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#kriegerkultur — Public Fediverse posts

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  1. @tagesschau

    Zu der Explosion in Augsburg:
    Das ist kein Zufall, dass solche Anschläge kurz vor Wahlen stattfinden: So wie der rechtsextreme Anschlag auf das Oktoberfest am 26. September 1980 die Bundestagswahl (5. Oktober) beeinflussen sollte, durch die der Rechtsaußen Franz-Josef-Strauß Kanzler werden wollte. Das ist ein internationales Muster (s. Bombenanschlag in Bologna 2. August 1980).

    👉 Das Ziel ist allgemeine Furcht 😱 und Verunsicherung ☠️

    Und in Zeiten der Furcht tendieren viele Menschen in eine #Kriegerkultur zu (Schein)Angeboten von Stärke und Macht, wie sie aktuell die #AfD anzubieten suggeriert.

    Ein wesentlicher Unterschied zwischen linker Militanz und rechter Gewalt ist, dass erstere zielgerichtet gegen Mächtige gerichtet ist und letztere meist gegen beliebige Menschen. Daher wird mit ziemlicher Sicherheit die Augsburger Explosion von Rechtsextremen kommen (und die Polizei wird wieder ewig lang von "Einzeltäter" quasseln, wie beim Oktoberfestanschlag etc.).

  2. @tocomplymeanstolie

    Ja, "Regierungen schaffen keine Ordnung, sondern Unterordnung", aber umgekehrt schaffen die Untergeordneten eine Regierung... Das ist eine wechselseitige Dynamik.

    Aber auch die "Regierung" als das Böse darzustellen ist simplifizierend, die Herrschenden setzen sich aus viel mehr Gruppen zusammen. Im Begriff "Regierung" taucht zB die Klasse der Reichen und Besitzenden nicht auf.

    Und genau betrachtet ist alles noch viel komplexer, weil auch die Ausgebeuteten und Diskriminierten selber die #Kriegerkultur (und damit #Konkurrenzkultur) reproduzieren und damit das System aufrecht erhalten. Sogar viel "Linke"...

  3. @MissJonesTravel
    Ja, zwischendurch ging es mal, jetzt wieder nicht :-(
    Für den Artikel (übrigens vom Januar '25) reichte es gerade.

    Ich beschäftige mich intensiv mit dem Umgang der Linken untereinander und führe die wesentlichen Ursachen auf die herrschende #Kriegerkultur (Teilaspekt #Konkurrenzkultur) zurück. Da hat auch die rationale Aufklärung und damit auch die Wissenschaft schlechte Karten. Von ergebnisoffenen "Diskursen" ganz zu schweigen - jeglicher Diskurs ist inzwischen permanent am scheitern.

    Gerade die Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb fördert nicht nur Fälschungen, sie verhindert echte Zusammenarbeit.

  4. @MargaXeyat

    Wir leben in einer Kriegerkultur, die permanent kleine Krieger reproduziert:
    - Willen brechen
    - Selbstwertgefühl rauben
    - Jedes Mitgefühl und jeden Ansatz von Empathie vernichten

    Was bleibt den kleinen Jungs, um dann doch ein Selbstwertgefühl zu entwickeln?
    - Stolz sein auf Dinge, die keine eigene Leistung darstellen (Mann, Weißer oder Deutscher zu sein...)
    - In Konkurrenzkämpfen möglichst einen Spitzenplatz zu gewinnen
    - Schwächere "besiegen"
    - Machdemonstrationen

    Böllerei fällt unter Letzeres

    #Kriegerkultur #Selbstwertgefühl #Männlichkeit #Böllerei

  5. @Sofie_unlabeled
    "Wie viel sind verschwunden?" - ich schätze hier in Dtld. mindestens eine sechsstellige Zahl 😭

    In meinem Freund*innenkreis der Autonomen Szene der 1980er haben wir das Phänomen zum ersten Mal bemerkt und als *"Autonomen Durchlauferhitzer"* bezeichnet. Die Dynamik betrifft aber nahezu alle linken Strömungen.

    Am krassesten fand ich die arroganten Abweisungen von Leuten, die sich in ihrer Not überwanden und zu uns, den "Gegner*innen des Systems" kamen, in der Hoffnung Hilfe und Verbündete zu finden. Das geht von direkter Abweisung bis hin zu nachträglicher, wenn Mitstreiter*innen funktionalisiert oder trotz Bündnisabsprachen (ich sag nur "Schacht Konrad" 1982...) verraten werden. Das ist auch als Selbstkritik gemeint, denn ohne Selbstbeteiligung, könnte ich das alles gar nicht in dieser Tiefe verstehen.

    Dieses scheiss System generiert sich selbst jede Minute neue Feind*innen, aber anstatt dass "wir" das nutzen und zu einer immer größer werdenden Bewegung anwachsen, stoßen wir diese Leute vor den Kopf, weil sie die "falschen" Begriffe benutzen, weil sie "erst einmal ein gutes Buch lesen" sollten, weil sie in anderen Beziehungen die falsche Einstellung haben, usw usf

    Das liegt nicht nur an der Arroganz eines hohlen Bewusstseins, "wir sind die Guten, wir haben Es geschnallt aber ihr noch nicht". Es liegt an der Grundstruktur so eines Bewusstseins, das auf binärem Denken (schwarz-weiß & Schubladen) beruht, das sich durch die selbst erzeugte binäre Wahrnehmung permanent selbst bestätigt. Linke Echokammern sind ein Produkt davon.

    Die reale Welt ist aber nicht nicht schwarz-weiß! Sie hat unendlich viele Grautöne.
    Das gilt auch und im Besonderen beim Thema Sexismus:
    - Ich kann mir nicht vorstellen, wie in dieser scheiss patriarchalen #Kriegerkultur jemand sozialisiert wird, ohne etwas von den seelischen und geistigen Verkrüppelungen abzubekommen, mit denen kleine Krieger*innen sozialisiert werden. Und das gibt auch für "Linke".
    - Allein durch eine persönlich politische Entscheidung für den Sozialismus oder die Anarchie wird da keinesfalls "der Schalter umgelegt", kein innerer Sexismus (oder ein anderer diskriminierender Ismus) wird exorziert und es gibt keine Absolution für Vergangenes und keine Salbung zum/zur "Guten Revolutionär*in".

    Solchen "Linken" kann ich nur sagen:
    **Eure Arroganz kotzt mich an!** 🤮

    Und was die Folgen dieses Schlamassels angeht, den allgemeinen und inzwischen globalen #Rechtsruck: Dafür ist die real existierende "Linke" indirekt mit verantwortlich, weil sie in einem #Konkurrenzsystem versucht, mit den Rechten und "Internen Gegner*innen" (die ja immer die Schlimmsten sind) zu konkurrieren. Krieg ist aber nicht mit Krieg zu überwinden! Und wenn eine "linke" Lösung einfach nur einen umlackierten Krieg und "Kampf" anbietet, gehen die Leute irgendwann direkt zu den Experten für egoistische Lebensstrategien.

    Das ist keinesfalls als Plädoyer für eine dogmatische Gewaltfreiheit gedacht. Wir müssen und wir werden uns (leider) mit Gewalt verteidigen müssen. Aber wir sollten alles daran setzen, dass sich unsere Gegengewalt auf Selbstverteidigung beschränkt und nicht politisches Mittel wird.

    Es wird Zeit, dass sich die von so einer Linken Aus- und Abgestoßenen sammeln, ein graswurzelförmiges Geflecht von pan-solidarischen Beziehungen aufbauen und einen neuen Versuch wagen. Auf Basis solch einer radikalen (Selbst)Kritik sollten wir mit der Neuerung einer gewaltfreien Kommunikation Schlüsse ziehen und eine neue Bewegung in gang setzen, um den ganzen Wahnsinn zu stoppen.
    :anarchoheart3: :anarchism:

    #Patriarchat #Kriegerkultur #GfK #binäresDenken #Konkurrenzsystem #Pansolidarität

  6. @autonomysolidarity @palestine @israel

    "Thorsten Lieb (FDP) regt an, die Meinungsfreiheit in Artikel 5 entsprechend einzuschränken."

    (nd-aktuell.de/artikel/1186589.)

    Damit nähert sich die FDP sehr stark dem rechten Freiheitsbegriff einer FPÖ oder NSAfD an, was aber niemanden überraschen dürfte, der die braune Anfangsgeschichte dieser Partei kennt.

    Aber viel problematischer sind ja all the lovely people ("Linksliberale"), die sich seit Jahrzehnten auf die Lügen diese und anderer politischen Quacksalber, inkl. SPD und Grüne, hereinfallen lassen.
    Es ist nicht Dummheit, wenn solche Lämmer ihre Schlächter selber wählen, sondern eine Wesensverwandtschaft, die ich #Kriegerkultur nenne (beinhaltet etwas mehr als "nur" #Konkurrenzkultur).

    Dazu zählt aus meiner Sicht aber auch die "radikale", nein - besser "rabiate" Linke (#radikal ist etwas anderes), die intern genauso "kämpfen", wie nach außen und so das Schweinesystem reproduzieren.

  7. #IsraelHamasWar
    #Israel
    #Autoritarismus
    #Empathielosigkeit
    #Kriegerkultur

    "Eine flächendeckende national-identitäre Ideologie hindert die meisten Deutschen, wenn es um Israel-Palästina geht, selbständig zu denken, d.h. überhaupt zu denken. Und Empathie zu empfinden."
    xn--untergrund-blttle-2qb.ch/p

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