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#klimaerwärmung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #klimaerwärmung, aggregated by home.social.

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  1. Schätzung: Hitzesommer 2026 war in Europa tödlichster bisher

    Folgen des Klimawandels Schätzung: Hitzesommer 2026 war in Europa tödlichster bisher Aktualisiert am 23.10.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2…
    #EuropeSays #EU #Europa #Großbritannien #hitzesommer #ImperialCollegeLondon #Klimaerwärmung #Klimawandel #London #Norwegen #Schätzung #Schweiz #Todesfall
    europesays.com/europa/118766/

  2. Aus Pappmaché und alten Stoffresten ganz ohne Schnee entstanden – und trotzdem eine richtige Schneefrau! ☃️ Wenn’s nur mit dem Klima auch so einfach wäre! 💙

    #Schneefrau #Klimaerwärmung 🌍 #Klimawandel #Klimaschutz 💚 #Klimabewusstsein #KlimamitHumor #ZukunftGestalten #UnsereErde #WinterMitZukunft ❄️ #Nachhaltigkeit #UpcycelnInWels #Wels #AlteRahmenfabrik #AtelierMitzi

  3. 🇨🇭🇨🇭🇨🇭
    Im "Schweiz aktuell" ein Bericht darüber, dass man diesen Sommer nicht so recht auf dem Alalin-Gletscher Skifahren konnte, obwohl das doch immer möglich war. Gletscherskifahren mit Helitransport gehört doch zu den Menschenrechten?
    😫
    *Ironie Ende

    Menschen sind offenbar zu dumm zum Überleben.
    🙄😖
    🇨🇭🇨🇭🇨🇭

    #Klimaerwärmung #Skifahren #Gletscher #Schweiz

  4. Kumulierte globale CO2 Emissionen 1850-2024

    Quelle: Le Monde Diplomatique, September 2026

    #CO2 #Klimaerwärmung #Klima

  5. In DE ist seit kurzem die Speicherung von #Kohlendioxid unter dem #Meer erlaubt - als mögliche, umstrittene Maßnahme gegen die #Klimaerwärmung.

    Was sollte die Politik beachten, wenn sie über die Nutzung der deutschen CO2-Speicherkapazitäten unter der #Nordsee berät? Vor allem, dass diese Kapazitäten begrenzt sind, sagt Klaus Wallmann, Leiter des Forschungsverbundes GEOSTOR der DAM-Forschungsmission CDRmare, im
    Videopodcast

    Folge 1 〰️ youtube.com/watch?v=iZFPMDU5BCY
    Folge 2 〰️ youtube.com/watch?v=jzhjxGnrKB

  6. Fund zum Freitag:

    Eine Wespenspinne hat sich am Garagentor heimisch gemacht. Ein Weibchen, ca 2cm lang. Sie ist bei uns normalerweise nicht heimisch, erobert sich aber durch die #Klimaerwärmung unseren Lebensraum.
    Sie ist giftig, ihre Giftzähne können aber die menschliche Haut nicht durchdringen.

    #wespenspinne #spider #naturephotography

  7. Was haben wir doch Glück einen Kanzler zu haben, der die WETTERLAGE beobachtet und die #Klimaerwärmung wenigstens wörtlich zurückdrängen will.

    All unsere Sorgen und Probleme sind beseitigt.🤡

    Wir leben im besten Deutschland aller Zeiten mit über 15.000 totgeschwiegenen Klimaopfern im Jahr 2026.

  8. @GeorgEhring Schon wieder jemand der unserem großartigem Kanzler nicht richtig zugehört hat:

    "Wir dürfen unsere Industrie nicht gefährden!“

    Wie oft muss man das denn noch sagen?! Fritze weiß das schliesslich besser!

    #Merz #MerzKannEsNicht #NichtMeinKanzler #Heulschubser

    #Umweltschutz #Erderwärmung #Klimakatastrophe #Klimaerwärmung

  9. Die grässliche Katastophe in Nepal zeigt wieder einmal die Relationen Mensch-Natur.

    Aber Bundesrat Rösti wedelt mit ein paar Milliönchen, sagt, die Klimaziele der Schweiz 2030 sind leider nicht mehr zu erreichen und bleibt der Mann der Fossilindustrie.
    🤬🤯🤬

    #RöstiMussWeg #FührenInDerKrise #fossileLobby #Klientelpolitik #Klimaerwärmung #NaturGewalten #Nepal #Blatten #Lebensgrundlage #SolarPunk #neueWege #gemeinsam

  10. Bundesrat Rösti reagiert heute (endlich) auf die Klimakrise: Er macht Kürzungen für den Wald rückgängig und spricht zinslose Darlehen für von der Dürre betroffene Bauern.

    Und das Klima so: Aaaach, der Schweizer Bundesrat spricht Geld!?! Ja dann ist es klar, dann kühle ich jetzt ab!

    🤯🤬

    #RöstiMussWeg #fossileLobby #Klimaḱrise #Klimaerwärmung #FührenInDerKrise #Schweiz #TatenStattWorte #SolarPunk #neueWege #gemeinsam

  11. „Umbau des Ernährungssystems nötig“

    Hitze- und Dürreperioden, wie sie Österreich zuletzt erlebt hat, werden mit der #Klimaerwärmung häufiger. Sie machen einen umfassenden Umbau der heimischen #Landwirtschaft und des Ernährungssystems notwendig, meinen Fachleute der Universität für Bodenkultur (#BOKU) Wien.

    „Wir werden in #Österreich nicht alle Betriebsformen in der heutigen Form absichern können“, sagte Marianne Penker, Professorin für Landsoziologie und Ländliche Entwicklung am Institut für Entwicklungsforschung der BOKU, bei einem Mediengespräch von „Diskurs. Das Wissenschaftsnetz“. Das Problembewusstsein in den Betrieben sei aber hoch: Laut Befunden aus dem Forschungsprojekt COMMUNITYadapt gehen 80 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich davon aus, dass die Klimaerwärmung Auswirkungen auf sie hat, 40 Prozent sehen das für sie als existenzgefährdend.

    diskurs-wissenschaftsnetz.at/d

    science.orf.at/stories/3237041/

    #KlimakriseISTjetzt

  12. Auf #Sylt sind erstmals in D subtropische #Segelquallen (Velella velella) angespült worden. Die fremdartig aussehenden und glücklicherweise harmlosen Quallen sind offenbar im Zuge der #Klimaerwärmung in die #Nordsee gelangt. Schon Mitte Juli erreichte der Quallenschwarm aus dem Atlantik die Küste Schottlands. Ab Anfang August wurden Segelquallen an der Westküste Dänemarks entdeckt. Mit den Funden auf Sylt ist die Art nun erstmals auch aus Deutschland nachgewiesen.

    schutzstation-wattenmeer.de/ak

  13. @derStandard In #Österreich wie in #Deutschland erschütternd:

    „Obwohl es fundierte internationale wissenschaftliche Analysen zur #Klimaerwärmung und dem Anteil der Menschheit an dieser Entwicklung gibt, kennt keiner der Klimakrisenleugner beispielsweise das Internationale Institut für angewandte Systemanalyse (#IIASA) in Laxenburg, das exzellente globale Studien zum Thema der Zerstörung des Planeten entwickelt hat und Maßnahmen gegen den Temperaturanstieg anbietet.“

  14. So! Wetterumschwung! Die Hitze ist weg und geregnet hat es auch. Alles wieder gut. Können wir jetzt bitte weiter unsere deutsche Industrie retten, damit Merz nicht ungeduldig wird. Danke.

    #Industrie #Merz #Urlaub
    #Klimakatatastrophe #Klimaerwärmung #Klima

  15. @dieKadda @GrueneBundestag

    #ProKlimaJetzt #Klimawandel

    (2/n)

    ... @rahmstorf vom #PIK unlängst im Interview (sinngemäß) erläuterte:

    Das #CO2 was jetzt in der Atmosphäre ist, bleibt dort für tausende von Jahren.
    Es kann nun nur noch darum gehen, die *weitere* #Klimaerwärmung zu verringern bzw. zu vermeiden.

    [Und natürlich sich *endlich* in ganz großem Stil auf die hören Temperaturen einzustellen, also z. B. durch länderübergreifendes #Wassermanagement, insbes. #Zisternenbau, und...

  16. @hart Was könnte da wohl helfen?
    Man weiß es einfach nicht.

    ...also zumindest #Merz, #Reiche, #Bilger wissen es nicht.
    ...oder wollen es nicht wissen.

    #Klimaschutz #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #Klimawandel

  17. @BR24 Völlig egal. Hauptsache wir gefährden nicht unsere Industrie. Ihr müsst unserem Bundeskanzler schon zuhören.

    #Merz #Klima #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #Klimawandel

  18. RE: zug.network/@K1ngdaKa88/117083

    Durch die menschgemachte #Klimaerwärmung zerstören wir, was für viele die #Schweiz ausmacht: Gletscher und Alpen.

    Natürlich ist die Anpassung an Hitzesommer sinnvoll und wichtig. Mindestens ebenso wichtig ist es, jedes Zehntelgrad Erwärmung zu verhindern. Und da steht die Schweiz nicht so gut da.

  19. Kürzlich an einer Sitzung mit zirka zehn Personen.
    Eine Person sagt in die Runde: "Ich finde diesen Sommer so super! Immer schönes Wetter! Man kann so gut draussen sein, ich liebe das!"

    Betretenes Schweigen.
    Niemand sagt darauf etwas.

    Vor noch fünf Jahren hätte mindestens die Hälfte dieser Zusage zugestimmt.

    Es hat sich doch etwas verändert.

    Hoffentlich erreichen wir irgendwann die notwendige kritische Masse. 🙏

    #Klimaerwärmung #RöstiMussWeg #handelnJetzt #guteNachricht #neueWege #gemeinsam

  20. Schmetterlinge verlagern ihre Lebensräume

    Weltweit sorgen #Klimawandel und extreme Wetterereignisse dafür, dass #Schmetterlinge neue Gebiete erschließen müssen. 80 Prozent der #Falter vergrößerten ihren Lebensraum, doch es gibt auch Rückgänge, zeigt eine aktuelle Studie – die bis dato umfangreichste ihrer Art.

    Schon den Dinosauriern sind sie um die Nase geflattert: Schmetterlinge leben seit mindestens 201 Millionen Jahren auf der Erde – und das in fast allen Lebensräumen. Ob #Arktis, #Wüste oder #Hochgebirge: Die #Insekten sind erstaunlich anpassungsfähig. Nun breiten sie sich weiter aus, wie eine weltweite Studie zeigt, die im Fachjournal „Nature Ecology & Evolution“ veröffentlicht wurde.
    Klimawandel als treibende Kraft

    Ein Forschungsteam rund um den Umweltbiologen Shawan Chowdhury untersuchte dafür 1.758 #Schmetterlingsarten – rund zehn Prozent aller bekannten #Falterarten. Dabei stellten die Forschenden vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung #iDiv fest, dass 80 Prozent der Schmetterlinge ihren ursprünglichen Lebensraum vergrößert haben.

    Die Hauptursache: Klimawandel und extreme Wetterereignisse zwingen die Insekten dazu, günstigen Umweltbedingungen zu folgen und so ihre Verbreitungsgebiete zu verlagern.
    Verschobene Lebensräume

    Ein Beispiel ist der Schmetterling Godartiana byses in #Brasilien, der sich aufgrund der #Klimaerwärmung weit über seinen natürlichen #Lebensraum hinaus ausgebreitet hat. Er kommt heute nicht mehr nur in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und Bahia vor, sondern auch etwa 1.100 Kilometer weiter südlich im Bundesstaat São Paulo.

    science.orf.at/stories/3236785/

    #Klimakrise
    #Biologie

  21. @bahnkundenv Die Bundesregierung hält sich an Merz und sagt dazu, dass man da nichts machen kann weil Klimaschutz schließlich unsere Industrie nicht gefährden darf.

    #Merz #cdU #Klimaschutz #Klimakatastrophe #Klimaerwärmung #Bundesregierung #Hitze #Hitzetote

  22. Es bleibt uns auch gar nichts erspart: Offenbar ist der jüngste massive Legionellenausbruch auf Kühltürme zurückzuführen. Je heisser, desto mehr Kühlanlagen, desto mehr Legionellen.
    Quelle: heutiger Tagesanzeiger

    #Legionellen #Kühlturm #Klima #Klimaanlage #Klimaerwärmung

  23. Aus der Reihe
    „Schlecht gealterte Worte“
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    Während Bundeskanzler Merz feststellt
    „Es ist eben nicht so, dass morgen die Welt untergeht!“

    …sehen Anwohner und Feuerwehren rund um den Globus bereits heute im Angesicht der Feuerkatastrophen ihre Welt untergehen.

    #NichtGutGealterteWorte
    #SchlechtGealterteWorte
    #DummeSprüche

    #Merz #Klimaschutz #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #cdU #MerzKannEsNicht

  24. Aus der Reihe
    „Schlecht gealterte Worte“
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    Während Bundeskanzler Merz verkündet
    "Klimaschutz darf die industrielle Basis nicht gefährden!“

    …zeigt uns dieser Sommer mit brutaler Härte, dass
    "Fehlender Klimaschutz die industrielle Basis vernichtet!“

    #NichtGutGealterteWorte
    #SchlechtGealterteWorte
    #DummeSprüche
    #Unverantwortlich

    #Merz #Klimaschutz #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #cdU #MerzKannEsNicht

  25. @DieFurie Ach was... das ist alles nur Panikmache, schließlich weiß es unser toller Bundeskanzler Fritze Merz besser. Hast Du denn nicht aufgepasst, was er in seiner allumfassenden Weisheit schon vor Wochen verkündet hat: "Klimaschutz darf die industrielle Basis nicht gefährden" 😏

    #NichtGutGealterteWorte

    #Merz #Klimaschutz #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #cdU #MerzKannEsNicht

  26. @terliwetter @parents4future Du solltest das nicht so negativ darstellen, oder hast Du Deinem Bundeskanzler etwa nicht richtig zugehört? Schließlich ist es eben nicht so, dass morgen die Welt untergeht. 😏

    #Merz #Klimakatastrophe #Klimaerwärmung #cdU

  27. Jetzt lässt mich der Gedanke nicht mehr los, was wird Merz wohl sagen, nachdem er die Wetterlage weiter beobachtet hat?

    Vorschläge sind willkommen.

    #hitze #hitzewelle #dürre #waldbrand #klima #klimakrise #klimaerwärmung #klimanotstand #hitzetote #cdu #cducsu #neoliberal #merz #merz #politik #groko #kapitalismus

  28. Konsequenzen aus der Ahrtal-Flut: Von einer Klimakatastrophe zur nächsten | taz.de
    taz.de/Konsequenzen-aus-der-Ah
    »Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut leben wir mitten in einer neuen Klimakatastrophe. Die Anti-Klimapolitik von Schwarz-Rot ist vor diesem Hintergrund ein Hohn.«
    Ein Kommentar von Susanne Schwarz
    #Ahrtalflut #taz #susanneschwarz #Klimakatastrophe #SchwarzRot #blackrot #Klimapolitik #AntiKlimapolitik #hitzetote #klimaerwarmung #klimaneutralitat

  29. Oder noch anders: So viele Menschen wie am Samstag, dem 27. Juni, sind in Deutschland seit über einem Vierteljahrhundert nicht an einem einzelnen Tag verstorben. Einen Tag später waren es noch mehr. Und am Tag danach abermals mehr.

    #Hitzewelle #Klimawandel #Klimaerwärmung #Klimakatastrophe #Hitzewelle2026

  30. Krisenresilienz bei Extremhitze stärken

    Rheintal, August 2029, 14 Tage Hitze mit Höchsttemperaturen bis zu 44 Grad, zum großen Teil Tropennächte. Rettungsdienste sind überlastet, Notaufnahmen und Arztpraxen sind voll. Menschen sitzen in überhitzten Wohnungen. Viele Krankenhauszimmer und Behandlungsräume sind wegen zu hoher Temperaturen gesperrt. Das Gesundheitspersonal fällt reihenweise aus. Auch Sozialeinrichtungen sind von Personalausfällen betroffen und können ihr Angebot kaum noch aufrechterhalten.

    Deutschland ist auf Krisenlagen durch Extremhitze bislang nicht ausreichend vorbereitet

    Mit zunehmender globaler Erwärmung wächst die Gefahr für solche langanhaltenden, extremen Hitzeperioden. Stabile Hochdrucklagen, wie Hitzedome, mit langanhaltenden hohen Temperaturen ohne nächtliche Abkühlung stellen eine große Belastung für Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen und die kritische Infrastruktur dar, insbesondere wenn sie großräumig auftreten. Anders als bei anderen Extremwetterereignissen entwickeln sich die Folgen oft schleichend, kumulativ und zeitverzögert. Menschen mit Unterstützungsbedarf sind für die zuständigen Strukturen zudem oft nicht sichtbar. Gerade deshalb wird die Tragweite politisch und administrativ noch zu häufig unterschätzt.

    Wer Deutschland krisenresilient machen will, muss Hitze und andere Extremwetterlagen systematisch mitdenken. Zwar wurden in den vergangenen Jahren erste wichtige Schritte im Hitzeschutz unternommen. Doch für ausgeprägte, mehrtägige oder sich überlagernde Extremhitzelagen sind Politik, Verwaltung und Institutionen bislang nicht vorbereitet.

    Notwendig sind:
    • Klare Zuständigkeiten und die Integration von Extremhitze in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz
    • Effektive soziale Schutzstrukturen für Risikogruppen
    • Ein vorbereitetes und gestärktes Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen
    • Finanzierung von resilienten Prozessen, Belegschaften, Einrichtungen, Quartieren und Infrastrukturen

    Das Bündnis zum Hitzeaktionstag setzt sich dafür ein, dass Krisenresilienz bei Hitze als konkrete gesellschaftliche und staatliche Handlungsaufgabe verstanden wird. Krisenresilienz bei Extremhitze ist keine ferne Zukunftsaufgabe. Sie ist eine unmittelbare öffentliche Verantwortung.

    Extremhitze verbindlich in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz integrieren

    Warnungen allein schützen nicht. Entscheidend ist, dass aus ihnen verbindliche Schritte folgen: Aktivierung von Krisenstäben, gezielte Kommunikation und zentrale Kontaktmöglichkeiten, erweiterte Erreichbarkeit relevanter Dienste, Maßnahmen in Einrichtungen oder der Schutz besonders belasteter Arbeitsbereiche. Ohne diese Elemente bleibt Hitzeschutz zu unverbindlich. Hitzeaktionspläne müssen daher konkrete Maßnahmen verbindlich an Warnstufen koppeln.

    Dafür muss Hitze als relevante Gefahrenlage in den Strukturen von Krisenmanagement und Katastrophenschutz verankert werden. Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Verantwortlichkeiten klar definieren, Warn- und Eskalationslogiken weiterentwickeln und mit konkreten Entscheidungswegen verknüpfen. Notwendig sind belastbare Lagebilder, abgestimmte Kommunikationsstrukturen und regelmäßige Übungen, damit im Ereignisfall schnell und koordiniert gehandelt werden kann.

    Berufsgruppen wie Pflege und Soziale Arbeit sollten in Hitze-Krisenstäben und als Akteur*innen in Prozesse des Katastrophenschutzes integriert sein.

    Besonders gefährdete Menschen gezielt schützen und aufsuchende Strukturen stärken

    Kommunen und soziale Infrastrukturen müssen in die Lage versetzt werden, besonders gefährdete Menschen besser zu erreichen und zu schützen, niedrigschwellige Hilfen zu organisieren und im Ernstfall verlässlich zu handeln. Dafür braucht es zielgruppenspezifische und mehrsprachige Information und Kommunikation sowie freiwillige Registrierungsmöglichkeiten und Kontaktstrukturen für vulnerable Haushalte, um diese im Krisenfall gezielt erreichen und unterstützen zu können. Aufsuchende Strukturen und barrierefreie, kühle Notunterkünfte müssen als fester Bestandteil kommunaler Krisenpläne etabliert werden.

    Eine bessere Verzahnung von Gesundheitsdaten, sozialräumlicher Analyse und Planung ist entscheidend um besonders betroffene Bevölkerungsgruppen wirksam zu erreichen.

    Hitzeschutz ist auch eine soziale Aufgabe: Die Erfahrungen aus Frankreich zeigen, dass gezielte soziale Maßnahmen Leben retten können. Die Bevölkerung ist nicht ausschließlich schutzbedürftig, sondern auch Akteurin mit eigenen Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten. Nachbarschaften, Sozialdienste, ambulante Pflege, pflegende Angehörige, Selbsthilfeorganisationen und die ambulante ärztliche Versorgung sind entscheidend für die Krisenbewältigung und müssen somit frühzeitig eingebunden und vernetzt werden. Wo solche Strukturen fehlen, braucht es gezielte Unterstützung, etwa Nachbarschaftszentren, Buddy-Systeme oder lokale Hitze-Teams.

    Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen hitzeresilient aufstellen

    Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Versorgung, Praxen, Rettungsdienste und soziale Dienste übernehmen in Hitzelagen eine Schlüsselrolle. Entscheidend sind einrichtungsspezifische Hitzepläne, Schulungen, vorbereitete Abläufe für Belastungsspitzen, der Schutz von Patient*innen, Bewohner*innen und Personal sowie eine enge Anbindung an kommunale und regionale Krisenstrukturen.

    Prävention und frühzeitige Unterstützung müssen dabei ebenso gestärkt werden wie die Versorgung im Akutfall.

    Gerade ambulante, pflegerische und sozialarbeiterische Strukturen sind zentral, um gesundheitliche Eskalationen frühzeitig zu verhindern. Gleichzeitig braucht es im Gesundheitswesen eine stärkere Berücksichtigung von Hitzebelastungen für Beschäftigte. Einrichtungen können nur dann verlässlich schützen und versorgen, wenn auch ihr Personal unter extremen Bedingungen arbeitsfähig bleibt.

    Finanzierung von resilienten Prozessen, Belegschaften, Einrichtungen, Quartieren und Infrastrukturen

    Krisenresilienz bei Extremhitzeereignissen beginnt lange vor dem Ereignisfall. Daher müssen Hitzeschutz und Hitzevorsorge bei finanziellen Rahmenbedingungen und Investitionen berücksichtigt werden. Sie wird durch klare Zuständigkeiten bei Hitzeextremen, hitzekompetente Belegschaften, hitzeresiliente Gebäude, angepasste Stadt- und Freiraumplanung, sowie robuste kritische Infrastrukturen aufgebaut. Vorsorge ist kostengünstiger als die teure Nachsorge bei entstandenen, großen Schäden. Das gilt insbesondere auch für die Wirtschaft. Soziale und gesundheitliche Einrichtungen, Schulen, Kitas und Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge, müssen dabei besonders berücksichtigt werden. Damit dies gelingt, braucht es eine verlässliche, langfristige Finanzierung. Hier sind Bund und Länder in der Pflicht, Kommunen und Einrichtungen zu unterstützen und eine dauerhaft leistungsfähige Finanzierungsstruktur sicherzustellen, z. B. durch einen zielgerichteten Einsatz des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie als zu ergänzende Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz, um bestehende Finanzierungshindernisse durch den Bund zu beheben.

    Dieser Text ist ein Positionspapier folgender Organisationen zum Hitzeaktionstag, der schon am 11.6. dieses Jahres ausgerufen war: Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft, Deutscher Pflegerat e.V., GKV Spitzenverband, KLUG Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, Klima-Allianz Deutschland. Hier sind alle 150 Partner*innen des Hitze-Aktionstages aufgelistet und verlinkt.

  31. Hitze - blabla - Veränderungen geht nicht so schnell - blabla - wir sind nicht zuständig - blabla - die Kommunen sind Schuld - blabla - der Bund muss handeln - blabla - Bäume wachsen nicht so schnell - blabla - Experten sagen - blabla - alle sind überfordert - blabla.

    Was ich erwartet hätte:
    Klimaschutz-Zukunfts-Gesetz.

    Was kommt:
    Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz.

    Viel blabla - noch mehr Beton, Asphalt, Flächenversiegelung, Rodungen, Umweltzerstörung.

    #örr #klimakrise #klimaerwärmung #hitze

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