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#grunflachen — Public Fediverse posts

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  1. Immer weniger Kompensationsflächen im Leipziger Stadtgebiet: Grünflächenamt hat keine Zahlen · Leipziger Zeitung

    Mit dem Streit um das Wäldchen an der Capastraße wurde auch ein Problem wieder aufgerufen, das die Leipziger…
    #Leipzig #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Biotopverbund #Ersatzpflanzungen #Flächenversiegelung #Germany #Grünflächen #leipzig #Sachsen
    europesays.com/de/1177568/

  2. @tinoeberl

    “(…) Die Kommunen sind (…) verpflichtet, den #Straßenraum so umzugestalten, dass er den #Schutzbedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. (…) Erfordernis, den öffentlichen Raum #klimaresistent umzugestalten. (…) #Entsiegelung von Flächen, mehr #Grünflächen und mehr #Stadtbäume. (…)“

    Inwieweit ist diese Verpflichtung / Erfordernis Gesetz, oder bei Abwägungen zu priorisieren? Oder hier nur ein Appell der Gutachten?

    #Verkehrswende #ÖffentlicherRaum #Klimawandel

  3. @tinoeberl

    “(…) Die Kommunen sind (…) verpflichtet, den #Straßenraum so umzugestalten, dass er den #Schutzbedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. (…) Erfordernis, den öffentlichen Raum #klimaresistent umzugestalten. (…) #Entsiegelung von Flächen, mehr #Grünflächen und mehr #Stadtbäume. (…)“

    Inwieweit ist diese Verpflichtung / Erfordernis Gesetz, oder bei Abwägungen zu priorisieren? Oder hier nur ein Appell der Gutachten?

    #Verkehrswende #ÖffentlicherRaum #Klimawandel

  4. @tinoeberl

    “(…) Die Kommunen sind (…) verpflichtet, den #Straßenraum so umzugestalten, dass er den #Schutzbedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. (…) Erfordernis, den öffentlichen Raum #klimaresistent umzugestalten. (…) #Entsiegelung von Flächen, mehr #Grünflächen und mehr #Stadtbäume. (…)“

    Inwieweit ist diese Verpflichtung / Erfordernis Gesetz, oder bei Abwägungen zu priorisieren? Oder hier nur ein Appell der Gutachten?

    #Verkehrswende #ÖffentlicherRaum #Klimawandel

  5. @tinoeberl

    “(…) Die Kommunen sind (…) verpflichtet, den #Straßenraum so umzugestalten, dass er den #Schutzbedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. (…) Erfordernis, den öffentlichen Raum #klimaresistent umzugestalten. (…) #Entsiegelung von Flächen, mehr #Grünflächen und mehr #Stadtbäume. (…)“

    Inwieweit ist diese Verpflichtung / Erfordernis Gesetz, oder bei Abwägungen zu priorisieren? Oder hier nur ein Appell der Gutachten?

    #Verkehrswende #ÖffentlicherRaum #Klimawandel

  6. @tinoeberl

    “(…) Die Kommunen sind (…) verpflichtet, den #Straßenraum so umzugestalten, dass er den #Schutzbedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. (…) Erfordernis, den öffentlichen Raum #klimaresistent umzugestalten. (…) #Entsiegelung von Flächen, mehr #Grünflächen und mehr #Stadtbäume. (…)“

    Inwieweit ist diese Verpflichtung / Erfordernis Gesetz, oder bei Abwägungen zu priorisieren? Oder hier nur ein Appell der Gutachten?

    #Verkehrswende #ÖffentlicherRaum #Klimawandel

  7. Viele 🚗 🚚 🚗 treffen sich gerade auf der A73: Suhl -> Bamberg, zwischen 2.9 km hinter AS Schleusingen und 0.4 km vor AS Eisfeld-Nord und blockieren die #Autobahn.

    Sie demonstrieren für mehr #Verkehrsberuhigung in Innenstädten. Weniger #Autos bedeuten mehr Raum für Sitzgelegenheiten, #Grünflächen und Begegnung – das lädt zum Verweilen und Wiederkommen ein. So macht Shopping viel mehr Spaß. (Quelle: difu)
    difu.de/presse/pressemitteilun

  8. Viele 🚗 🚚 🚗 treffen sich gerade auf der A73: Suhl -> Bamberg, zwischen 2.9 km hinter AS Schleusingen und 0.4 km vor AS Eisfeld-Nord und blockieren die #Autobahn.

    Sie demonstrieren für mehr #Verkehrsberuhigung in Innenstädten. Weniger #Autos bedeuten mehr Raum für Sitzgelegenheiten, #Grünflächen und Begegnung – das lädt zum Verweilen und Wiederkommen ein. So macht Shopping viel mehr Spaß. (Quelle: difu)
    difu.de/presse/pressemitteilun

  9. Viele 🚗 🚚 🚗 treffen sich gerade auf der A73: Suhl -> Bamberg, zwischen 2.9 km hinter AS Schleusingen und 0.4 km vor AS Eisfeld-Nord und blockieren die #Autobahn.

    Sie demonstrieren für mehr #Verkehrsberuhigung in Innenstädten. Weniger #Autos bedeuten mehr Raum für Sitzgelegenheiten, #Grünflächen und Begegnung – das lädt zum Verweilen und Wiederkommen ein. So macht Shopping viel mehr Spaß. (Quelle: difu)
    difu.de/presse/pressemitteilun

  10. Viele 🚗 🚚 🚗 treffen sich gerade auf der A73: Suhl -> Bamberg, zwischen 2.9 km hinter AS Schleusingen und 0.4 km vor AS Eisfeld-Nord und blockieren die #Autobahn.

    Sie demonstrieren für mehr #Verkehrsberuhigung in Innenstädten. Weniger #Autos bedeuten mehr Raum für Sitzgelegenheiten, #Grünflächen und Begegnung – das lädt zum Verweilen und Wiederkommen ein. So macht Shopping viel mehr Spaß. (Quelle: difu)
    difu.de/presse/pressemitteilun

  11. Kröten schlucken am Pankower Tor

    „Wir betrachten als BUND die stadtweite Stadtentwicklung. Wir sind Interessenvertreter für Natur- und Artenschutz“, sagt Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin. „Wir könnten uns leicht machen und sagen: Was interessieren uns Wohnungen? Wir sorgen uns um den Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Aber nein, wir haben uns die Mühe gemacht: Wir haben uns mit der Architektenkammer zusammengesetzt und an Ideen gearbeitet.“

    Die Debatte ist äußerst lebendig im Vereinsheim der Kleingartenanlage Feuchter Winkel in Berlin-Pankow. Dorthin haben am späten Nachmittag des 25. Juni BUND und NABU Berlin geladen, zur Dialogveranstaltung: „Welche Bedeutung hat der Artenschutz am Pankower Tor?“ Mehrere Dutzend Interessierte sind an diesem sehr heißen Sommertag gekommen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzscheutz jetzt!“ des BUND Berlin statt.

    Foto: BUND Berlin/Aruna Reddig

    2000 Wohneinheiten, Schule, Kitas, ein Möbelfachmarkt mit Stellplätzen für 450 Pkw und auch ein Stadtteilpark und eine Zentralbibliothek sollen auf den Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Pankow entstehen. Bauen soll das alles das Immobilienunternehmen des Möbelmarkt-Unternehmers Kurt Krieger – und zwar seit sehr langer Zeit.

    Nach langen Jahren deutlich unterschiedlichen Vorstellungen von Investor und Land Berlin über die Entwicklung des Geländes hat sich inzwischen der Naturschutz als sehr hohe Hürde für die Baupläne erwiesen, namentlich insbesondere die Kreuzkröte, Seit brachfallen des Geländes hat sich hier bundesweit einer der größten Population der sehr stark bedrohten Art entwickelt – wenn nicht die Größte.

    „Letztendlich haben wir den Eindruck, dass stadtweit dieses ‚Bauen, Bauen, Bauen‘ gerade so in den Köpfen festgesetzt ist, so BUND-Naturschutzexperte Dirk Schäuble weiter. Nicht nur  in Pankow, sondern seit Jahren predigten Senatoren, dass das Bauen auf der Grünen Wiese die einzige Lösung wäre. „Das ist es nicht.“

    „Die Vision ist verloren gegangen: Wie kann so eine Stadtentwicklung grau, grün, blau alles mitgedacht werden? Sie wollen in Pankow Wohnungsbau. Sie haben einen Vorhabenträger, der bereit ist, Kompromisse einzugehen. Aber wir müssen die Interessen des Naturschutzes vertreten. Wir müssen darauf achten, dass die Gesetze berücksichtigt werden“, sagt Schäuble.

    Es ist eine Replik auf Aussagen des Pankower Stadtentwicklungsstadtrats Cornelius Bechtler (Grüne), der sich dem Dialog stellt. „Es ist ein Austausch von Positionen, die nur als schwer anschlussfähig sind. Sie haben Ihre Perspektive. Ich finde es sehr gut verständlich und nachvollziehbar, dass die Umwelt- und Naturschützer eine Diskussion darüber führen, wie wir das Wohnungsproblem lösen wollen“, sagte er zuvor.

    Jedoch bestünden auf der Seite des Naturschutzes Vorstellungen, „die mit der Realität nichts zu tun haben“. Zum Beispiel das Thema Zweckentfremdung von Wohnraum. Er könne ganz viel darüber erzählen, wie schwer es für die sieben zuständigen Kolleginnen und Kollegen mit Eigentümern kämpfen, die den Rechtsweg komplett ausschöpfen.

    Foto: BUND Berlin/Aruna Reddig

    Oder auch die Umnutzung der zwei Millionen Quadratmeter leerstehender Büroflächen. Das entspreche allerdings nur 20.000 Wohnungen – so viele, wie laut Senatsplänen eigentlich jährlich in Berlin neu entstehen sollten.

    „Mit regulatorischen Mitteln, mit Gesetzen, werden wir den Wohnungsmarkt nicht in den Griff kriegen. Diesen Kampf werden wir nicht gewinnen“, so Bechtlers Überzeugung. Von daher brauche es die sieben allein in Pankow neu geplanten Stadtquartiere, von denen das Pankower Tor eines ist.

    „Die brauchen wir, um überhaupt eine Chance zu haben, dass Menschen sich mit einem durchschnittlichen Gehalt das Leben in Berlin überhaupt noch leisten können. Da geht es vor allem auch darum, den städtischen Wohnungsbestand stark auszuweiten“, so Bechtler weiter.

    Die Zeit für Grundsatzdiskussionen ist nach Bechtlers Ansicht sowieso schon vorbei. Der Entwurf des entsprechenden Bebauungsplans 3-60a  ist inzwischen veröffentlicht worden. Bis 10. August 2026 kann sich die Öffentlichkeit mit Stellungnahmen und Einwänden beteiligen.

    „Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, obwohl ich natürlich auch diese Ambivalenz spüre, ich bin sehr überzeugt, dass das ein richtiger Standort ist für ein neues Stadtquartier“, unterstreicht der Grünen-Politiker. Die Fläche gehöre der Firma Krieger, die auch eigene Interessen habe wie die Errichtung des Möbelmarkts. Das Vorhaben abtrennen zu wollen, um den Weg frei zu machen für den sofortigen Wohnungsbau, sei „absolut unredlich“, so Bechtler.

    Genau das ist der Vorschlag des NABU Berlin, der seit Jahren auf dem Tisch liegt. Denn die Laichgewässer, in denen sich die Kreuzkröten fortpflanzen, liegen vor allem in diesem Bereich westlich der Brücke am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, auf der aus der Prenzlauer Promenade zur A114 wird.

    Stattdessen wird östlich der Brücke an einem Ersatzhabitat für die Kreuzkröte gearbeitet, wie Rainer Altenkamp, Erster Vorsitzender des NABU Berlin erläutert. Dafür ist bereits eine Kleingartenanlage abgeräumt werden. Das sei eines dieser Ergebnisse, „weil die pragmatische Lösung nicht verfolgt wurde“, so Altenkamp. „Das sind eben immer diese Folgeprobleme, die immer größer werden.“

    Ziel sei es, dass eine Fläche entsteht, „die so groß ist, dass sie eine dauerhaft sich selbst erhaltene Population langfristig trägt.“ Das bezweifelt Altenkamp. Mit nur 5,5 Hektar sei die Fläche zu klein im Vergleich zu den rund zehn Hektar Kernlebensraum, auf denen sich die Kröten derzeit bewegen. Es geht dabei nicht nur um die Laichgewässer, die vegetationsfrei sein müssen und nur zeitweise wasser führen dürfen. Sondern auch um den Landlebensraum aus lockerem Boden, in dem die Tiere 90 Prozent der Lebenszeit eingegraben verbringen.

    Zusammen mit der Stiftung Naturschutz hat der NABU auch bereits auf den derzeitigen Flächen Gewässerflächen von Bewuchs befreit und auch wieder freigeschoben. Der Eigentümer musste auch eine entsprechende Maßnahme des Naturschutzamts Pankow dulden, nachdem der NABU den Weg in der zweiten Gerichtsinstanz dafür freigemacht hatte. Das Land Berlin wollte nach der verlorenen ersten Instanz den Rechtsweg nicht weiter beschreiten.

    „Die Jungtiere, die so daumengroß sind, die gehen super gerne in Schotter. Es gibt Zahlen von der Deutschen Bahn, als die Lärmschutzwände errichtet wurden. Das waren über 4000 Jungtiere, die im Frühjahr aus der Überwinterung auf die Fläche eingewandert sind“, erläutet Susanne Bengsch, Leitung Koordinierungsstelle Fauna der Stiftung Naturschutz Berlin.

    Verbreitungsgebiet der Kreuzkröte. Grafik: Osade (Public domain)

    Wie Altenkamp betont Bengsch die Bedeutung Deutschlands für den Erhalt der insgesamt stark bedrohten Art. Deutschland liegt in der Mitte des kontinentaleuropäischen Lebensraums, der sich in einem Streifen von der Iberischen Halbinsel bis südlich der Ostsee erstreckt.

    Früher habe es überall Lebensräume für die Kreuzkröte gegeben, nämlich in den Überflutungsflächen unregulierter Flüsse. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie verschwunden. Zudem sei diese Art sehr „konkurrenzschwach“. In dauerhaft wasserführenden Gewässern siedelten sich andere Amphibienarten an, die den Laich auffräßen, so Altenkamp. „Sehr oft sind Ersatzflächen oder Umsiedlung gescheitert, weil entweder die Ersatzfläche ungeeignet war“, sagt der NABU-Mann „Oder der Ursprungszustand war geeignet, aber die Fläche war innerhalb weniger Jahre zugewachsen.“

    „Es wird gelegentlich berichtet, dass die Kreuzkröte ein Privathobby des NABU wäre. Das ist nicht so. Es gibt einen rechtlichen Rahmen in Deutschland und EU, die Kreuzkröte ist in Deutschland streng geschützt, nach EU-Recht“, unterstreicht Altenkamp.

    David Sommer als Vertreter des Investors in der Runde belässt es weitgehend bei allgemeinen Einlassungen. Es habe für den städtebaulichen Wettbewerb eine „Riesenausschreibung“ gegeben, an dem „sämtliche Behörden, als auch der NABU, beteiligt waren“. Man müsse „sehr, sehr viele Sachen“ in einem Vorhaben wie diesem mit berücksichtigen, die „viel Platz“ benötigen würden. Soll wohl heißen, dass man genug gegeben hat.

    Typischer Laichplatz einer Kreuzkröte, hier in einem Steinbruch. Foto: Michael Linnenbach (CC BY-SA 4.0) Schließlich meldet sich in der Diskussion auch ein „Normalbürger“, wie er sich sieht, zu Wort. Er sagt, dass die langen Verzögerungen bei vielen „Frust“ ausgelöst haben über den. Und spricht zunächst ein „Kompliment“ für die Sachlichkeit in der Darstellung der Dringlichkeit zur Erhaltung des Habitats aus. „Aber was nicht stattgefunden hat, ist die Frage, wie kann ich diese Frage abwägen gegenüber ganz zwingenden anderen Notwendigkeiten, die diese Stadt hat“, sagt er schließlich. Das große Ziel des Ausgleichs zwischen der Kreuzkröte und den Bürgern werden Sie hier nie finden. Der Druck ist viel zu stark auf diese Stadt“, konstatiert er. „Ich habe kein Problem, wenn Naturschutzverbände ihre Interessen vertreten. Ich habe auch kein Problem, wenn Gerichte bemüht werden. Ich habe aber ein ernsthaftes Problem, wenn aus der Verwaltung heraus Vorhaben behindert werden. Das findet momentan statt„, sagt Grünen-Mann Cornelius Bechtler dazu. „Es geht nicht um Wohnungsbau oder Kreuzkröte. Es geht maximal darum, dass der Wohnungsbau oder der Möbelmarkt oder die Parkplätze etwas kleiner ausfallen“, entgegnet Rainer Altenkamp vom NABU. Und unterstreicht. „Dass die Naturschutzbehörden das tun, wozu sie rechtlich verpflichtet sind, kann man ihnen nicht zum Vorruf machen. Es ist Aufgabe der Naturschutzbehörden, das zu tun. Wir haben hier einen singulären Fall mit einer Population, die es nur in Berlin gibt.“ Schließlich geht es noch um die Perspektive der Kleingärten, die einigen der Teilnehmenden zu kruz gekommen sind. Moderatorin Andrea Gerbode vom Vorstand des BUND Berlin sagt: „Es war heute sehr auf das Thema Artenschutz ausgerichtet. Die Kleingärten sind für uns eine wichtige Flächenkulisse.“ Ganz zu Beginn der Veranstaltung hatte Andrea Gerbode bereits betont, dass die BUND-Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ nicht nur deren „Wertigkeit für Biodiversität, für Klimaschutz, für Lebensqualität“ betone, sondern „natürlich auch immer Lösungsvorschläge oder wie in diesem Fall Kompromissvorschläge“ beinhalte. „Das ist der rote Faden der Kampagne“, aufzuzeigen, wo bebaut werden kann. „160.000 Wohnungen könnten in Berlin geschaffen werden durch Umwandlung, durch konsequente Umsetzung des Zweckentfremdungsverbotes, durch Bebauung auf versiegelten Flächen“, sagt Gerbode. Das sei ungefähr das Doppelte der geplanten 24 Stadtquartiere.

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          #Artenschutz #Artenvielfalt #Bebauung #Berlin #Biodiversität #CorneliusBechtler #Flächenschutz #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #NABU #Naturschutz #PankowerTor #Stadtnatur #Stadtquartier #Versiegelung
  12. Danke an die #Redaktion der #@tagesschau!

    Im Bericht über die #Hitze ist zum Satz "Vor allem Plätze ohne #Bäume oder #Grünflächen heizen sich extrem auf wie hier in #Berlin" sehr passend der vom #Senat vollkommen verpfuschte #Gendarmenmarkt zu sehen. Eine triste #Steinwüste der Hoffnungslosigkeit. Argument für den #Wahnsinn war #Denkmalschutz. Und so sah der Platz früher aus:

    tagesschau.de/inland/temperatu

  13. Danke an die #Redaktion der #@tagesschau!

    Im Bericht über die #Hitze ist zum Satz "Vor allem Plätze ohne #Bäume oder #Grünflächen heizen sich extrem auf wie hier in #Berlin" sehr passend der vom #Senat vollkommen verpfuschte #Gendarmenmarkt zu sehen. Eine triste #Steinwüste der Hoffnungslosigkeit. Argument für den #Wahnsinn war #Denkmalschutz. Und so sah der Platz früher aus:

    tagesschau.de/inland/temperatu

  14. Danke an die #Redaktion der #@tagesschau!

    Im Bericht über die #Hitze ist zum Satz "Vor allem Plätze ohne #Bäume oder #Grünflächen heizen sich extrem auf wie hier in #Berlin" sehr passend der vom #Senat vollkommen verpfuschte #Gendarmenmarkt zu sehen. Eine triste #Steinwüste der Hoffnungslosigkeit. Argument für den #Wahnsinn war #Denkmalschutz. Und so sah der Platz früher aus:

    tagesschau.de/inland/temperatu

  15. Danke an die #Redaktion der #@tagesschau!

    Im Bericht über die #Hitze ist zum Satz "Vor allem Plätze ohne #Bäume oder #Grünflächen heizen sich extrem auf wie hier in #Berlin" sehr passend der vom #Senat vollkommen verpfuschte #Gendarmenmarkt zu sehen. Eine triste #Steinwüste der Hoffnungslosigkeit. Argument für den #Wahnsinn war #Denkmalschutz. Und so sah der Platz früher aus:

    tagesschau.de/inland/temperatu

  16. Danke an die #Redaktion der #@tagesschau!

    Im Bericht über die #Hitze ist zum Satz "Vor allem Plätze ohne #Bäume oder #Grünflächen heizen sich extrem auf wie hier in #Berlin" sehr passend der vom #Senat vollkommen verpfuschte #Gendarmenmarkt zu sehen. Eine triste #Steinwüste der Hoffnungslosigkeit. Argument für den #Wahnsinn war #Denkmalschutz. Und so sah der Platz früher aus:

    tagesschau.de/inland/temperatu

  17. Eine Befragung der #BokuWien zeigt: Viele Stadtbewohner in #Österreich unterstützen mehr #Grünflächen auch dann, wenn dafür #Parkplätze umgewandelt werden.

    Rund 65 Prozent der Befragten wären bereit, jährlich für neues #Stadtgrün zu zahlen, wenn sich #Luftqualität und Temperatur verbessern.

    Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Akzeptanz für Maßnahmen zur klimaangepassten #Stadtplanung hin.

    derstandard.de/story/300000027

    #Klimaanpassung #Lebensqualität #Umweltschutz #climatechange #Lärmschutz

  18. Eine Befragung der #BokuWien zeigt: Viele Stadtbewohner in #Österreich unterstützen mehr #Grünflächen auch dann, wenn dafür #Parkplätze umgewandelt werden.

    Rund 65 Prozent der Befragten wären bereit, jährlich für neues #Stadtgrün zu zahlen, wenn sich #Luftqualität und Temperatur verbessern.

    Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Akzeptanz für Maßnahmen zur klimaangepassten #Stadtplanung hin.

    derstandard.de/story/300000027

    #Klimaanpassung #Lebensqualität #Umweltschutz #climatechange #Lärmschutz

  19. Eine Befragung der #BokuWien zeigt: Viele Stadtbewohner in #Österreich unterstützen mehr #Grünflächen auch dann, wenn dafür #Parkplätze umgewandelt werden.

    Rund 65 Prozent der Befragten wären bereit, jährlich für neues #Stadtgrün zu zahlen, wenn sich #Luftqualität und Temperatur verbessern.

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    derstandard.de/story/300000027

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  20. Eine Befragung der #BokuWien zeigt: Viele Stadtbewohner in #Österreich unterstützen mehr #Grünflächen auch dann, wenn dafür #Parkplätze umgewandelt werden.

    Rund 65 Prozent der Befragten wären bereit, jährlich für neues #Stadtgrün zu zahlen, wenn sich #Luftqualität und Temperatur verbessern.

    Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Akzeptanz für Maßnahmen zur klimaangepassten #Stadtplanung hin.

    derstandard.de/story/300000027

    #Klimaanpassung #Lebensqualität #Umweltschutz #climatechange #Lärmschutz

  21. Eine Befragung der #BokuWien zeigt: Viele Stadtbewohner in #Österreich unterstützen mehr #Grünflächen auch dann, wenn dafür #Parkplätze umgewandelt werden.

    Rund 65 Prozent der Befragten wären bereit, jährlich für neues #Stadtgrün zu zahlen, wenn sich #Luftqualität und Temperatur verbessern.

    Die Ergebnisse deuten auf eine hohe Akzeptanz für Maßnahmen zur klimaangepassten #Stadtplanung hin.

    derstandard.de/story/300000027

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  22. Bäume und Grünflächen sorgen in heißen Sommern für spürbare Abkühlung. In Berlin lag der Kühleffekt im Sommer 2023 bei durchschnittlich 1,2 °C. Das war der höchste Wert unter den zehn größten Städten Deutschlands. Der Mittelwert aller Städte lag bei 0,9 °C. Mehr Karten und Daten dazu im #Ökosystematlas: oekosystematlas-ugr.destatis.d

    #Hitze #Versiegelung #Grünflächen

  23. Bäume und Grünflächen sorgen in heißen Sommern für spürbare Abkühlung. In Berlin lag der Kühleffekt im Sommer 2023 bei durchschnittlich 1,2 °C. Das war der höchste Wert unter den zehn größten Städten Deutschlands. Der Mittelwert aller Städte lag bei 0,9 °C. Mehr Karten und Daten dazu im #Ökosystematlas: oekosystematlas-ugr.destatis.d

    #Hitze #Versiegelung #Grünflächen

  24. Bäume und Grünflächen sorgen in heißen Sommern für spürbare Abkühlung. In Berlin lag der Kühleffekt im Sommer 2023 bei durchschnittlich 1,2 °C. Das war der höchste Wert unter den zehn größten Städten Deutschlands. Der Mittelwert aller Städte lag bei 0,9 °C. Mehr Karten und Daten dazu im #Ökosystematlas: oekosystematlas-ugr.destatis.d

    #Hitze #Versiegelung #Grünflächen

  25. Bäume und Grünflächen sorgen in heißen Sommern für spürbare Abkühlung. In Berlin lag der Kühleffekt im Sommer 2023 bei durchschnittlich 1,2 °C. Das war der höchste Wert unter den zehn größten Städten Deutschlands. Der Mittelwert aller Städte lag bei 0,9 °C. Mehr Karten und Daten dazu im #Ökosystematlas: oekosystematlas-ugr.destatis.d

    #Hitze #Versiegelung #Grünflächen

  26. Bäume und Grünflächen sorgen in heißen Sommern für spürbare Abkühlung. In Berlin lag der Kühleffekt im Sommer 2023 bei durchschnittlich 1,2 °C. Das war der höchste Wert unter den zehn größten Städten Deutschlands. Der Mittelwert aller Städte lag bei 0,9 °C. Mehr Karten und Daten dazu im #Ökosystematlas: oekosystematlas-ugr.destatis.d

    #Hitze #Versiegelung #Grünflächen

  27. Greenpeace-Analyse: Starke Hitzebelastung in vielen Städten

    Anlässlich der aktuellen #Hitzewelle hat #Greenpeace die #Hitzebelastung in #Österreich's Städten mit deren Grünflächenanteil verglichen. Die Analyse der 80 bevölkerungsreichsten Städte des Landes zeigt einen klaren Zusammenhang: Je mehr #Grünflächen vorhanden sind, desto besser sind Stadtzentren gegen sommerliche Hitze gerüstet. Insgesamt weisen 27 der untersuchten Städte eine große oder sehr große Hitzebelastung auf.

    Greenpeace fordert deshalb eine umfassende Begrünungsoffensive und ruft Gemeinden dazu auf, die „NaturStadt-Garantie“ zu unterzeichnen. Damit sollen Städte verbindlich zusichern, Grünflächen auszubauen und Maßnahmen gegen urbane Hitze zu setzen.

    oekonews.at/greenpeace-analyse

    #Extremwetter

  28. Greenpeace-Analyse: Starke Hitzebelastung in vielen Städten

    Anlässlich der aktuellen #Hitzewelle hat #Greenpeace die #Hitzebelastung in #Österreich's Städten mit deren Grünflächenanteil verglichen. Die Analyse der 80 bevölkerungsreichsten Städte des Landes zeigt einen klaren Zusammenhang: Je mehr #Grünflächen vorhanden sind, desto besser sind Stadtzentren gegen sommerliche Hitze gerüstet. Insgesamt weisen 27 der untersuchten Städte eine große oder sehr große Hitzebelastung auf.

    Greenpeace fordert deshalb eine umfassende Begrünungsoffensive und ruft Gemeinden dazu auf, die „NaturStadt-Garantie“ zu unterzeichnen. Damit sollen Städte verbindlich zusichern, Grünflächen auszubauen und Maßnahmen gegen urbane Hitze zu setzen.

    oekonews.at/greenpeace-analyse

    #Extremwetter

  29. Greenpeace-Analyse: Starke Hitzebelastung in vielen Städten

    Anlässlich der aktuellen #Hitzewelle hat #Greenpeace die #Hitzebelastung in #Österreich's Städten mit deren Grünflächenanteil verglichen. Die Analyse der 80 bevölkerungsreichsten Städte des Landes zeigt einen klaren Zusammenhang: Je mehr #Grünflächen vorhanden sind, desto besser sind Stadtzentren gegen sommerliche Hitze gerüstet. Insgesamt weisen 27 der untersuchten Städte eine große oder sehr große Hitzebelastung auf.

    Greenpeace fordert deshalb eine umfassende Begrünungsoffensive und ruft Gemeinden dazu auf, die „NaturStadt-Garantie“ zu unterzeichnen. Damit sollen Städte verbindlich zusichern, Grünflächen auszubauen und Maßnahmen gegen urbane Hitze zu setzen.

    oekonews.at/greenpeace-analyse

    #Extremwetter

  30. Greenpeace-Analyse: Starke Hitzebelastung in vielen Städten

    Anlässlich der aktuellen #Hitzewelle hat #Greenpeace die #Hitzebelastung in #Österreich's Städten mit deren Grünflächenanteil verglichen. Die Analyse der 80 bevölkerungsreichsten Städte des Landes zeigt einen klaren Zusammenhang: Je mehr #Grünflächen vorhanden sind, desto besser sind Stadtzentren gegen sommerliche Hitze gerüstet. Insgesamt weisen 27 der untersuchten Städte eine große oder sehr große Hitzebelastung auf.

    Greenpeace fordert deshalb eine umfassende Begrünungsoffensive und ruft Gemeinden dazu auf, die „NaturStadt-Garantie“ zu unterzeichnen. Damit sollen Städte verbindlich zusichern, Grünflächen auszubauen und Maßnahmen gegen urbane Hitze zu setzen.

    oekonews.at/greenpeace-analyse

    #Extremwetter

  31. Wie es mit der Fischerpinte am Plötzensee weitergeht, ist auch nach der Veranstaltung völlig offen. Im Mittelpunkt standen weniger fertige Lösungen als unterschiedliche Vorstellungen davon, was von dem traditionsreichen Ort erhalten bleiben soll – und wie stark er sich verändern muss. Die Moderatorin Lisa Strehmann von der Evangelischen Kirche führte ruhig und klar durch die kontroverse Diskussion; zugleich war es Christopher Schriner (Bündnis 90/Die Grünen) anzurechnen, dass er sich einem Publikum stellte, das seinen Plänen überwiegend ablehnend gegenüberstand.

    […]

    https://weddingweiser.de/fischerpinte-bewahren-oder-neu-erfinden/
  32. Wie es mit der Fischerpinte am Plötzensee weitergeht, ist auch nach der Veranstaltung völlig offen. Im Mittelpunkt standen weniger fertige Lösungen als unterschiedliche Vorstellungen davon, was von dem traditionsreichen Ort erhalten bleiben soll – und wie stark er sich verändern muss. Die Moderatorin Lisa Strehmann von der Evangelischen Kirche führte ruhig und klar durch die kontroverse Diskussion; zugleich war es Christopher Schriner (Bündnis 90/Die Grünen) anzurechnen, dass er sich einem Publikum stellte, das seinen Plänen überwiegend ablehnend gegenüberstand.

    […]

    https://weddingweiser.de/fischerpinte-bewahren-oder-neu-erfinden/
  33. und sich daran freuen, dass alles so alles putzig, sauber und autofrei ist, aber in ihrer Heimatstadt darauf bestehen, unmittelbar vor Ort Parkplätze zu haben?

    Ach, und natürlich werde ich gegen den Antrag stimmen. Weniger Parkdruck entsteht nur durch weniger Autos.

    3/3

    #Politik #Verkehr #Parkplätze #Kommunalpolitik #Parkdruck #Stadtplanung #Verkehrspolitik #Kimakrise #Grünflächen #Stadtgrün #Volt

  34. und sich daran freuen, dass alles so alles putzig, sauber und autofrei ist, aber in ihrer Heimatstadt darauf bestehen, unmittelbar vor Ort Parkplätze zu haben?

    Ach, und natürlich werde ich gegen den Antrag stimmen. Weniger Parkdruck entsteht nur durch weniger Autos.

    3/3

    #Politik #Verkehr #Parkplätze #Kommunalpolitik #Parkdruck #Stadtplanung #Verkehrspolitik #Kimakrise #Grünflächen #Stadtgrün #Volt

  35. und sich daran freuen, dass alles so alles putzig, sauber und autofrei ist, aber in ihrer Heimatstadt darauf bestehen, unmittelbar vor Ort Parkplätze zu haben?

    Ach, und natürlich werde ich gegen den Antrag stimmen. Weniger Parkdruck entsteht nur durch weniger Autos.

    3/3

    #Politik #Verkehr #Parkplätze #Kommunalpolitik #Parkdruck #Stadtplanung #Verkehrspolitik #Kimakrise #Grünflächen #Stadtgrün #Volt

  36. und sich daran freuen, dass alles so alles putzig, sauber und autofrei ist, aber in ihrer Heimatstadt darauf bestehen, unmittelbar vor Ort Parkplätze zu haben?

    Ach, und natürlich werde ich gegen den Antrag stimmen. Weniger Parkdruck entsteht nur durch weniger Autos.

    3/3

    #Politik #Verkehr #Parkplätze #Kommunalpolitik #Parkdruck #Stadtplanung #Verkehrspolitik #Kimakrise #Grünflächen #Stadtgrün #Volt

  37. und sich daran freuen, dass alles so alles putzig, sauber und autofrei ist, aber in ihrer Heimatstadt darauf bestehen, unmittelbar vor Ort Parkplätze zu haben?

    Ach, und natürlich werde ich gegen den Antrag stimmen. Weniger Parkdruck entsteht nur durch weniger Autos.

    3/3

    #Politik #Verkehr #Parkplätze #Kommunalpolitik #Parkdruck #Stadtplanung #Verkehrspolitik #Kimakrise #Grünflächen #Stadtgrün #Volt

  38. Änderungsantrag für Radsportpark in Feldmark eingereicht

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für den geplanten Sportpark Feldmark eine Fokussierung auf Radsport. Calisthenics-Anlagen, Spielplatz sowie Duschen und Umkleideräume sollen gestrichen werden.

    ratskompass.de/aenderungsantra

  39. Änderungsantrag für Radsportpark in Feldmark eingereicht

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für den geplanten Sportpark Feldmark eine Fokussierung auf Radsport. Calisthenics-Anlagen, Spielplatz sowie Duschen und Umkleideräume sollen gestrichen werden.

    ratskompass.de/aenderungsantra

  40. Änderungsantrag für Radsportpark in Feldmark eingereicht

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für den geplanten Sportpark Feldmark eine Fokussierung auf Radsport. Calisthenics-Anlagen, Spielplatz sowie Duschen und Umkleideräume sollen gestrichen werden.

    ratskompass.de/aenderungsantra

  41. Änderungsantrag für Radsportpark in Feldmark eingereicht

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für den geplanten Sportpark Feldmark eine Fokussierung auf Radsport. Calisthenics-Anlagen, Spielplatz sowie Duschen und Umkleideräume sollen gestrichen werden.

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  42. Baupoker um Mariendorfer Dreifaltigkeitsfriedhof

    Das Interesse ist groß. Über 50 Menschen versammeln sich am letzten Maidonnerstag vor dem historischen Tor des Dreifaltigkeitsfriedhofs III an der Eisenacher Straße in Mariendorf. Sie folgen der Einladung der Bürgerinitiative Mariendorf-Nord und des BUND Berlin im Rahmen seiner Kampagne „Grüne Flächen schützen – Hitzeschutz jetzt!“. Denn Teile des Friedhofs sollen bebaut werden. „Campus Schätzelberg“ hat der Investor das Bauvorhaben getauft. 260 Wohnungen sowie Trägerwohnungen für soziale Zwecke sollen hier entstehen.

    Der BUND Berlin und die Bürgerinitiative Mariendorf Nord lehnen das Vorhaben in der geplanten Form ab. Es geht hier nicht um ein pauschales Nein zum Wohnungsbau. Es geht um die Frage, wo wir bauen und wie wir bauen. Und ob wir in Zeiten von Klimakrise, Artensterben und dem Verlust von Grün- und Erholungsflächen endlich bereit sind, Stadtentwicklung wirklich neu zu denken. Der BUND Berlin hat auch nahegelegene Alternativflächen ausfindig gemacht, wo die Wohnungen ohne Naturvernichtung entstehen könnten. Dazu später mehr.

    „Wir haben praktisch hier drei Grünanlagen, die zusammengehören und hier in diesem ganz überbauten Umfeld eine grüne Lunge bilden. Den Heilig-Kreuz-Friedhof, den Dreifaltigkeitsfriedhof sowie den naturbelassenen Park Schätzelberg“, erläutert Marco Albus von der Bürgerinitiative dem Publikum.

    Foto: BUND Berlin/Aruna Reddig

    Die Flächen sind von vielen einheimische Baumarten geprägt, beispielsweise Ahorn, Feldahorn und Stieleiche, „Hier sehen wir eigentlich noch einen recht klimaresilienten Wald, der sich noch in dem frischen Grün präsentiert, während auf der Fläche des Heilig-Kreuz-Friedhofs den Einfluss des Klimawandels mit verdorrten Nadelbäumen sehen“, so Albus weiter.

    Der hohe ökologische Wert von Friedhofsflächen sei schon sehr lange bekannt, erläutert Mitstreiterin Christiane Nastarowitz-Bien von der Bürgerinitiative. Bereits vor 20 Jahren habe das sogenannte Friedhofsgutachten das herausgearbeitet.

    „Dazu gehören insbesondere die Altbäume mit Nisthöhlen, die wir hier in größerer Menge haben – gerade auch in dieser Lindenallee, vor der wir vorhin gestanden haben“, so Nastarowitz-Bien weiter. Die solle zwar im Prinzip erhalten bleiben. „Das glauben wir aber nicht, weil die direkt an die Baugrube grenzen würde. Das hält kein Baum aus“, sagt Nastarowitz-Bien. „Und die nistenden Vögel werden es sicherlich auch nicht so schick finden.“

    Ein wichtiger Aspekt sei auch das Thema Mikroklima, sagt Marco Albus. „Man hat das auch vorher an der Straße gemerkt, dass es dort deutlich wärmer als hier im Grünen.“ Zwar nehme die Niederschlagsmenge pro Jahr kontinuierlich ab. „Aber wenn der Niederschlag kommt, dann  meist als Starkregen. Dafür brauchen wir die hohe Versickerungsleistung des unversiegelten Bodens.“

    Wohnungen und Stadtnatur nicht gegeneinander ausspielen

    „Wir brauchen definitiv Wohnungen. Aber was wir unseres Erachtens nicht machen sollten, ist, verschiedene gemeinnützige Zwecke gegeneinander auszuspielen. Also preiswerte Wohnungen gegen Naturschutz“, unterstreicht Christiane Nastarowitz-Bien. „Klimaschutz ist kein nice to have, wo wir uns mal darum kümmern, wenn wir keine anderen Sorgen haben.“ Sie kommt auch noch auf den sozialen Aspekt zu sprechen: „Es ist eben tatsächlich ein Erholungsgebiet für viele, die hier  in den kleinen Wohnungen wohnen und eben keinen eigenen Garten vor der Tür haben, sondern dort spazieren gehen können.“

    Der Rundgang führt um den betroffenen Friedhof selbst herum. Der zuständige Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte hatte das Betreten für die Veranstaltung im Vorfeld untersagt.

    Fraktionen erläutern ihre Positionen zur Bebauung

    Vertreter*innen aller demokratischen Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg waren vor Ort. Ralf Olschewski von der CDU meldet sich als Erster zu Wort, um seine Position zum Bauvorhaben darzulegen: „Wir haben vor rund 15 Jahren für uns als CDU hier festgelegt, dass wir Friedhofsflächen generell nicht bebauen wollen. So, damit haben wir eine relativ einfache Position an dieser Stelle.“

    Friedhofsflächen seien eine gewachsene Grünanlage. Die meisten Flächen seien uralt. „Sie haben alte Baumbestände. Es wäre aus unserer Sicht nicht sehr klug, hier irgendwas abzuholzen, um woanders was Neues aufzuforsten„, erläutert Olschewski.

    Vor rund elf Jahren habe es das erste Projekt auf der Fläche gegeben, das nur rund ein Drittel so groß gewesen sei, berichtet der CDU-Mann. „50 Prozent ein sogenannter Sozialbaustein und 50 Prozent Wohnungen. Dem haben wir damals auch zugestimmt, dem haben damals alle zugestimmt.“ Heute handele es sich um ein anderes Projekt. 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, von denen 2000 Quadratmeter der Sozialbaustein seien. „Brauchen wir Wohnungen? Das ist überhaupt keine Frage. Aber nicht an dieser Stelle. Das ist die Position der CDU-Fraktion“, sagt Olschewski.

    Christine Scherzinger, die für das BSW in der BVV sitzt, spricht von einer „klaren Positionierung“ zu Grünflächen, ähnlich der CDU. „Wir sagen: Friedhofsflächen nicht.“ Es handele sich um eine Naherholungsfläche, eine soziale Komponente, die „wichtig für den Kiez“ sei. Am Anfang habe die ehemalige Linke-Politikerin das Projekt gut gefunden mit dem Sozialbaustein als Teil des kleinen Campus. Angesichts des Wachstums des Projekts sei der Anteil geringer geworden.

    „Das ist ein wahnsinnig schwieriges, kompliziertes Thema“, leitet Grünen-Fraktionschef Bertram von Boxberg seine Rechtfertigung dafür ein, warum Grüne als auch SPD für das Projekt sind. Die Linke hat sich im Verlauf als sehr wankelmütig in dieser Frage erwiesen.

    Die Friedhöfe brauchten viel weniger Flächen als früher, unter anderem wegen dem Trend zur Urnenbestattung, so von Boxberg. Allerdings sei der Unterhalt der nicht benötigten Flächen teuer und das Land Berlin sei nicht bereit, die Kosten zu tragen. Also habe man mit dem Friedhofsentwicklungsplan von 2006 die Möglichkeit geschaffen, nicht benötigte Flächen zu identifizieren und umzuwidmen. Über den Verkauf dieser Flächen für Bauprojekte hätten die Träger die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und Unterhaltskosten zu sparen.

    Foto: BUND Belrin/Aruna Reddig

    Natürlich sind wir als Grüne für Grünflächen, natürlich sind wir für die Biodiversität. Aber wir brauchen Wohnraum„, so von Boxberg weiter. Die geplanten Räume für Betreutes Wohnen von 30 bis 40 Menschen würden „unglaublich gebraucht in Berlin“. Weil es die Förderung für dieses Betreute Wohnen nicht mehr gebe, habe der Investor zur Finanzierung die Flächen für die Mietwohnungen erhöhen müssen. Im Zuge dessen sei das Projekt „ausgeufert“.

    Jan Rauchfuß, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion im Bezirksparlament, stößt ins gleiche Horn. Man halte auch andere Flächen für geeigneter, deswegen sei das Bezirksamt beauftragt worden, sechs alternative Flächen explizit zu prüfen. Es sei ausdrücklich dargestellt worden, „dass keine dieser Flächen in Frage kommt“.

    Diese Prüfung war kein originäres Anliegen der Bezirksverordneten, sondern eine Folge des Einwohnerantrags, für den die Bürgerinitiative Mariendorf Nord über 1200 Unterschriften sammeln konnte. Die klaren Forderungen lauten, den dem Projekt zugrundeliegenden Bebauungsplan 7-85VE grundlegend zu überarbeiten oder das Verfahren einzustellen, sollte dies nicht geschehen. Zudem soll geprüft werden, ob das Vorhaben nicht auf einer anderen Fläche im Bezirk realisiert werden kann.

    Jan Rauchfuß von der SPD kommt auf die direkt angrenzende Autohandelsfläche an der Ullsteinstraße zu sprechen. Da sei die Antwort klar: „Das ist ein privater Eigentümer mit einem bestehenden Gewerbe, da kommen die nicht drauf.“ Bezeichnenderweise gehört auch diese Fläche der evangelischen Kirche. Allerdings nicht dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte, sondern der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor.

    „Das heißt, die Gemeinden kommen gar nicht überein, weil die nicht gemeinsam wirtschaften“, sagt Rauchfuß. Die finanzielle Not, die den Friedhofsverband dazu bewogen habe, diese Fläche zu veräußern, werde nicht dadurch gelindert, dass an der Ullsteinstraße jemand anders eine Fläche verkaufe.

    Rauchfuß äußert die Befürchtung, dass sich ein „Spekulationskreislauf“ bilde, wenn wieder ein neuer Eigentümer die Fläche übernehme. Laut den Aussagen des SPD-Manns ist die Friedhofsfläche bereits verkauft. Allerdings, so der Kenntnisstand des BUND Berlin, wird der Kaufvertrag erst mit Erlangung des Baurechts wirksam.

    Das Planungsrecht kann man ändern und es ist auch notwendig, dass man in so einem Fall was ändert„, bekräftigt Matthias Bauer, Bürgerdeputierter der Linke in der BVV. „Wenn wir von Klimakrise reden, dann müssen wir sagen: Solche Flächen müssen erhalten bleiben, gerade wenn wir solche Alternativen haben.“ Allerdings legt die Linksfraktion im Bezirk so eine klare Linie in dem Fall nicht durchgehend an den Tag.

    Teilnehmende des Rundgangs sehen die Sache allerdings genauso. „Einen Schrottplatz kann man an den Stadtrand verlagern„, sagt ein Anwohner. Ein Mitglied der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor erklärt in Bezug auf die christliche Haltung zur Bewahrung der Schöpfung, dass sich durchaus die verschiedenen Eigentümer der Evangelischen Kirche einigen können sollten.

    Foto: BUND Berlin/Aruna Reddig

    Und auch Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin, hält dagegen: „Wir fordern natürlich, dass Grünflächen erhalten werden aufgrund verschiedener nachvollziehbarer ökologischer Gründe, aber auch aus Erholungsgründen.“

    Der BUND Berlin habe sofort oder schnell verfügbare Potenziale ermittelt für 160.000 Wohnungen durch Neubau oder die Umwandlung von Gebäuden, unter anderem leerstehende Büroräume, versiegelte Flächen, Zweckentfremdung.

    Bezirksamt bestätigt, dass Alternativen für den Wohnungsbau gibt

    Auch interpretiert er die Ergebnisse der Prüfung von Alternativflächen durch das Bezirksamt anders als SPD-Mann Rauchfuß. Das Bezirksamt habe festgestellt, dass dort Potenzial für Wohnungsbau vorhanden ist, aktuell aber die Planungsgrundlage fehle und es Besitzer gebe, die nicht ganz klar sind.

    „Wenn die Politik entscheidet, was sie möchte, dann setzt sie ihm das vor. Bei allem Respekt für den Friedhofsverband und für den Vorhabenträger. Aber letztendlich entscheidet die Politik, die Politik vertreten Sie als Volksvertreter“, sagt Schäuble. Er fordert: „Wir brauchen eine andere Vision, wie Stadtentwicklung funktionieren muss. Es kann nicht sein, dass wir grüne Flächen als Vorzugsvariante nehmen.

    Jan Rauchfuß von der SPD ist skeptisch. Eine Änderung des Flächennutzungsplan von Gewerbe zu Wohnen sei „sehr, sehr, sehr kompliziert“. Er versichert: „Wir sind dabei, und wir wollen das auch, aber meine die Befürchtung ist, dass es etwas komplizierter sein und ein bisschen länger dauern könnte.“

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