#gedankentanz — Public Fediverse posts
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-
Abend
37,8 °C.
Wie gefährlich kann ein Männerschnupfen werden?Hätte ich schon Probeliegen sollen
in Eiche?
Oder gleich ein Mausoleum aussuchen?Trump hätte da sicher
ein Gebäude für mich.Die Frage ist nur:
Mag ich solche Pracht?
Oder ist Eiche,
schlicht und Natur,
nicht doch angemessener?Aber bevor ich mich
für Architektur entscheide,
muss ich wohl erst
die Auswirkungen
dieses Männerschnupfens
überleben. -
Abend
37,8 °C.
Wie gefährlich kann ein Männerschnupfen werden?Hätte ich schon Probeliegen sollen
in Eiche?
Oder gleich ein Mausoleum aussuchen?Trump hätte da sicher
ein Gebäude für mich.Die Frage ist nur:
Mag ich solche Pracht?
Oder ist Eiche,
schlicht und Natur,
nicht doch angemessener?Aber bevor ich mich
für Architektur entscheide,
muss ich wohl erst
die Auswirkungen
dieses Männerschnupfens
überleben. -
CW: #depression
Morgen danach
Freier Tag heute.
Gestern wieder funktioniert
bis zum Umfallen.Die Nacht war kurz.
In der Finsternis
meiner kurzen Nacht
noch Arbeit erledigt,
die gestern liegen blieb.Ich habe gestern sogar
eine Antwort gefunden
auf die Frage:
Warum mache ich das noch,
wenn in hundert Tagen
alles vorbei ist?Vielleicht Gewohnheit.
Vielleicht Trotz.
Vielleicht nur Bewegung,
weil Stillstand noch schwerer wäre.Meine negative Aura
hat wieder Abstand geschaffen.
Wieder dieses Gefühl,
Menschen treiben weg
von mir.Und dann dieser Moment,
den ich nicht erklären kann.Nach dreißig Tagen
die Nachricht:
in hundert Tagen ist Schluss.Eigentlich nur Information.
Und doch macht es klick.
Irgendwo innen.
Plötzlich
bin ich den Tränen nah.
Der Körper wird schwer.
Manchmal starre ich.
Manchmal renne ich innerlich
in alle Richtungen gleichzeitig.
Als würde ich
neben mir stehen
und mir selbst zusehen.Und dann kommt
der andere Punkt.
Der Satz:
„Alles ist okay.“
Ich sage ihn.
Alle glauben ihn.Und innen ist nur noch
Leere.
Keine Traurigkeit.
Keine Wut.
Keine Empfindung.
Nur Raum.Und dann dieser Gedanke:
Schmerz fühlen,
um zu wissen,
dass ich noch lebe.Nicht weil ich sterben will.
Sondern weil ich
etwas spüren will
in dieser Leere.Und ich sitze hier
mit diesem freien Tag
vor mir, das Messer daneben
und frage michSchmerz
Ende
Endlos Schmerz
Schmerzlos Endein der Leere weiter funktionieren
-
CW: #depression
Morgen danach
Freier Tag heute.
Gestern wieder funktioniert
bis zum Umfallen.Die Nacht war kurz.
In der Finsternis
meiner kurzen Nacht
noch Arbeit erledigt,
die gestern liegen blieb.Ich habe gestern sogar
eine Antwort gefunden
auf die Frage:
Warum mache ich das noch,
wenn in hundert Tagen
alles vorbei ist?Vielleicht Gewohnheit.
Vielleicht Trotz.
Vielleicht nur Bewegung,
weil Stillstand noch schwerer wäre.Meine negative Aura
hat wieder Abstand geschaffen.
Wieder dieses Gefühl,
Menschen treiben weg
von mir.Und dann dieser Moment,
den ich nicht erklären kann.Nach dreißig Tagen
die Nachricht:
in hundert Tagen ist Schluss.Eigentlich nur Information.
Und doch macht es klick.
Irgendwo innen.
Plötzlich
bin ich den Tränen nah.
Der Körper wird schwer.
Manchmal starre ich.
Manchmal renne ich innerlich
in alle Richtungen gleichzeitig.
Als würde ich
neben mir stehen
und mir selbst zusehen.Und dann kommt
der andere Punkt.
Der Satz:
„Alles ist okay.“
Ich sage ihn.
Alle glauben ihn.Und innen ist nur noch
Leere.
Keine Traurigkeit.
Keine Wut.
Keine Empfindung.
Nur Raum.Und dann dieser Gedanke:
Schmerz fühlen,
um zu wissen,
dass ich noch lebe.Nicht weil ich sterben will.
Sondern weil ich
etwas spüren will
in dieser Leere.Und ich sitze hier
mit diesem freien Tag
vor mir, das Messer daneben
und frage michSchmerz
Ende
Endlos Schmerz
Schmerzlos Endein der Leere weiter funktionieren
-
CW: #depression
Morgen danach
Freier Tag heute.
Gestern wieder funktioniert
bis zum Umfallen.Die Nacht war kurz.
In der Finsternis
meiner kurzen Nacht
noch Arbeit erledigt,
die gestern liegen blieb.Ich habe gestern sogar
eine Antwort gefunden
auf die Frage:
Warum mache ich das noch,
wenn in hundert Tagen
alles vorbei ist?Vielleicht Gewohnheit.
Vielleicht Trotz.
Vielleicht nur Bewegung,
weil Stillstand noch schwerer wäre.Meine negative Aura
hat wieder Abstand geschaffen.
Wieder dieses Gefühl,
Menschen treiben weg
von mir.Und dann dieser Moment,
den ich nicht erklären kann.Nach dreißig Tagen
die Nachricht:
in hundert Tagen ist Schluss.Eigentlich nur Information.
Und doch macht es klick.
Irgendwo innen.
Plötzlich
bin ich den Tränen nah.
Der Körper wird schwer.
Manchmal starre ich.
Manchmal renne ich innerlich
in alle Richtungen gleichzeitig.
Als würde ich
neben mir stehen
und mir selbst zusehen.Und dann kommt
der andere Punkt.
Der Satz:
„Alles ist okay.“
Ich sage ihn.
Alle glauben ihn.Und innen ist nur noch
Leere.
Keine Traurigkeit.
Keine Wut.
Keine Empfindung.
Nur Raum.Und dann dieser Gedanke:
Schmerz fühlen,
um zu wissen,
dass ich noch lebe.Nicht weil ich sterben will.
Sondern weil ich
etwas spüren will
in dieser Leere.Und ich sitze hier
mit diesem freien Tag
vor mir, das Messer daneben
und frage michSchmerz
Ende
Endlos Schmerz
Schmerzlos Endein der Leere weiter funktionieren
-
Still.
Zu still.
Ich sitze hier oben
und alles in mir läuft.Gedanken rennen
Herz schlägt
als müsste ich fliehen
aber wohin?Der Himmel drückt.
Etwas Großes über mir.
Etwas Dunkles mit Flügeln.Ich weiß nicht,
ob es mich beschützt
oder beobachtet.Oder wartet.
Hochaktiv.
So nennen sie es.Funktionieren.
Antworten.
Planen.
Lächeln.Während innen
alles brennt
und friert
gleichzeitig.Ich kann nicht still sein.
Und ich kann nichts bewegen.Der Körper sitzt.
Der Kopf sprintet.To-do-Listen.
Selbstvorwürfe.
Zukunftsszenarien.
Katastrophen in Dauerschleife.„Reiß dich zusammen.“
Als wäre ich nicht schon
ständig zusammengerissen.Ich starre in dieses Dunkel
und frage mich,
ob es mein Schatten ist
oder meine Angst,
die Flügel bekommen hat.Manchmal fühlt es sich mächtig an.
Fast erhaben.Diese innere Spannung.
Diese permanente Alarmbereitschaft.Als könnte ich jederzeit
alles verändern.Und gleichzeitig
schaffe ich es kaum
aufzustehen.Die Stadt unter mir leuchtet.
Alles funktioniert.
Alles läuft.So wie ich.
Nur dass niemand sieht,
wie laut es ist
hinter meiner Stirn.Wie müde ich bin
vom Wachsein.Ich frage mich,
ob man irgendwann
nicht mehr kämpfen muss.Ob dieses Wesen da oben
auch müde wird.Oder ob es genau davon lebt –
von meinem Antrieb
gegen mich selbst.Ein Schritt nach vorn
wäre so leicht.Und so schwer.
Ich bleibe sitzen.
Atme.
Noch.
#gedanken #gedankentanz #notjustsad
#ai #aiart #aikunst #aiartwork -
Guten Morgen
Ich muss für mich
die Welt Welt sein lassen.
Nicht jede Schlagzeile
zu meiner machen.
Nicht jedes Drama
durch meinen Kopf tragen.Neue Woche.
Brust rein,
Bauch raus –
uups, umgekehrt natürlich.
Ein bisschen Humor
muss sein.Die mentale Kraft
scheint da zu sein.
Nicht überbordend.
Aber tragfähig.Alles wird seinen Weg gehen.
Nicht perfekt.
Nicht geradlinig.
Aber gehen.Macht aus eurem Tag
das Beste.
Genießt die Augenblicke,
die euch gut tun.Ich versuche es auch.
Versprochen. -
Guten Morgen
Ich muss für mich
die Welt Welt sein lassen.
Nicht jede Schlagzeile
zu meiner machen.
Nicht jedes Drama
durch meinen Kopf tragen.Neue Woche.
Brust rein,
Bauch raus –
uups, umgekehrt natürlich.
Ein bisschen Humor
muss sein.Die mentale Kraft
scheint da zu sein.
Nicht überbordend.
Aber tragfähig.Alles wird seinen Weg gehen.
Nicht perfekt.
Nicht geradlinig.
Aber gehen.Macht aus eurem Tag
das Beste.
Genießt die Augenblicke,
die euch gut tun.Ich versuche es auch.
Versprochen. -
Anfang des Jahres hatte ich die Idee, bewusst Accounts zu danken, die etwas Helles in meine Timeline bringen. Nicht laut, nicht fordernd – sondern still und wohltuend. In meiner ganz subjektiven Wahrnehmung, in meiner Situation, in meiner grauen Welt.
Heute ist wieder so ein Moment.
Fast täglich erscheint dort ein Beitrag. Eine unscheinbare Beobachtung, eine kleine Szene, manchmal nur ein kurzer Gedanke. Und doch wirkt es jedes Mal wie ein winziger Film aus dem Alltag – einer, der nicht nach Aufmerksamkeit ruft, sondern einfach da ist. Abseits des Stresses. Abseits der großen Schlagzeilen. Abseits des permanenten Drängens.
Wenn ich diese Beiträge lese, entsteht vor meinem inneren Auge ein Bild. Ich sehe die Situation, höre die leisen Zwischentöne, spüre die Ruhe, die darin liegt. Es ist, als würde für einen Augenblick alles langsamer werden.
Und etwas in mir folgt diesem Tempo. Mein Geist wird stiller. Die innere Anspannung tritt einen Schritt zurück.
Oft ist es ein Hauch – wie ein Sonnenstrahl, der durch eine dichte Wolkendecke bricht und die grauen Gedanken für einen Moment aufhellt.
Dafür möchte ich heute einfach Danke sagen.
Danke @carlklopse
-
Anfang des Jahres hatte ich die Idee, bewusst Accounts zu danken, die etwas Helles in meine Timeline bringen. Nicht laut, nicht fordernd – sondern still und wohltuend. In meiner ganz subjektiven Wahrnehmung, in meiner Situation, in meiner grauen Welt.
Heute ist wieder so ein Moment.
Fast täglich erscheint dort ein Beitrag. Eine unscheinbare Beobachtung, eine kleine Szene, manchmal nur ein kurzer Gedanke. Und doch wirkt es jedes Mal wie ein winziger Film aus dem Alltag – einer, der nicht nach Aufmerksamkeit ruft, sondern einfach da ist. Abseits des Stresses. Abseits der großen Schlagzeilen. Abseits des permanenten Drängens.
Wenn ich diese Beiträge lese, entsteht vor meinem inneren Auge ein Bild. Ich sehe die Situation, höre die leisen Zwischentöne, spüre die Ruhe, die darin liegt. Es ist, als würde für einen Augenblick alles langsamer werden.
Und etwas in mir folgt diesem Tempo. Mein Geist wird stiller. Die innere Anspannung tritt einen Schritt zurück.
Oft ist es ein Hauch – wie ein Sonnenstrahl, der durch eine dichte Wolkendecke bricht und die grauen Gedanken für einen Moment aufhellt.
Dafür möchte ich heute einfach Danke sagen.
Danke @carlklopse
-
Guten Morgen
Tag 1 in Woche 2.
Erholt vom Wochenende?
Eher nein.
Müde?
Ja.
Wenig und unruhiger Schlaf.Aber ich bin da.
Auf dem winterlichen Weg zur Arbeit,
im sicheren Zug.
Die Landschaft grau und kalt,
aber verlässlich.Neben mir richtet sich ein Mitreisender
sein Frühstück her.
Teller.
Kaffee.
Gebäck.
Ruhig.
Selbstverständlich.Ich frühstücke später.
Auf meinem Weg.
In meinem Tempo.Ich bin da.
Ich funktioniere.Habt einen schönen Tag.
-
Guten Morgen
Tag 1 in Woche 2.
Erholt vom Wochenende?
Eher nein.
Müde?
Ja.
Wenig und unruhiger Schlaf.Aber ich bin da.
Auf dem winterlichen Weg zur Arbeit,
im sicheren Zug.
Die Landschaft grau und kalt,
aber verlässlich.Neben mir richtet sich ein Mitreisender
sein Frühstück her.
Teller.
Kaffee.
Gebäck.
Ruhig.
Selbstverständlich.Ich frühstücke später.
Auf meinem Weg.
In meinem Tempo.Ich bin da.
Ich funktioniere.Habt einen schönen Tag.
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Guten Morgen
Tag 1 in Woche 2.
Erholt vom Wochenende?
Eher nein.
Müde?
Ja.
Wenig und unruhiger Schlaf.Aber ich bin da.
Auf dem winterlichen Weg zur Arbeit,
im sicheren Zug.
Die Landschaft grau und kalt,
aber verlässlich.Neben mir richtet sich ein Mitreisender
sein Frühstück her.
Teller.
Kaffee.
Gebäck.
Ruhig.
Selbstverständlich.Ich frühstücke später.
Auf meinem Weg.
In meinem Tempo.Ich bin da.
Ich funktioniere.Habt einen schönen Tag.
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**Sonntagmorgen**
Schon munter.
Nicht erholt,
aber wach.Die Gedanken klar.
Ich bin nahtlos
wieder in den Funktionsmodus übergetreten.
Wie ein Schalter,
der sich selbst umlegt.Woche eins ist geschafft.
Die Neulings-Zurückhaltung
habe ich längst abgelegt.
Ich mache diesen Job
seit Jahren.
Ich rede mit.
Mit dem Blick des Außenstehenden.
Und innen drin
bleibe ich Beobachter.Wochenende heißt:
nichts tun.
Nicht einmal frühstücken gehen.
Zu müde.
Zu antriebslos.Heute noch ruhig.
Dem Nachbarn helfen.
Ein bisschen Struktur.
Und dann …Die Nächte sind wieder da.
Schweißausbrüche.
Unruhig.
Durchwachsen.Am Morgen wach,
aber nicht munter.
Träge.
Und trotzdem:
muss.Gedanken unsortiert.
Unaufgeräumt.Conclusio:
Funktionsmodus
voll aktiv.
Fehlerlos.Nicht mehr denken.
Nicht mehr verarbeiten.
Das hat Vorteile.Bis die große Ohrfeige kommt.
-
Tag 2
Ein neuer Morgen
nach einer langen Nacht.Tag 2 beginnt.
Der Schlaf war kein Ausruhen,
mehr ein Erschöpft-sein
mit geschlossenen Augen.Der Morgen fühlt sich an
wie draußen.
Alles im Nebel.Draußen liegt er schwer über allem,
grau,
dicht,
und drinnen im Kopf
ist er kaum anders.Der Druck auf der Brust ist da.
Nicht laut.
Versteckt im Nebel.
Aber spürbar.Ich bin noch müde.
Der Körper langsam.
Die Gedanken zäh.Und trotzdem:
Der zweite Tag beginnt.Nicht weil ich bereit bin.
Sondern weil ich da bin.Ich stelle mich ihm.
-
Dienstschluss – ein Schritt heraus
Auf dem Weg nach Hause.
Bis 14:00 ging alles.
Dann ließ die Energie nach.
Nicht dramatisch.
Eher wie ein Zeichen:
Genug für heute.Jetzt im Zug.
Müde.
Aber nicht leer.Der Stress hängt noch im Körper,
ja.
Sogar sein Geruch.
Aber er gehört nicht mehr mir allein.
Ich lasse ihn hier,
auf dem Sitz,
zwischen den Stationen.Ich sitze da
und lasse mich tragen.
Nicht fallen.
Tragen.Ein kurzes Powernapping.
Nicht Flucht,
sondern Regeneration.
Kraft sammeln
für die letzte Etappe.Vom Bahnhof
nach Hause.Und dann dieser Gedanke,
der sich anders anfühlt als sonst:
Ich habe es geschafft.
Tag 1 ist geschafft.Nicht trotz der Depression.
Mitten hindurch.Ein Lichtblick.
Kein großes Versprechen.
Aber eine Richtung.Ich bin da.
Ich war präsent.
Ich bin nicht stehen geblieben.Vielleicht ist das
der Aufbruch. -
Tag 1 zurück zur Arbeit.
Durchwachsene Nacht.
Kein richtiger Schlaf,
nur Pausen zwischen Gedanken.Der Druck auf der Brust ist hoch.
Altbekannt.
Hartnäckig.Die Frage kreist:
Wie wird es heute?
Was kommt auf mich zu?Und gleichzeitig
der Druck der Vergangenheit.
Alles, was war,
will mitfahren.
Setzt sich ungefragt
neben mich im Kopf.Energie ist da.
Genug,
um aufzustehen.
Genug,
um mich auf den Weg zu machen.Nasse Augen.
Der Zug wartet nicht.
Ich auch nicht mehr.Ich steige ein.
Was wird der heutige Tag bringen?
Ich weiß es nicht.
Aber ich bin unterwegs.
Und das zählt. -
Tag 1 zurück zur Arbeit.
Durchwachsene Nacht.
Kein richtiger Schlaf,
nur Pausen zwischen Gedanken.Der Druck auf der Brust ist hoch.
Altbekannt.
Hartnäckig.Die Frage kreist:
Wie wird es heute?
Was kommt auf mich zu?Und gleichzeitig
der Druck der Vergangenheit.
Alles, was war,
will mitfahren.
Setzt sich ungefragt
neben mich im Kopf.Energie ist da.
Genug,
um aufzustehen.
Genug,
um mich auf den Weg zu machen.Nasse Augen.
Der Zug wartet nicht.
Ich auch nicht mehr.Ich steige ein.
Was wird der heutige Tag bringen?
Ich weiß es nicht.
Aber ich bin unterwegs.
Und das zählt. -
Tag 1 zurück zur Arbeit.
Durchwachsene Nacht.
Kein richtiger Schlaf,
nur Pausen zwischen Gedanken.Der Druck auf der Brust ist hoch.
Altbekannt.
Hartnäckig.Die Frage kreist:
Wie wird es heute?
Was kommt auf mich zu?Und gleichzeitig
der Druck der Vergangenheit.
Alles, was war,
will mitfahren.
Setzt sich ungefragt
neben mich im Kopf.Energie ist da.
Genug,
um aufzustehen.
Genug,
um mich auf den Weg zu machen.Nasse Augen.
Der Zug wartet nicht.
Ich auch nicht mehr.Ich steige ein.
Was wird der heutige Tag bringen?
Ich weiß es nicht.
Aber ich bin unterwegs.
Und das zählt. -
Tag 0 ist gut überstanden.
Nicht heroisch.
Aber ehrlich.Der Vormittag war anstrengend,
so ein zäher Gang durch eigene Trümmer.
Und trotzdem:
es lief gut.
Besser, als es sich vorher angefühlt hat.Ich hab funktioniert,
ohne mich dabei komplett zu verlieren.
Das zählt.Nach dem Essen kam die Müdigkeit.
Nicht mal als Überraschung.
Eher wie ein Gesetz.
Körper sagt: „Jetzt.“
Und ich hab nicht diskutiert.Ich hab mich hingelegt.
Eine Runde geschlafen.
Wie ein kurzer Stromausfall,
der kein Drama macht,
sondern repariert.Und jetzt…
da ist das:
Licht am Horizont.Nicht dieses kitschige,
nicht „alles wird gut“.
Eher ein schmaler Streifen,
der beweist:
Es gibt noch Richtung.Es lief besser als erwartet.
Und das ist gefährlich schön,
weil Hoffnung sofort laut werden will.Ich lass sie leise.
So leise, dass sie bleibt.Tag 0.
Geschafft.
Morgen ist noch nicht dran.
Heute reicht. -
Ziele für Februar
Lass die Menschen urteilen.
Lass sie mich missverstehen.
Lass sie reden.Was andere über mich denken,
ist nicht meine Last.
Ihre Meinungen zahlen keine Rechnungen
und bringen mir keine Ruhe.Also lasse ich ihren Stress dort,
wo er entsteht.
Ich trage ihn nicht mehr
mit in die Nacht.
Ich kämpfe keine inneren Kämpfe mehr,
wenn alles still sein sollte.Ich bleibe freundlich.
Nicht angepasst,
sondern klar.Ich bleibe bei mir.
Auch wenn das bedeutet,
nicht immer verfügbar zu sein.Ich bleibe echt.
Ohne mich zu entschuldigen
für das, was ich bin
oder wie ich fühle.Ich schütze meinen inneren Frieden.
Bewusster als früher.
Konsequenter.Ich lebe meine Wahrheit.
Nicht laut.
Aber standhaft.Und ich zweifle nicht an meinem Wert,
nur weil jemand anderer
ihn nicht erkennen konnte.Februar wird kein Monat des Beweisens.
Sondern ein Monat des Achtens.
Auf mich.
Auf meine Energie.
Auf meine Grenzen. -
Ziele für Februar
Lass die Menschen urteilen.
Lass sie mich missverstehen.
Lass sie reden.Was andere über mich denken,
ist nicht meine Last.
Ihre Meinungen zahlen keine Rechnungen
und bringen mir keine Ruhe.Also lasse ich ihren Stress dort,
wo er entsteht.
Ich trage ihn nicht mehr
mit in die Nacht.
Ich kämpfe keine inneren Kämpfe mehr,
wenn alles still sein sollte.Ich bleibe freundlich.
Nicht angepasst,
sondern klar.Ich bleibe bei mir.
Auch wenn das bedeutet,
nicht immer verfügbar zu sein.Ich bleibe echt.
Ohne mich zu entschuldigen
für das, was ich bin
oder wie ich fühle.Ich schütze meinen inneren Frieden.
Bewusster als früher.
Konsequenter.Ich lebe meine Wahrheit.
Nicht laut.
Aber standhaft.Und ich zweifle nicht an meinem Wert,
nur weil jemand anderer
ihn nicht erkennen konnte.Februar wird kein Monat des Beweisens.
Sondern ein Monat des Achtens.
Auf mich.
Auf meine Energie.
Auf meine Grenzen. -
Ziele für Februar
Lass die Menschen urteilen.
Lass sie mich missverstehen.
Lass sie reden.Was andere über mich denken,
ist nicht meine Last.
Ihre Meinungen zahlen keine Rechnungen
und bringen mir keine Ruhe.Also lasse ich ihren Stress dort,
wo er entsteht.
Ich trage ihn nicht mehr
mit in die Nacht.
Ich kämpfe keine inneren Kämpfe mehr,
wenn alles still sein sollte.Ich bleibe freundlich.
Nicht angepasst,
sondern klar.Ich bleibe bei mir.
Auch wenn das bedeutet,
nicht immer verfügbar zu sein.Ich bleibe echt.
Ohne mich zu entschuldigen
für das, was ich bin
oder wie ich fühle.Ich schütze meinen inneren Frieden.
Bewusster als früher.
Konsequenter.Ich lebe meine Wahrheit.
Nicht laut.
Aber standhaft.Und ich zweifle nicht an meinem Wert,
nur weil jemand anderer
ihn nicht erkennen konnte.Februar wird kein Monat des Beweisens.
Sondern ein Monat des Achtens.
Auf mich.
Auf meine Energie.
Auf meine Grenzen. -
War heute einkaufen
1 Pfund extra (wurst) bitte
Verkäuferin: 100g?
Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kg
Verkäuferin: aso, merk ich mir
Was glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
-
War heute einkaufen
1 Pfund extra (wurst) bitte
Verkäuferin: 100g?
Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kg
Verkäuferin: aso, merk ich mir
Was glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
-
War heute einkaufen
1 Pfund extra (wurst) bitte
Verkäuferin: 100g?
Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kg
Verkäuferin: aso, merk ich mir
Was glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
-
War heute einkaufen
1 Pfund extra (wurst) bitte
Verkäuferin: 100g?
Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kg
Verkäuferin: aso, merk ich mir
Was glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
-
War heute einkaufen
1 Pfund extra (wurst) bitte
Verkäuferin: 100g?
Ich : NEIN, 1 pfund ist alt Männer slang für 500g oder 1/2kg
Verkäuferin: aso, merk ich mir
Was glaubt ihr, nächste Woche 1/2 Dutzend Bratwürstel?
-
Guten Morgen.
Durchwachsene Nacht.
Der Körper müde,
der Kopf schon wach.Heute geht es los.
Medikamente.
Dann zum Doktor.
Ein Schritt nach dem anderen.Danach Aufbruch zu neuen Zeiten.
So heißt es zumindest.Onlineseminar.
Damit ich nächste Woche
wieder arbeiten darf.
Kompetenz. Orientierung.
Dinge, die ich seit Jahren lebe,
muss ich mir jetzt
noch einmal bestätigen lassen.Ich sehe dieses Bild vor mir.
Ein Mann, älter, ruhig.
Der Blick nach vorne.
Nicht euphorisch.
Nicht siegreich.
Aber standfest.In ihm ein anderer.
Kleiner.
Auf einem Gipfel.
Die Arme erhoben.
Nicht weil alles gut ist,
sondern weil er es
bis hierher geschafft hat.So fühlt es sich an.
Außen Haltung.
Innen der Weg.
Steinig.
Lang.Und genau da
kommt die Frage:
Reicht meine Energie?
Schon?
Noch?Ich gehe weiter.
Nicht aus Leichtigkeit.
Sondern aus Erfahrung.
Weil ich weiß,
dass ich Wege kenne,
auch wenn sie Kraft kosten. -
Und wieder ist ein Tag vorbei.
Gutes von heute:
Einer unbekannten Person Freude bereitet.
Ein Lächeln ausgelöst.
Kurz. Echt.Müdigkeit überwunden.
In den Funktionsmodus gewechselt.
Mit dem Auto einkaufen gefahren.
Geschafft.Kennt ihr das?
Haustür öffnen
und beim zweiten Schritt
drücken die Tränen.Kennt ihr das?
Zehn Minuten Autofahren
und keine Erinnerung daran,
wie man angekommen ist.Kennt ihr das?
Beim Einkaufen im kurzen T-Shirt
schweißnass zu sein,
ohne Eile,
ohne Hitze.Kennt ihr das?
Dass jeder Schritt langsamer wird,
als würde sich die Zeit dehnen
und ich mittendrin
stehen bleiben.Kennt ihr das?
Am Abend reflektieren zu können
und festzustellen:
wieder ein leerer Tag.Kennt ihr das?
Ich lebe.
Ich atme.
Aber ich bin nicht wirklich da. -
Der vierte Tag in Folge,
an dem ich es vor Mittag
nicht aus dem Bett schaffe.Der vierte Tag
mit mehr als zwölf Stunden Schlaf.
Unterbrochen nur um fünf,
für die Raubtier-Fütterung.Kaum wach,
schon wieder müde.
Nicht erholt,
nur betäubt.Die Nachrichten der Welt
werden absurder.
Die, die Blödsinn nachplappern,
werden mehr.
Nachdenken gilt als überbewertet.
Selbstständig denken
offenbar nicht vorgesehen.Und ich frage mich,
ob Schlafen nicht die bessere Option ist.
Nicht als Lösung,
sondern als Rückzug.
Mich schlafend
aus diesem Umfeld endgültig zu entfernen.Zehn Minuten wach,
und der Druck auf der Brust steigt.
Tränen kommen,
ohne Vorwarnung.Um acht wollte ich frühstücken gehen.
Nicht geschafft.Und dann diese Frage,
die schwer im Raum steht:
Schaffe ich es wirklich,
am 4.2. wieder zu arbeiten?
Mit Verantwortung,
mit Gehalt,
ohne Krankenkasse.Ich liege hier
und denke nicht weiter.
Noch nicht. -
Ein weiterer Morgen.
Gut oder schlecht?
Das werde ich am Abend wissen.Traurigkeit ist da.
Leise,
aber konstant.Leere ist da.
Nicht weil sie sein muss,
sondern weil sie Platz bekommen hat.Die Vergangenheit drängt sich vor.
Ungefragt.
Mit Bildern,
mit Gefühlen,
mit Gewicht.Sie schiebt das Jetzt beiseite,
legt sich darüber
wie ein Schatten,
der zu groß ist für den Raum.Ich bin hier.
Eigentlich.
Aber nicht ganz.Vielleicht geht es heute
nicht darum,
die Leere zu füllen.
Sondern sie auszuhalten,
ohne dass sie mich verschluckt.Ein Morgen.
Mehr nicht.
Noch nicht.#gedanken #gedankentanz #notjustsad
#ai #aiart #aikunst #aiartwork -
Frühstück hinter mir.
Einkauf kurz und knapp.
Jetzt wieder daheim.Und nun?
Wasserminze und Rosmarin
im Badewasser.
Warm.
Lange.
Ein Versuch,
den Körper zurückzuholen,
ihn zu beruhigen,
wo Worte nichts mehr ausrichten.Ich weiß:
Nicht zu weit schwimmen.
Sonst kommen sie,
die Badewannenhaie.
Mein Humor,
der hilft,
damit meine Welt nicht ganz so schwer ist.Ich hoffe,
dass das Bad hilft.
Schmerzmittel tun es nicht.
Also vielleicht Wärme.
Geruch.
Zeit.Vielleicht reicht es,
für einen Moment
nicht zu kämpfen.
Einfach treiben lassen,
ohne unterzugehen. -
Frühstück hinter mir.
Einkauf kurz und knapp.
Jetzt wieder daheim.Und nun?
Wasserminze und Rosmarin
im Badewasser.
Warm.
Lange.
Ein Versuch,
den Körper zurückzuholen,
ihn zu beruhigen,
wo Worte nichts mehr ausrichten.Ich weiß:
Nicht zu weit schwimmen.
Sonst kommen sie,
die Badewannenhaie.
Mein Humor,
der hilft,
damit meine Welt nicht ganz so schwer ist.Ich hoffe,
dass das Bad hilft.
Schmerzmittel tun es nicht.
Also vielleicht Wärme.
Geruch.
Zeit.Vielleicht reicht es,
für einen Moment
nicht zu kämpfen.
Einfach treiben lassen,
ohne unterzugehen. -
Frühstück hinter mir.
Einkauf kurz und knapp.
Jetzt wieder daheim.Und nun?
Wasserminze und Rosmarin
im Badewasser.
Warm.
Lange.
Ein Versuch,
den Körper zurückzuholen,
ihn zu beruhigen,
wo Worte nichts mehr ausrichten.Ich weiß:
Nicht zu weit schwimmen.
Sonst kommen sie,
die Badewannenhaie.
Mein Humor,
der hilft,
damit meine Welt nicht ganz so schwer ist.Ich hoffe,
dass das Bad hilft.
Schmerzmittel tun es nicht.
Also vielleicht Wärme.
Geruch.
Zeit.Vielleicht reicht es,
für einen Moment
nicht zu kämpfen.
Einfach treiben lassen,
ohne unterzugehen. -
Der Schlaf kommt jetzt auch nicht mehr.
Stattdessen: Schmerz.
Nicht nur im Kopf,
körperlich.
Alle fünf Sekunden ein Stich
im großen Zeh,
über die pampfigen Fußballen
hoch ins Rückgrat,
bis ins Hirn.
Ein elektrischer Kreis.Die Stimmung passt sich an.
Alarmstufe Rot.
Verteidigungsmodus.
Panzer hochfahren.
So kann ein Tag beginnen.
Wirklich? Keine bessere Idee dafür?Die zwei Gebieter des Hauses
haben ihr Futter bekommen.
Früh.
Ohne Meckern.
Ich bin ja ohnehin noch wach.Ich ärgere mich.
Über Dinge,
die ich ignorieren könnte.Aber heute ist wieder so ein Tag,
an dem alles hängen bleibt.
Alles eingesogen wird.
Alles kommentiert werden muss.Jetzt nur nicht verfallen.
Raus.
Eispanzer vom Auto kratzen.
Frischluft.
Atmen.
Dann versuchen,
außerhalb zu frühstücken.Der Schmerz rotiert den Kopf.
Ich kämpfe.
An mehreren Stellen gleichzeitig.
Das kostet Kraft.Ein Kampf gegen Windmühlen?
Vielleicht.
Aber ich stehe noch.
Guten Morgen.
-
@2ndStar hmm, ich fühle mich gerade ein wenig angepisst.
Es gab früher schlimmere Winter. 2019 z. B. Da waren die freiwilligen Helfer tagelang unterwegs, um die Dächer vom Schnee zu befreien, weil so viel gefallen ist. Ich konnte damals nicht raus, weil ich an dem Tag, an dem es begann, dem Tod von der Schaufel gesprungen bin, gerade deshalb steht die Erinnerung so gut.
Es zu vergleichen nach dem Motto „Meines war/ist schlimmer als deines“ ist der typische – sorry – Schwanzvergleich, wer denn da den größeren hat.
Jeder empfindet es, egal aus welchen Umständen auch immer, anders. Heute bekommst du wegen fünf Minuten Stress beim AG, früher ging es pragmatischer ab.
Andererseits ist es halt auch so, dass wir hier im Gebirge besser auf den Winter vorbereitet sind und nicht so schnell Panik schieben – genauso wie ihr jeden Tag die Gezeiten habt und wisst, damit umzugehen, und wir im Gebirge eben nicht.
Ich kann halt Äpfel mit Birnen vergleichen.
Aber immer noch kein Grund, pauschal auf meine Generation loszugehen. Und so wie in jeder Generation gibt es Arrogante, Besserwisser, Wichtigtuer, …
Was wir aber auch haben, ist – einfach der Zeit geschuldet – mehr erlebt. Das erlaubt es uns auch, mit früher zu vergleichen. Weg von reinen Zahlen, hin zu erlebtem Leben.
Zum Glück hat es sich auch weiterentwickelt. Jetzt gibt’s Thermowäsche, früher waren es dreimal lange Baumwollunterhosen (wer es sich leisten konnte), die warm hielten.
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@2ndStar hmm, ich fühle mich gerade ein wenig angepisst.
Es gab früher schlimmere Winter. 2019 z. B. Da waren die freiwilligen Helfer tagelang unterwegs, um die Dächer vom Schnee zu befreien, weil so viel gefallen ist. Ich konnte damals nicht raus, weil ich an dem Tag, an dem es begann, dem Tod von der Schaufel gesprungen bin, gerade deshalb steht die Erinnerung so gut.
Es zu vergleichen nach dem Motto „Meines war/ist schlimmer als deines“ ist der typische – sorry – Schwanzvergleich, wer denn da den größeren hat.
Jeder empfindet es, egal aus welchen Umständen auch immer, anders. Heute bekommst du wegen fünf Minuten Stress beim AG, früher ging es pragmatischer ab.
Andererseits ist es halt auch so, dass wir hier im Gebirge besser auf den Winter vorbereitet sind und nicht so schnell Panik schieben – genauso wie ihr jeden Tag die Gezeiten habt und wisst, damit umzugehen, und wir im Gebirge eben nicht.
Ich kann halt Äpfel mit Birnen vergleichen.
Aber immer noch kein Grund, pauschal auf meine Generation loszugehen. Und so wie in jeder Generation gibt es Arrogante, Besserwisser, Wichtigtuer, …
Was wir aber auch haben, ist – einfach der Zeit geschuldet – mehr erlebt. Das erlaubt es uns auch, mit früher zu vergleichen. Weg von reinen Zahlen, hin zu erlebtem Leben.
Zum Glück hat es sich auch weiterentwickelt. Jetzt gibt’s Thermowäsche, früher waren es dreimal lange Baumwollunterhosen (wer es sich leisten konnte), die warm hielten.
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@2ndStar hmm, ich fühle mich gerade ein wenig angepisst.
Es gab früher schlimmere Winter. 2019 z. B. Da waren die freiwilligen Helfer tagelang unterwegs, um die Dächer vom Schnee zu befreien, weil so viel gefallen ist. Ich konnte damals nicht raus, weil ich an dem Tag, an dem es begann, dem Tod von der Schaufel gesprungen bin, gerade deshalb steht die Erinnerung so gut.
Es zu vergleichen nach dem Motto „Meines war/ist schlimmer als deines“ ist der typische – sorry – Schwanzvergleich, wer denn da den größeren hat.
Jeder empfindet es, egal aus welchen Umständen auch immer, anders. Heute bekommst du wegen fünf Minuten Stress beim AG, früher ging es pragmatischer ab.
Andererseits ist es halt auch so, dass wir hier im Gebirge besser auf den Winter vorbereitet sind und nicht so schnell Panik schieben – genauso wie ihr jeden Tag die Gezeiten habt und wisst, damit umzugehen, und wir im Gebirge eben nicht.
Ich kann halt Äpfel mit Birnen vergleichen.
Aber immer noch kein Grund, pauschal auf meine Generation loszugehen. Und so wie in jeder Generation gibt es Arrogante, Besserwisser, Wichtigtuer, …
Was wir aber auch haben, ist – einfach der Zeit geschuldet – mehr erlebt. Das erlaubt es uns auch, mit früher zu vergleichen. Weg von reinen Zahlen, hin zu erlebtem Leben.
Zum Glück hat es sich auch weiterentwickelt. Jetzt gibt’s Thermowäsche, früher waren es dreimal lange Baumwollunterhosen (wer es sich leisten konnte), die warm hielten.
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Gute Nacht
Heute ruhig.
Überraschend ruhig.
Und irgendwie positiv.Am Morgen die Fahrt abgebrochen.
Zu viel Eis.
Die zehn Minuten zum Bahnhof
waren mir zu riskant.
Eine gute Entscheidung,
auch wenn sie sich zuerst
wie ein Rückzug angefühlt hat.Therapie am Telefon.
Anders,
aber ausreichend.
Danach eine kleine Runde gemützelt,
den Tag langsam angehen lassen.
Den Zugangsweg vom Schnee und Eis befreit.
Etwas Sinnvolles getan.
Etwas, das bleibt.Die dunklen Gedanken waren da.
Sie kamen vorbei,
haben angeklopft.
Aber heute
konnten sie mich nicht übernehmen.
Zu viele andere Gedanken,
die dazwischenfunken.
Mein Kopf war extrem aktiv.
Fast unruhig.
Fast zu wach.Jetzt bin ich müde.
Angenehm müde.
Diese Müdigkeit,
die nach einem echten Tag kommt.Ich hoffe,
morgen wird ein guter Tag.
Auch wenn jetzt, im Stillwerden,
die negativen Gedanken wieder hochkommen.
Ich sehe sie.
Aber heute haben sie nicht gewonnen. -
Gute Nacht
Heute ruhig.
Überraschend ruhig.
Und irgendwie positiv.Am Morgen die Fahrt abgebrochen.
Zu viel Eis.
Die zehn Minuten zum Bahnhof
waren mir zu riskant.
Eine gute Entscheidung,
auch wenn sie sich zuerst
wie ein Rückzug angefühlt hat.Therapie am Telefon.
Anders,
aber ausreichend.
Danach eine kleine Runde gemützelt,
den Tag langsam angehen lassen.
Den Zugangsweg vom Schnee und Eis befreit.
Etwas Sinnvolles getan.
Etwas, das bleibt.Die dunklen Gedanken waren da.
Sie kamen vorbei,
haben angeklopft.
Aber heute
konnten sie mich nicht übernehmen.
Zu viele andere Gedanken,
die dazwischenfunken.
Mein Kopf war extrem aktiv.
Fast unruhig.
Fast zu wach.Jetzt bin ich müde.
Angenehm müde.
Diese Müdigkeit,
die nach einem echten Tag kommt.Ich hoffe,
morgen wird ein guter Tag.
Auch wenn jetzt, im Stillwerden,
die negativen Gedanken wieder hochkommen.
Ich sehe sie.
Aber heute haben sie nicht gewonnen. -
Jemand hat mal zu mir gesagt:
Ein Mensch behandelt dich so, wie viel diese Person denkt, was du in deren Augen wert bist.
Und nun nochmals lesen und über sich und andere Personen im nahem Umfeld nachdenken.
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Also morgen ist Silvester
der Tag der Rituale und ...
Vielleicht könnt ihr mir helfen.
Rote Unterwäsche soll Glück im neuen Jahr bringen ?
Habt Ihr welche ?
ich nein, bei den wenigen die ich trage ...
Was mach ich nur, was mach ich nur...
#gedanken #gedankentanz zum Tage
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Also morgen ist Silvester
der Tag der Rituale und ...
Vielleicht könnt ihr mir helfen.
Rote Unterwäsche soll Glück im neuen Jahr bringen ?
Habt Ihr welche ?
ich nein, bei den wenigen die ich trage ...
Was mach ich nur, was mach ich nur...
#gedanken #gedankentanz zum Tage
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Leider vertragen viel die ungeschminkte Ehrlichkeit nicht.
Und noch mehr, sehen es dann als Angriff, anstatt es als Aussenwahrnehmung wahrzunehmen.
Und mir geht es oft genauso, leider
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Kaffee und Linzer Schnitte,
Ich glaub der Tag kann beginnen.
Es wird ein guter Tag.
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Kaffee und Linzer Schnitte,
Ich glaub der Tag kann beginnen.
Es wird ein guter Tag.
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Welche eurer Lebensziele schließen sich gegenseitig aus.
#gedanken #gedankentanz
#hirnwixxenFragen von Rolf #dobelli
Die so richtig schön, die Gedanken durcheinander bringen.Sich darauf einzulassen, ist die Kunst und dann weißt du um dein Glück Bescheid
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Welche eurer Lebensziele schließen sich gegenseitig aus.
#gedanken #gedankentanz
#hirnwixxenFragen von Rolf #dobelli
Die so richtig schön, die Gedanken durcheinander bringen.Sich darauf einzulassen, ist die Kunst und dann weißt du um dein Glück Bescheid
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CW: #nsfw D/s
Demut ist das leise Einverständnis mit dem, was größer ist als wir.
Sie senkt den Blick nicht aus Schwäche, sondern um genauer zu sehen.
In der Dunkelheit lernt sie, dass nicht alles sofort verstanden werden muss,
dass Warten eine Form von Vertrauen sein kann.Hoffnung wächst nicht im grellen Licht.
Sie entsteht dort, wo Zweifel Raum haben,
wo die Nacht lang ist und Fragen offen bleiben.
Hoffnung ist kein lauter Ruf –
sie ist ein stilles Bleiben, ein inneres „Noch nicht vorbei“.Die Dunkelheit prüft unsere Erwartung.
Sie nimmt uns die Gewissheiten,
aber schenkt Tiefe.
Wer durch sie geht, lernt zu hören,
lernt, dass selbst ein kleiner Funke genügt,
um Richtung zu geben.Erwartung ist der gespannte Atem zwischen Jetzt und Morgen.
Nicht fordernd, sondern wach.
Sie hält die Hände offen
und lässt zu, dass das Kommende anders ist als gedacht –
vielleicht leiser, vielleicht wahrer.So stehen Demut, Hoffnung, Dunkelheit und Erwartung nebeneinander:
nicht als Gegensätze,
sondern als Weg.
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CW: #nsfw D/s
Demut ist das leise Einverständnis mit dem, was größer ist als wir.
Sie senkt den Blick nicht aus Schwäche, sondern um genauer zu sehen.
In der Dunkelheit lernt sie, dass nicht alles sofort verstanden werden muss,
dass Warten eine Form von Vertrauen sein kann.Hoffnung wächst nicht im grellen Licht.
Sie entsteht dort, wo Zweifel Raum haben,
wo die Nacht lang ist und Fragen offen bleiben.
Hoffnung ist kein lauter Ruf –
sie ist ein stilles Bleiben, ein inneres „Noch nicht vorbei“.Die Dunkelheit prüft unsere Erwartung.
Sie nimmt uns die Gewissheiten,
aber schenkt Tiefe.
Wer durch sie geht, lernt zu hören,
lernt, dass selbst ein kleiner Funke genügt,
um Richtung zu geben.Erwartung ist der gespannte Atem zwischen Jetzt und Morgen.
Nicht fordernd, sondern wach.
Sie hält die Hände offen
und lässt zu, dass das Kommende anders ist als gedacht –
vielleicht leiser, vielleicht wahrer.So stehen Demut, Hoffnung, Dunkelheit und Erwartung nebeneinander:
nicht als Gegensätze,
sondern als Weg.
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Und dann kommt der Vorwurf, dass ich es überhaupt anspreche. Dass ich zeige, was mit mir etwas sehr Negatives macht. Das trifft mich mehr, als ich zugeben will. Meine Stabilität fühlt sich gerade an wie das Eis auf der Donau: eine Oberfläche, die vielleicht trägt, vielleicht auch nicht. Kein echtes Vertrauen, kein sicherer Halt.
Jemand hat gefragt, ob es der Winterblues ist. Bei der überwältigenden Menge von einer Stunde Sonne im Dezember – die ich auch noch verschlafen habe – glaube ich sagen zu können: nein. Das ist es nicht.
2/2
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Noch 4 Tage
Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten:
Musik und Katzen
#caturday
#erkenntnis
#gedanken #gedankentanz
#gedankenzumtag #spruch -
Noch 4 Tage
Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten:
Musik und Katzen
#caturday
#erkenntnis
#gedanken #gedankentanz
#gedankenzumtag #spruch -
Noch 4 Tage
Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten:
Musik und Katzen
#caturday
#erkenntnis
#gedanken #gedankentanz
#gedankenzumtag #spruch -
Guten Morgen
Der Trigger ist da.
Ich spüre ihn.
Aber ich halte mich.Der Druck auf der Brust ist groß,
schwer,
präsent.
Aber ich halte mich.Es ist wie auf einem winterlichen See.
Ich rutsche auf der Eisdecke,
unsicher,
ohne festen Stand.
Doch das Eis trägt noch.
Ich breche nicht ein.
Ich tauche nicht ab
in diese dunkle Tiefe darunter.
Ich bleibe oben.
Kalt vielleicht,
angespannt,
aber hier.
Ich halte mich.Ich sage mir das bewusst:
Es wird ein guter Tag.
Nicht weil alles leicht ist,
sondern weil ich da bleiben will..Ich schaffe das.
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Guten Morgen
Der Trigger ist da.
Ich spüre ihn.
Aber ich halte mich.Der Druck auf der Brust ist groß,
schwer,
präsent.
Aber ich halte mich.Es ist wie auf einem winterlichen See.
Ich rutsche auf der Eisdecke,
unsicher,
ohne festen Stand.
Doch das Eis trägt noch.
Ich breche nicht ein.
Ich tauche nicht ab
in diese dunkle Tiefe darunter.
Ich bleibe oben.
Kalt vielleicht,
angespannt,
aber hier.
Ich halte mich.Ich sage mir das bewusst:
Es wird ein guter Tag.
Nicht weil alles leicht ist,
sondern weil ich da bleiben will..Ich schaffe das.
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Guten Morgen
Der Trigger ist da.
Ich spüre ihn.
Aber ich halte mich.Der Druck auf der Brust ist groß,
schwer,
präsent.
Aber ich halte mich.Es ist wie auf einem winterlichen See.
Ich rutsche auf der Eisdecke,
unsicher,
ohne festen Stand.
Doch das Eis trägt noch.
Ich breche nicht ein.
Ich tauche nicht ab
in diese dunkle Tiefe darunter.
Ich bleibe oben.
Kalt vielleicht,
angespannt,
aber hier.
Ich halte mich.Ich sage mir das bewusst:
Es wird ein guter Tag.
Nicht weil alles leicht ist,
sondern weil ich da bleiben will..Ich schaffe das.
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Was tut ihr, wenn sich eure Gedanken drohen, euch zu erschlagen?
Ich versuche dann, den Blick zu heben. Weg von mir selbst, weg von meinem inneren Krieg. Stattdessen denke ich über die großen Dinge nach. Über den Krieg da draußen. Über Kriege mit Waffen, aber auch über jene gegen Andersdenkende, gegen Abweichung, gegen Zweifel.
Es ist keine Lösung. Und das Ende dieser Gedanken ist, kaum überraschend, ebenso düster. Auch sie ziehen mich nach unten. Auch sie kosten Kraft.
Aber der Schmerz ist ein anderer. Er trifft nicht so direkt. Er ist weniger intim, weniger persönlich. Und genau darin liegt seine Funktion: Ablenkung.Ich verliere mich in den Katastrophen der Welt, um meine eigenen für einen Moment nicht fühlen zu müssen. Das ist kein Ausweg. Es ist ein Aufschub.
Doch manchmal reicht genau das. Ein weiterer Tag, den man übersteht.#Gedanken #gedankentanz
#notjustsad
#MentalHealth
#InnereUnruhe
#Reflexion
#Alltag
#Nachdenken -
Was tut ihr, wenn sich eure Gedanken drohen, euch zu erschlagen?
Ich versuche dann, den Blick zu heben. Weg von mir selbst, weg von meinem inneren Krieg. Stattdessen denke ich über die großen Dinge nach. Über den Krieg da draußen. Über Kriege mit Waffen, aber auch über jene gegen Andersdenkende, gegen Abweichung, gegen Zweifel.
Es ist keine Lösung. Und das Ende dieser Gedanken ist, kaum überraschend, ebenso düster. Auch sie ziehen mich nach unten. Auch sie kosten Kraft.
Aber der Schmerz ist ein anderer. Er trifft nicht so direkt. Er ist weniger intim, weniger persönlich. Und genau darin liegt seine Funktion: Ablenkung.Ich verliere mich in den Katastrophen der Welt, um meine eigenen für einen Moment nicht fühlen zu müssen. Das ist kein Ausweg. Es ist ein Aufschub.
Doch manchmal reicht genau das. Ein weiterer Tag, den man übersteht.#Gedanken #gedankentanz
#notjustsad
#MentalHealth
#InnereUnruhe
#Reflexion
#Alltag
#Nachdenken