit all der grandiosen Kraft des Kinos – und scheitert gerade deshalb daran, Tibet als politischen Ort ernst zu nehmen. (ZDF, Wh.)

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  4. #Lektürebeginn: Rebecca F. Kuang, Yellowface (dt. v. Jasmin Humburg), Eichborn.

    #Buchbeginn: »In der Nacht, in der ich Athena Liu sterben sehe, feiern wir ihren Vertrag mit Netflix.«

    Ein Buch über den #Literaturbetrieb und #KulturelleAneignung, das viele Büchermenschen schon gelesen haben – eine ganze Weile war Instagram voll davon.

    Die Lektorin, die bei Hypes immer gerne ein wenig wartet, bildet sich jetzt eine Meinung …

  5. Rob Marshall – „Die Geisha“ (2005)

    Zhang Ziyi tanzt in Kimono und Stolz durch eine Welt, die nicht die ihre ist. Und das ist ein Hollywood-Film über japanische „Traditionen“, gedreht von einem US-Regisseur, gespielt von chinesischen Stars, gesprochen in Englisch. Also kein Ausflug in eine andere Kultur, sondern deren totale Aneignung. Schönheit wird hier nur ausgestellt, aber leider nicht verstanden. (ZDF, Wh.)

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  6. *#DonaldTrump provoziert erneut mit KI-Bildern*

    (4/n)

    „Der Anscheindende ist der Gesetzlose, der vom Teufel in das Reich des Irrtums gebracht wird … er wird in seiner Stunde ein Wunder wirken.“

    (2‑Thessalonicher 2,9‑10)

    //

    👉 Diese #KulturelleAneignung durch die "#ChristlichenNationalisten" (Oxymoron) muss endlich ein Ende haben👈
    Es ist ein Rückfall in die Zeit der Kreuzzüge des Dunklen Mittelalters!

  7. André Øvredal – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

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  8. Bille August – „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (1997)

    Geständnis: Mit dem „Fräulein Smilla“ hatte ich eine leidenschaftliche literarische Affäre. Ich kann mich zwar beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo ich das Buch von Peter Høeg gelesen habe. Doch daran, wie ich es an einem Stück aufgesogen habe, erinnere ich mich, als wäre es erst gestern gewesen. Merkwürdig ist das schon, oder..? (ARD, Wh.)

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  9. André Øvredal – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

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  10. David Leitch – „Bullet Train“ (2022)

    Haben Sie Ihre Monatsquote an Popcorn schon erreicht? Oder geht da noch was? Für diesen Film jedenfalls sind reichlich Snacks und ausreichende Versorgung mit Getränken Pflicht. Sonst stehen Sie die 2 Stunden vielleicht nicht durch. Denn damit ein eigentlich ‚schlechter‘ Film wirklich Freude machen kann, braucht es die entsprechende Vorbereitung und vollen körperlichen Einsatz. (ZDF)

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  11. Hände weg von Grönland! – „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (1997)

    Geständnis: Mit dem „Fräulein Smilla“ hatte ich eine leidenschaftliche literarische Affäre. Ich kann mich zwar beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo ich das Buch von Peter Høeg gelesen habe. Doch daran, wie ich es an einem Stück aufgesogen habe, erinnere ich mich, als wäre es erst gestern gewesen. Merkwürdig ist das schon, oder..? (ARD, Wh.)

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  12. Logbuch der Kritischen Masse: Blickrück auf 2019
    kritische-masse.de/logbuch/202

    Der Text kritisiert den Rückfall in einen nationalen Konservatismus, der kulturelle Durchdringung gefährdet. Entwicklungen wie Brexit und Trump werden als Konstrukt wahrgenommen, während Identitätssuche oft zu Ausschlüssen führt. Der Autor bemängelt, dass Privilegien an körperlichen Merkmalen festgemacht werden und w – Stichworte: #KulturelleAneignung #Russland #Schaf #DonaldTrump #Politik

  13. Die kulturelle Rückeroberung eines nordischen Gottes – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

  14. Camille Lou, Constance Labbé, Claire Romain – „Cat’s Eyes“ (Serie, 2024)

    Eine französische Live-Action-Serie, die sich traut, das leichtfüßigste Diebestrio der 80er aus dem japanischen Fernsehen in die Pariser Gegenwart zu holen – oder zumindest eine ziemlich coole Version davon. Das Original hieß bei uns „Ein Supertrio“, lief im Nachmittagsprogramm auf RTL2(?), wenn es schon zu spät war für die Hausaufgaben und noch zu früh, um mit den Kindern ernsthaft über Feminismus zu reden. Drei Schwestern, Kunstraub, Stilettos, Lichter der Großstadt. Damals animiert, jetzt in Fleisch und Blut. Und plötzlich ist es ernst. (ZDFneo)

  15. Heimatfernsehen! – „Tschugger“ (2021-2024)

    In einer Zeit, in der selbst nordische Noir-Krimis eine Identitätskrise haben und nicht mehr wissen, ob sie sich noch ernst nehmen können, haben sie in der Schweiz beschlossen, das Genre von ganz hinten aufzuzäumen – mit einer Serie, die aussieht wie ein Instagram-Post aus der WhatsApp-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr von Zermatt. „Tschugger“ ist kein Polizeidrama, sondern ein Manifest für alle, die glauben, Fernsehen sei dann am besten, wenn keine:r mehr weiß, ob es noch ernst gemeint ist. (3Sat)

  16. Die kulturelle Rückeroberung eines nordischen Gottes – “Mortal” (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann..! (ZDF, Wh)

  17. Rob Marshall – „Die Geisha“ (2005)

    Zhang Ziyi tanzt in Kimono und Stolz durch eine Welt, die nicht die ihre ist. Die Geisha, ein Hollywood-Film über japanische Traditionen, gedreht von einem US-Regisseur, gespielt von chinesischen Stars, gesprochen in Englisch – ist kein Ausflug in eine andere Kultur, sondern deren museale Aneignung. Schönheit wird hier ausgestellt, nicht verstanden. (ZDFneo)

  18. Brad Pitt – „Sieben Jahre in Tibet“ (1997)

    Anlässlich des 90. Geburtstages des Dalai Lama erinnert auch die ZDF-Spielfilmredaktion wieder an Tibet. Doch in westlichen Filmen wird das Land dargestellt als entgrenzte Projektionsfläche für spirituelle Sehnsüchte, als Bühne für persönliche Erweckungsgeschichten. Auch Jean-Jacques Annaud bedient diese Logik mit aller grandiosen Kraft des Kinos – und scheitert gerade deshalb daran, Tibet als politischen Ort ernst zu nehmen. (ZDFneo)

  19. Die kulturelle Rückeroberung eines nordischen Gottes – „Mortal“ (2020)

    „Nimm das, Marvel!“, war meine spontane Reaktion auf diese grandiose Rückeroberung der nordischen Mythologie durch den Norweger André Øvredal. Wäre ja auch schlimm, wenn alles, was davon noch an folgende Generationen zu überliefern übrig wäre, vom kulturimperialistischen Micky-Maus-Konzern und seinen „Avengers“ kontrolliert würde. „Thor“ ist nicht nur ein Kind der Götter, sondern auch ein freier Mann! (ZDF, Wh)

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  20. Quentin Tarantino – „Kill Bill I. & II.“ (2003-2004)

    Quentin Tarantinos Werk ist so durchdrungen von Zitaten, Referenzen und Gewalt, dass ich mich oft frage, ob ich dabei eigentlich noch wirklich etwas fühle – oder nur Teil eines intellektuellen Spiels bin, das mehr über Filmgeschichte als über Menschen erzählt. Und dann stand ich doch irgendwann vor dieser ikonischen Braut in gelbem Anzug, mit blutverschmierter Klinge, und konnte nicht anders… (ARTE)

  21. John Badham – „Saturday Night Fever“ (1977)

    Ich bin tatsächlich immer noch überrascht davon, wie viel mehr dieser Film zu bieten hat als nur Discokugeln, weiße Anzüge, die ikonischen Bee Gees und das Grinsen Travoltas. Hinter der glitzernden Oberfläche dieses globalen popkulturellen Phänomens verbirgt sich ein erstaunlich düsteres, fast schon zynisches Porträt einer verlorenen Arbeiter:innenjugend im Brooklyn der 70er-Jahre. (3Sat)

  22. Carpe momentum - das #Zitat des Augenblicks: "... nur komisch, dass man ihre Barden nicht hauen darf!" Obelix in #Asterix bei den Pikten, Seite 46. Wenn die Pikten nun ihre Barden schlagen, ist das dann #KulturelleAneignung?

  23. Der Safari-Tourismus hat seine Ursprünge in der kolonialen Ära, als europäische Großwildjagden in Afrika zur Demonstration von Macht und Überlegenheit dienten. Diese Jagdexpeditionen führten zur Ausbeutung der Tierwelt und zur Vertreibung indigener Gemeinschaften aus ihren angestammten Gebieten. Obwohl sich der Safari-Tourismus heute auf Fotografie und Naturschutz konzentriert, bleiben […]

    https://polente.de/2025/03/03/imperialistische-wurzeln-und-rassistische-kontinuitaeten-im-safari-tourismus/

  24. "Das Regionalgericht Bern hat die Brasserie Lorraine vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen.

    Das Lokal hatte das Konzert einer weissen Reggae-Band abgebrochen, weil Gäste den Auftritt als #KulturelleAneignung empfunden hatten.

    Zum Strafverfahren war es aufgrund einer Anzeige der Jungen #SVP Schweiz gekommen. Dagegen hatte sich die #BrasserieLorraine vor Gericht gewehrt."

    Die Angeklagten der Brass haben allesamt die Aussage verweigert. Gut so.

    srf.ch/news/schweiz/urteil-reg

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