Kindergesundheit als Vorwand: Wie die neue Zuckersteuer die Falschen trifft
Angeblich geht es um das Wohl unserer Kinder. Um Prävention, Schutz vor Diabetes und gesunde Ernährung. Klingt edel, oder?
Doch schaut man hinter die Fassade des gestrigen Kabinettsbeschlusses, bleibt eine bittere Wahrheit: Die sogenannte Zuckersteuer ist nichts weiter als eine weitere Regressivsteuer, die systematisch die Unter- und Mittelschicht belastet. Während alltägliche Lebensmittel für Haushalte mit normalem oder geringem Einkommen wieder ein Stück teurer werden, bleiben Vermögen, Riesenerbschaften und Schlupflöcher für überreiche unangetastet.
Statt Einnahmen über echte Steuergerechtigkeit zu generieren – etwa durch die Besteuerung von Spekulationsgewinnen oder Multi-Milliardären –, holt man sich das Geld lieber direkt beim Wocheneinkauf der Familien. Gesundheit wird vorgeschoben, um die nächste indirekte Melkkuh zu etablieren und den Überreichen weiterhin ihre Milliarden-Geschenke zu sichern.
Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus. Wenn der Staat Einnahmen braucht, sollte er oben ansetzen – nicht am Supermarktregal derer, die ohnehin schon jeden Cent umdrehen müssen.
Wann kommt die Salzsteuer?
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