#kinderverschickung — Public Fediverse posts
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Regina Basic erzählt von dem, was sie im Adolfinenheim auf Borkum erlebt hat. Sie leidet bis heute an den Traumafolgestörungen.#WDR #Kinderverschickung #Betroffene #Studie #Universität #Duisburg #Essen #wissenschaftliche #Aufarbeitung #NRW
"Meine Mutter dachte, mir geht es gut": Verschickungskinder erzählen von ihren Erlebnissen -
1/ „Wir waren eine Ware“, sagt die Kinderbuchautorin Ludwig. Es war ein industriell aufgezogenes Verschickungssystem, sagt Detlef Lichtrauer.“
„Um die 12 Millionen Menschen in der BRD und DDR sind ehemalige Verschickungskinder – „kleine Betroffene“, wie Sikoras Mutter, oder schwer traumatisiert aufgrund der brutalen Erfahrungen, die sie in einer der Kinderkureinrichtungen der BRD und DDR machen mussten.“
Sabine Seifert macht das immer wieder. Sie setzt die Kinderheime in der #BRD mit denen in der #DDR gleich. Ich habe ihr und auch der taz schon geschrieben.
Ich war zweimal zur Kur. Beim zweiten Mal habe ich Kinder vom ersten Mal wiedergetroffen. Warum sind wir wohl zum zweiten Mal zur Kur gefahren? Weil wir beim ersten Mal traumatisiert wurden? Weil wir keine unzensierten Briefe schicken durften?
In der DDR hat niemand an den Kuren verdient. Der Staat musste dafür bezahlen. Er wollte damit den Gesundheitszustand der Kinder verbessern. Das passt alles nicht zu der Geschichte, wonach das in beiden Systemen gleich gewesen sein soll.
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Vor einiger Zeit fingen Journalist*innen aus dem Westen an, über #DDR-Kurheime zu schreiben. Hintergrund waren jahrelange Enthüllungen von Missständen in den westdeutschen Heimen.
Das Ergebnis war natürlich, dass auch in der DDR alles schrecklich war, wenn nicht sogar noch viel schrecklicher.
Ich war zwei mal zur Kur und habe darüber im #OstBlog geschrieben. Es waren positive Erlebnisse. Inzwischen haben viele kommentiert. Menschen mit positiven und negativen Erfahrungen. Die negativen wohl meistens im Zusammenhang mit Aufpäppelkuren, bei denen irgendwie Essen in Kinder reinsollte. Asthma und Neurodermitis-Kuren waren aber wohl ok. Darüber hatte ich auch berichtet.
Heute kam folgender Kommentar, über den ich mich gefreut habe: „Ich bin durch TV zu Borkum eben auf die Verschickungskinder aufmerksam geworden und habe mich gleich erschrocken. Ich musste eben recherchieren und hatte dabei genauso den Eindruck wie oben beschrieben, wiedermal einer einseitigen Betrachtung der Medien etc. Hatte schon Wut im Bauch bis ich auf diese Seite kam. Ich danke dem Verfasser! Für diese Wort:".....Das war ein wesentlicher Unterschied zur DDR. Das Gesundheitssystem war staatlich finanziert und konnte an niemandem Geld verdienen.
Schluss
Also: Vielleicht war in der DDR auch mal etwas besser. ......." Danke jetzt ist mein Bauch wieder in Ordnung! Genauso sehe ich das auch. Ich schreibe als Mutter 2er Kinder welche ich zu Kur zu DDR Zeiten und Deutschlandzeiten schickte. Meine Tochter Asthma/Neurodermitis in Graalmüritz und weitere an der Ostsee mit 6 , 10 und 14 Jahren und ins Erzgebirge und mein Sohn ebenfalls mit 6 Jahren und zur Mutter-Kind Kur in Graalmüritz. Wir ALLE 3 haben nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Liebevoller Umgang und gute gesundheitliche Behandlungen. Für mich als Mutter auch sehr gutes Miteinander mit den jeweiligen Kliniken. Bei einem Aufenthalt in Graal-Müritz 1994 wurde sogar dafür gesorgt das ich mit meinem Sohn in der Mutter-Kindklinik neben der Klinik meiner Tochter im selben Zeitraum war und meine Tochter jeden Tag nach Behandlungs- und Kinderprogrammende von uns abgeholt werden durfte für gemeinsame Zeiten. Auch zu den täglich früh morgens üblichen Strändgänge zum Wassertreten der Kurkinder durften wir dabei sein. Übrigens im Monat Oktober. Ich konnte bei keiner der Kuren was negatives feststellen und auch meine Kinder kamen immer fröhlich zurück. Diese Zeiten hatten so schöne Eindrücken auf uns das wir immer noch sehr gern an die Ostsee fahren. Natürlich gab es Heimweh und Themen welche die Kindern nicht so toll fanden, aber wo bitteschön passt alles immer. Unsere Erfahrung waren durchweg gut . Daher bin ich über den o.g. Kommentarauszug sehr Dankbar. Und füge gern hinzu es gab noch einiges was man hätte übernehmen können...zbsp. Kinderbetreuungen.....da lebt das BRD System heute noch im "Mittelalter".
Danke für diese Seite. Es tut mir sehr leid wenn Kinder was anderes erleben mussten!!
Aber es sollte doch differenziert berichtet werden.“Hier ist der Beitrag über #Kinderverschickung in der #DDR:
https://so-isser-der-ossi.de/2022/03/15/kinderverschickung-und-die-ddr/
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Heute endet die #Ausstellung "Freude und Erholung. #Kinderverschickung in Baden-Württemberg 1949–1980" im #Hauptstaatsarchiv #Stuttgart. Wer es trotz Verlängerung nicht geschafft hat, vorbeizuschauen, der kann das ab sofort virtuell noch tun.
👉 Zum virtuellen Ausstellungsrundgang geht es hier: https://www.leo-bw.de/en-GB/themenmodul/heimkindheiten/aufarbeitung/aufarbeiten-im-archiv/ausstellung-kinderverschickung
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Die #Ausstellung "Freude und Erholung. #Kinderverschickung in Baden-Württemberg 1949–1980" wurde aufgrund großer Nachfrage verlängert und ist noch bis zum 16.12. im #Hauptstaatsarchiv #Stuttgart zu sehen.
👉 https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/ausstellungen/77342
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2/ Lieder steht darin folgender Satz: „Mit der Lebensfreude war es in den Kinderkurheimen nicht weit her.“
Dieser legt nahe, dass alle Kuren in der #DDR schrecklich waren.
Das ist falsch. Ich war zweimal zur Kur an der Ostsee und habe nur positive Erinnerungen.
Beim zweiten Aufenthalt habe ich zwei Kinder wiedergetroffen, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass sie die erste Kur auch positiv bewertet haben. Wenn es Demütigungen, Drill, Ess- und Toilettenzwang, sexuelle Vergehen, Schläge gegeben hätte und wir Angst gehabt hätten, wären wir wohl kaum ein zweites Mal gefahren. Die Kurheime, in denen wir waren, haben Kinder mit Asthma und Hautproblemen behandelt. Wenn man die Hautpatient*innen gestresst hätte, wäre das dem Kurziel total entgegengesetzt gewesen. Das war aber nicht der Fall. Wir waren in der Sauna, liebe Tanten haben uns draußen in warme Decken gewickelt. Zur Liegekur. Als ich nach der Kur zurück in meine Klasse kam, war ich im Schulstoff weit voraus, weil die Betreuung in den kleinen Klassen so gut war.
Meine positiven Erfahrungen mit zwei langen Kuraufenthalten habe ich hier beschrieben:
https://so-isser-der-ossi.de/2022/03/15/kinderverschickung-und-die-ddr/
Diese DDR-Kuren werden immer mit der #Kinderverschickung im Westen verglichen und es kann einfach nicht sein, dass es in der DDR nicht genauso schlecht oder schlechter als im Westen gewesen ist.
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Die Projektgruppe "Aufarbeitung #Kinderverschickung" des Landesarchivs hat Betroffene bei der Aufarbeitung ihrer #Geschichte unterstützt und zugleich Grundlagen für eine vertiefende #Forschung geschaffen. Heute hat sie ihren Abschlussbericht vorgestellt.
👉 https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/nachrichten/77489
#verschickungskinder
#leid #unrecht #missbrauch
#aufarbeitung #stuttgart #heimerziehung -
Am 2.10. startet im #Hauptstaatsarchiv #Stuttgart die #Ausstellung "Freude und Erholung? #Kinderverschickung in Baden-Württemberg 1949–1980". Diese thematisiert #Leid und #Unrecht in sogenannten Kindererholungsheimen.
👉 https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/ausstellungen/77342
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Am 1.10. lädt das Projekt „Aufarbeitung #Kinderverschickung Baden-Württemberg“ zu seiner Abschlussveranstaltung im #Hauptstaatsarchiv #Stuttgart ein!
Betroffene, Forschende und Interessierte erwarten Impulsvorträge und eine anschließende Podiumsdiskussion.
Am Nachmittag erfolgt die #Ausstellungseröffnung im Beisein von Sozialminister Manfred Lucha sowie die Präsentation der #Abschlusspublikation und der Erweiterung des Themenmoduls „Heimkindheiten“ auf LEO-BW.
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@peer Oh. Danke! Ja, natürlich. Muss ich mir merken und auch noch irgendwo einbauen.
Zur #Kinderverschickung hatte ich ja dann was gesagt.
Das ist der Blog-Post:
https://so-isser-der-ossi.de/2022/03/15/kinderverschickung-und-die-ddr/ -
Neuer #Rechercheführer für Betroffene der #Erholungsverschickung in Baden-Württemberg! Dieser ist im Rahmen des Projekts Aufarbeitung #Kinderverschickung Baden-Württemberg entstanden und soll Betroffene und andere Interessierte dabei unterstützen, selbstständig zu recherchieren und bei Wunsch die eigene #Verschickung aufzuarbeiten. Neben praktischen Hinweisen werden auch verschiedene Ausgangslagen für die #Recherche betrachtet. Den Rechercheführer finden Sie hier:
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Die Kinderverschickungen in BRD und DDR haben viele Betroffene traumatisiert. Lena Gilhaus hat ein Buch und einen Film dazu gemacht.
Journalistin über Kinderverschickung: „Man hätte die Akten finden können“ -
Gewalt, Demütigung, Schlafentzug - für Zehntausende wurden Kinderkuren seit der Nachkriegszeit zur Tortur, unter der sie bis heute leiden. Für Ärzte, Kassen und Gemeinden war es ein Geschäftsmodell. Betroffene fordern die Anerkennung ihres Leids.
Verschickungskinder - NRW will Gewalt in Heimen aufarbeiten -
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