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#gefuhl — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #gefuhl, aggregated by home.social.

  1. Journalismus ist tot!

    Der Polizeibericht hat ihn ersetzt: Über alle möglichen Leute nur noch die SCHLAG-Zeile: … IST TOT! zu bringen, ist derartig dümmlich, dass ich mich seit Jahren frage, ob die polizeiliche Feststellung uns die verschiedenen Arten des Sterbens abgenommen hat.

    … IST TOT!

    Erledigt. Abgehakt. Es folgt ein Nachruf, je nach Wichtigkeit des Lebenswerkes in Büchern, Filmen oder SCHLAGern.

    Früher sind wir noch würdiger abgegangen, gestorben, haben uns verabschiedet, abgedankt sagte man in manchen Regionen, von uns gegangen ist zu alt und lang, und für Trauer haben wir eh keine Zeit mehr, ist zu tief oder so.

    Wir sind wieder kriegstüchtig, weil wir Mega-Intensivbetten geplant haben, für 1000 Verwundete pro Tag. Zur Zeit hat ganz Deutschland nur 1000 Intensivbetten insgesamt. Aber dann pro Tag, wenn der Russe endlich so weit ist, zu kommen.

    Glaubt eh kein vernünftiger Mensch, aber ich hab mich schon von alten Freunden verabschiedet, die so was nachbeten, obwohl sogar oberste NATO-Verantwortliche nicht daran glauben.

    Aber mit Glauben und dem Papst läßt sich nicht nachrüsten.

    Also berichten wir nicht mehr über den Papst. Der ist ja auch kritisch zu den ganzen Morden im Gaza-Streifen. Wo wir doch auch kritisch sogar auf die Siedler in der West-Bank blicken. Aber die rührt das ja auch gar nicht. Unsere Journalisten auch so wenig wie die komischen Prozesse derzeit in Stammheim.

    Nie gehört? Gab ja auch keine Toten, bei #Ulm5.

    Ulm5? Eine internationale Mischung junger Leute in der Palästina-Solidarität. Ja, Palästina, so kriminell wie die PLO? Kennen nur noch die Alten: Olympia in München 1972, alle Geiseln tot. Ein haarsträubender Polizeieinsatz, aber darüber schreibt und spricht man nicht. Olypiabewerbung für 9 Mio Propaganda mit geklontem Olympia-Waldi spricht nur von den „fröhlichen Spielen“!

    München wollte 1972 die Erinnerungen an die letzte Olypiade in Berlin 1936 tilgen, ein buntes, freundliches, demokratisches Land repräsentieren, und dann eine Erinnerung, dass wir in irgend einer geheimnisvollen Art mit diversen Waffen an einem Konflikt beteiligt wären … der komischer Weise bis heute geht.

    Kolonialismus ist tot?

    Nein, wir haben ihn umbenannt, aber die alten Wunden der Betroffenen sind nicht verheilt, vernarbt, noch offen: Tausende Tote in Namibia und Südafrika damals, in allen Kolonien der „Entwickelten Völker“, die Konkurrenz standen, Marokko und Westsahara zeigt mit #Ceuta auch bis heute seine spanischen Wunden, Algerien auf der anderen Front mit Frankreich ebenso,

    Unser Gefühl ist tot. Kriegstüchtig!

    Die meisten MitbrügerInnen erklären mir auf solche Gedanken, dass sie längst aufgehört haben, Nachrichten zu hören oder zu schauen, Zeitung zu lesen … es ist alles zum Davonlaufen, nicht mehr zu ertragen. Aber wi ertragen diese Regierung, damit es nicht noch schlimmer kommt.

    Der Russ, der kummt, …

    Der Russ, der kummt, des is ganz gwiss,

    ob er aber über Oberammergau, oder aber über Unterammergau, oder aber überhaupt net kummt, des is ned gwiss!

    sangen die Kofelgschroa, singt einer heut immer noch …

    #Gaza #Gefühl #Journalismus #Kofelgschroa #Kolonialismus #München #Olympia #Palästina #Papst #Russen #tot #Ulm5
  2. Der #Punkt:
    "Ein #Ergebnis ist ein Einzelstück, #Verständnis ist wiederverwendbar.
    Wo mir das Verständnis fehlt,
    fehlt mir die #Fähigkeit,
    den nächsten Fall aus eigener Kraft zu lösen.
    Ich bleibe auf das #Werkzeug angewiesen, nicht weil es bequemer ist, sondern weil ich es selbst nicht mehr könnte."

    #AlphaGo war meine Einstiegsdroge.
    Seither arbeite ich an meinem Verständnis für das Spiel.

    Aktueller Stand:
    Ich habe in vielen Situationen ein "#Gefühl".
    heise.de/blog/Ergebnis-ohne-Er

  3. #Überreiche #Reiche

    > Wie können sich die Reichen durchsetzen, obwohl sie in der Minderheit sind?

    taz.de/Kinder-fragen-die-taz-a

    "Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Theo, 12 Jahre alt.

    Mit viel Geld kann man nicht nur teuren #Schmuck kaufen, sondern auch #Berater beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen

    Von
    #UlrikeHerrmann

    Viele Menschen glauben, dass sich die Reichen durchsetzen können, weil sie reich sind. Das ist nicht ganz falsch.
    Denn die Reichen haben genug #Geld, um viele #Berater zu beschäftigen, die dann die #Politiker beeinflussen.

    Diese Berater heißen Lobbyisten.
    Sie versuchen die #Gesetze so zu gestalten, dass die Reichen profitieren und möglichst wenig #Steuern zahlen.

    Trotzdem reicht es nicht, nur Lobbyisten zu beschäftigen, damit sich die Reichen durchsetzen können.
    Denn die Politiker wollen ja wiedergewählt werden.

    Die #Abgeordneten im #Parlament müssen daher tun, was die Mehrheit der Wähler will.
    Die meisten #Wähler sind aber nicht reich, sondern gehören zur
    (sogenanten) Mittelschicht oder sogar zu den Armen. Die Reichen können daher ihre Interessen nur durchbringen, wenn sie der Mittelschicht das #Gefühl geben, dass sie ebenfalls reich ist – obwohl das gar nicht stimmt.

    Die #Mehrheit der Wähler muss also zur #Selbsttäuschung verleitet werden.

    Dafür gibt es mindestens drei #Tricks.

    Erstens:
    Die Reichen rechnen sich arm und erklären sich selbst zu einem Teil der #Mittelschicht.

    Dieser #Trick funktioniert, weil es keine genauen Zahlen gibt, wie viel Geld die Reichen wirklich haben.

    Zweitens:
    Die Mittelschicht hofft auf den eigenen #Aufstieg.

    Die meisten Menschen nehmen gar nicht wahr, wie groß der Abstand zu den Reichen wirklich ist.

    #Umfragen zeigen, dass viele Menschen #glauben, dass der #Reichtum gleich oberhalb ihres eigenen Einkommens anfängt. Da liegt dann der #Irrtum nahe, dass man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um auch zu den Reichen zu gehören.

    Drittens:
    Die Mittelschicht #überschätzt das eigene #Einkommen auch deshalb, weil sie sich unbedingt von den Armen abgrenzen will. In der Mittelschicht ist das Vorurteil verbreitet, dass die Armen gar nicht arbeiten wollen und eigentlich nur Schmarotzer sind. Menschen aus der Mittelschicht sehen sich an der Seite der Reichen, weil sie meinen, dass man gemeinsam von den angeblich faulen Armen ausgebeutet würde.
    wochentaz

    Diese drei Mechanismen erklären, warum sich die Mittelschicht für reicher hält, als sie ist. Das Ergebnis ist schlimm. Immer wieder werden die Steuern gesenkt, wovon vor allem die Reichen etwas haben.
    Der #Staat nimmt nicht mehr genug #Geld ein, was jeder spürt.
    Auch du, lieber Theo, hast es sicherlich schon bemerkt:
    Viele #Schulgebäude sind marode, es gibt zu wenig #Kitas, #Schwimmbäder schließen.

    Die Menschen der Mittelschicht müssten ehrlicher mit sich selbst sein.
    Wenn sie einsehen würden, dass sie nicht reich sind, würde es #wenigerPolitikfürReiche geben.

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    Kommentar von Stefan Reinecke

    Das neue #SPD-Papier zur #Erbschaftssteuer klingt wie ein Wellness-Programm für die obere Mittelschicht. Deshalb hat es auch mehr #Chancen auf #Erfolg.

    Gemeinsam für freie Presse

    #Genossenschaft #Leser:innen. #Journalismus #konzernfrei #kostenfrei #Artikel #ohnePaywall #Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen #nichtsbezahlen #wissen #Unterstützung #Beteiligung #Zukunft
    #Themen #wochentaz #Reichtum #Lobbyismus #Steuern #Ungerechtigkeit
    #Bildung #Kinder #Fedierltern #FediLZ

  4. Ist das nur meine #Wahrnehmung oder wird in Stellenausschreibungen öfter das Niveau C1 in deutscher (Laut-)Sprache erwartet als in jüngerer #Vergangenheit?

    Ich kann mich nicht daran erinnern, in den letzten 3 Jahren regelmäßig von dieser #Anforderung oder #Erwartung gelesen zu haben. Es wurde nicht einmal unbedingt erwähnt in welchem Maße #Sprachkenntnisse überhaupt relevant sind.

    Das ist zwar je nach #Tätigkeit und #Job unterschiedlich wichtig, aber ich werde das #Gefühl nicht los, dass das auch ein Phänomen in Verbindung mit dem #Rechtsruck ist, womit unterschwellig und vielleicht nicht einmal bewusst vermittelt wird wer im künftigen #Kollegium erwünscht ist und/oder wie sehr die #Kultur und #Struktur an diesem #Arbeitsplatz es erlaubt, dass sich alle(!) Beteiligten aufeinader zu bewegen wollen beziehungsweise können.
  5. Liebe ist nicht gleich Liebe. Das ist auch im Gehirn so. Welche Form der Liebe lässt unsere Synapsen am meisten feuern? Die zu Kindern, zum Partner – oder die zu Haustieren?#Lieben #Liebe #Zuneigung #Gefühl #Eltern #Haustiere #Kuscheln #Belohnungssystem #MRT #PsychologieHirnforschung #Medizin
    Diese Liebe lässt das Gehirn am stärksten leuchten
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