home.social

#kultfilm — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kultfilm, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Francis Ford Coppola – „Der Pate II“ (1974)

    Dieser Film ist kein zweiter Teil oder eine Fortsetzung im klassischen Sinne. Es ist viel mehr eine Spiegelung des ersten Films – viel heller ausgeleuchtet, aber noch kälter erzählt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo nehmen quasi eine Autopsie dessen vor, was sie im ersten Teil errichtet haben. Die Idee der Familie als Zufluchtsort. Der Mythos des überlebensgroßen Paten wird hier seziert wie ein historisches Szenario aus einer anderen Zeit. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. #Hatari mit John Wayne und Hardy Krüger auf dem 3. Programm des Bayrischen Rundfunks.
    Der Film ist so alt wie ich, und einfach nur Kult.
    Die Szene mit den Elefanten muss man gesehen haben.

    @BR24 #BR #Kultfilm #Kultfilme

  3. Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)

    Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  4. Roman Polański – „Rosemaries Baby“ (1968)

    Dieser Film hat Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur allerdings schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  5. „Susan… verzweifelt gesucht“ (1985)

    Madonna ist wohl der einzige Grund, warum sich bis heute fast alle, die alt genug dafür sind, noch an diesen Film erinnern. Für mich ist aber Susan Seidelman und die Tatsache, dass ihr hier einer der definitiven New-York-City Filme der 80er gelungen ist, ein mehr als guter Grund, warum wir ihn überhaupt noch ansehen sollten. Und neben der Stadt gibt es auch noch die eine oder andere darstellerische Sehenswürdigkeit wiederzuentdecken. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  6. Was geschah eigentlich zwischen #SaturdaynightFever und der Präsidentschaft von #RonaldReagan in den #USA?

    #Der #Kultfilm #StayingAlive mit #JohnTravolta (Musik: #BeeGees) gibt darauf eine unerwartete Antwort.

    Hinterrücks schreibt sich in die Fortsetzung des ersten #Travoltafilm die neoliberale Logik des Fressens und Gefressenwerdens ein.

    Story und Musik sind immer noch spannend und sehenswert - der Background ist es nicht.

    #dgiinfo

    arte.tv/de/videos/130330-000-A

  7. John Badham – „Saturday Night Fever“ (1977)

    Ich bin tatsächlich immer noch überrascht davon, wie viel dieser Film zu bieten hat. Mehr als nur Discokugeln, weiße Anzüge, die ikonischen Bee Gees und das dumme Grinsen von John Travolta jedenfalls. Hinter der glitzernden Oberfläche des globalen popkulturellen Phänomens meiner eigenen frühen Jugend verbirgt sich tatsächlich ein erstaunlich düsteres, fast schon zynisches Porträt der verlorenen jungen Arbeiterklasse im Brooklyn der 70er-Jahre. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  8. Hanns Christian Müller, Gerhard Polt – „Man spricht deutsh“ (1988)

    Vor der eigentlichen Kritik eine Warnung: Wer in diesen Tagen an einer italienischen Autobahnraststätte, vor dem Wohnmobil auf einem Campingplatz an der Adria oder irgendwo in der Welt vor einem Hotelbuffet sitzt, und sich per VPN in das geo-gefencte Angebot der ARD reinhackt, könnte sich hier unfreiwillig selbst entdecken. Denn nichts macht eine Satire stärker als die Wahrheit! (Und die Fremdscham.) Mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger, Dieter Hildebrandt, Werner Schneyder u.v.a. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  9. DO 09 | 07 | 26
    LOLA RENNT
    Tom Tykwer D 1998, 81', #35mm

    🍷 Bar ab 19h
    📽️ Film ab 20h

    In Trickfilmen rennen die Roadrunners, durch die ganze Welt rennt Forrest Gump & durch das Berlin der späten 1990er Jahren rennt Lola, durch ein längst vergangenes Berlin, zu längst verklungenem Techno. Ihr Freund hat Mist bei einem krummen Ding gebaut & 100'000 Mark in der U-Bahn liegen lassen. Es bleiben 20 Minuten bis zur Ankunft seines Auftraggebers.

    lichtspiel.ch/de/programm-deta

    #kino #bern #kultfilm

  10. Peter Bogdanovich – „Nickelodeon“ (1976)

    Ein Film, der eigentlich viel weniger ein nostalgisches Werk über die Stummfilmzeit als ein popkultureller Kommentar darüber ist, wie sich ein Filmemacher einer Ära nähert, an deren Mythologisierung er selbst vielleicht den größten Anteil hatte. Eine cinephile Zeitkapsel von Peter Bogdanovich und ein Lieblingsfilm mit Ryan O’Neal, Burt Reynolds und Tatum O’Neal. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  11. Der #Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sollte eigentlich im Sommer spielen. Weil jedoch die Produktionsfirma bereits ausgelastet war, wurde der Dreh kurzerhand in den Winter verlegt.

    #Movies

    de.m.wikipedia.org/wiki/Drei_H

  12. Sergio Leone – „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968)

    Ich lege mich fest: „Es war einmal der Westen“ ist einer der wenigen Filme, von denen ich hoffe, dass jeder Mensch ihn wenigstens einmal im Leben im Kino gesehen hat. Die große Leinwand ist einfach nicht zu ersetzen, um diese italienische Oper als das ewige Kunstwerk zu begreifen, als das sie als Meilenstein in die Filmgeschichte der Menschheit eingegangen ist. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  13. Bryan Singer – „Die üblichen Verdächtigen“ (1995)

    Trauen Sie dieser Geschichte nicht eine Sekunde! Konzentrieren Sie sich auf die Kleinigkeiten! Warten Sie mit ihrem Urteil über „Gut und Böse“! Wenn Sie dazu nicht bereit oder in der Lage sind, dann schauen Sie diesen Film besser nicht. Wenn Sie sich aber darauf einlassen, dann belohnen Sie sich möglicherweise selbst. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  14. Filmreihe – „Star Trek“ (1979-2016)

    Das hier ist wahrscheinlich die widersprüchlichste Filmreihe der Popkultur. Kein anderes Franchise schwankt so radikal zwischen philosophischer Science-Fiction, politischer Allegorie, Alterswerk, Blockbuster-Spektakel und gelegentlichem völligen Wahnsinn. Die dreizehn Kinofilme erzählen nicht nur von der Zukunft der Menschheit. Sie erzählen von Hollywood, vom Kalten Krieg, vom Ende des Kalten Krieges, vom Aufstieg der Nerdkultur und von einer Filmindustrie, die vergessen hat, warum Menschen wie ich „Star Trek“ ursprünglich so sehr geliebt haben. (NUR im TV auf ZDFneo!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  15. Stephen Chow – „Kung Fu Hustle“ (2004)

    Ich hab ja schon viel gesehen in meinem Leben. Isländische Krimis in denen 40 Minuten nur geschwiegen wurde, Dokus über das Paarungsverhalten der Tiefseequallen – alles. Mir ist wirklich fast nichts fremd. Aber was Stephen Chow hier abgeliefert hat, hat seinerzeit selbst mich mittelalten Mediathek-Wühler die Fernbedienung fest umklammern lassen. Nicht aus Angst – eher aus Ehrfurcht. Und ein bisschen Verwirrung. Und jeder Menge bedingungsloser Liebe. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  16. youtu.be/wYLYDkNlgCo

    Der wohl beste #Film der über das erwachen werden gedreht wurde.

    St. Elmos Fire 🇩🇪 (Die Leidenschaft brennt tief)

    Leben ist nicht einfach auf die Reihe zu kriegen wie uns die Protagonisten zeigen die versuchen die Balance zu finden zwischen all dem was zum erwachsen sein dazu gehört und wie gnadenlos die Folgen sind wenn man dabei versagt.
    Dazu das Titellied von John Parr.

    Jetzt gratis auf #Youtube #streaming

    #Blockbuster #80s #Retro #Cinema #Kultfilm

  17. Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)

    Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  18. Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)

    Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  19. Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)

    Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  20. Ich schmelze vor Freude dahin: Im Booklet der neuen "Street Trash" Box von Plaion Pictures ist das Interview mit Drehbuchautor / Produzent Roy Frumkes abgedruckt, das ich ursprünglich für das Horrormagazin Virus geführt habe.

    #streettrash #kultfilm #interview

  21. Ulrich Edel – „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981)

    Es gibt Filme, zu denen ich auch nach mehr als 40 Jahren noch nicht genug Distanz habe, sie etwa neutral zu besprechen. Das hier ist einer von der Sorte. Nicht, weil er so klug gewesen wäre. Sondern weil er sich festgesetzt hat, wie ein Echo meines Erwachsenwerdens, das bis heute nie ganz verstummt ist. Neutralität wäre hier eine Pose. Und Posen hat dieser Film selbst schon mehr genug hervorgebracht. Mit Natja Brunckhorst und David Bowie. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  22. Andrzej Żuławski – „Possession“ (1981)

    Diesen Film vergesse ich mein Leben lang nicht mehr. Auch weil ich schon lange erwachsen war, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Für mich war das noch zu früh. Ich habe ihn zuerst einfach nicht verstanden. Und ich weiß, ehrlich gesagt, auch gar nicht, ob es mir heute gelingt. Deshalb nähere ich mich dem Film auch nur vorsichtig. Mit geschärften Sinnen und bei vollem Bewusstsein. Denn dieser Film von Andrzej Żuławski ist kein Ehedrama und kein Horrorfilm. Es ist ein Exorzismus des Patriarchats, gefilmt in Beton und Blut. Mit Isabelle Adjani und Sam Neill. (ARTE, Neu!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  23. Harold Ramis – „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993)

    Es gibt Filme, die sich eigentlich ja bei jedem Wiedersehen, zu jeder Jahreszeit, wie ein Déjà-vu anfühlen – vertraut und doch irritierend. Dieser gehört mit fast absoluter Sicherheit dazu. Auf den ersten Blick wirkt diese moralische Comedy von 1993 wie eine romantische Fabel über Selbstfindung, Humor und die Kraft der Liebe. Aber unter der Leichtigkeit liegt ein komplexes philosophisches Experiment über Wiederholung, Kontrolle und die Frage, was ein Mensch wohl mit unendlicher Zeit anfangen würde. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  24. Terry Gilliam – „Time Bandits“ (1981)

    Die Kritik hat mit diesem Meisterwerk der Phantasie damals nicht viel anfangen können. Doch das hat niemanden von uns davon abgehalten, diesen Film lebenslänglich zu lieben. Und jede:r von uns hat eine andere Geschichte darüber. Für mich ist er vermutlich eines der größten Geschenke, das ARTE uns dieses Jahr überhaupt machen konnte… (ARTE, Wh)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  25. Billy Wilder – „Sabrina“ (1954)

    Seit meiner Kindheit ist Bogart mein Kino-Schutzpatron. Die Stimme, dieser Gang, dieses Gesicht, das immer schon wusste, wie die ganze Welt funktioniert – oder zumindest, warum sie es nicht tat. Dieser Bogart der nie wirklich „nett“ war. Aber immer korrekt, respekteinflößend, manchmal bedrohlich, manchmal mysteriös. Da war dieser Film ein echter Schock für mein cineastisches Nervensystem. Einer, der sich – und das ist das heimtückisch Gemeine daran – mit jedem Wiedersehen mehr als großes Vergnügen entblößt. Dieser Bogart ist einfach eine gigantische Fehlbesetzung. Und gleichzeitig der einzige Grund, warum er noch funktioniert. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
Share on Mastodon

Enter the server where you have an account.