#gedenkstatten — Public Fediverse posts
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Zehn Jahre nach dem OEZ-Anschlag: Münchner Eltern fordern Aufklärung und Anerkennung als rechter Terror https://www.diebayern.de/kultur/zehn-jahre-nach-dem-oez-anschlag-muenchner-eltern-fordern-aufklaerung-und-anerkenn-3157753?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Gedenkstätten #Bayern #Extremismus #Deutschland #Kriminalität #Gesellschaft #München #OEZ-Anschlag #München #rechterTerror #Gedenken
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Hier ein bisschen was zur Geschichte der #Gedenkstätten zum Gedenken an die Verbrechen der Nazi-Zeit. Interessant, dass erst nach 1990 jemand auffiel, dass man dafür doch eine staatliche Verantwortung habe. Hängt wohl mit dem #Hufeisen zusammen, denn nun konnte man da auch gleich noch der Schandtaten der #SED gedenken. Dafür war dann auch Geld vorhanden, diese Zeugnisse konnte man nicht verkommen lassen.
Dass das letztendlich eine Relativierung der Nazi-Verbrechen und damit auch eine schöne Entlastung ist … ach, egal.
„Auch wenn hier nicht die Zeit gegeben ist, um die wechselvolle Geschichte der Gedenkstätten darzustellen, so sei doch noch einmal kurz skizziert, wie sich der Umgang mit den einstigen Verfolgungsstätten in den Jahrzehnten zuvor darstellte. Die zahlreichen nach Kriegsende zumeist auf Initiative von ehemals Verfolgten unter der Ägide der alliierten Streitkräfte an Lagerstandorten, Haft- und Mordstätten sowie in zahlreichen Städten zur Erinnerung an die NS-Opfer geschaffenen Denkmale fanden in den 1950er-Jahren nur noch wenig Beachtung. Fortan dominierten die Bombenopfer-, Heimkehrer- und Vertriebenendenkmale. Die Orte gerieten in Vergessenheit, wozu vielfach auch die Nachnutzung für andere Zwecke beigetragen hat. Bekanntlich nutzte nicht nur das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten der Sowjetunion (NKWD) die ehemaligen KZ Buchenwald und Sachsenhausen als Speziallager, auch die westlichen Alliierten bedienten sich der einstigen Konzentrationslager Dachau, Esterwegen oder Neuengamme als Internierungslager. Nach Übernahme der oft zunächst auch als Unterkünfte für Flüchtlinge und Vertriebene dienenden Areale wurden Stätten des NS-Terrors in der Bundesrepublik als Gefängnisse, Polizeischulen oder Militäreinrichtungen nachgenutzt.
Erst nachdem die DDR in Buchenwald, Ravensbrück und Sachsenhausen 1958 bis 1961 Nationale Mahn- und Gedenkstätten einrichtete – nicht zuletzt zur Selbstlegitimation als Weihestätten des »antifaschistischen Vermächtnisses« –, entstanden auch im Westen, so in Dachau 1965 und in Bergen-Belsen 1966, KZ-Gedenkstätten mit Ausstellungen.
Der dann, wie beschrieben Anfang der 1980er-Jahre einsetzende Wandel in der Auseinandersetzung mit den Stätten der NS-Verbrechen, der in diesem Jahrzehnt zur Eröffnung einer ganzen Reihe von mit Ausstellungen und pädagogischer Begleitung versehenen Gedenkstätten führte, erfuhr nach 1990 im vereinigten Deutschland eine weitere Stärkung.
Fortan wuchs im Zuge ihrer Neukonzeption und der Einrichtung neuer Gedenkstätten, die an das Unrecht des SED-Regimes erinnern, das Bewusstsein dafür, dass es auch eine gesamtstaatliche Verantwortung für die an die NS-Verbrechen erinnernden Gedenkstätten gibt.“
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#GFNUnterwegs 1/2
Gestern zu Besichtigung & Besprechung in den beiden zusammengehörigen #Gedenkstätten #Gestapokeller und #Augustaschacht in & bei #Osnabrück.
Der #Erinnerungsort am ehemaligen Dienstsitz der #Gestapo befindet sich im Westflügel des Schlosses (heute Universität) ...Herzlichen Dank an den Leiter Michael Gander für Rundgänge und Gespräche an beiden Orten!
#histodons #NSGeschichte #Zeitgeschichte #GedenkstättenförderungNiedersachsen #Erinnerungskultur #SnG
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#OnlineEvents | Vortragsreihe “Thursday Topic – Künstliche Intelligenz in der Erinnerungsarbeit” der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte | Details: https://www.jewishstudies.de/de/nachrichten/online-veranstaltungsreihe-thursday-topic-kunstliche-intelligenz-in-der-erinnerungsarbeit-stiftung-hamburger-gedenkstatten-und-lernorte/
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Erinnerungskultur - Claudia Roths Geschichtspolitik stößt auf Widerspruch
Claudia Roth will die Erinnerungskultur neu aufstellen. Dies stößt auf Kritik: Historiker Norbert Frei findet den Entwurf misslungen.#Geschichtspolitik #Erinnerungskultur #NorbertFrei #ClaudiaRoth #Gedenkstätten #Geschichte #Holocaust
Erinnerungskultur: Claudia Roths Pläne stoßen auf Widerspruch -
Zum #TagDesOffenenDenkmals empfehlen wir 2 Artikel aus unserem #Heftarchiv:
▶️ @st_samida reflektiert in fachübergreifender Perspektive über den 'Heritage-Boom', #WerkstattGeschichte 64/2014, https://werkstattgeschichte.de/abstracts/nr-64-stefanie-samida
▶️ Lotte Thaa behandelt das Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal als geschichtspolitische Inszenierung, #WerkstattGeschichte 65/2015, https://werkstattgeschichte.de/abstracts/nr-65-lotte-thaa
#Denkmal #Denkmaltag #histodons #Kulturerbe #Heritage #Monument #Memorial #Gedenkstätten