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Sensibelste Daten gestohlen – Geheim-Pläne geleakt! Daten-GAU erschüttert Berlin
Berlin steht nach einem schweren Cyberangriff vor einem massiven Datenskandal. Die Hackergruppe Rhysida…
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https://www.europesays.com/de/1282290/ -
https://www.europesays.com/de/1282290/ Sensibelste Daten gestohlen – Geheim-Pläne geleakt! Daten-GAU erschüttert Berlin #"kritischeInfrastruktur" #Berlin #BerlinerSenat #Cyberangriff #Darknet #Datenleck #Datenschutz #Deutschland #Germany #Hackerangriff #Identitätsdiebstahl #Rhysida #Trinkwasserversorgung #Verwaltung
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📬 Führerscheine im Dark Web: FBI jagt die Quelle von 153 Mio. Datensätzen
#DarkCommerce #ITSicherheit #BrianKrebs #Führerscheindaten #Identitätsdiebstahl #IDScan #NexusMarket https://sc.tarnkappe.info/94e83e -
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LinkedIn, Etsy, Roblox: Wer dein Gesicht scannt, wenn du dich online verifizierst
Beim Verifizieren des eigenen Profils oder Alters auf vertrauten Plattformen geben Nutzende sensible biometrische Informationen an dritte Unternehmen weiter. Eines dieser Unternehmen ist das US-amerikanische Persona, dessen Prüfungen weit über bloße Identitätskontrollen hinausgehen.
Drei Jahre lang verkauft Johanna digitale Nähanleitungen auf Etsy, einem beliebten Online-Marktplatz für Kunsthandwerk und hochwertige Waren. Vor einigen Wochen fordert Etsy sie auf, ihre Daten zu bestätigen. „Ok, Etsy will sicherstellen, dass die Daten aktuell sind“, denkt sie. Als sie jedoch ein Foto von ihrem Ausweis hochladen und ein Live-Selfie von sich machen soll, bricht sie den Vorgang sofort ab, erzählt Johanna.
Johanna, die in Wirklichkeit anders heißt und anonym bleiben möchte, wird nicht nur deshalb stutzig, weil sie ihre sensiblen biometrischen Daten preisgeben soll. „Ich habe noch einen der letzten Personalausweise ohne Fingerabdruck, kaufe schon seit über zwanzig Jahren nicht mehr bei Amazon und habe noch nie ein Foto von mir irgendwo hochgeladen“, erzählt sie.
Johanna stellt bei Nachforschungen außerdem fest, dass nicht Etsy selbst, sondern eine andere ihr gänzlich unbekannte Firma diese Daten erheben und verarbeiten soll: Persona Identities, Inc, mit Sitz in San Francisco, Kalifornien. Persona ist der externe Dienstleister, den Etsy damit beauftragt hat, die Identität von Verkäufer*innen wie Johanna zu verifizieren.
Immer mehr digitale Plattformen kontrollieren die Identität oder das Alter ihrer Nutzer*innen. Oder besser gesagt: Sie lassen es kontrollieren. Eines der Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat und von dieser Entwicklung profitiert, ist Persona. Seine Technologien sind mittlerweile in vielen Branchen im Einsatz: Finanzdienstleistungen, Online-Marktplätze, Videospiele, Lernplattformen oder Soziale Medien. Auch an einem Verfahren für Alterskontrollen in Australien, wo seit letztem Herbst ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige gilt, ist Persona beteiligt.
Der Trend zu Identitäts- und Alterskontrollen wirft grundsätzliche Fragen auf: Wenn wir unsere Gesichter – wie wir das etwa von einer biometrischen Kontrolle am Flughafen oder der Eröffnung eines neuen Bankkontos kennen – nun auch scannen lassen müssen, um selbst gemachte Kunst zu verkaufen, mit Freund*innen zu chatten oder Online-Spiele zu spielen, macht es das Internet tatsächlich sicherer? Lassen sich Deepfakes, Bots und gestohlene Identitäten mit biometrischen Kontrollen kommerzieller Anbieter bekämpfen, die biometrische Daten von Millionen von Menschen sammeln und damit zu einem begehrten Ziel für Hacker*innen und Identitätsdiebstahl werden? Und welche Auswirkungen hat die konkrete Umsetzung solcher Kontrollen – von Datenschutz bis zu politischen Fragen, wenn unsere persönlichen Informationen in den Händen von US-Unternehmen liegen?
Gesichtszüge, der Abstand zwischen den Augen, die Form des Kinns und andere biometrische Merkmale gehören zu den sensibelsten personenbezogenen Informationen überhaupt. Anders als ein Passwort oder eine PIN kann man sie nach einem Datenleck nicht einfach zurücksetzen oder neu vergeben. Gleichzeitig werden Datenlecks solcher sensibler Informationen immer mehr Teil unseres Alltags – wie zuletzt in Polen, wo Gesundheitsdaten von rund 19 Millionen Menschen kompromittiert wurden, oder nach einem Datenleck von biometrischen Informationen im Jahr 2019, bei dem eine Million Fingerabdrücke und Daten zur Gesichtserkennung offen im Netz standen.
Über 1 Milliarde Verifizierungen
Etsy, LinkedIn, Reddit, Roblox, OpenAI mit ChatGPT sowie seit neustem Anthropic mit Claude. Das sind nur einige Beispiele für Plattformen des modernen digitalen Lebens, die die Identität oder das Alter ihrer Nutzenden von Persona verifizieren lassen. Sie gehören zu den mittlerweile mehr als 4.000 Unternehmen, die solche Kontrollen über Persona abwickeln. Vergangenes Jahr hat Persona die Marke von einer Milliarde Verifizierungen überschritten.
Ihren Shop hat Johanna ins Leben gerufen, noch bevor Etsy im Jahr 2024 die biometrische Identitätskontrolle über Persona zur Bedingung für eine Shop-Eröffnung machte. Damals habe sie eine Kopie ihres Führerscheins hochgeladen. „Das barg für mich ein geringes Risiko“, erinnert sie sich. Im Frühjahr hat der US-amerikanische Online-Marktplatz sodann damit begonnen, einige bereits aktive Verkäufer*innen in der EU zur Bestätigung ihrer Daten aufzufordern. So traf es auch Johanna und ihren Shop.
Anlass sind offenbar Fake-Shops, die auf Etsy billig produzierte Massenware vertreiben und diese als handgemachte Unikate deklarieren. Laut eigenen Angaben möchte Etsy durch die Datenüberprüfungen gegen Betrug vorgehen und gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Auf unsere Frage, was der konkrete Anlass für die Verifizierungen bereits bestehender Verkäufer*innen ist, hat Etsy nicht reagiert. Neben der Abfrage nach Steuer- und Kontodaten gehört auch die Prüfung der Identität durch Persona dazu.
Wer steckt hinter Persona?
Seit der Gründung im Jahr 2018 ist Persona enorm gewachsen. Gegründet haben das Unternehmen zwei frühere Mitbewohner: Rick Song, ehemals Softwareentwickler beim US-amerikanischen Zahlungsdienstleser Square im Bereich der Identitätsbetrugsbekämpfung, und Charles Yeh, ehemals Softwareentwickler bei Dropbox.
Die Firma konnte nicht zuletzt dank der Risikokapitalgesellschaft „Founders Fund“ expandieren, die unter anderem von Peter Thiel gegründet wurde. Der rechtsautoritäre Tech-Milliardär ist Mitbegründer des Überwachungs- und Datenanalyseunternehmens Palantir. Sein Founders Fund ist neben anderen Risikokapitalgesellschaften ein wichtiger Geldgeber von Persona: Mehrere Investitionsrunden in Höhe von insgesamt 350 Millionen US-Dollar führte der Founders Fund mit an. Nach der letzten Finanzierungsrunde ist der Wert von Persona auf zwei Milliarden US-Dollar geklettert.
Persona hat jegliche Verbindungen zu Palantir und der US-Regierung bestritten und beteuert, dass Thiel weder direkt in den Geschäftsbetrieb noch in Entscheidungen der Firma involviert sei. Wie viele Firmenanteile der Founders Fund an Persona hält, ist nicht öffentlich bekannt. Auf unsere Frage, wie viel strategischen Einfluss die Risikokapitalgesellschaft auf die Firma ausübt, wollte Persona nicht öffentlich antworten – ebenso wie auf viele weitere Fragen, die wir dem Unternehmen gestellt haben.
Johanna hat der Kapitalgeber aber in ihrem Entschluss bekräftigt, die Identitätskontrolle mit Persona nicht durchzuführen: „Ich werde meine persönlichsten Daten wie Gesichtsbiometrie und Ausweisdokumente nicht über Etsy an eine Firma geben, mit der Peter Thiel zu tun hat“, erklärt sie. Da Etsy nicht zulässt, den Shop ohne die geforderte Identitätskontrolle weiterzubetreiben, hat sie sich entschieden, Etsy zuvorzukommen und ihren Shop zu schließen. „So viel kann ich bei Etsy gar nicht verdienen, dass es mir das wert ist.“ Für sie war der Shop „eine schöne Möglichkeit, ein passives Einkommen zu generieren“. Pläne, ihre digitalen Nähanleitungen woanders zu vertreiben, habe sie nicht.
„Ich musste von meinem Ersparten leben“
Janine hingegen hat ihren Etsy-Shop zum Beruf gemacht. Sie ist nicht nur Verkäuferin in Vollzeit und lebt seit mehr als einem Jahrzehnt von den Einnahmen, die sie aus dem Verkauf von Kurzwaren für Bastelarbeiten erzielt. Sie ist auch Starverkäuferin: Ihr Shop trägt ein besonderes Abzeichen, da sie sich durch kontinuierlich gute Bewertungen hervorgetan hat. Der kleine lila Stern neben ihrem Shop-Namen soll den Käufer*innen auf den ersten Blick Zuverlässigkeit und Vertrauen signalisieren.
Als Etsy Janine zur Verifizierung ihrer Daten auffordert, kann sie das nachvollziehen. „In einem geschäftlichen Verhältnis möchte man wissen, wer gegenüber sitzt und ob das auch wirklich die Person ist.“ Fake-Shops, die den besonderen Charakter von Etsy schädigen, machten ihr selbst zu schaffen und haben negative Auswirkungen auf die Kund*innen, erklärt sie.
Janine macht sich also für die Verifizierung bereit. Foto vom Ausweis hochladen, ein Echtzeit-Selfie aufnehmen, fertig – Personas Identitätskontrolle soll in wenigen Klicks erledigt sein. Die Gesichtserkennungssoftware extrahiert die Gesichtsmerkmale aus dem Ausweisfoto und dem Selfie und vergleicht diese Gesichtsgeometrie miteinander. So will Persona sicher stellen, dass das Gesicht zu der Person auf dem Ausweis gehört.
Allerdings scheitert Janine bereits am ersten Schritt. Jedes Mal, wenn sie ein Foto von ihrem deutschen Ausweis oder Reisepass hochlädt, erklärt Persona ihre Dokumente für nicht gültig. Nach „unzähligen verzweifelten“ Versuchen wendet sie sich an den Kundensupport von Etsy. Doch dann findet sie sich in einer „KI-Loop der Hölle“ wieder, erzählt Janine. Mehrere Wochen lang versucht sie vergeblich, zu einem echten Menschen im Support durchzukommen. Auch die Legal Abteilung von Etsy kontaktiert sie – wieder ohne Erfolg.
Schließlich tritt die von Etsy angekündigte Frist ein: „Etsy hat meinen Shop dann einfach in den Ferienmodus geschickt“, erzählt Janine. „Meine ganzen Produkte waren unsichtbar. Es war praktisch nur noch eine Art digitale Visitenkarte von mir da“. Zwei Monate lang befindet sich Janines Shop im Ferienmodus, zwangspausiert. Für sie bedeutet das einen kompletten zweimonatigen Verdienstausfall. „Ich musste von meinem Ersparten leben und auch meine Krankenkasse davon bezahlen“, erzählt sie weiter.
Erst nachdem ein Anwalt Etsy in Janines Namen kontaktiert, reagiert der US-amerikanische Konzern. Sie solle die Identitätsverifizierung noch mal machen, lautet die Antwort. Diesmal funktioniert es. Was zuvor schiefgelaufen war, weiß sie nicht. 30 Tage mehr und Etsy hätte ihren Shop geschlossen.
Weder eine Entschädigung noch eine Entschuldigung hat Janine bis heute erhalten. Janine heißt in Wirklichkeit anders. Aus Angst, dass Etsy ihren Shop wegen dieses Artikels sperren könnte, will sie anonym bleiben.
„Ich wollte das blaue Häkchen auf LinkedIn“
Die Identitätsverifikation wird so zur Arbeitsvoraussetzung auf Etsy: Bis Anfang 2027 wird der Konzern die Verifizierungswelle in der EU fortsetzen.
Nicht immer geht es bei Identitätskontrollen um so etwas Essenzielles wie den Lebensunterhalt und wirtschaftliche Teilhabe. Und sie ist nicht immer verpflichtend. Auf dem Berufsnetzwerk LinkedIn etwa soll das blaue Häckchen nach der Verifizierung signalisieren, dass hinter dem Profil wirklich die Person ist, für die man sich ausgibt – und nicht etwa ein Fake-Profil oder ein*e falsche*r Personalvermittler*in.
LinkedIn betont, die Verifizierung durch Persona sei vollständig freiwillig, die Datenverarbeitung beruht also auf der Einwilligung der Nutzenden. Gleichzeitig wirbtdie Tochterfirma von Microsoft damit, dass verifizierte Mitglieder im Durchschnitt 60 Prozent mehr Profilaufrufe erhalten und das Engagement um 50 Prozent steigern. Diese Anreize zeigen offenbar Wirkung: Seitdem LinkedIn die Verifizierung im Jahr 2024 eingeführt hat, haben sich nach Angaben von LinkedIn weltweit mehr als 100 Millionen Nutzende verifiziert.
Unter ihnen ist auch der Zürcher Mastodon-Nutzer, der sich „rogi“ nennt und in einem Blog namens „The Local Stack“ über „Überwachungskapitalismus“ schreibt. „Ich wollte das blaue Häkchen auf LinkedIn“, schreibt rogi. „Dann tat ich, was wahrscheinlich sonst kaum jemand tut: Ich habe mir die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen durchgelesen“, erklärt er. Und zwar die von Persona, nicht die von LinkedIn. Sein Beitrag ist viral gegangen und hat eine breite Debatte darüber ausgelöst, was mit den persönlichen Informationen von LinkedIn-Nutzenden tatsächlich passiert.
Was passiert, wenn man auf „Verifizieren“ klickt?
Persona erfasst laut den Datenschutzbestimmungen für die LinkedIn-Verifizierung den vollständigen Namen, den Personalausweis samt Foto, ein Echtzeit-Selfie, die daraus extrahierte biometrische Gesichtsgeometrie, Ausweisnummer, Geschlecht, Nationalität, Geburtsdatum, Alter, E‑Mailadresse, Telefonnummer, Postanschrift, IP-Adresse, Gerätetyp, MAC-Adresse, Browser, Betriebssystemversion, Sprache sowie Standortdaten, die aus der IP-Adresse abgeleitet werden.
Außerdem verfolgt Persona, wie die Nutzenden die Verifizierung durchlaufen – etwa wie lange sie dafür brauchen und ob sie Informationen per Copy-and-Paste einfügen. Neben der physiologischen Biometrie des Gesichts erfasst Persona also auch sogenannte verhaltensbiometrische Daten.
Zusätzlich behält sich Persona vor, Daten über Nutzende aus einem „globalen Netzwerk vertrauenswürdiger Datenquellen von Drittanbietern“ zu beziehen und abzugleichen: behördliche Datenbanken, nationale Ausweisregister, Kreditauskunfteien, Versorgungsunternehmen, Mobilfunkanbieter und Postadressdatenbanken. „Ich habe meinen Reisepass gescannt, um ein Häkchen zu erhalten, und Persona hat einen Hintergrundcheck durchgeführt“, kommentiert rogi in seinem Beitrag dazu.
„Geht weit über eine einfache Identitätsprüfung hinaus“
Der CEO von Persona Rick Song hat auf die Vorwürfe in der Recherche reagiert und unter anderem erklärt, dass Ausweise europäischer Nutzer*innen nicht für KI-Training verwendet würden. Die entsprechende Passage, dass „berechtigte Interessen“ Persona dazu legitimieren, Ausweis-Bilder zur Verbesserung der Dienste zu nutzen, hat Persona aus der Datenschutzrichtlinie entfernt. Sie findet sich auf einer archivierten Version der Seite. Außerdem würden laut Song biometrische Daten sofort nach der Verarbeitung gelöscht und andere personenbezogene Daten maximal 30 Tage gespeichert.
Michael Mrak vom Verein österreichischer betrieblicher und behördlicher Datenschutzbeauftragter kommt zu der Einschätzung, dass das Ausmaß der Datensammlung und ‑Verarbeitung „weit über das hinausgeht, was für eine einfache Identitätsprüfung erforderlich wäre“. Außerdem sagt er: „Ein Häkchen auf LinkedIn wiegt grundrechtlich nicht schwer genug, um diesen Umfang an Datenverarbeitung zu rechtfertigen“.
Nach der Verifizierung erhält LinkedIn wiederum nach Einwilligung der Nutzer*innen einige der Daten von Persona. Dazu gehören der vollständige Name, die Art des amtlichen Ausweises und die ausstellende Behörde sowie gegebenenfalls die Telefonnummer. Biometrische Daten sowie Fotos aus dem Ausweis gehören laut LinkedIn nicht dazu. Wie lange das Karriere-Netzwerk die Daten speichert, dazu wollte sich der Sprecher auf unsere Anfrage nicht äußern.
Etsy hingegen informiert darüber, dass biometrische Daten von Verkäufer*innen bis zu einem Jahr lang gespeichert werden – von Persona. Auch Etsy selbst geht nicht leer aus. Das Selfie und das Ausweisbild bewahrt Etsy 6 Jahre lang nach Schließung des Shops auf.
269 Hintergrundchecks und 3 Jahre Speicherfrist
Im Februar hatte Song alle Hände voll damit zu tun, auf harsche Kritik zu reagieren. Denn parallel zur Kontroverse um LinkedIn entfaltete sich eine weitere um Personas Alterskontrollen auf Discord in Großbritannien. Sicherheitsforscher*innen entdeckten ein Frontend von Persona im Netz, das Persona später als Testumgebung bezeichnete.
Der Fund offenbarte, dass Persona bis zu 269 verschiedene Prüfungen durchführen kann: darunter das Gesicht mit Fotos im Internet sowie in behördlichen Datenbanken, Fahndungslisten und Listen politisch exponierter Personen abgleichen, auf negative Medienberichte scannen sowie jeder Person einen Risikowert zuweisen.
Persona hat daraufhin klargestellt, dass keine Partnerplattform alle 269 Hintergrundchecks durchführt. Sie stellten lediglich eine Auswahl an möglichen Überprüfungen dar und würden nicht auf jede einzelne Person angewendet. Monate später ließ Persona den eigenen Quellcode von der unabhängigen IT-Security-Firma Trails of Bits prüfen. Dort heißt es: „Die 269 Check sind ein konfigurierbares Menü und nicht universell angewandt.“ Welche Abgleiche des Gesichts und persönlicher Informationen mit welchen Datenbanken wann greifen, legt Persona nicht offen.
Discord hat die Zusammenarbeit mit Persona nach der einmonatigen Testphase im Frühjahr beendet. Man habe als neuen Maßstab gesetzt, dass „Altersschätzung anhand des Gesichts […] vollständig auf dem Gerät selbst durchgeführt werden muss“. Persona erfülle diese Anforderungen nicht. Reddit und Roblox nutzen Personas Alterskontrollen weiterhin. Die persönlichen Informationen, die Persona möglicherweise bei einer Alterskontrolle sammelt und auswertet, ähneln denen, die bei einer Identitätskontrolle von LinkedIn-Nutzer*innen erfasst werden.
„Die Angaben von Persona sind sehr vage“, sagt Felix Mikolasch gegenüber netzpolitik.org. Er ist Datenschutzjurist bei der Wiener Datenschutzorganisation Noyb. Es sei unklar, welche Daten wann konkret verarbeitet werden. Die vollständige Liste aller möglichen Daten wirke äußerst umfangreich. „Eine so umfangreiche Datenverarbeitung dürfte kaum oder nur sehr, sehr selten verhältnismäßig sein, um Alter oder Identität zu bestätigen“, sagt Mikolasch weiter.
Biometrische Daten von 75 Millionen Kindern und Jugendlichen
So verlangt die beliebte Videospiel-Plattform Roblox seit Anfang des Jahres eine Alterskontrolle, um chatten zu können. Roblox nutzt die Alterskontrolle von Persona außerdem, um Spielende in Altersgruppen einzusortieren und ihnen altersbasierte Konten zuzuweisen.
Entweder schätzt Persona das Alter anhand des Gesichts oder liest es aus dem Ausweis aus, wobei auch bei dieser Ausweisverifizierung ein Selfie her muss. Wer die Alterskontrolle nicht macht, kann bei Roblox nur auf ein eingeschränktes Spielangebot zugreifen. Auf diese Weise werden Millionen von Spieler*innen faktisch in den Biometrieprozess gedrängt.
Nach Angaben der Gaming-Plattform gegenüber netzpolitik.org haben bereits 57 Prozent der weltweit täglichen Nutzenden die Altersverifikation abgeschlossen. Bei 132 Millionen aktiven Nutzenden täglich bedeutet es, dass sensible biometrische Daten von rund 75 Millionen Spieler*innen an Personas Infrastruktur übertragen wurden ― die meisten davon dürften Kinder und Jugendliche sein.
Gefragt nach konkreten Speicherfristen, schweigt sich der Spieleanbieter aus: „Unser Anbieter Persona löscht Bilder und Videos, sobald sie sicher verarbeitet wurden“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage von netzpolitik.org. Biometrische Daten insbesondere von Minderjährigen unterliegen einem besonderen Schutz. Versteckt im Kleingedruckten auf der Hilfeseite zur Ausweisverifizierung sowie in der Datenschutzrichtlinie von Roblox findet sich der Hinweis, dass Persona biometrische Daten bis zu 30 Tage lang speichere. Andere Plattformen benennen wiederum andere Fristen. Für Reddit etwa spricht Persona von einer automatischen Löschung nach drei Tagen.
Persona wirbt mit deutscher Jugendschutz-Zertifizierung
In Deutschland hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) Personas Konzept für das „Tool zur Alterseinschätzung mittels künstlicher Intelligenz“ 2024 als geeignet bewertet. Persona präsentiert das Logo der Behörde auf der eigenen Webseite.
In ihrer Bewertung beschreibt die KJM Personas Technologie als ein neuronales Netzwerk, das mittels einer Vielzahl von Gesichtsbildern dazu trainiert wurde, das Alter anhand biometrischer Daten einzuschätzen. Maßgeblich für die Positivbewertung ist, ob die Technologie eine „geschlossene Benutzergruppe für Erwachsene“ sicherstellen kann. In anderen Worten, ob sie Kinder ausschließen und gefährdende Inhalte nur Erwachsenen zugänglich machen kann.
Im Antrag habe Persona damals angegeben, die Datenrechte der betroffenen Personen zu beachten, sagte eine KJM-Sprecherin auf Anfrage von netzpolitik.org. Bei Personas Alters- und Identitätsverifikation ist „weder ein Vorhalten von Daten noch ein Datenbankabgleich erforderlich“ und „findet ausweislich des zur Bewertung vorgelegten Antrags auch nicht statt“, so die Sprecherin weiter. Die für die Altersschätzung erforderlichen Daten würden nach Abschluss des Vorgangs gelöscht, hieß es damals außerdem im Antrag.
Im Widerspruch zum europäischem Datenschutz
Joris Leander Kanowski und Michael Kolain vom Zentrum für Digitalrechte kritisieren, dass entgegen dem Prinzip „Privacy by Design“ Nutzende nicht kontrollieren können, wer in welchem Umfang auf ihre Daten zugreifen kann. Denn Persona legt die Daten an eine Reihe weiterer Tech-Unternehmen offen, die sie ebenfalls verarbeiten ― wiederum im Auftrag von Persona. Insgesamt zählt Persona 17 solcher Subunternehmen, darunter die KI-Unternehmen Anthropic, OpenAI und Groqcloud. An welche dieser Unternehmen Daten von Nutzer*innen geschickt werden, ist aus der veröffentlichten Liste nicht ersichtlich. Unter den Aufgaben, die die Subunternehmen ausführen, finden sich etwa Kreditkarten-Verarbeitung, Bildverarbeitung oder Datenbankdienste. Mit einer Ausnahme aus Kanada haben alle diese Subunternehmen ihren Hauptsitz in den USA.
Es bleibe unklar, auf welchen Rechenzentren und in welchen algorithmischen Systemen die Daten der Nutzer*innen zirkulieren, so Kanowski und Kolain weiter. „Das hat mit informationeller Selbstbestimmung nichts mehr zu tun“.
Laut Datenschutzjurist Felix Mikolasch steige dadurch außerdem das Risiko, dass die Daten für andere Zwecke als nur die Verifizierung von Alter oder Identität weiterverwendet werden. „Ob das geschieht, ist für Nutzende und für uns, zumindest derzeit, kaum nachvollziehbar“. Hinzu komme das Risiko, dass ein Unternehmen die Daten unabsichtlich öffentlich macht oder US-Behörden darauf zugreifen.
Sind biometrische Daten in den USA überhaupt sicher?
Damit spricht Mikolasch den Konflikt zwischen europäischem Datenschutz und der US-amerikanischen Gesetzgebung, dem sogenannten CLOUD Act, an. Im Kern geht es darum, dass US-Sicherheitsbehörden wie FBI, NSA, CIA und Co. sich Zugriff auf sensible Daten europäischer Bürger*innen verschaffen können. Auf Verlangen der Behörden müssen US-Unternehmen die Daten europäischer Nutzer*innen herausgeben, selbst wenn sie diese in Rechenzentren innerhalb der EU speichern.
Laut Mikolasch sind persönliche Informationen europäischer Nutzer*innen in den USA nicht sicher. Denn für die Übermittlung personenbezogener Daten in das Land sei „derzeit kein angemessenes Schutzniveau vorhanden“, sagte der Jurist gegenüber netzpolitik.org. Das Data Privacy Framework, das Abkommen zwischen der EU und den USA, das den Datentransfer regelt und auf das sich Persona bezieht, bietet laut dem Juristen „keinen wirklichen Schutz“.
Das Problem ist laut Noyb umso akuter, als dass die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FTC, die die Einhaltung der Datenschutzpflichten durch Unternehmen überwachen und durchsetzen soll, nun direkt Trump untersteht. Das hat der Oberste Gerichtshof der USA Ende Juni entschieden. Die Unabhängigkeit dieser Behörde ist aber eine wichtige Voraussetzung für den transatlantischen Datendeal. Damit ist das rechtliche Konstrukt, das den Schutz biometrischen Daten europäischer Nutzer*innen garantieren soll, noch mehr in Frage gestellt, als es ohnehin schon war.
Nicht-biometrische Alternativen und öffentlicher Druck sind notwendig
Persona unterhält seit letztem Jahr neben einem Sitz in London auch einen Sitz in Dublin. Auch wenn die irische Datenschutzbehörde für ihre Zurückhaltung gegenüber Big Tech bekannt ist: zumindest rechtlich ist damit ein Zugriff auf das Unternehmen und seinen Umgang mit persönlichen Informationen europäischer Nutzer*innen möglich. Damit die Behörde aktiv wird, braucht es öffentlichen Druck.
Es gehört nicht nur zu Personas Geschäftsmodell, sensible biometrische Daten von Nutzer*innen zu verarbeiten. Anbieter von biometrischen Kontrollen wie Persona sowie Plattformen, die solche Kontrollen einführen, leisten auch der Normalisierung derartiger Verfizierungsmethoden im Internet insgesamt Vorschub.
Solange es keine verbindlichen Regelungen für Identitäts- und Alterskontrollen gibt, werden Unternehmen wie Persona den nachvollziehbaren Wunsch nach vertrauensvoller Kommunikation und verlässlichem Online-Handel mit Slogans wie „Das Internet menschlich halten“ nutzen, um biometrische Kontrollen als Versprechen gegen KI-Fakes, Bots und Betrug zu verkaufen.
Solange Nutzer*innen zu biometrischen Kontrollen faktisch gezwungen werden, bleibt ihnen die Wahl, entweder ihre Biometrie gegenüber US-Unternehmen preiszugeben oder – wie Johanna – die Plattformen zu verlassen oder nur eingeschränkt zu nutzen. Letztlich mit der Konsequenz, dass sie von essenziellen digitalen Diensten ausgeschlossen sind. Menschen, die auf die Dienste nicht verzichten wollen oder können – wie Janine – müssen ihre sensibelsten persönlichen Informationen gegenüber kommerziellen Unternehmen offenlegen. Sie müssen dann mit der Angst leben, dass ihre sensibelsten persönlichen Informationen in einem Datenleck offengelegt werden können.
Um Menschen nicht vor diese Wahl zu stellen, müssen Plattformen nicht-biometrische Alternativen anbieten und auf diese mindestens genauso prominent hinweisen wie auf biometrische Kontrollen.
Timur Vorkul ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
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📬 Telegram: Angeblich stehen 182 Millionen Nutzer-Datensätze zum Verkauf
#Cyberangriffe #Datenschutz #CyberNews #Identitätsdiebstahl #NutzerDatensätze #Phishing #Reddit #socialengineering #Telegram https://sc.tarnkappe.info/6e0c38 -
Instagram (Meta): Sicherheitsvorfall #Einbruch #Identitätsdiebstahl #KI #TeamInfoSec #cyberangriff https://www.security-incidents.de/sicherheitsvorfaelle/sicherheitsvorfall-instagram-(meta)-US-12477.php
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KI-basierte Betrugsagenten agieren autonom, lernen aktiv aus Fehlern und umgehen KYC-Checks mit iterativen Angriffen, statt starren Skripten zu folgen. Ihr modularer Aufbau aus Orchestrator, Tool-Runner, persistentem Speicher und Feedback-Modul macht sie für Banken und Unternehmen extrem schwer abzuwehren.
#Aktuell #Security #Strategie #Identität #Identitätsdiebstahl #KIAgenten...
https://www.it-finanzmagazin.de/ki-betrugsagenten-wenn-bots-eigenstaendig-identitaeten-klauen-244543/?fsp_sid=32267 -
Der Fall von C.A. Cloud Attribution zeigt deutlich, wie professionell und international organisierte Tech-Support-Betrugsnetzwerke heute operieren. Cybercrime ist längst kein Einzelfall von Hackern mehr, sondern umfasst komplexe Geschäftsmodelle mit globalen Callcentern, Telemarketing-Systemen und digitaler Infrastruktur. 👇
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https://www.europesays.com/at/144471/ Microsoft warnt vor Sicherheitslücken in SharePoint und Cloud-Umgebungen #AT #Austria #Cloud #Cybersicherheit #Identitätsdiebstahl #Microsoft #Österreich #Science #Science&Technology #SharePoint #Sicherheit #Technik #Technology #Wissenschaft #Wissenschaft&Technik
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Fast jeder #Identitätsdiebstahl fängt mit einem Unternehmen an, dass die persönlichen Daten von Konsument*innen verliert. Da müsste die Schraube stark angezogen werden! #Security #Cyber
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Henry-Alex Rubin – „Disconnect“ (2012)Ein Film über digitale Entfremdung, der sich leider damit begnügt, ihre Symptome zu bebildern, statt sie wirklich zu durchdringen. Was als multiperspektivisches Drama über Einsamkeit im Netz angelegt ist, bleibt ein bürgerliches Moralpanorama, das seine Figuren leiden lässt, aber nie die Strukturen dahinter freilegt. Das Internet erscheint als diffuser Täter, nicht als soziales System, das von Plattformlogiken, Datenökonomie und geschlechtlich codierten Machtverhältnissen durchzogen ist. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/henry-alex-rubin-disconnect-2012/ -
https://www.europesays.com/de/883709/ Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen #Anzeige #ChristianUlmen #CollienFernandes #Deutschland #Entertainment #Germany #Gesellschaft #Identitätsdiebstahl #Schauspielerin #SozialeMedien #Spanien #Unterhaltung
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Best Western Hotels & Resorts: Sicherheitsvorfall #Datendiebstahl #Phishing #Identitätsdiebstahl #TeamInfoSec #cyberangriff https://www.security-incidents.de/sicherheitsvorfaelle/sicherheitsvorfall-best-western-WW-11903.php
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Orbyz im Praxistest: Plausibles Geschäftsmodell, fragwürdige Identifizierung
Die Social-Media-Plattform Orbyz kann Nutzerorientierung und Werbefreiheit plausibel anbieten. Beim Identitätsnachweis greift sie aber zu einem veralteten und unsicheren Verfahren.
https://ingo.lantschner.name/post/2026-03-06-orbyz-tagebuch/#Nachhaltigkeit #SocialMedia #Orbyz #AI #KI #Datenschutz #Algorithmus #Identitätsdiebstahl
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#Identitätsdiebstahl ist kein Spaß 😈
Ursprünglicher Beitrag: https://bsky.app/profile/did:plc:5daozvij5jso6y567p4cd6mq/post/3mg7a3ut4oc2v
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https://www.europesays.com/de/842226/ Monsieur Derrey erhält täglich 40 Strafzettel #AktuelleNachrichten #AktuelleNews #AMSAktuelles #ChristianDerrey #CJMAutomobile #Etainhus #EU #Europa #Europe #France #FranceBleu #Frankreich #Headlines #Identitätsdiebstahl #LeHavre #Marseille #Nachrichten #News #Normandie #Politik&Wirtschaft #SaintEtienne #Schlagzeilen #Verkehr
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Yannis #Varoufakis nennt die #SocialMedia-Platzhirsche "digitale Lehensgüter" und #TechFeudalisten, die nach unbeschränkter Macht streben und längst nicht nur die #Digitaldomäne dominieren. #NaomiKlein, die mit "ShockDoctrine" nach Hurricane #Katrina bekannt wurde, fordert stärkere Regulierungen, insbesondere Schutz vor #Deepfakes und #Identitätsdiebstahl. Wer wirklich wissen will, wie mächtig Tech-Konzerne bereits sind... https://www.youtube.com/live/7iRc3ZkHzRU?si=yYTCuYphyE-c1EpW
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Zwei Männer in den USA sollen per #Identitätsdiebstahl über Jahre systematisch Neukunden-Boni bei #Wettanbietern im Wert von umgerechnet 2,54 Millionen Euro abgegriffen haben. https://winfuture.de/news,156739.html?utm_source=Mastodon&utm_medium=ManualStatus&utm_campaign=SocialMedia
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Bielefeld: Polizei warnt vor Fake-Jobanzeigen
Die Bielefelder Polizei warnt vor Fake-Jobanzeigen im Netz. Ziel der Täter ist Identitätsdiebstahl. Warum ist diese Masche so…
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https://www.europesays.com/de/769023/ -
https://www.europesays.com/de/769023/ Bielefeld: Polizei warnt vor Fake-Jobanzeigen #Bielefeld #DE #Deutschland #FakeJobanzeigen #Germany #Identitätsdiebstahl #NordrheinWestfalen #Polizei #Sicherheit
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Wenn drei Banken offline sind (Postbank, Commerzbank, Deutsche Bank), das Bargeldlimit per EU auf 10.000 Euro gesekt wird, unliebsame Gruppen per debanking das Konto gekündigt wird und dann noch der Personalausweis und der Pass gehackt werden können, löst diese die Vorstellung des "DeutschlandWallet" beunruhigende Überlegungen aus: >>[...] Die digitale Brieftasche auf dem Smartphone soll das alte Portemonnaie ablösen und damit auch zahlreiche Plastikkarten wie den Personalausweis, den Führerschein oder die Gesundheitskarte. Die deutsche Wallet soll am 2. Januar 2027 bundesweit an den Start gehen, wie Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) vor wenigen Wochen verkündete.
Kastl sieht bei dem Projekt deutliche Parallelen zum ePA-Start. Bei beiden ginge es um ein komplexes „Ökosystem“, bei dem ein Scheitern weitreichende Folgen hat. Dennoch seien die Sicherheitsvorgaben unklar, außerdem[...] Dieses Siegel macht die Daten allerdings auch überaus wertvoll für Datenhandel und Identitätsdiebstahl, so die Warnung der Bundesdatenschutzbeauftragten, mehrerer Sicherheitsforscher:innen und zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Bereits im Juni 2022 wies das BSI auf die Gefahr hin, „dass jede Person, die in den Besitz der Identitätsdaten mit Signatur gelangt, über nachweislich authentische Daten verfügt und dies auch beliebig an Dritte weitergeben kann, ohne dass der Inhaber der Identitätsdaten dies kontrollieren kann“. Und der Verbraucherschutz Bundesverband [...]<< https://netzpolitik.org/2025/digitale-brieftasche-auf-einem-aehnlich-unguten-weg-wie-die-elektronische-patientenakte/#netzpolitik-pw
#debanking #sanktionen #wallet #girokonto #Identitätsdiebstahl #Postbank #offline #Bargeld #bargeldlimit #Totalitarismus #Gewaltenteilung #Digitalisierung
#Autokauf #Geldwäsche #Datenschutz -
Wenn drei Banken offline sind (Postbank, Commerzbank, Deutsche Bank), das Bargeldlimit per EU auf 10.000 Euro gesekt wird, unliebsame Gruppen per debanking das Konto gekündigt wird und dann noch der Personalausweis und der Pass gehackt werden können, löst diese die Vorstellung des "DeutschlandWallet" beunruhigende Überlegungen aus: >>[...] Die digitale Brieftasche auf dem Smartphone soll das alte Portemonnaie ablösen und damit auch zahlreiche Plastikkarten wie den Personalausweis, den Führerschein oder die Gesundheitskarte. Die deutsche Wallet soll am 2. Januar 2027 bundesweit an den Start gehen, wie Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) vor wenigen Wochen verkündete.
Kastl sieht bei dem Projekt deutliche Parallelen zum ePA-Start. Bei beiden ginge es um ein komplexes „Ökosystem“, bei dem ein Scheitern weitreichende Folgen hat. Dennoch seien die Sicherheitsvorgaben unklar, außerdem[...] Dieses Siegel macht die Daten allerdings auch überaus wertvoll für Datenhandel und Identitätsdiebstahl, so die Warnung der Bundesdatenschutzbeauftragten, mehrerer Sicherheitsforscher:innen und zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Bereits im Juni 2022 wies das BSI auf die Gefahr hin, „dass jede Person, die in den Besitz der Identitätsdaten mit Signatur gelangt, über nachweislich authentische Daten verfügt und dies auch beliebig an Dritte weitergeben kann, ohne dass der Inhaber der Identitätsdaten dies kontrollieren kann“. Und der Verbraucherschutz Bundesverband [...]<< https://netzpolitik.org/2025/digitale-brieftasche-auf-einem-aehnlich-unguten-weg-wie-die-elektronische-patientenakte/#netzpolitik-pw
#debanking #sanktionen #wallet #girokonto #Identitätsdiebstahl #Postbank #offline #Bargeld #bargeldlimit #Totalitarismus #Gewaltenteilung #Digitalisierung
#Autokauf #Geldwäsche #Datenschutz -
Identitätsdiebstahl: So prüfst du, ob deine Daten im Darknet kursieren | t3n
https://t3n.de/news/identitaetsdiebstahl-so-pruefst-du-ob-deine-daten-im-darknet-kursieren-1689607/ #Identitätsdiebstahl #Darknet -
Bielefelder verhindert Betrug bei Autoverkauf im Netz
Ein 23-jähriger Mann aus Bielefeld hat einen Betrugsversuch rechtzeitig durchschaut und vereitelt. Der junge Mann hatte ein Auto…
#Bielefeld #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Betrug #Germany #Identitätsdiebstahl #Nordrhein-Westfalen #Online-Geschäfte #Polizei
https://www.europesays.com/de/572437/ -
https://www.europesays.com/de/572437/ Bielefelder verhindert Betrug bei Autoverkauf im Netz #Betrug #Bielefeld #DE #Deutschland #Germany #Identitätsdiebstahl #NordrheinWestfalen #OnlineGeschäfte #Polizei
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Leitfaden für CISOs: Schutz vor Identitätsdiebstahl in sozialen Medien
Dieser Leitfaden bietet CISOs ein Framework, um von reaktiver Überwachung zu proaktiver Bedrohungsabwehr überzugehen, und zeigt einen Vier-Säulen-Plan, um Identitätsdiebstahl frühzeitig zu neutralisieren.
https://www.all-about-security.de/leitfaden-fuer-cisos-schutz-vor-identitaetsdiebstahl-in-sozialen-medien/
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Bonn | Gehacktes Mail-Konto? Diese Tipps können die Rettung sein
Bonn (dpa/tmn) – Trotz korrektem Passwort öffnet sich das E-Mail-Postfach nicht? Ode…
#Bonn #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Accounts #Betrug #BSI #Computer #Datenschutz #E-Mails #Germany #Identitätsdiebstahl #Internet #Konten #Kriminalität #Nordrhein-Westfalen #Passwörter #Polizei #Ratgeber #Sicherheit #Software #Technik #tmn1132 #TPDS
https://www.europesays.com/de/534129/ -
Bonn | Gehacktes Mail-Konto? Diese Tipps können die Rettung sein
Bonn (dpa/tmn) – Trotz korrektem Passwort öffnet sich das E-Mail-Postfach nicht? Ode…
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https://www.europesays.com/de/533986/ -
Bonn | Gehacktes Mail-Konto? Diese Tipps können die Rettung sein
Bonn (dpa/tmn) – Trotz korrektem Passwort öffnet sich das E-Mail-Postfach nicht? Ode…
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https://www.europesays.com/de/533705/ -
Ich glaube, es hackt!: Identitätsdiebstahl des HerrnHammes(s)
Wie Dominik Opfer eines #Instagram-Klon-Accounts wurde
#Identitätsdiebstahl & warum #Meta (fast) nichts dagegen tut
Emotionaler Stress, rechtliche Grauzonen & #Sicherheitstipps
KI: zwischen Innovation und moralischer Katastrophe
KI im E-Commerce – Bequemlichkeit oder Manipulation?
#YouTube Premium, Werbung & Bequemlichkeitsfallen
Custom Keyboards, Nerdkultur & Lautstärkenphilosophie
Learnings:Fake-Accounts sind kein Promi-Problem – jede:r kann betroffen sein
2-Faktor-Authentifizierung #2FA rettet Accounts
Meta hat wenig Interesse an echter Accountprüfung
KI ist nicht nur „cool“, sondern oft moralisch problematischWebseite der Episode: https://igeh.podigee.io/91-identitatsdiebstahl-des-herrnhammes-s
Mediendatei: https://audio.podigee-cdn.net/2180529-m-0dd8ffc9f937ee748a07888c47112f3b.mp3?source=feed
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Notfallwissen: 9 Sofortmaßnahmen bei gehackten Konten
https://www.inside-digital.de/ratgeber/notfallwissen-9-sofortmassnahmen-wenn-dein-konto-gehackt-wurde #Hacked #Identitätsdiebstahl #BlackHats -
Rechtliche Lücken bei der Bekämpfung von Identitätsklau
Betroffene von Identitätsdiebstahl müssen oft erhebliche Folgen tragen, ohne dass der Missbrauch der eigenen Identität rechtlich ausreichend geahndet wird. Bayern fordert nun einen neuen Straftatbestand. Von Sabina Wolf.
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Ich schaue die letzten Monate immer nach einem gebrauchten Makroobjektiv und da ist mir bei #kleinanzeigen aufgefallen, dass immer wieder, ein 105er von Nikon, zu einem absoluten Tiefpreis (230,- € - Der normale Preis liegt immer deutlich über 300,- €) angeboten wird angeboten. Jedes Mal, kurz nachdem ich den Betrug gemeldet hatte, wurden die Anzeigen gelöscht. Scheinbar ist aber der #Identitatsdiebstahl bei kleinanzeigen so einfach .....
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Betrug durch #Identitätsdiebstahl und #Crowdfunding. Der DLF-Beitrag schildert eindrücklich, wie Kriminelle die Not in #Gaza missbrauchen. Spender:innen tun gut daran, die Seriosität der #Fundraiser zu prüfen.
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Haken dran – das Social-Media-Update der c't: Sora und Gommorha (mit Dominik Hammes)
Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00 Hallo Dominik! 03:00 Killt #Sora #TikTok? 15:10 Adam Mosseri bei Screentime 32:42 Vertrauensbruch bei “Enge Freunde” auf #Instagram 36:42 Einstweilige Verfügung gegen #Grok 40:53 #Identitätsdiebstahl und Emotionen 44:22 Social Media-Verbot für Minderjährige in #Dänemark ? 49:56 Funktionen und Emotionen
Webseite der Episode: https://hakendran.podigee.io/489-sora-und-gommorha-mit-dominik-hammes
Mediendatei: https://audio.podigee-cdn.net/2155960-m-9e04b8e6cf187c48521c8ab22530ea23.mp3?source=feed
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Datenleck bei bonify: SCHUFA-Tochter meldet Abfluss sensibler Kundendaten
#technews #itsecurity #datenleck #bonify #schufa #identitätsdiebstahl
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Neue Betrugsmaschen durch Paketabgabe beim Nachbarn #DHL #DPD #UPS #Hermes #Betrug #Post #Identitätsdiebstahl www.n-tv.de/mediathek/vi...
Teurer Pakettrick: Neue Betrug... -
📬 Job-Scamming: Wenn der Traumjob zur Falle wird
#OnlineBetrug #Rechtssachen #FakeJobs #Geldwäsche #Identitätsdiebstahl #JobScamming #Jobbetrug #StellenanzeigenBetrug https://sc.tarnkappe.info/7f69b5 -
Bei dieser Nachricht verschluckt sich jeder Italien-Urlauber am Aperol Spritz 😱: Ein massiver Datendiebstahl beschäftigt gerade die Hotelbranche in Italien.
Zum Artikel: https://heise.de/-10521928?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege&utm_source=mastodon
#Datenschutz #Cybersecurity #Urlaubssicherheit #Identitätsdiebstahl #Darknet
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> Immer mehr Jobsuchende tappen in die Falle: #Jobscamming ist eine perfide #Betrugsmasche bei der Kriminelle persönliche Daten abgreifen mit schwerwiegenden Folgen. Mark und Alina berichten von gestohlenen Identitäten, gefälschten Arbeitsverträgen und finanziellen Verlusten. Wie die Täter vorgehen, woran man Fake-Angebote erkennt und wie man sich schützt, das zeigen wir in euch heute.
#Betrug #Geldwäsche #FediJobs #Jobsuche #FediHire #Identitätsdiebstahl
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🧟 Identitäts-Diebstahl kann schlimme Folgen haben.
Ganz kurzer Artikel bei Warentest:https://www.test.de/Identitaetsdiebstahl-Wenn-Kriminelle-persoenliche-Daten-missbrauchen-5107195-0/
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#Dänemark plant ein Gesetz, das Gesicht, Stimme und #Körpersprache urheberrechtlich schützt.
Ziel ist es, #Deepfakes zu bekämpfen und #Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum zu stärken. Plattformen sollen täuschende Inhalte löschen müssen. Das Vorhaben reagiert auf die zunehmende Kommerzialisierung der eigenen Identität.
https://www.zeit.de/2025/29/deepfakes-daenemark-copyright-gesichter
#Deepfake #Urheberrecht #Gesichtserkennung #KI #Datenschutz #Identitätsdiebstahl
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IT-Worker aus #Nordkorea als Problem für die nationale Sicherheit: U.a. ausgelöst durch die Corona-Pandemie und die Möglichkeit zum #Homeoffice wurden und werden zunehmend Mitarbeiter eingestellt, deren Identität nicht überprüft wurde und die teils auch nicht physisch im Betrieb in Erscheinung treten - dies eröffnet den Weg für Sabotage, Spionage und #Identitätsdiebstahl - gerade, wenn sie in der IT tätig sind.
Nordkorea macht sich dies zunehmend auch in Europa zunutze:
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#Journalisten als Vertrauensanker für Social Engineering: #Identitätsdiebstahl im Netz ist nichts Neues - das wissen auch #Cyberkriminelle aus China und Nordkorea, die mittlerweile auch die Identitäten von Journalisten kapern.
Damit kontaktieren sie dann Zielpersonen und bitten vertrauensvoll um ein Interview. Mit heruntergefahrenen Schutzmaßnahmen werden bei den betroffenen Personen dann mit Schadsoftware verseuchte Anhänge geöffnet oder #Phishing-Websites besucht:
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Cybersicherheitsvorfall bei #Samsung Deutschland – akute Gefahr von #Phishing und #Identitätsdiebstahl: #Cyberkriminelle haben sich wohl den Zugriff auf 270.000 Support Datensätze aus dem Jahr 2025 verschafft, darunter Namen, Anschrift und Mailadressen. Ursächlich dafür ist ein seit vier Jahren nicht geändertes Admin-Zugangspasswort eines Samsung Support-Dienstleisters in der Lieferkette:
https://www.heise.de/news/Datenleck-270-000-Kundentickets-von-Samsung-im-Darknet-10335172.html #cybersecurity
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Die Zeit greift die #Sicherheitslücke bei D-Trust auf: Ein schwerwiegendes #Datenleck bei der Tochterfirma der #Bundesdruckerei, hat private Daten von 170.000 #Ärztinnen und Ärzten ungeschützt im Netz zugänglich gemacht. Betroffen sind u. a. #Ausweisnummern und #Geburtsdaten, was potenziellen #Identitätsdiebstahl erleichtert. Der Vorfall wirft erneut Zweifel an der #IT-Sicherheit der #elektronischenPatientenakte auf.