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#jenische — Public Fediverse posts

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  1. + Der Zentralrat der Jenischen hat dem Bundesinnenministerium ein Gutachten vorgelegt. Rund 200.000 #Jenische leben nach eigenen Angaben in #Deutschland. Nun verlangen ihre Vertretungen staatlichen Schutz für Sprache, Traditionen und gesellschaftliche Sichtbarkeit.

    Eigene Sprache und Kultur - Di...

  2. Gedenken endet nicht mit einer Rede.

    Nach der Gedenkveranstaltung kamen Abgeordnete und Gäste mit Vertreterinnen und Vertretern der Opfergruppen ins Gespräch. Zuhören, austauschen, weiterdenken.

    Erinnerungsarbeit lebt vom Dialog – und von der gemeinsamen Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.

    #niewieder #Erinnerungskultur #Jenische #ltbw

    /Team LandtagBW

  3. Die verfolgten Jenischen standen im Mittelpunkt der Gedenkstunde des Landtags.

    Dr. Boris Weinrich machte deutlich: Trotz Mord, Zwangssterilisation und Deportation blieben die Jenischen im öffentlichen Gedenken lange unsichtbar.

    Erinnerung heißt auch, blinde Flecken sichtbar zu machen – und den lange Überhörten eine Stimme zu geben.

    #HolocaustGedenken #Jenische #ltbw

    /Team LandtagBW

  4. „Nehmen wir diejenigen in Schutz, deren Würde bedroht ist.“ - Muhterem Aras

    Zum Holocaust-Gedenktag in Herbolzheim erinnerte Landtagspräsidentin Muhterem Aras am 27. Januar daran, was Erinnerung heute bedeutet: Haltung zeigen. Verletzliche schützen. Den Rechtsstaat tragen.

    Geschichte verpflichtet – jede und jeden von uns.

    #niewieder #ErinnernHeißtHandeln #Jenische #ltbw

    /Team LandtagBW

  5. LEO-BW @LEOBW@bawü.social ·

    Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des #Nationalsozialismus. Der Tag der Befreiung des KZs #Auschwitz im Jahr 1945 wurde 2005 von den Vereinten Nationen zum internationen Gedenktag für die Opfer des #Holocaust erklärt. Seit 1996 ist er bundesweiter Gedenktag in Deutschland.

    Die diesjährige Gedenkstunde des Landtags von Baden-Württemberg findet in #Herbolzheim statt und ist den Jenischen gewidmet, deren Schicksal in der NS-Zeit lange nicht beachtet wurde. Im Blog haben wir heute weitere Infos dazu.

    Zum Beitrag ➡️ leo-bw.de/en/web/guest/blog/-/

    #jenische #nszeit #landeskunde #landesgeschichte
    [Bild: Gruppe von „Fahrenden“ mit hölzernem Reisewagen in den Dolomiten, aufgenommen von Willy Pragher, o.D., Quelle: Landesarchiv BW, StAF W 134 Nr. 000320, Lizenz CC BY 4.0]

  6. Film: Lichter der Straße

    Kinemathek, Sonntag, 7. Dezember um 17:30 MEZ

    Auf der Suche nach reisenden Frauen trifft die Regisseurin auf eine Wandergesellin, eine Van-Bewohnerin und zwei jenische Frauen. Mit poetischen Texten und Bildern folgt sie ihren Wegen – und entdeckt inmitten geordneter deutscher Landschaften verborgene Räume des Unterwegsseins.

    Was heißt es, heute in Deutschland nomadisch zu leben? Wie wird man wahrgenommen, wenn einem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer Status? Welche Vorurteile begegnen Menschen, die jenseits der 40-Stunden-Festanstellung arbeiten und erfüllt sein wollen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, geht Anna Friedrich ein Stück des Weges zusammen mit vier Frauen, die das Reisen dem Sesshaften vorziehen.
    Die Wandergesellin Magdalena liebt die Intensität des permanenten Neuanfangs, doch ihr Weg bleibt ein ständiges Aushandeln zwischen der Freiheit des Wanderns und der Beständigkeit ihres Berufs als Landwirtin.
    Johanna ist seit Jahren als Aktivistin mit ihrem umgebauten Lkw auf verschiedenen Wagenplätzen zu Hause und beteiligt sich immer wieder an politischen Protesten wie Waldbesetzungen.
    Elwera, eine ehemalige Hochseilartistin, und ihre Enkelin Ghislaine gehören zur Gemeinschaft der Jenischen, die von Markt zu Markt ziehen und damit eine seit Generationen bestehende Tradition fortführen. Die Jenischen sind eine eigenständige, transnationale ethnische Minderheit mit eigener Sprache, eigener Kultur und eigenen Traditionen. Sie sind ein fester Bestandteil Deutschlands und Europas und doch führen sie meist ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Rassismus sind auch heute noch keine Seltenheit.

    Regisseurin Anna Friedrich nutzt die Gespräche, um die eigene Sehnsucht nach dem Unterwegssein genauer auszuleuchten, aber auch, um die sesshafte Welt im Blick dieser Frauen kritisch zu spiegeln. So werden die Potenziale des Nomadischen sichtbar – und wie sie zwischen Niederlassungserlaubnissen und Gartenzäunen zu verkümmern drohen. Wenn man sich auf die andere Seite des Zauns begibt, tun sich Möglichkeiten auf.

    Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Anna Friedrich (Regie), Renaldo Schwarzenberger (Vorstandsmitglied vom Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V.) und Jessica Reichert (Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.) statt. Die Moderation übernimmt Kimlotte Stöber (Kinemathek Karlsruhe). Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Karlsruhe und Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V.

    events.karlsruhe-social.de/eve

  7. Save the Date: Am 1. März um 19:00 Uhr feiert die Schweizer Kinodokumentation RUÄCH - Eine Reise ins jenische Europa von Andreas Müller, Simon Guy Fässler, Marcel Bächtiger ihre Wien-Premiere im Metro Kinokulturhaus #kino #jenische #wien #minderheiten

    cc @stadtstreunen_at

  8. Bundesregierung erkennt Jenische nicht als nationale Minderheit an

    Die Jenischen waren ein reisendes Volk. Heute sollen in Deutschland rund 250.000 Bürger jenischer Abstammung leben. Für die Einstufung als nationale Minderheit reicht es laut der Bundesregierung aber nicht.

    ➡️ tagesschau.de/inland/innenpoli

    #Jenische #Minderheit #Bundesregierung

  9. Einer der schönsten Sätze dieses Kongresses: "#Jenische haben keinen Staat und wollen keinen."

    Die "Radgenossenschaft der Landstrasse" aus der Schweiz will der #FUEN beitreten. Ihr Wappentier ist ein boxender Igel. Sehr sympathische Leute.

  10. Eine kaum bekannte Opfergruppe des NS Terrorsystems sind die #Jenische. Sie wurden ähnlich wie andere fahrende Minderheiten aus rassistischen Gründen kategorisch verfolgt.

    Zu ihnen gehörte der 14jährige Ernst Lossa, dessen ergreifende Geschichte in #NebelimAugust erzählt wird.