#katholischerkinotipp — Public Fediverse posts
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Vier minus drei – Trauerarbeit mit großem Hoffnungspotential (Katholischer Kinotipp)
Eine Clownin heitert in Kliniken Kinder auf, während ihr Mann als klassischer August auftritt. Eines Tages verunglücken er und die beiden gemeinsamen Kinder tödlich. Für die trauernde Frau beginnt eine schwierige Zeit, die berufliche Rückschläge beinhaltet, aber auch eine vorsichtige neue Freundschaft mit einem Schauspieler. Das auf einer wahren Geschichte beruhende Drama vollzieht die Trauerarbeit der Hauptfigur respektvoll nach, ohne ihren Schmerz zu vereinfachen. Rückblenden zeigen […] -
Ein einfacher Unfall – Gesellschaftskritik aus dem Iran, unter schwierigsten Umständen gefilmt – Katholischer Kinotipp
Ein iranischer Automechaniker glaubt in einem Mann mit einer Beinprothese einen brutalen Wächter aus dem Gefängnis wiederzuerkennen und will ihn aus Rache lebendig begraben. Um sicherzugehen, dass es auch wirklich sein Peiniger ist, entführt er den Mann und klappert mit ihm andere ehemalige Mitgefangene ab. Auf der Fahrt kreuz und quer durch Teheran entspinnen sich erbitterte moralische Auseinandersetzungen über Gewalt, Vergeltung und Gerechtigkeit, die durch brenzlige Situationen, […] -
Karla - sexueller Missbrauch in der Familie, immer wieder (Katholischer Kinotipp)
Der Spielfilm „Karla“ spielt in den frühen 60-igern der alten Bundesrepublik Deutschland.
Das Spielfilmdebüt der Regisseurin Christina Tournatzés bedient eine sehr langsame - nicht langatmige - Filmsprache: mit Bildern, die das Unsagbare mitteilen.
Bild: Filmbild „Karla“, Fotonachweis ©: Achtung Panda! Florian Emmerich, eksystent...
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Kino-Tipp: Ein preisgekrönter Film aus Brasilien - Für immer hier
Ein ehemaliger brasilianischer Kongressabgeordneter beobachtet 1971 mit großer Skepsis die politischen Entwicklungen in seinem Land. Doch weder er noch seine Frau halten es für geboten, das Land zu verlassen. Aber dann wird der Mann von der Militärpolizei verschleppt. Auch Jahre später quält die Familie die Ungewissheit, was ihm widerfahren ist.
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Juror #2 - eine US-amerikanische Gesallschaftsanalyse der Extraklasse
Ein Geschworener in einem US-amerikanischen Mordprozess muss feststellen, dass er womöglich selbst für den Tod des Opfers verantwortlich ist.
Er ringt mit dem Dilemma, ob er die Jury zu seinen Gunsten manipulieren soll, oder ob er die Wahrheit offenbart und sich damit selbst schadet.
Das souverän inszenierte Gerichtsdrama handelt aber nicht nur von ...
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„Die Saat des heiligen Feigenbaums“ – ein Spielfilm aus dem fernen Iran, mit „Unruhepotential“ auch in Deutschland
„Mohammad Rasulof“ ist inzwischen ein Begriff im internationalen Filmbetrieb:
2020 erhielt dieser iranische Regisseur bei der Berlinale für „Doch das Böse gibt es nicht“ den „Goldenen Bären“, allerdings in Abwesenheit.Nun kommt sein neuester Spielfilm „Die Saat des heiligen...
https://oratorium-leipzig.de/die-saat-des-heiligen-feigenbaums/
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„Die Saat des heiligen Feigenbaums“ – ein Spielfilm aus dem fernen Iran, mit „Unruhepotential“ auch in Deutschland
„Mohammad Rasulof“ ist inzwischen ein Begriff im internationalen Filmbetrieb:
2020 erhielt dieser iranische Regisseur bei der Berlinale für „Doch das Böse gibt es nicht“ den „Goldenen Bären“, allerdings in Abwesenheit.Nun kommt sein neuester Spielfilm „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ in die Kinos. Inzwischen ist Mohammad Rasulof ins deutsche Exil gegangen und lebt in Hamburg. „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ ist wieder ein langes Werk (fast drei Stunden: 168 Minuten!) Aber langweilig wird’s nicht.
Und gleich vorab: Ich fühlte mich schon lange nicht mehr einer so zunehmend beklemmenden Spannungsdramaturgie ausgesetzt, und das nahezu bis zum Schluss – Hitchcock hätte seine Freude dran gehabt.
Erzählt wird die Geschichte einer Familie des iranischen Establishments:Der Mann/Vater hat es in eine gehobene Richter-Funktion „geschafft“, mit weiteren Aufstiegschancen. Alles läuft super im Familienleben – bis zu dem Zeitpunkt als die Dienstpistole des Vaters im Haus verschwindet. Und da fallen alle Masken.
Jetzt wird deutlich, was den Familienmitgliedern wichtig ist – und zwar bei jeder und jedem.
Filmbild: „Die Saat des Heiligen Feigenbaums“
Aus meiner Sicht ist das der beste Rasulof-Film.Das betrifft die Konsequenz mit der er hier ein familiäres Kammerspiel gestaltet wird – da gibt es Anleihen bei englisch-amerikanischer Spannungsdramaturgie – und Rasoulof zitiert originell! Auch fasziniert sein Film bei der Bildgestaltung der Scope-Bilder.
„Die Saat des Feigenbaums“ startet in Deutschland am Zweiten Weihnachtsfeiertag. Es bleibt abzuwarten, „ob da Familien mit größeren Kindern nach dem Weihnachtstrubel rein gehen“ – so formulierte es auf der „Filmkunstmesse“ in Leipzig ein Vertreter des deutschen Verleihs – und, ob man dann diskutiert:
Über Grenzen des Familienglücks! – Wie weit trage ich als Kind Berufsentscheidungen von Eltern mit? – Wie toleriere ich Entscheidungen meines Kindes als Eltern? Das steckt alles in diesem neuen „Rasuloff“ drin.
Ein wenig zu plakativ politisch scheint mir der Schluss. Das hätte dieser eindringliche Familienfilm nicht gebraucht. Aber trotzdem: Ins Kino gehen!
Thomas Bohne
Katholischer Kinotipp: „Die Saat des Heiligen Feigenbaums“
ORIGINALTITEL: The seed oft the sacred fig
„Die Saat des Heiligen Feigenbaums“ – Plakat
PRODUKTION: Iran/Frankreich/Deutschland 2024
REGIE: Mohammad Rasoulof
LÄNGE: 168 Minuten
KINOSTART: 26.Dezember 2024
AUSZEICHNUNG: Preis der Ökumenischen Jury, Cannes 2024
KATHOLISCHER KINOTIPP: im Dezember 2024
NOMINIERUNG: Bester Internationaler Film beim Oscar 2025, deutscher Beitrag -
Katholischer Kinotipp – In Liebe, Eure Hilde – ganz persönlich und aktuell
Wir kennen in Leipzig den Coppi-Platz und im „Osten“ erinnert man sich noch an den aufwendigen DEFA-Film KLK an PTX – Die rote Kapelle vor über 50 Jahren (damals sogar im überdimensionalen 70-mm-Format) gedreht.
Jetzt nun die Fokussierung auf Hilde Coppi, diesmal in der Regie von Andreas Dresen mit „Alles Liebe,...
https://oratorium-leipzig.de/katholischer-kinotipp-in-liebe-eure-hilde/
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Katholischer Kinotipp – In Liebe, Eure Hilde – ganz persönlich und aktuell
Wir kennen in Leipzig den Coppi-Platz und im „Osten“ erinnert man sich noch an den aufwendigen DEFA-Film KLK an PTX – Die rote Kapelle vor über 50 Jahren (damals sogar im überdimensionalen 70-mm-Format) gedreht.
Jetzt nun die Fokussierung auf Hilde Coppi, diesmal in der Regie von Andreas Dresen mit „Alles Liebe, liebe Hilde“, dem sicherlich die sozialistisch-sowjetische Sicht von […]