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#jurgentrittin — Public Fediverse posts

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  1. Charakterfrage

    Mitgefühl ist keine Bürgerpflicht

    Wer, wie die SPD, so viel Schaden hat, muss für keinen Spott mehr sorgen. Gerade deswegen sind mir in der gestrigen Publizistik ein paar schwer geniessbare Werke aufgestossen. Keins dieser Beispiele ragt auch nur an Jürgen Trittin heran. Giftiger als bei ihm geht es eigentlich nicht, nämlich streng politisch und inhaltlich. Mit einem konstruktiven Schluss, über den sich mit einigem Recht streiten lässt. Es geht also. Jürgens Analyse wird abgestützt durch einen Blick auf die politische Welt da draussen, den der Weltstadtbürger Robert Misik in der taz wagt.

    Andere stellen auf dem geschwächten Rücken der Genossin Bas ihre Bescheidwisserei aus. Nicht nur bei den Neigungs-Querfröntlern, sondern auch in einem ehemals innovativen Onlinemedium, bei dem sie in diesem Fall – fahrlässig oder absichtsvoll? – den Autor*innen-Namen weggelassen haben (mittlerweile ist er ergänzt worden, ein üblicher Verdächtiger, im Hauptberuf Filmexperte).

    Näher zum aktuellen politischen Kernproblem führt Wolfgang Michal, der von Augsteins Freitag digital vermauert ist, in den nachdenkseiten aber aktuell zum Northstream-Attentat und der damit verbundenen Aussenpolitik so zitiert wird: “Die Anklage lautet auf ‘Kriegsverbrechen’: In Hamburg hat der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines begonnen. Welche Strafe dem mutmaßlichen Mittäter Serhii Kuznetsov droht und welche findige Strategie die Verteidigung verfolgt. Mal angenommen, eine Spezialeinheit der ukrainischen Armee würde einen mit russischem Dieselöl beladenen Tanker-Konvoi vor der Küste New Yorks in die Luft sprengen, sodass US-Bürger horrende Preise für den Kraftstoff bezahlen müssten. Wie würden die USA auf einen solchen Anschlag vor ihrer Haustür reagieren? Würden sie die Ukraine des Terrorismus bezichtigen, Vergeltung üben, Botschaftsmitarbeiter ausweisen, Sanktionen verhängen? Würden sie ihre bisherige Unterstützung der Ukraine, die sich gegen einen Angriff Russlands zur Wehr setzt, beenden oder würden sie gar nichts tun? Würden sie schweigen und die Beurteilung der Tat den zuständigen Gerichten überlassen? Nein, niemand glaubt, dass die US-Regierung einen Anschlag – wie den auf die Nord-Stream-Pipelines am 26. September 2022 – schlafmützig hingenommen hätte. Doch exakt so blamabel haben sich die Bundesregierungen unter Olaf Scholz und Friedrich Merz verhalten: aufreizend desinteressiert. Ein Gutteil der Verachtung für die Regierungsparteien und ein Gutteil des Zustroms zu Parteien, die das heftig kritisieren, resultiert daraus.” Leider, leider sehr, sehr richtig.

    Doch Ausenpolitik bildet nur den Rand öffentlicher Wahrnehmung durch die Wahlbürger*innen. Zum Kern dringt der von Brüssel aus schreibende Eric Bonse/taz vor: “Proteste in Europa: Und die EU-Spitze schaut weg – Die europaweiten Proteste könnten sich zu einer Revolte à la 1968 ausweiten. Denn das Nichtstun der EU verstärkt die Wut noch. Dabei gäbe es einen Ausweg.”

    Die romantisierende Parallele zu “68” teile ich nicht. Das ist Wunschdenken der alten Linken. Die materiellen Rahmenbedingungen sind viel zu verschieden. In den Worten des oben verlinkten Misik:

    “Das allgemeine Empfinden unserer Zeit ist das eines Verfalls, einer Bedrohungslage, von sinkendem Wohlstand und wachsender Kriegsgefahr, von Konkurrenz um knappe Ressourcen, von steigenden Preisen, stagnierenden oder schrumpfenden Realeinkommen, Ökokatastrophen, kurzum, jenes Zeitgefühl, das gerade eben Naomi Klein und Astra Taylor in ihrem Bestseller ‘Endzeit-Faschismus’ beschreiben.”

    Bonse ansonsten gedanklich folgend würde ich zuspitzen. Macron setzt seine verbliebene politische Energie dafür ein, dass er und seine Polizei den roten Teppich für einen Wahlerfolg der Faschist*inn*en ausrollen. Es gibt hier eine tatsächliche Parallele zu “68”, und zwar eine besonders Üble: als die Medien in Deutschland voll von der 68er-Randale waren, erreichte die faschistische NPD in der West-BRD ihre grössten Wahlerfolge in mehreren Bundesländern und scheiterte 1969 nur knapp am Einzug in den Bundestag. Zu dieser Erinnerung gehört die auf diese faschistischen “Wahlerfolge” folgende “Aktion Widerstand” gegen die erste sozialliberale Bundesregierung und insbesondere ihre beginnende Ost- und Entspannungspolitik, von der heute keine Partei der “Mitte” mehr was wissen will.

    So droht es nun in Frankreich zu kommen, begünstigt durch die innere Spaltung und Feindschaft in den Linksparteien, die angesichts der realen Protestbewegungen wie aus der Zeit gefallen aussehen und durch die Gesellschaft taumeln.

    Sieht es wenigstens im Brexit-UK wieder besser aus? Hoffentlich. Aber wie wenig substanziell solches Pfeifen im Wald sein kann, hat Misik (s.o.) in seinem Zwergstaat gerade erlebt.

  2. Ach, wie wohltuend. Gleich noch ein Beispiel für klare Worte und klare Haltung: Jürgen Trittin! Ich oute mich: Ich bin Fan seit 1998 (anders als bei Boris Johnson)!

    "Unter Schwarz-Gelb wurden am Ende selbst Schlachthöfe im Emsland von der [EEG-Umlage] befreit. So zahlten dann nur noch Privatpersonen, Handwerker und Kleinstbetriebe die Umlage. [...] Das war ein politisches Manöver von Umweltminister Peter Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler, um Erneuerbare als zu teuer denunzieren zu können."
    Word!
    #energiewende #JürgenTrittin #peteraltmaier #bundnis_90_die_grunen

    n-tv.de/politik/Juergen-Tritti

  3. Mette Fredericksen allein zuhaus?

    Wer fragt sich dieser Tage nicht: “Wo ist eigentlich die EU und was für bescheidene Berater:innen hat sie?”  Donald Trump äußert sich wiederholt aggressiv zur Okkupationabsicht Grönlands: “Wir brauchen Grönland ganz dringend für UNSERE NATIONALE Sicherheit”. und droht direkt und durch praktische Handlungen – u.a. durch die Okkupation des angeblich russischen Öltankers. Was kann man daran noch falsch verstehen? Sie glaube nicht an eine militärische Okkupation, sagt die “Sicherheitsexpertin” Dr. Claudia Major im ZDF, die Regierungschefs, die sich gerade in Sachen Ukraine mal wieder am Katzentisch der Weltbühne treffen, sagen zu alldem: nichts. Und sie tun auch nichts!Trump versteht dies als Einladung einer Gemeinschaft der Passiven, die ihn handeln  und internationales Recht weiter brechen lassen. Wie schon in Venezuela. Mette Fredericksen, Dänische Ministerpräsidentin und Partnerin der autonomen Region Grönland kann ihrem Partnerland allein keinen Schutz bieten. Die Grönländer erklärten gestern, sie wollten weder von den USA, noch von Dänemark regiert werden. Wo bleibt die Reaktion der EU, in Verhandlungen einzutreten, dass Grönland eigenständiges Mitglied der EU und von einer EU-Solidaritätsarmee geschützt wird? Wozu Nichthandeln führt, beschreibt Major zutreffend.

    Also werde es, so Claudia Major, “wohl auf Verhandlungen und vielleicht einen Verkauf Grönlands hinauslaufen”.  Wie bitte? Gehts noch? Das größte geostrategische, rohstoffreichste und durch den Klimawandel erstmals auf der Weltbühne als interessant erscheinende Stück der EU verramscht auf dem Bazar der Diktatoren? Was hat die EU für Berater:innen? Und wo ist Frau von der Leyen? Wo die Außenbeauftragte? Der Erweiterungskommissar? Wo bleibt die Resolution des EP, die Grönland beisteht und verteidigt? Wo bleibt die Ratsentscheidung, nicht weiter nichts zu tun und alles Dänemark zu überlassen, als ob es hier um einen Vorort von Kopenhagen ginge?

    Es gibt nur eine Sprache, die Donald Trump versteht: Gewaltandrohung,  militärische Präsenz und internationalen Gesichtsverlust!  Für die EU gibt es derzeit genau zwei Möglichkeiten einer adäquaten Reaktion auf Trumps weiteren, ganz konkret angedrohten Völkerrechtsbruch.

    Die (noch) spielerische Version

    1. Die EU-Länder sprechen mit der Regierung Grönlands schnellstens ab und entsenden mit deren demonstrativer Zustimmung und in einem medial zelebrierten Blitzschlag  etwa 250 unbewaffnete Soldatinnen und Soldaten nach Grönland, die auf den Zufahrtswegen der US-Basis ihre Quartiere aufschlagen. mobile Traglufthallen und darunter beheizte Container errichten und dort einziehen. Menschen und Material dürften problemlos mit den Luftlande-Kapazitäten der europäischen NATO-Staaten transportiert werden können und Schutz gegen derzeit -1, und bis zu minus 30 Grad Celsius bieten. Sie werden in die Lage versetzt, jederzeit den letzten verbliebenen  US-Stützpunkt friedlich zu blockieren. Die Pressebilder einer solchen Aktion wären geeignet, Trump weltweit der Lächerlichkeit preiszugeben. Aber natürlich gibt es ein Restrisiko: dass der psychisch instabile Trump sich aus verletztem, krankhaftem  Narzissmus darüber gewaltsam hinwegsetzt und eine Invasion startet. Aber auch das wäre für ihn ein diplomatisches Desaster.

    Die harte Version

    2. Die EU-Länder entsenden sofort eine multinationale Flotte ihrer Kriegsschiffe nach Grönland, um in dessen Gewässern die dort kreuzenden oder verkehrenden internationalen Schiffahrsbewegungen zu kontrollieren und ggf. demonstrativ auffällige Schiffe aufzubringen. Dabei wären dann ggf. Zusammentreffen mit dort illegal operierenden russischen oder US-Einheiten nicht zu vermeiden. Aber genau das ist die einzige Sprache, die Donald Trump versteht. Ihm würde so klar gemacht, dass die von ihm verachtete EU und das von ihm nicht ernst genommene Dänemark bereit sind, seinen imperialistischen Gelüsten die Stirn zu bieten. Hier käme es im Zweifel zur Aggression – allerdings hätte Donald Trump vor der Weltöffentlichkeit und der UNO äußerst schlechte Karten so zu argumentieren, wie er es tut. Er versucht den Eindruck zu erwecken, als wäre Grönland heimatlos, schutzlos, ein politisches Freiwild und Niemandsland, das sich seiner Okkupation schon deshalb anbietet, um Grönland endlich die Sicherheit zu schaffen, die ihm Europa nicht bietet. Es ist an Europa, diesem Märchen ein Ende zu bereiten!

    Europa muss handeln – und zwar schnell

    Jeden neuen Tag, den Europa aufgrund der verbalen Attacken Trumps gegen Grönland nicht HANDELT – nicht redet oder analysiert, ablenkt oder auf Zeit spielt, betrügen sich die EU-Regierungen selbst und kapitulieren vor der geballten angedrohten internationalen und völkerrechtswidrigen Gewalt der Vereinigten Staaten Donald Trumps. Die derzeitige  Appeasement-Politik angesichts Trumps massiver Gewaltandrohungen ist falsch und hat sich bisher auch als wirkungslos erwiesen. Bestes Beispiel: das wiederholte Umfallen Trumps in der Ukraine-Politik gegenüber Putin. Verhaltensweisen, wie die infantile Strategie des NATO-Generalsekretärs Rutte, der Trump schmeichelt und ihn “Daddy” nennt, sind ans Absurde grenzender Selbstbetrug. Europa signalisiert in der NATO, dass es “nur spielen” möchte. Zu glauben, damit Trump beeinflussen zu können, könnte sich als tödliche Selbsttäuschung erweisen. In die gleiche Kategorie fällt der aktuelle Besuch von Johann Wadephul in den USA., der jede völkerrechtliche Wertung des US-Rechtsbruchs in Venezuela vermeidet.

    Nachträgliches Lob für Olaf Scholz’ Kaltblütigkeit

    Führen wir uns noch einmal vor Augen: Außenminnisterin Baerbock mag ja mit ihrer “feministischen Außenpolitik” manchen, vor allem alten weißen Männern, auf den Wecker gegangen sein. Aber ihre Haltung zum Völkerrecht war eben eindeutig. Der von seinem eigenen Koalitionspartner FDP und den Profilneurotiker:innen seiner Ampelkoalition – Roth (SPD), Flak-Zimmermann (FDP)  und Hofreiter (Grüne) ständig öffentlich desavouierte und durch Illoyalitäten (aus-)gezeichnete Kanzler Olaf Scholz war der letzte westliche Staatsmann, der Vladimir Putin die Stirn bot. Durch seine gekonnt flapsige Ironie “ich weiss ja nicht, wie lange Sie, Herr Präsident noch im Amt sein wollen – ich werde es nach 2030 jedenfalls nicht mehr sein”… hat er so diplomatisch unangreifbar, wie gekonnt, dessen Verhalten vor dessen eigenem Publikum der Lächerlichkeit preisgegeben. Chapeau!

    Merz kann Außenpolitik überhaupt nicht

    Sein zeitweise verbal irrlichternder (“Stadtbild”) Nachfolger backt dagegen derzeit kleine Brötchen. Der mangelnde Mut Friedrich Merz’, den Völkerrechtsbruch Trumps gegenüber Venezuela als das zu bezeichnen, was er real ist, nämlich ein Völkerrechtsverbrechen, ist mehr als peinlich. Merz, der sich stattdessen mit schwurbeligen, absurden Ausflüchten, es “sei eine komplexe völkerrechtliche Lage” aus der Verantwortung eines Kanzlers zu verabschieden versucht, schadet dem Ansehen Deutschlands in der EU und in der internationalen Gemeinschaft und setzt der systematischen Zerstörung des Völkerrechts durch Trump, Xi  und Putin nicht nur nichts entgegen, sondern spielt diesen Antidemokraten und Despoten damit eher in die Hände. Bei der Verteidigung einer internationaler Rechtsordnung, die letztlich die Schwächeren schützt, war die Ampel bei aller Kritik dem derzeitigen Regierungstrauerspiel haushoch überlegen.

  4. #Verbrennerverbot: Stell Dir vor #dieGrünen regieren … - #JürgenTrittin

    trittin.de/2025/10/30/verbrenn

    > ... und keiner merkt es Die Grünen haben ein Problem. Obwohl sich die schwarz-rote Koalition über Kriegsdienstlotterie und Stadtbilder zerlegt, stagnieren sie auf dem Niveau der letzten Bundestagswahl. Vom Verlust der Koalition profitieren andere. Unübersehbar ist das #Wahrnehmungsdefizit der Grünen. Grünen-Vorsitzenden #FelixBanaszak hat dazu einen klugen Vorschlag. Grüne sollen „grüner werden“. Das Problem ist

  5. 2025: Als die #CDU #Kanzlerpartei verlernte - #JürgenTrittin

    trittin.de/2025/12/27/2025-als

    > So viel #Habeck war selten Ende 2024 war die Ampel gescheitert. Blockiert von der FDP stand sie auf Rot. Auf #RobertHabeck s Antworten auf die Krise des Industriestandorts Deutschland reagierte die CDU des #FriedrichMerz mit einer Anti-Kampagne. Als Kanzler aber setzte Merz 2025 das Erbe Habecks um. Und siehe da: Die Kanzlerpartei ist nicht

  6. "Wo Parteien landen, die aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen, konnte man 2025 bei der FDP beobachten. Der Niedergang zahlreicher christdemokratischer Parteien in Europa, sind weitere warnende Beispiele. Im Fundi-Modus regiert es sich eben schlecht."

    Lesenswerter Rückblick von #JürgenTrittin auf das erste Jahr von #Bundeskanzler #Merz .👇
    trittin.de/2025/12/27/2025-als

  7. Energiesouveränität und digitale Souveränität

    2008 entkam das Bundesland #Hessen knapp einem schweren Unfall. Bei der #Landtagswahl am 27. Januar verlor die #CDU ihre bisherige absolute Mehrheit, das Land stand kurz vor einem demokratischen Umsturz de.wikipedia.org/wiki/Landtags . Aber Ministerpräsident blieb #RolandKoch, obwohl #SPD und #Grüne mit einer Tolerierung durch #DieLinke rechnen durften.

    Die hessischen #Jusos hatten sich klar für #AndreaYpsilanti als Spitzenkandidatin ausgesprochen osthessen-news.de/n1128261/ful . Doch vier gewählte SPDler wollten sie partout nicht mitwählen, als die Wahl der #Ministerpräsident:in im neuen #Landtag anstand.
    Dieses Quartett erfüllte das #Wahlversprechen der CDU: "Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten stoppen!" Man durfte in Hessen weiter frei atmen und ruhig schlafen.

    Welches Unheil hätte Hessen sonst erlebt?

    Ein gewisser #HermannScheer wollte als Wirtschafts- und #Umweltminister mehr umkrempeln als #Bundesumweltminister #JürgenTrittin im Jahr 2000 mit dem #ErneuerbareEnergienGesetz (#EEG), wie bei #Eurosolar nachzulesen ist eurosolar.de/2025/06/05/vision . "Hermann Scheer erläuterte zunächst, wie abhängig die Energieversorgung der Industrienationen derzeit von politisch äußerst instabilen Regionen der Welt ist."
    An die Jüngeren: Ersetze Öl durch Erdgas!

    #Eurosolar und Scheer sind untrennbar miteinander verbunden eurosolar.de/ueber-hermann-sch .
    Auch die Existenz des EEG verdanken wir seinem Einsatz. Durch den Trick, Strom aus #Grubengas als "Erneuerbare Energie" zu definieren dejure.org/gesetze/EEG/26.html , konnte Scheer die #Kohle- Freunde in der SPD zur Zustimmung bewegen. Sonst... wäre 2000 ein Unglück passiert wie 2008.

    Scheers Buch "Der energethische Imperativ" sfv.de/artikel/der_energethisc hat auch mich stark motiviert.

    Zum Glück wurde das Bundesland Hessen nicht zum Vorbild für ganz Deutschland.

    So dürfen wir weiter über den richtigen Weg zur "Bezahlbarkeit, KostenefÏzienz und Versorgungssicherheit" in der Energieversorgung laut Koalitionsvertrag diskutieren koalitionsvertrag2025.de/sites .

    Es war ja so bequem, sicher und billig mit dem russischen Erdgas, bis uns der schlimme Wladi den Hahn abdrehte. Dafür kriegen wir jetzt Flüssig-Erdgas #LNG von unseren lieben Freunden #USA und #Qatar.


    Während wir uns mit der Energiesouveränität noch schwertun, sehen wir direkt vor uns ein neues und noch schlimmeres Problem, das wir unbedingt zuvor lösen müssen: die digitale Souveränität. Diese zeigt mehrere Aspekte, an die arglose #PC- und #Smartphone-Nutzer nie gedacht hätten - und die vielen Unternehmen und Verwaltungen dummerweise auch nicht social.tchncs.de/@PC_Fluestere .

  8. Geraune reicht

    Unter der Zwischenüberschrift “Der neue Faschismus” sprach vor wenigen Wochen in einem Ort namens Herrsching Jürgen Trittin folgende analytische Klarstellung: “Die deutsche Presse beschäftigt sich gerne mit der scheinbaren Sprunghaftigkeit von Trump. Friedrich Merz und Nato-Generalsekretär Mark Rutte sind stolz darauf, wie einfühlsam sie Trump umgarnten ohne schlechte Laune auszuösen. Trump ist launisch, aber nicht sprunghaft. Trump baut planvoll das amerikanische politische System grundlegend um. Schritt für Schritt setzt die Trump-Administration das Project 2025 um. Erarbeitet von rechten Think-Tanks unter Leitung der Heritage Foundation ist dies die Blaupause für ein anderes Amerika. Es werden USA sein, in denen die Herrschaft des Rechts nichts mehr gilt.” Friedrich Merz hat offenbar dort abgeschrieben.

    Sein Drehbuch erklärt Ihnen Antonia Groß/MDR-Altpapier: “Die Mär von der Sicherheit – Der Bundeskanzler provoziert eine Debatte, und nutzt das Versprechen einer vagen ‘Sicherheit’ für seine Agenda. Medien tragen dazu bei, dass das funktioniert – Fakten hin oder her.”

    Hier hat der vernagelte Westfale und Sauerländer mit dem weltläufigen Blackrock-Manager fusioniert. Und beim Bundeskanzler erlebt die Republik, was dabei “unten rauskommt” (zit. Helmut Kohl). Bei Merkel war es “vom Ende her denken”. Das war sauberer, insbesondere intellektuell.

    Und was machen wir nun mit all den kriegstüchtigen gewalttätigen Männern?

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  9. Lernfähig?

    Ach nee, dachte ich bei dieser taz-Aufmachung eines Interviews, habt ihr denn auch irgendeine neue Nachricht in einer sog. “tageszeitung”? “Soziologe über Klima als Klassenfrage: ‘Die Grünen haben Fehler gemacht’ – Wenn Klimapolitik gesellschaftlich breiter akzeptiert werden soll, muss die Verteilungsfrage in den Fokus rücken, sagt der Soziologe Linus Westheuser.” Der “Soziologe” war mir bisher kein Begriff. Sollte er etwa was Neues, oder zumindest eine gute Idee haben? Mein Antwort: nicht neu, aber Ja!

    Was er vorschlägt, erinnert mich an den Vorschlag eines “Ökologischen New Deals”, wie ihn u.a. die Herren Volmer und Trittin schon einmal in den 90er Jahren vorgeschlagen haben, der aber von der Mehrheit der Partei nicht wirklich kapiert oder gar in politische Praxis übernommen wurde.

    Jetzt ist es 30 Jahre später. Die Zeit wird knapper, politisch (AfD), sozial (ausbreitende Prekarisierung durch Digitalisierung, KI/AI usf.) und ökologisch (Klimakatastrophe global). Und was machen die Grünen? Der Spiegel featured wie immer ihren rechten Flügel (hier und hier, “zufällig” ohne Paywall).

    Mir fällt dazu, nicht nur aus eigener Lebenserfahrung, ein: FDP hatten wir schon. In sieben Bundesländern ist sie demoskopisch nicht mehr auffindbar, in sieben weiteren – zum Teil weit – unter 5%.

    Ich schalte um zum Frauenfussball

    Der hat noch objektive Wachstumspotenziale. Wenn er nicht von den Herrschenden so skandalös vernachlässigt würde. Den besten Fussballerinnen gehen ständig die Knie kaputt. Kürzlich Merle Frohms, jetzt Lena Oberdorf. Und auch Mapi León war vor Kurzem ein halbes Jahr nicht einsatzfähig. Wo ist die Sportmedizin, wo ist die Trainingswissenschaft, wenn frau sie mal braucht? Nia Künzer weiss, was ich meine.

    Ähnlich wie beim Tennis ist der Fussball der Frauen auf dem besten Wege, ansehnlicher und attraktiver zu werden, als die platte Kraft- und Athletikbolzerei der Männer – ganz abgesehen von der zunehmenden kapitalgetriebenen Unfairness. Grosse Teile des professionellen Frauenfussballs sind noch (!) nicht vom Grosskapital aufgefressen – obwohl: doch schon auf dem schlechtesten Weg dorthin.

    Definitiv gehen die Frauen emanzipatorischer und politischer an ihren Job heran. Mapi León musste sogar auf die WM verzichten, weil sie eine Aufstandsfront mehrhheitlich katalanischer Spielerinnen gegen den postfaschistischen Macho-Fussballverband angeführt hatte. Jetzt ist sie 30, spielt seit vielen Jahren als Leistungsträgerin im besten Frauenteam der Welt (FC Barcelona). Und der Fussballverband kommt nun zu ihr angekrochen. Gut so. Immerhin das. Was für ein schöner Sieg.

  10. ALL COPS ARE… – Jette!

    Na klar, „ACAB – All Cops Are Bastards“ sieht fett aus auf dem Pulli. Ein Statement, das ballert, das polarisiert, das knallt. Und natürlich: Jette Nietzard (nein, auf Instagram verlinke ich nicht!), Sprecherin der Jungen Grünen, zieht das Teil an – und die Partei bekommt Schnappatmung wie Markus Söder. Am liebsten würden einige Jette gleich zu den Linken rüberschieben. Die täten sie wohl gerne nehmen, denke ich.

  11. Friedensträumer, Atomkraftgegner, Hassobjekte – „ZDF-Frontal: Die Grünen“ (2025)

    Mir geht dieses Genre inzwischen, eigentlich, gelinde gesagt, am Rücken vorbei. Doch gehören Dokumentationen wie diese inzwischen offenbar zum Standardrepertoire der ÖRR-Anstalten. Nach „Kevin allein zuhaus“, „Schicksalsjahre eines Kanzlers“ und „Inside CDU“ nun also die nächste, wenig investigative, aber dafür um so größere mehrteilige Reportage – dieses Mal eben über die Grünen? (ZDF. Neu)

  12. Naher Osten - Warum Frieden ein Fremdwort ist

    Auch nach Jahrzehnten ist der Nahost-Konflikt ungelöst. Unermessliches Leid gibt es auf allen Seiten. Wir diskutieren mit Experten über Lösungsmöglichkeiten.#Nahost-Konflikt #Lösungen #ISRAEL #DISKUSSION #JürgenTrittin #MichaelLüders
    Naher Osten: Warum Frieden ein Fremdwort ist

  13. Die Ampelkoalition hat bei den Europawahlen eine herbe Schlappe erlitten. Stehen nun vorgezogene Neuwahlen an? Wie sieht die Zukunft Europas aus? Darüber diskutieren bei der Talkshow "Caren Miosga" unter anderen SPD-Generalsekretär Kühnert und CDU-Politiker Spahn.#Politik #Europawahl #EU-Parlament #KevinKühnert #JensSpahn #JürgenTrittin #CarenMiosga #TV
    SPD-Generalsekretär Kühnert schlägt nach Schlappe bei Europawahl eine Koalition der Demokraten im EU-Parlament vor
  14. Die Sparpolitik der Regierung in der Landwirtschaft bringt viele Gemüter in Rage. Nun gerät die sächsische CDU-Fraktion mit einem Beitrag ins Visier – der selbst einen Teil der eigenen Partei »verstört«.#CDU #Sachsen #Bundesregierung #PeterAltmaier #JürgenTrittin #Landwirtschaft #Deutschland
    Mit Mistgabel gegen die Ampel?: Sachsen-CDU wegen inszenierten Fotos zu Bauernprotest in der Kritik
  15. Ciao Jürgen Trittin! Danke für engagierte 25 Jahre! „Wenn Demokraten nicht zusammenstehen, kommen Antidemokraten an die Macht. […] Man darf Antidemokraten keine Macht übertragen - nie wieder“ youtu.be/63zN5xumKbI?feature=s

  16. Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz, die Politik der Bundesregierung und CDU-Chef Merz: Die Weltrettung lässt auf sich warten. Aber ein Dortmunder Stürmer macht Hoffnung.#JürgenTrittin #Ampel-Koalition #AnnalenaBaerbock #BorussiaDortmund #KolumneDerroteFaden #Kolumnen #Gesellschaft #Serie
    Ampel, COP23, EU und Dortmund: Nur die Welt noch nicht gerettet
  17. Krieg in Nahost - Jürgen Trittin fordert mehr humanitäre Kampfpausen in Gaza

    Der Grünenpolitiker Jürgen Trittin hat das Recht und die Pflicht Israels betont, die Bedrohung durch die Hamas „abzustellen“.#JürgenTrittin #Gaza #KRIEG #NAHOST #Kampfpause
    Krieg in Nahost - Jürgen Trittin fordert mehr Kampfpausen in Gaza

  18. Nach 25 Jahren verlässt Ex-Minister Trittin den Bundestag. Bei seiner letzten Rede lobt er die Kunst des Kompromisses. Friedrich Merz applaudiert.#JürgenTrittin #Bundestag #FriedrichMerz #Ampel-Koalition #Deutschland #Politik
    Grüner hört auf: Trittin tritt ab
  19. Landesminister, Parteivorsitzender, Bundesumweltminister, Fraktionsvorsitzender – und Mister Dosenpfand: Der Grüne Jürgen Trittin legt zum Jahreswechsel sein Bundestagsmandat nieder. Hier spricht der 69-Jährige über seine Gründe und Pläne.

    Landesminister, Parteivorsitzender, Bundesumweltminister, Fraktionsvorsitzender – und Mister Dosenpfand: Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin legt zum Jahreswechsel sein Bundestagsmandat nieder. Hier spricht der 69-Jährige über seine Gründe und Pläne.#JürgenTrittin #Bündnis90DieGrünen #Deutschland
    Jürgen Trittin zieht sich aus der Politik zurück: »Ich werde ein bisschen reisen, Clash und Talking Heads hören«

  20. Jürgen Trittin kämpfte als Hausbesetzer und später als Umweltminister gegen die Kernkraft. Das Ende der letzten drei AKWs will er mit Freunden feiern.
    Jürgen Trittin über den Atomausstieg: „Das ist ein großer Erfolg“
  21. Der Krieg in der Ukraine legt einen Generationenkonflikt innerhalb der grünen Partei offen. Die junge Generation kann mit dem Pazifismus der Gründergeneration immer weniger anfangen.
    Junge Grüne: "Wer Frieden will, braucht erst das Militär" | DW | 12.04.2023
    #DieGrünen #Bündnis90DieGrünen #JürgenTrittin #FelixBanaszak #Ukraine #Pazifismus
  22. Bei aller Kritik an der gegenwärtigen #Außenpolitik der #Grünen, das Interview des außenpolitischen Sprechers der grünen Bundestagsfraktion, #JürgenTrittin, zur aktuellen Situation in #China ist sehr interessant.
    deutschlandfunk.de/zu-juengste

  23. Ob Shanghai, Peking, Ürümqi oder sonstwo: Immer mehr Menschen lassen ihrem Frust über Pekings Null-COVID-Strategie freien Lauf. "Nieder mit Xi Jinping!" lässt Böses ahnen - für den Staatschef wie für die Demonstranten.
    Xis Corona-Politik macht immer mehr Chinesen wütend | DW | 27.11.2022
    #China #Proteste #Null-Covid-Politik #Shanghai #Peking #XiJinping #Lockdown #BijanDjir-Sarai #JürgenTrittin
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