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#jellahaase — Public Fediverse posts

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  1. Andreas Kleinert – „Lieber Thomas“ (2021)

    Thomas Brasch war vermutlich einer der unbequemsten deutschen Schriftsteller seiner Generation. Ein Dichter, der sich weder von der DDR vereinnahmen ließ noch im Westen eine neue Heimat finden konnte. Das „Dazwischen“ macht diesen Film tatsächlich zu weit mehr als einem klassischen Biopic. Andreas Kleinert erzählt hier nicht einfach ein Leben nach, sondern versucht, den Blick eines Künstlers einzufangen, der seine Widersprüche selbst nie auflösen wollte. Es wurde ein wirklich harter aber auch ein sehr wichtiger Film. Ich kenne, aus der jüngeren Geschichte, keinen anderen, den ich in der Machart etwa danebenstellten würde. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Oliver Rihs – „Bis wir tot sind oder frei“ (2020)

    „Ich war der Meinung, Sie wollten der Justiz mal so richtig auf das saubere Hemd kotzen…“ (Zitat). Das ist keine Erzählung aus dem Museum der 80er-Jahre, sondern zieht die ganze Gegenwart mit hinein – quasi in die offene Wunde. Keine Held:innengeschichte, sondern ein politisches Verlangen, das sich an den Institutionen reibt, an den Mauern und an den Körpern. Freiheit ist hier kein großes Wort, sondern ein elementarer physischer Zustand: Entweder eingeschränkt oder verweigert, immer erkämpft. Mit Marie Leuenberger und Joel Basman. (ARD, Wh.)

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