#HaraldWelzer in der taz:
„Der 6. November 2024 ist der 30. Januar unserer Zeit. Denn an diesem Tag hat eine Mehrheit der amerikanischen Wählerinnen und Wähler ihren Staat einer Gruppe von Superreichen überlassen,“
„die Union jene freundliche Übernahme der Positionen von #AfD und #BSW weiter betreiben wird, die sie schon bei den letzten Landtagswahlen und danach praktiziert hat, wirtschaftspolitisch wird sie vollinhaltlich die Politik der verblichenen #FDP vertreten, also die sozialen Ungleichheiten im Land systematisch zu vertiefen trachten. Die Sozialdemokraten werden sich derweil eher folkloristisch um Mindestlohn und Soziales bemühen, während sich die Rechts- und Linkspopulisten zu all dem nur passiv kommentierend verhalten müssen, um Stimmenzuwächse zu verbuchen. Und #dieGrünen, stellt man erstaunt fest, sind nach dem Verschwinden des Konservatismus aus der CDU und der irrlichternden Selbstdemontage der SPD die einzige Partei, die gerade in ihrer Konzentration um den Realo-Charismatiker Robert #Habeck eine vorerst letzte bürgerlich-liberale Moderne verkörpern und der Rechtsdrift etwas entgegensetzen kann.“
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