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  1. Russlands Herausforderungen im Ukrainekrieg: Ein tiefgehender Einblick

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/07/30/polit-morde-jfk-hcerrhausenrohwedder-extended-cut/

    5 Stunden Doku Highlights von MC.Mittas – Jugoslawien, 9/11, RAF, JFK, Lady Die, Haider und Kubrick

    von Redaktion30. Juli 2026

    Foreign Affairs: Iran und die neuen Regeln der globalen Macht

    von Redaktion26. Juli 2026

    Wahlsicherheit: Trumps Vorwürfe gegen China und (s)ein fragwürdiges Geheimdienst-Dokument

    von Redaktion24. Juli 2026

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    von Redaktion17. Juli 2026

    LAGE 19/26 ++ IRAN – Was kommt jetzt? Ukraine, Russland, Europa & die nächsten Eskalationen

    von Redaktion17. Juli 2026

    Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. Diese von uns ins Deutsche übersetzten Artikel spiegeln keineswegs Automatsch die Meinung oder Einschätzung der Redaktion wieder, sondern dienen dazu das Geopolitische Spiel aus Sicht der US-Neocons zu beleuchten.


    (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf 
    US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen 
    Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren)

    START DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

    Putin sieht wenig Notwendigkeit zu verhandeln

    Alexander Gabuev, Alexandra Prokopenko und Tatiana Stanovaya

    31. Juli 2026

    Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen in Moskau, Juli 2026Alexander Kazakow / Reuters

    ALEXANDER GABUEV ist Direktor des Carnegie Russia Eurasia Center in Berlin.

    ALEXANDRA PROKOPENKO ist Senior Fellow am Carnegie Russia Eurasia Center in Berlin. Sie arbeitete bis Anfang 2022 bei der russischen Zentralbank.

    TATIANA STANOVAYA ist Senior Fellow am Carnegie Russia Eurasia Center und Gründerin und CEO der Politikanalysefirma R.Politik.

    Ende Juni gab der russische Präsident Wladimir Putin ein Interview, in dem er erneut erklärte, dass Russland seinen Krieg gegen die Ukraine gewinnen werde. Die russische Armee, sagte er, rückte entlang der etwa 800 Meilen langen Front vor und besetzte jeden Tag mehr ukrainisches Land. Kiew hingegen war flahrend. Er räumte ein, dass die ukrainischen Drohnenangriffe, die russische Ölraffinerien und andere kritische Infrastrukturen tief hinter den Frontlinien niederbrennen, „Probleme“ verursachten. Aber die Russen würden sich anpassen und durchhalten. „Diese Terroranschläge haben keinerlei Auswirkungen auf die Situation“, sagte er.

    Wäre dies vor 20 Monaten gewesen, wäre Putins Vertrauen gerechtfertigt gewesen. Zu der Zeit wurde kürzlich die USA gewählt. Präsident Donald Trump lobte Moskau und kritisierte Kiew. Russische Truppen erzielten langsame, aber stetige Fortschritte auf dem Schlachtfeld. Putin könnte also drei Strategien verfolgen, wie wir in einem Essay für auswärtige Angelegenheiten im März 2025 argumentiert haben. Im Rahmen von Plan A würde der Kreml mit dem Weißen Haus zusammenarbeiten, um Kiew dazu zu bringen, einen in Moskau geschriebenen Deal zu akzeptieren. Nach Plan B würde Putin einfach durchhalten, bis Trump die Unterstützung der USA für die Ukraine zurückzog und es den russischen Truppen ermöglichte, zum Sieg zu rollen. Wenn dies nicht der gelingt, könnte Putin zu Plan C wechseln: weiter kämpfen und sich letztendlich auf dem Schlachtfeld durchsetzen.

    Heute hat sich Russlands Position jedoch verschlechtert. Plan A – Trump zu gewinnen – ist fehlgeschlagen; Putin hat den US-Präsidenten in seinem letzten Interview nicht einmal erwähnt. Auch Plan B ging schief. Obwohl das Weiße Haus der Ukraine nicht mehr viele Arten von Hilfe zur Verfügung stellt, haben die Vereinigten Staaten Kiew weiterhin wichtige Informationen geliefert und Sanktionen gegen Russland durchgesetzt. In der Zwischenzeit konnte sich Kiew an seine europäischen Unterstützer wenden, um die verlorene Hilfe zu enttoschen. Tatsächlich ist die Ukraine jetzt militärisch besser positioniert als im letzten Jahr. Russland hingegen verliert mehr Soldaten, als es rekrutieren kann, und zögert auf dem Schlachtfeld. Seine Wirtschaft steht vor zunehmenden Schwierigkeiten. Somit funktioniert auch Plan C, bei dem Russland gewinnen würde, wenn es die Ukraine überdauert, nicht.

    Aber das bedeutet nicht, dass Putin den Kurs ändern wird. Russlands Probleme sind real, aber das Land ist dennoch in der Lage, den Konflikt aufrechtzuerhalten. Seine Wirtschaft bleibt funktional genug, und es verfügt über die Arbeitskräfte und Waffen, die benötigt werden, um weiter zu kämpfen. Moskau entwickelt auch neue Wege, um die Initiative wiederzuerlangen. Das Beharren des Kremls, weiter zu kämpfen, wird das Leben der Russen noch verschlimmern, und so gibt es Eliten in Moskau, die eine Verhandlungslösung fordern. Aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass Putin zuhört. Der Krieg wird sich also mit ziemlicher Sicherheit hinziehen.

    GROSSE ERWARTUNGEN

    Als Trump 2025 sein Amt antrat, glaubte der Kreml, dass er einen diplomatischen Putsch erreichen könnte. Während des Wahlkampfs 2024 hatte Trump versprochen, den Krieg in der Ukraine „innerhalb von 24 Stunden“ zu beenden. Nach seinem Amtsantritt drängte er die Führer der Ukraine, einigen der Forderungen Russlands nachzukommen. Im Februar 2025 bestand er darauf, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einem sofortigen Waffenstillstand mit Russland zustimmte, und unterstellte, dass Kiew für den Krieg verantwortlich sei. Als Zelensky sich weigerte, setzte Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen und die militärische Hilfe für die Ukraine vorübergehend aus. Vizepräsident JD Vance hielt eine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2025, in der er erklärte, dass sich die Vereinigten Staaten aus Europa zurückziehen. Und im August 2025 hielten Trump und Putin einen liebenswürdigen Gipfel in Alaska ab. Danach sagte der US-Präsident erneut, dass Selenskyj der Grund dafür war, dass der Konflikt nicht beendet war.

    Die Entwicklung der russischen Wirtschaft und die Dynamik des Schlachtfelds stärkten Putins Vertrauen weiter. Im Jahr 2024 wuchs Russlands BIP um 4,3 Prozent, angetrieben durch die militärische Produktion und den Inlandsverbrauch. Die Inflation war hoch, aber überschaubar. Die russischen Streitkräfte rekrutierten mehr Männer, als sie verloren, während die ukrainische Armee mehr Soldaten verlor, als sie gewann. Die schleichende Besetzung des Donbass kostete Russland Zehntausende von Truppen, aber diese Verluste wurden toleriert, als das Land weiter vorrückte. Im Jahr 2024 eroberte Putin rund 1.600 Quadratmeilen ukrainisches Territorium. Russland produzierte fast so viele Drohnen wie die Ukraine und nutzte sie auf zunehmend kreative Weise. Es produzierte weitaus traditionellere Waffen wie Artilleriegranaten und Raketen als die Ukraine oder ihre westlichen Partner. Aus Sicht des Kremls war ein russischer Sieg unvermeidlich.

    Aber nicht zum ersten Mal führte Putins Selbstzufriedenheit zu einem Übermaß an Selbstvertrauen. Er drängte weiterhin auf Bedingungen, die Trump entweder nicht akzeptieren oder nicht liefern konnte – einschließlich der Tatsache, dass Kiew Teile des Donbas, den es immer noch kontrollierte, aufgibt und einen Großteil seiner Souveränität abgibt. Trumps zwei Hauptgesandte in Moskau, sein Freund Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner, waren Amateure der internationalen Diplomatie und erwiesen sich als nicht in der Lage, einen ordnungsgemäßen Verhandlungsprozess einleiten zu beginnen. In Moskau verschwimmte sich die Einstellung gegenüber beiden Männern. Plan A ist fehlgeschlagen.

    Für eine Zeit konnte Putin noch hoffen, dass Plan B, in dem Trump einfach seine Hände der Ukraine waschen würde, gelingen würde. Im März 2025 stellte Trump die Versorgung der Ukraine mit kostenlosen US-Waffen dauerhaft ein, was Kiew einen Schlag versetzte. Bis Juli 2025 hatte er die amerikanische finanzielle Unterstützung für das Land auf Null gesetzt. Aber die kluge Diplomatie ukrainischer Beamter und ihrer europäischen Verbündeten überzeugte Trump letztendlich, weiterhin Informationen mit Kiew zu teilen und weiterhin Waffen an die Ukraine über ein von Europa bezahltes Programm zu verkaufen. Die Europäer griffen auch ein, um der Ukraine die finanzielle Unterstützung zu gewähren, die Washington sich entlockt hatte, und sie verwandelten den Kontinent in den sicheren Rücken der ukrainischen Verteidigungsindustriebasis – und stellten der Ukraine Geld, Technologie und sichere Standorte auf EU-Territorium zur Verfügung, um ihre eigenen Drohnen und Raketen herzustellen. Gleichzeitig wurde Trump frustriert über Putin, weil Russland keine Zugeständnisse einbeziehen kons. Er hielt bestehende Sanktionen gegen Russland aufrecht und stellte sogar die beiden größten Ölunternehmen des Kremls, Rosneft und Lukoil, auf die schwarze Liste, was Putins Kriegstruhe unter Druck setzte.

    SCHLACHTEN VERLIEREN

    Mit dem Scheitern von Plänen A und B ging Putin zu Plan C über – den Krieg auf dem Schlachtfeld zu gewinnen. Doch auch dieser Plan beginnt ins Stocken zu geraten. Die Kriegsanstrengungen selbst sind eindeutig ins Stocken: Im Jahr 2025 eroberte die russische Armee mehr als 1.600 Quadratmeilen ukrainisches Territorium (zu enorm hohen Kosten in Bezug auf die Verluste), aber in der ersten Hälfte dieses Jahres rückte sie höchstens um etwa 250 Quadratmeilen vor. Das liegt zum Teil daran, dass die Ukraine zusätzliche Verteidigungslinien mit Befestigungen und Minenfeldern gebaut hat. Das liegt auch daran, dass die Ukrainer in der Lage waren, das zu erweitern, was Analysten die „Tötungszone“ nennen, oder das Gebiet entlang der Frontlinien, in dem russische Soldaten fast sofort von ukrainischen Drohnen entdeckt und dann getroffen werden.

    Das Ergebnis waren noch größere russische Todesfälle. Obwohl öffentliche Daten nicht verfügbar sind, ist laut dem Militäranalysten der Carnegie Endowment, Michael Kofman, die Zahl der jeden Monat getöteten russischen Soldaten in den letzten 18 Monaten mit ziemlicher Sicherheit dramatisch gestiegen. Zusammengenommen liegt die Zahl der russischen Soldaten, die jeden Monat entweder getötet oder schwer verwundet wurden, bei etwa 30.000. In der Zwischenzeit ist die Zahl der Truppen, die sich jeden Monat anschließen, auf 27.000 gesunken – das Ergebnis der schwindenden Anmeldeprämien in einigen russischen Regionen und eines wachsenden Bewusstseins für die Zahl der Todesopfer. Die Fähigkeit Moskaus, die ukrainische Frontlinie entscheidend zu durchbrechen, wird zunehmend in Frage gestellt.

    Der Kreml steht auch vor anderen Problemen. Die Ukraine hat eine sehr erfolgreiche Mittelstrecken-Streikkampagne durchgeführt, die die russische Logistik- und Versorgungslinien gestört hat und den Vormarsch des russischen Militärs weiter verlangsamt hat. Kiew hat seine Langstrecken-Streikkampagne ausgebaut und militärische Produktionsanlagen und die zivile Infrastruktur tief in Russland, einschließlich Ölhäfen und Raffinerien, getroffen. Dank dieser Angriffe ist etwa ein Drittel der russischen Ölraffineriekapazität offline, was zu Benzinknappheit, Kraftstoffrationierung und langen Schlangen an den Pumpen führt, die von Juni bis Ende Juli dauerten und wahrscheinlich zurückkehren werden, wenn die Ukraine diese Angriffe wieder aufgreift. Im Juli begann die Ukraine, Lagerhäuser von Russlands größtem Online-Händler Wildberries in die Luft zu jagen, was den Krieg für normale Verbraucher in den Vordergrund stellte und die Tausenden von russischen kleinen und mittleren Unternehmen, die über das Einzelhandelsunternehmen verkaufen, beeinträchtigte. Kiew hat auch die Bemühungen zur Isolierung der Krim verstärkt, indem es auf Treibstoffversorgungswege und Stromerzeugungsanlagen auf der besetzten Halbinsel abzielt. Und ukrainische Drohnen greifen russische Öltanker und Frachtschiffe im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer an, um die Seeöl- und Getreideexporte des Landes zu stoppen.

    Kiews Kampagne schadet der russischen Wirtschaft. Die offizielle Prognose für das russische BIP-Wachstum für 2026 liegt bei mageren 0,4 Prozent. Die Inflation steigt. Um noch höhere Preise zu vermeiden, hält die Zentralbank des Landes den Zinssatz bei 14 Prozent. Aber diese bestrafende Zahl macht Kredite für viele Unternehmen unerschwinglich teuer. Am besorgniserregendsten für den Kreml ist, dass das Haushaltsdefizit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 um 73 Milliarden Dollar angestiegen ist und damit die für das gesamte Jahr erwarteten 48,5 Milliarden Dollar bei weitem übersteigt. Trumps Krieg gegen den Iran hat die russischen Öleinnahmen erhöht, aber diese Zuflüsse reichen bei weitem nicht aus, um ein Bargeldpolster zu erzeugen, und die Geldreserven, die Russland durch jahrzehntelange Rohstoffexporte angesammelt hat, einschließlich des vom Krieg verursachten Rohstoffpreisbooms im Jahr 2022, sind verschwunden. Um seine wachsende Kriegsrechnung zu finanzieren, muss der Kreml weiterhin die nicht-militärischen Ausgaben kürzen und inländische Kredite aufnehmen, gerade da russische Anleihekäufer höhere Risikoprämien verlangen.

    Dank dieser Probleme verliert der Kreml die Unterstützung zu Hause. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, Energieausfälle, Internetbeschränkungen und allgemeine Kriegsmüdigkeit haben Putins Zustimmungsraten von etwa 80 Prozent zu Beginn des Jahres auf 66 Prozent Mitte Juli getrieben. Alle verfügbaren Umfragedaten deuten darauf hin, dass die öffentliche Stimmung in Russland immer unsicherer und ängstlicher wird. Das Land ist immer weniger davon überzeugt, dass seine Soldaten gewinnen können und dass Putin einen realistischen Plan hat.

    PLAN D

    Angesichts all dieser Misserfolge könnten die westlichen Regierungen denken, dass Putin bereit wäre, eine sinnvolle Einigung in Betracht zu ziehen. Aber leider gibt es wenig, was darauf hindeutet, dass dies der Fall ist. Tatsächlich hat Putin in all seinen jüngsten öffentlichen Auftritten angedeutet, dass sich seine Kriegsziele überhaupt nicht geändert haben. „Unfähig, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, greifen unsere Gegner zu regelrechten terroristischen Methoden gegen unser Volk zurück“, erklärte er am 27. Juli. „Aber die Menschen in Russland können niemals gebrochen werden.“

    Leider hat Putin immer noch die Macht, solche Aussagen zu untermauern. Die russische Wirtschaft mag kämpfen, aber sie steht nicht kurz vor dem Zusammenbruch. Moskau kann weiterhin für den Krieg bezahlen, indem es die Unternehmen zwingt, die Kosten für Drohnenangriffe zu übernehmen, anstatt für eine bessere Drohnenverteidigung auszugeben oder geschädigte Unternehmen zu kompensieren. Es kann die Regionalregierungen dazu bringen, steigende Verteidigungskosten durch kleinere Budgets zu absorbieren, und es kann Haushalte dazu zwingen, die Kriegskosten in Form einer höheren Inflation zu absorbieren. Der Kreml kann auch mehr zivile Ausgaben aus dem Staatshaushalt kürzen. Im Moment gibt Russland acht Prozent seines BIP für Verteidigung aus – eine hohe Zahl – aber weit weniger als das, was die Sowjetunion oder die Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs oder die fast 40 Prozent, die die Ukraine jetzt ausgeben, ausgegeben haben.

    Diese Politik wird die Russen wütender und ärmer machen. Aber der Kreml ist von wachsender Unzufriedenheit isoliert. Das Regime verfügt über ausgeklügelte Instrumente der Repression, darunter pauschale Zensurgesetze, KI-gestützte Überwachungsinstrumente und erweiterte Strafverfolgungsbehörden, die alle Ausbrüche eindämmen können. Die Frustration der Öffentlichkeit über die Wirtschaft könnte auch durch einen wachsenden Rally-around-the-Flaggen-Effekt ausgeglichen werden. Während sich die ukrainischen Angriffe verschärfen und mehr Menschen betreffen, können gewöhnliche Russen zu dem Schluss kommen, dass der Krieg gegen Kiew ein Krieg um das nationale Überleben ist, genau wie Putin es lange Zeit vorgeschlagen hat. Umfragen des unabhängigen Levada-Zentrums zeigen, dass die Unterstützung für die Aktionen der russischen Streitkräfte landesweit über 65 Prozent liegt, wobei weniger als 25 Prozent der Bevölkerung dagegen sind. Aber in den russischen Regionen an der Grenze zur Ukraine, die früher als im Rest des Landes mit Kiews Vergeltungsangriffen konfrontiert wurden, ist die Unterstützung für den Krieg noch höher.

    Putin ist nicht bereit, aus dem Loch herauszukriechen, in dem er sich jetzt befindet.

    Moskau könnte natürlich eine breite inländische Unterstützung und eine stabile Wirtschaft haben und trotzdem gezwungen sein, sich niederzulassen, wenn sein Militär auseinanderfällt. Aber der Kreml hat Möglichkeiten, seine Stärken auf dem Schlachtfeld aufrechtzuerhalten. Moskau steigert weiterhin seine Produktion von Gleitbomben, die ukrainische Militärpositionen bedrohen und Städte in der Nähe der Frontlinie terrorisieren – einschließlich regionaler Hauptstädte wie Saporischschja oder Sumy. Russland hat auch seine Produktion von ballistischen Raketen gegenüber dem Vorkrieg verdoppelt, so wie der Ukraine die Qualitätsabfangjäger ausgehen (ein Mangel, der durch Washingtons Entscheidung, in den Krieg gegen den Iran zu ziehen und damit keine Patrioten mehr an die Ukraine zu verkaufen, verschärft wurde), was Putin die Möglichkeit gibt, ukrainische Städte mit Raketen zu bombardieren, die viel größere Nutzlasten als Drohnen tragen. Dies wird besonders im Winter verheerend sein, wenn die Ukraine am meisten Strom braucht und Russland den größten Schaden anrichten kann. Der Kreml hat auch begonnen, ukrainische Häfen und Schiffe im Schwarzen Meer systematisch ins Visier zu nehmen, in der Hoffnung, die Infrastruktur zu verschlechtern, die die Agrarexporte des Landes unterstützt. Putin glaubt, dass er, wenn er ukrainischen Zivilisten genug Terror zufädt, eine neue, massive Welle von Migranten dazu zwingen kann, das Land vor den Regionalwahlen in Deutschland und einer Präsidentschaftswahl in Frankreich nach Europa zu fliehen, was die Anti-Ukraine, rechtsextreme Parteien an beiden Orten stärkt und den Kontinent von Kiew wegdrängt.

    Sollte diese Bombenkampagne allein nicht ausreichen, um das Gand zu wenden und Kiew zu zwingen, Putins Forderungen zu akzeptieren, kann der Kreml den Druck erhöhen, indem er mehr Männer mobilisiert. Putin hat das Land einmal mobilisiert, Ende 2022, als er Menschen aus den Provinzen des Landes eingezogen hat. Dies gelang es, Hunderttausende neuer Truppen zu erzeugen, aber es führte zu einem vorübergehenden Rückgang der Zustimmungsrate von Putin und einem Exodus von Hunderttausenden von Männern im Militäralter. Als Reaktion darauf wechselte er zur Verwendung von Geldanreizen. Aber jetzt, da dieses System seine Grenzen erreicht, bereitet sich das Regime darauf vor, wieder in die Wehrpflicht umzusteigen – diesmal auf elektronische Entwurfsmitteilungen angewiesen, die ruhiger sind und das ganze Jahr über an Tausende potenzieller Wehrpflichtiger verschickt werden können. Diese Wehrpflichtigen würden im Gegensatz zu denen von 2022 an der Grenze blockiert werden, wenn sie versuchen würden, Russland zu verlassen. Die Strafverfolgungsbehörden des Landes könnten auch digitale Überwachungskameras und Gesichtserkennungswerkzeuge verwenden, um nach Wehrdienstverweigerern zu suchen und sie mit einer (neu eingeführten) zweijährigen Gefängnisstrafe zu drohen. Die Mobilisierung wird mit ziemlicher Sicherheit zu erneuter Unzufriedenheit führen, aber der Prozess wird weit weniger auffällig sein als 2022, als Putin ins nationale Fernsehen ging und eine Mobilisierung ankündigte, und wird daher weniger Aufmerksamkeit erregen. Der Kreml wird wahrscheinlich auch dafür sorgen, dass die Mobilisierungsbemühungen weitgehend über die Hauptstadt und andere Großstädte hinwegspringen und sich stattdessen auf ärmere Gebiete konzentrieren.

    Moskau kann auch den Druck auf Europa weiter erhöhen. Es könnte mehr hybride Angriffe oder leinbare militärische Operationen durchführen, die hinter einer regelrechten Kriegsführung zurückfallen, aber dennoch ein Ziel beschädigen oder bedrohen. In den letzten vier Jahren hat Russland beispielsweise Drohnen und illegale Agenten entsandt, um europäische Verteidigungsproduktionsanlagen, Militärstützpunkte und Transportinfrastruktur zu stören. (Es verweigert die Verantwortung für all diese Angriffe.) Aber es könnte seine Liste von Zielen erweitern, in der Hoffnung, das Leben der normalen Europäer weiter zu stören, unter anderem durch die Beschädigung von Handelslagern mit billigen Drohnen.

    BITTERES ENDE

    Nicht jeder im russischen Establishment will den Krieg fortsetzen, geschweige denn eskalieren. Unter der Elite des Landes kann man jetzt Stimmen finden, die zu echten Verhandlungen fordern. Im Mai veröffentlichte Russlands Flaggschiff-Außenzeitschrift beispielsweise einen Artikel von Vasily Kashin, einem prominenten, pragmatischen, aber nationalistischen Militäranalytiker, der sich für das Einfrieren des Konflikts berief. Russland, argumentierte Kashin, könne kurz- bis mittelfristig nicht mehr auf dem Schlachtfeld erreichen, und die Kosten eines langwierigen Krieges begannen, die strategischen Vorteile zu übertreizen. Angesichts der Bekanntheit der Zeitschrift wurde Kashins Artikel mit ziemlicher Sicherheit von Beamten im Kreml in der Vorschau gesehen und grünes Licht gegeben, wahrscheinlich um den Pragmatisten im russischen Sicherheitsestablishment eine Stimme zu geben. Ebenso schlug der CEO der größten Bank Russlands (und ein langjähriger Putin-Leutnant) am 30. Juni vor, dass es an der Zeit sei, den Konflikt abzuschließen. „Ich glaube nicht, dass es eine einzige Person im Land gibt, die andere Bedenken hat als den schnellsten Abschluss der Feindseligkeiten“, sagte er.

    Aber diese Option ist derzeit für Putin von Interesse. Obwohl er vorsichtige Rufe nach Frieden toleriert und manchmal auch Signale sendet, dass er an einer Einigung interessiert ist, deuten Putins Handlungen darauf hin, dass er nicht bereit ist, aus dem Loch herauszukriechen, in dem er sich jetzt befindet. Tatsächlich scheint er weiter graben zu wollen. Solange Putin davon überzeugt ist, dass er mit der Zerstörungslosigkeit seiner ballistischen Raketen einen Vorteil gegenüber der Ukraine hat und dass die Ukraine aufgrund ihres Mangels an Abfangjägern verletzlich ist, wird er wahrscheinlich weiterhin versuchen, die Ukraine zu zermürben – unabhängig von den Schädenn für sein Land. Er betrachtet unkoordinierte Aufrufe von Amerikanern und Europäern für Gespräche oder einen Waffenstillstand als Trick, um der Ukraine mehr Zeit zu verschaffen. „Wir wissen, dass der Westen weiterhin die strategische Niederlage Russlands verfolgt“, sagte er im Interview vom 28. Juni. „Warum fordern sie einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen? . . . Wenn die Ukraine, wie sie behaupten, immer mehr Territorium erobert . . . dann müssen die westlichen Führer einfach warten. Russlands strategische Niederlage würde, so scheint es, von selbst zustande kommen.“

    Die Ukraine und ihre Verbündeten müssen sich auf einen langen und holprigen Weg vorbereiten. Kiew mag seit Ende 2022 in der besten Position im Krieg sein, aber der Kreml glaubt, dass es den Willen der Ukraine und ihrer Freunde in diesem Winter zerschlagen wird. Russland mag kämpfen, aber Putin hat seine Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. Er will immer noch so lange wie möglich kämpfen.

    QUELLE: https://www.foreignaffairs.com/ukraine/why-weaker-russia-keeps-fighting

    https://youtu.be/JcoYXbnLxuE

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/07/30/polit-morde-jfk-hcerrhausenrohwedder-extended-cut/

    https://rumble.com/v7di2w4-5-stunden-doku-highlights-von-mc.mittas-jugoslawien-911-raf-jfk-lady-die-ha.html

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    Foreign Affairs: Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln

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    Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001

    Ein Beitrag von Manuel Mittas Wer behauptet das die Terroranschläge vom 11.9.2001 aufgeklärt wären liegt leider daneben, aufgeklärt ist hier nichts. Umso schlimmer ist es meiner Meinung nach das dieses Thema für heute langweilig erscheint. Deshalb ist es für mich der seit langem an diesem Thema forscht und einen der laut vielfacher Aussagen besten Deutschsprachigen… Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001 weiterlesen

    Keep reading von Redaktion14. Juli 202631. Juli 2026

    HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job

     Original Beitrag wurde im Jahr 2022 erstmals hier veröffentlicht. HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job Sie planen, und Allah plant. Und Allah ist der beste Planer. (Heiliger Koran 8:30) Fast jeder weiß inzwischen, dass 9/11 ein Inside-Job war, aber viel weniger Leute wissen, dass die Bombenanschläge vom 7. Juli in London auch ein Inside-Job waren. Was… HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job weiterlesen

    Keep reading von Redaktion13. Juli 202614. Juli 2026 #DIVERSEARTIKEL #ForeignAffairs #Gastartikel #OutoftheBoxTV #Russland #Ukraine #USA #Videos
  2. Fresko „Cicerone denuncia Catilina“ von Cesare Maccari (1889)

    Wie es beim Senat in #Rom zuging - das können wir uns heute nur noch vorstellen.
    Aber auch damals schon wurden Sachen niedergeschrieben. Zu diesen Texten gehört auch: Ein #Ratgeber für #Wahlkampagnen.

    Was es damit auf sich hat, das hat sich Jens Crueger einmal für euch in einem #Gastartikel angesehen:

    miss-jones.de/2024/10/25/wie-w

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    DENKanstoß ++ Im Auftrag des Herren // Juli 2026 mit Peter Denk & Manuel Mittas

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    DENK-LAGE-Anstoß Juli 2026

    von Redaktion11. Juli 2026

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    https://youtube.com/live/a8Lx61taHGw?feature=share

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    Die Entstehung und Unwirtschaft der amerikanischen Herrschaft

    Robert A. Papst

    24. Juli 2026

    Ein US- Flugzeugträger der Marine im Golf von Panama in Panama City, Panama, März 2026Enea Lebrun / Reuters

    DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

    ROBERT A. PAPE ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Projekts für Sicherheit und Bedrohungen der Universität Chicago. Er ist der Autor vonBombing to Win: Air Power and Coercion in War

    In der Nacht zum 17. Januar 1991 sahen Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatten. Vor dem Hintergrund eines schwarzen Himmels, der von Flugabwehrfeuer beleuchtet wird, knallten amerikanische präzisionsgesteuerte Bomben in Fenster, Luftschächte und Kommandobunker in Bagdad. CNN übertrat den Golfkrieg live. Für Millionen von Menschen schienen die Bilder die Ankunft eines neuen Zeitalters einzuläuten.

    Um zu verstehen, warum diese Bilder wichtig waren, ist es notwendig, sich daran zu erinnern, wie bedrohlich der Irak vor Kriegsbeginn schien. Der irakische Diktator Saddam Hussein befehligte fast eine Million bewaffnete Männer. Seine Armee hatte acht Jahre brutalen Krieg mit dem Iran überlebt und besaß eine der größten Panzertruppen der Welt. Die Invasion des Irak in Kuwait weckte Befürchtungen, dass Saddam seine Streitkräfte bald gegen Saudi-Arabien wenden würde, was sein Land möglicherweise zu einem Ölhegemon im Persischen Golf machen und ein Viertel der globalen Ölvorräte unter seine direkte Kontrolle stellen würde.

    Nur wenige Amerikaner erwarteten einen leichten Sieg. Das Debakel des Vietnamkrieges wirft immer noch einen langen Schatten. „Ihre ist eine Gesellschaft, die 10.000 Tote nicht akzeptieren kann“, sagte Saddam dem US-Botschafter in Kuwait eine Woche bevor er in seinen Nachbarn eindrang. Viele Analysten befürchteten, dass er Recht haben könnte, und der Senat genehmigte die Gewalt nur knapp. Das Pentagon bereitete sich auf schwere Verluste vor und lieferte Tausende von Leichensäcken in die Region. Die Erwartung war kein weiterer Zweiter Weltkrieg. Es war ein anderes Vietnam.

    Was folgte, schockierte fast alle. Nach fünf Wochen Luftangriffen befreiten die Bodentruppen der Koalition Kuwait in etwa 100 Stunden. Die irakische Armee bröckelte. Mehr als 300.000 irakische Soldaten in Kuwait wurden besiegt, gefangen genommen oder zur Flucht gezwungen. Die Todesopfer in den amerikanischen Kämpfen betraten sich auf 147, eine verblüffend niedrige Zahl angesichts der Bedenken, in den Krieg zu gehen. Ein großer Zustand, der nur Monate zuvor beeindruckend schien, war mit erstaunlicher Leichtigkeit abgeschlagen worden.

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    Die Bedeutung des amerikanischen Triumphs reite weit über das Schlachtfeld hinaus und unterstrich die außergewöhnliche Position der Vereinigten Staaten. Da die Sowjetunion zerfiel, sah sich Washington keinem großen Gegner gegenüber und saß im Mittelpunkt der finanziellen, technologischen und Allianznetzwerke der Welt. Es verfügte über fortgeschrittene militärische Fähigkeiten, die keine andere Macht erreichen konnte. Die Vereinigten Staaten waren in der modernen Geschichte zu etwas Ungewöhnlichem geworden: ein einziger Staat ohne einen gleichgesigen Konkurrenten. Die Operation Desert Storm verwandelte abstrakte Maße der amerikanischen Macht in gelebte Erfahrungen. Regierungen, Investoren und normale Bürger auf der ganzen Welt hatten nun ein gemeinsames Bild davon, was amerikanische militärische Dominanz in der Praxis bedeutete.

    Die meisten Kriege verschwinden in der Geschichte. Einige teilen die Geschichte in Vorher und Nachher. Für die Welt nach dem Kalten Krieg war der Golfkrieg einer dieser Momente. Der Konflikt führte zur Befreiung Kuwaits und leitete dann das darauf folgende Zeitalter ein, das allgemein als eine Ära der Unipolarität der USA bezeichnet wird, in der die unvergleichliche amerikanische Militärmacht die Globalisierung, den wachsenden Wohlstand und die relative Stabilität untermauerte.

    Aber dieses Zeitalter ist jetzt zu Ende. Die Vereinigten Staaten genießen nicht mehr die Art von militärischem Vorteil, die sie 1991 besaßen. Dank der Globalisierung sind die Systeme, die für die Durchführung von Präzisionskriegsführung notwendig sind, nicht mehr das Bewahrsam einer Handvoll Großmächte: Sie sind für eine Reihe von Akteuren zugänglich, die nun in der Lage sind, sich viel stärkeren Staaten zu stellen.

    Tatsächlich ist der Iran-Krieg ein Beispiel für dieses Drehen des Rades. Wo der Golfkrieg die amerikanische Dominanz demonstrierte, zeigen die heutigen Zusammenstöße um die Straße von Hormuz amerikanische Grenzen. Eine neue Ära winkt, in der die Annahmen der Zeit nach dem Kalten Krieg auf den Kopf gestellt werden. Die Vereinigten Staaten sind nicht in der Lage, andere durch die Ausübung von Gewalt zu geringen Kosten ihrem Willen zu beugen. Weit davon entfernt, Stabilität und Vorhersagbarkeit zu garantieren, ist die amerikanische Macht zu einer Quelle der Volatilität geworden. Schwächere Mächte haben die Tugenden des Trotzes und der Störung gelernt und verfügen über die Werkzeuge, um den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten und Partnern enorme Kosten aufzuerlegen. Die kommende Ära wird eine der häufigeren Krisen, höherer Kosten für den Schutz des globalen Handels und des verstärkten Wettbewerbs um die strategischen Engpasspunkte der Welt sein. Die Machtregeln, die die Ära nach dem Kalten Krieg beherrschten, sind verwelkt, und eine gefährlichere internationale Ordnung erwartet sie.

    GROSSE ERWARTUNGEN

    Große militärische Siege schaffen nicht oft neue internationale Aufträge. Kriege können mit veränderten Grenzen enden, aber sie neigen dazu, die größere Struktur der Weltpolitik intakt zu lassen. Der Golfkrieg 1991 war anders, weil er die Erwartungen der Welt veränderte. Die riesige Kluft zwischen dem, was Analysten vor dem Krieg vorhergesagt hatten, und der Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten einen entscheidenden und schnellen Sieg errungen haben, überzeugte Regierungen, Märkte und Gesellschaften, dass eine neue Realität entstanden war.

    Diese Realität beruhte auf vier Annahmen: Die Vereinigten Staaten könnten mühelos militärische Ergebnisse durchsetzen. Washington besaß eine beispiellose Eskalationsdominanz, die Fähigkeit, große Bedrohungen schnell und billig zu besiegen. Die amerikanische Macht garantierte den Warenfluss durch die kommerziellen Verkehrsadern der Welt. Und der Widerstand gegen die amerikanische Macht war letztlich vergeblich.

    Diese Annahmen verstärkten sich gegenseitig. Da die amerikanische militärische Überlegenheit überwältigend schien, reduzierten die Verbündeten ihre eigenen Verteidigungslasten und vertieften ihre Abhängigkeit von Washington. Da die amerikanische Macht andere Akteure davon abhielt, Konfrontationen und Eskalation zu riskieren, räumten die Anleger das geopolitische Risiko ab. Da der maritime Handel sicher schien, dehnten Unternehmen die Lieferketten über Kontinente hinweg aus und minimierten ihre Bestände zu Hause. Da die amerikanische Macht konkurrenzlos und unerbittlich erschien, versuchten die meisten Staaten, den Vereinigten Staaten entgegenzukommen, anstatt sich ihr zu widersetzen.

    Die Anordnung nach dem Kalten Krieg beruhte weniger auf Washingtons Fähigkeit zu Zwang als auf der Stärke ihrer Glaubwürdigkeit. Die Staaten brauchten die amerikanische Militärmacht nicht direkt zu erleben. Sie mussten nur daran glauben. Die Vereinigten Staaten besiegten den Irak so schnell und so billig, dass der zukünftige Widerstand irrational erschien. Nur eine Handvoll „Schurkenstaaten“ und Akteure, wie Nordkorea, Iran und somalische Piraten, wagten es, das zu ignorieren, was alle sehen konnten. Im Jahr 1990 haben die USA Die Luftwaffe nannte ihre neue Doktrin ehrgeizig „Global Power, Global Reach“. Der Golfkrieg von 1991 machte dies zu einer Realität, die nur wenige ignorieren konnten.

    Die scheinbare Unbesiegbarkeit der amerikanischen Macht, die durch den Golfkrieg angekündigt wurde, hatte unmittelbare Folgen in Europa. Während des Kalten Krieges hatten die westeuropäischen Regierungen große Militärs unterhalten, weil die Bedrohung durch die Sowjetunion sie dazu erforderte. Nach 1991 kürzten die europäischen Länder die Verteidigungsbudgets und integrierten gleichzeitig zunehmend ihre Volkswirtschaften. Sie unterzeichneten 1992 den Vertrag von Maastricht, der den Grundstein für eine gemeinsame Währung und die Abflachung der Grenzen zwischen den EU-Mitgliedstaaten legte. Früher kommunistische Länder konkurrierten um den Eintritt in westliche Institutionen. Die NATO, die 1991 16 Mitglieder hatte, expandierte nach Osten und umfasste schließlich einen Großteil des Territoriums, das einst zum Warschauer Pakt gehörte. Länder, die nur wenige Jahre zuvor die NATO gefürchtet hatten, suchten nun Schutz innerhalb der von den USA geführten Anordnung. Am Ende des Jahrzehnts war die amerikanische Vorstehung nicht mehr Gegenstand der Debatte, sondern eine Tatsache.

    Sogar Washingtons zukünftige Rivalen nahmen die Lehren von Bagdad auf. Als sich der Golfkrieg entfaltete, studierten chinesische Offiziere ihn zwanghaft, weil das irakische Militär in vielerlei Hinsicht der Volksbefreiungsarmee ähnelte. Peking kam zu dem Schluss, dass die Massenarmeen des Industriezeitalters gefährlich anfällig für Präzisionskriege waren. In den folgenden Jahrzehnten reduzierte China die Truppenstärken drastisch von fast 3,5 Millionen Mitarbeitern im Jahr 1990 auf zwei Millionen ein Jahrzehnt später und modernisierte Kommandosysteme, erweiterte Raketentruppen und investierte stark in Informationstechnologien. Ironisch ist, dass viele der Fähigkeiten, die jetzt die amerikanische militärische Dominanz in Ostasien in Frage stellen, auf Chinas Bemühungen zurückzuführen sind, zu verstehen, warum die irakische Armee 1991 so schnell zusammengebrochen war.

    Das Vertrauen in die amerikanische Macht beeinflusste wirtschaftliche Entscheidungen genauso wie militärische und förderte eine der größten Erweiterungen der wirtschaftlichen Interdependenz in der modernen Geschichte. Waren, Kapital, Energie und Informationen überschritten Grenzen mit beispielloser Geschwindigkeit. Der Handel als Anteil an der Weltproduktion stieg von etwa 38 Prozent im Jahr 1990 auf etwa 60 Prozent zwei Jahrzehnte später. Die Hersteller haben die Just-in-Time-Produktion angenommen. Lieferketten erstreckten sich über Kontinente, da die Unternehmen zunehmend davon ausgingen, dass Kriege zwischen Großmächten unwahrscheinlich seien und dass zukünftige Störungen des Seehandels nur vorübergehend sein würden.

    Unter dem Optimismus der Ära lag eine tiefere Annahme: Die strategischen Grundlagen des internationalen Systems waren ungewöhnlich sicher geworden. Und das ruhte direkt auf der gelebten Realität der amerikanischen militärischen Dominanz. 1998 haben die USA Außenministerin Madeleine Albright beschrieb die Vereinigten Staaten als die „unverzichtbare Nation“ und nahm eine weit verbreitete Annahme auf, dass die internationale Stabilität letztendlich von der amerikanischen Macht abhing.

    Diese Annahme behielt einen Großteil ihrer Stärke auch während des Irakkrieges von 2003, der die globalen Märkte nicht ernsthaft beeinträchtigte. Kriege flammten auf und Krisen brachen aus, aber ernsthafte Fälle von Instabilität schienen eher die Ausnahme als die Regel zu sein. Politische Führer, Unternehmen und normale Bürger auf der ganzen Welt organisierten ihre Erwartungen um den Glauben herum, dass große Störungen, die die globalen Märkte und die Politik beeinflussen, letztendlich eingedämmt werden würden. Wie das Vereinigte Königreich des neunzehnten Jahrhunderts nach der Schlacht von Trafalgar im Jahr 1805 übten die Vereinigten Staaten Einfluss aus, der weit über die direkte Reichweite ihrer Streitkräfte hinausging, da andere bereits akzeptiert hatten, dass Washington nicht herausgefordert werden konnte. Die Welt wurde nach 1991 nicht friedlich. Es wurde vorhersehbar.

    SAMEN SEINES EIGENEN UNTERGANGS

    Ironischerweise führte der Erfolg des Auftrags nach dem Kalten Krieg dazu, dass sich dieser Orden entwirrte. Die nächste technologische Revolution in der Kriegsführung war selbst ein Produkt des wirtschaftlichen Wandels der Zeit nach dem Kalten Krieg.

    Jede große militärische Revolution beruhte auf früheren wirtschaftlichen Veränderungen. Großmächte steigen nicht nur, weil sie überlegene Armeen oder Marinen besitzen, sondern weil ihre Volkswirtschaften den Reichtum, die Technologie und die industrielle Kapazität erzeugen, die notwendig sind, um diese Kräfte im Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten. Die erste Präzisionsrevolution, die 1991 über Bagdad gezeigt wurde, hing von Fähigkeiten ab, die nur einer Handvoll fortgeschrittener Staaten zur Verfügung stehen. Präzisionsgesteuerte Munition, Satellitennavigation, sichere Kommunikation, Infrarotsensoren und fortschrittliche Prozessoren erforderten industrielle Ökosysteme, die nur wenige Länder besaßen. Der Golfkrieg enthüllte diese Fähigkeiten der Welt, aber die zugrunde liegenden Technologien blieben in den Vereinigten Staaten und unter ihren engsten Verbündeten konzentriert.

    In den folgenden drei Jahrzehnten verwandelte die Globalisierung diese knappen militärischen Vermögenswerte in Massenhandelsprodukte. Die Halbleiterindustrie wurde zu einer der größten und am stärksten verstreuten Industrien der Welt. Die weltweiten Chipeinnahmen überstiegen im Jahr 2025 790 Milliarden US-Dollar und nähern sich jährlich 1 Billion US-Dollar, was hauptsächlich auf die Nachfrage nach Smartphones, Cloud Computing und künstlicher Intelligenz zurückzuführen ist. Dieselben Lieferketten, die fortschrittliche Prozessoren für kommerzielle Märkte produzieren, versorgen auch die Herstellung von Komponenten, die in Kameras, Navigationssystemen und Edge-Computing-Geräten verwendet werden (kleine Computer, die Daten lokal und nicht in entfernten Cloud-Servern verarbeiten).

    Ein modernes Smartphone enthält mehr Rechenleistung als viele Militärsysteme während des Golfkrieges und Kameras, die einst für Geheimdienstsatelliten reserviert waren. Die zivilen Märkte schufen enorme Skaleneffekte für miniaturisierte Trägheitsmesseinheiten (Geräte, die Standort, Geschwindigkeit und Richtung verfolgen), GPS-Empfänger, Lithiumbatterien und optische Sensoren – Technologien der Art, die zuvor staatliche Sponsoring erforderten.

    Sensoren veranschaulichen die Transformation am deutlichsten. Während des Kalten Krieges erforderte die Präzisionskriegsführung teure militärische Aufklärungssysteme. Heute liefern kommerzielle Satelliten Bilder, die einst nur den Regierungen zur Verfügung stehen. Hochauflösende Kameras, Wärmesensoren, Laser-Entfernungssensoren und Navigationschips werden für die zivile Industrie, einschließlich Landwirtschaft und autonome Fahrzeuge, hergestellt. Die Barrieren zwischen militärischen und zivilen Technologien sind stetig zusammengebrochen.

    Die heutigen Zusammenstöße rund um die Straße von Hormus zeigen amerikanische Grenzen.

    Künstliche Intelligenz beschleunigte diesen Prozess weiter. Große Sprachmodelle, Computer-Vision-Systeme und Open-Source-Software bieten Fähigkeiten, die zuvor spezialisierte Institutionen erforderten. Massive private Investitionen verwandelten fortschrittliche Software in ein weltweit verfügbares Gut, wobei allein die Einnahmen aus KI-bezogenen Halbleitern im Jahr 2025 200 Milliarden US-Dollar übersteigen. Im weiteren Sinne können Fähigkeiten, die einst militärische Programme im Wert von Milliardenhöhe erforderten, jetzt auf Komponenten angewiesen sein, die über normale kommerzielle Kanäle gekauft wurden. Kleine Drohnen, die aus Elektronik zusammengebaut wurden, die auf dem kommerziellen Markt erworben wurden, können jetzt Effekte erzeugen, die zuvor mit ausgeklügelten Waffen in Verbindung gebracht wurden, die nur von Staaten hergestellt wurden.

    Die iranische Drohne Shahed-136 veranschaulicht die Transformation. Anstatt sich auf teure, exquisite Militärtechnologie zu verlassen, kombiniert es kommerziell erhältliche Navigationschips, Trägheitsmesseinheiten, Satellitenempfänger, Kommunikationsmodule, Prozessoren und Software – viele ursprünglich für die zivile Elektronik entwickelt – mit einer einfachen Flugzeugzelle und einem einfachen Motor. Das Ergebnis ist eine Präzisionswaffe, die größtenteils aus Komponenten zusammengestellt wurde, die von denselben globalen kommerziellen Lieferketten ermöglicht werden, die die digitale Wirtschaft antreiben. Der Punkt ist nicht, dass der Shahed technologisch raffiniert ist. Der Punkt ist, dass es nicht so ist.

    Dieselbe globale Wirtschaft, die die Effizienz belohnte, belohnte auch die Zugänglichkeit. Unternehmen konkurrierten, indem sie die Kosten senkten, die Produktion ausweiteten und Technologie auf internationalen Märkten vertrieben. Jede Verbesserung, die Smartphones billiger, Batterien effizienter und leistungsfähigere Prozessoren machte, erhöhte gleichzeitig die Fähigkeiten, die schwächeren Staaten und sogar nichtstaatlichen Akteuren zur Verfügung stehen.

    Doch dieselbe Globalisierung, die außergewöhnlichen Wohlstand erzeugte, schuf auch miteinander verbundene Systeme, in denen lokale Störungen globale Folgen hervorriefen. Hochoptimierte Systeme sind oft zerbrechlich: Eine Störung in einer Region erzeugt Auswirkungen Tausende von Meilen entfernt. Ein Mangel an Halbleitern während der COVID-19-Pandemie zum Beispiel beeinträchtigte die Automobilproduktion auf mehreren Kontinenten. Und in den Jahren 2024 und 2025 inszenierten die vom Iran ausgerichteten Houthis im Jemen zahlreiche Angriffe auf die Schifffahrt durch das Rote Meer, das zum Suezkanal führt und Europa mit Asien verbindet, als Teil ihrer breiteren Konfrontation mit Israel. Die Militanten konnten ihre viel mächtigeren Gegner in konventionellen Schlachten nicht besiegen, aber sie konnten Präzisionskriegsführung nutzen, um der Weltwirtschaft enorme Kosten aufzuerlegen. Große Reedereien mussten Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung umleiten, weil die hohen Kosten mit der Unsicherheit verbunden waren, einschließlich der Verlängerung der Transitzeiten und der steigenden Versicherungspreise.

    Die Globalisierung hatte dazu beigetragen, die Instrumente der Präzisionskriegsführung über das Monopol fortgeschrittener Staaten hinaus zu bringen. Mitte der 2020er Jahre begann die Verbreitung von Präzisionsfähigkeiten, diese Beziehung umzukehren und Großmächte für viel schwächere Feinde anfällig zu machen. In diesem Sinne enthielt der Erfolg des Ordens nach dem Kalten Krieg einen unerwarteten Widerspruch: Die Wirtschaftskräfte, die das System stärkten, produzierten nach und nach viele der Technologien, die die Aufrechterhaltung des Systems immer teurer machen würden.

    DINGE FALLEN AUSEINANDER

    Präzisionsgesteuerte Waffen schienen eines der ältesten Probleme in der Militärgeschichte zu lösen. Großmächte mussten kein Territorium mehr erobern, um strategische Ziele zu erreichen. Luftkraft könnte Bodenenergie ersetzen. Technologie könnte Masse ersetzen. Die Lektion, die viele Beobachter aus dem Jahr 1991 gezogen haben, war einfach: Wenn die Vereinigten Staaten Ziele identifizieren könnten, könnten sie den Widerstand unterdrücken, ohne große Gebiete zu besetzen.

    Der Irankrieg hat nun die Grenzen dieser Annahme aufgedeckt. Und es hat auch die Ankunft einer zweiten Revolution in der Präzisionskriegsführung signalisiert. Wenn das bestimmende Bild vom Januar 1991 eine lasergesteuerte Bombe war, die in Bagdad in einen Luftschacht eindrang, ist das bestimmende Bild des Irankrieges das einer kleinen Einwegdrohne, die aus kommerzieller Elektronik zusammengebaut und von einem mobilen Team irgendwo entlang der südlichen Küste des Iran gestartet wurde und auf Ziele im Golf zu schwebt.

    Die Verbreitung neuer Technologien lieferte preiswerte Drohnen, Marschflugkörper, kommerzielle Sensoren und mobile Startteams. Das Ziel des Iran war es nie, die amerikanische Seemacht in den alten Schiff-zu-Schiff-Schlachten direkt zu besiegen. Es sollte kommerzielle Akteure davon überzeugen, dass die amerikanische Seemacht ihre absolute Sicherheit nicht mehr garantieren konnte.

    Das hat sich als ausreichend erwiesen. In den Wochen nach Kriegsbeginn fuhren die Tanker weiter durch den Golf, aber die Versicherungsprämien stiegen stark und der Verkehr ging zurück, da sich die Unsicherheit über die Energiemärkte ausbreitete. Während früherer Krisen sowohl in der Straße von Hormus als auch im Roten Meer stiegen die Kriegsrisikoprämien um ein Vielfaches ihres normalen Niveaus, und Reedereien verleisten Schiffe Tausende von Meilen um Afrika, anstatt wachsende Risiken einzugehen. Moderne Volkswirtschaften benötigen nicht nur Öl. Sie benötigen Öl, das pünktlich, in großem Maßstab und unter vorhersehbaren Bedingungen geliefert wird. Sobald das Vertrauen verschwindet, kann ein Wasserweg physisch offen bleiben, auch wenn er strategisch unzuverlässig wird.

    Die amerikanische Reaktion auf den Versuch des Iran, die Straße von Hormus zu schließen, folgte der traditionellen Logik der Großmächte. Zusammen mit Israel haben die Vereinigten Staaten Radarstandorte, Raketenbatterien, Drohnenanlagen und Startplätze im gesamten Südiran angegriffen und Tausende von Zielen zerstört. Aber Ersatzsysteme erschienen schnell. Der Iran könnte seine mobilen Trägerraketen schneller zerstreuen, verstecken und wieder aufbauen, als diese Trägerraketen eliminiert werden könnten. Was zunächst als maritimes Problem aussah, wurde allmählich zu einem territorialen Problem. Die Vereinigten Staaten könnten eine Handvoll Werfer aussetzen, aber nicht auf Tausende von Quadratmeilen Territorium greifen. Der Iran hat einen US- Apache-Hubschrauber im Juni illustrierte die amerikanische Notlage. Mit einer Shahed-Drohne, die 20.000 Dollar kostete, zerstörte der Iran ein fortgeschrittenes militärisches Gut im Wert von 35 Millionen Dollar. Selbst das stärkste Militär der Welt kann die Bedrohung durch billige Drohnen nicht beseitigen.

    Der anhaltende Trotz der Vereinigten Staaten des Iran stellt mehr als einen taktischen Erfolg dar. Immer mehr behandelt der Iran getrennte Theater als Komponenten eines einzigen strategischen Systems. Es unterstützt die Aktivitäten der Hisbollah im Libanon, der iranisch verbündeten Milizen im Irak und der Houthis im Jemen. Es hat US-Stützpunkte und kritische Infrastruktur in benachbarten Golfstaaten ins Visier genommen. Das Ergebnis ist eine aufstrebende Sphäre des iranischen Einflusses, die nicht durch Eroberung, sondern durch anhaltende Störungen aufgebaut wurde. Die zweite Präzisionsrevolution macht eine solche weit verbreitete und hartnäckige Störung möglich.

    Der Iran ist nicht dazu dazu veragt, die dominierende Macht im Nahen Osten zu werden. Seine Wirtschaft bleibt schwach, sein konventionelles Militär bleibt dem der Vereinigten Staaten und dem Israels unterlegen, und viele arabische Regierungen fürchten Teheran weiterhin mehr, als sie ihm vertrauen. Aber sein operativer Erfolg kann politische Chancen schaffen. Wenn Regierungen, Märkte und Außenmächte zunehmend zu dem Schluss kommen, dass keine wichtige Entscheidung im Golf getroffen werden kann, ohne die iranischen Präferenzen zu berücksichtigen, wird der iranische militärische Hebel allmählich zu politischem Einfluss werden. Versicherungsmärkte, Energiehändler, Reedereien und Regionalregierungen reagieren nicht nur auf die Macht selbst, sondern auch auf die sich ändernden Erwartungen an die zukünftige Macht. Erwartungen ändern sich zuerst. Institutionen folgen in der Regel später.

    https://youtube.com/live/a8Lx61taHGw?feature=share

    Ob der Iran letztendlich die operative Hebelwirkung in irgendeine Form von regionalem Primatum umwandeln wird, bleibt ungewiss, nicht zuletzt, weil es bei weitem nicht klar ist, wie die aktuelle Phase der Kämpfe enden wird. Aber die Verbreitung von Präzisionstechnologien hat das Drehbuch auf den Kopf gestellt. Der schnelle und nachdrückliche US-Sieg im Golfkrieg deutete darauf hin, dass die Präzisionskriegsführung es den Großmächten ermöglichte, umstrittenes Gebiet relativ billig zu kontrollieren. Der Iran-Krieg hingegen deutet darauf hin, dass die Verbreitung von Präzisionstechnologie Großmächte verwirrt und es viel schwieriger macht, den umstrittenen Raum zu kontrollieren.

    DAS NÄCHSTE SCHLACHTFELD

    Was in der Straße von Hormus passiert ist, kann in noch größerem Ausmaß in Ostasien auftreten. Das konventionelle Szenario für einen Konflikt um Taiwan geht davon aus, dass China die Insel blockiert und Taiwan unter einer Belagerung leidet. Aber die zweite Präzisionsrevolution deutet auf eine kompliziertere Möglichkeit hin: dass Taiwan Drohnen, mobile Raketenbatterien, kommerzielle Sensoren und künstliche Intelligenz einsetzen könnte, um Chinas Seehandel zu stören und zu bedrohen.

    Etwa ein Filf des weltweiten Seehandels verläuft durch die Taiwanstraße, was sie zu einer der wirtschaftlich bedeutsamsten Wasserstraßen der Welt macht. Trotz des außergewöhnlichen wirtschaftlichen Erfolgs Chinas hängen fast 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Handel ab – und der Großteil geht auf dem Seeweg. So wie der Iran sich entschied, den Engpass der Straße von Hormus als Waffe einzusetzen, konnte Taiwan dasselbe tun.

    Stellen Sie sich Taiwan als eine große, unversinkbare Startplattform vor, die Tausende von Drohnen mit einer Reichweite von bis zu 750 Meilen bietet. Chinas wichtigste Seehäfen liegen in diesem Bereich, darunter der Hafen von Shanghai, der Hafen von Ningbo-Zhoushan und der Hafen von Shenzhen. Das Risiko besteht daher nicht nur für den Verkehr, der durch die Taiwanstraße führt. Taipeh könnte mehr tun, um seinem größeren Feind zu schaden, und könnte auch ohne eine formelle Blockade die kommerziellen Ansätze zu Chinas Haupthäfen kontinuierlich bedrohen.

    Schwächere Mächte sehen jetzt, dass es möglich ist, den Vereinigten Staaten zu trotzen.

    China könnte einige Schifffahrtsschiffe östlich von Taiwan oder über weiter entfernte Seewege in der Nähe anderer Länder umleiten. Aber wie bei der Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung während der Krise im Roten Meer geht es nicht darum, ob der Handel überhaupt fortgesetzt werden kann. Es ist, ob es vorhersehbar und zu akzeptablen Kosten fortgesetzt werden kann. Taiwans Einfluss würde von seiner geografischen Lage auf den maritimen Zugänge zum industriellen Herzen Chinas und von der Fähigkeit der Insel aufgrund der zweiten Präzisionsrevolution kommen, diese Ansätze anhaltend riskant zu machen.

    Taiwan müsste nicht viele Schiffe versenken, um bedeutsame Konsequenzen für Chinas Volksbefreiungsarmee zu haben. Eine Handvoll erfolgreicher Drohnenangriffe – oder sogar die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Angriffe – könnte eine bekannte Abfolge auslösen: Die Versicherungspreise würden steigen, kommerzielle Spediteure würden das Risiko neu bewerten und der Verkehr würde zurückgehen. Wirtschaftliche Störungen würden kaskadieren, auch wenn die physische Zerstörung begrenzt bleibt. Angesichts der weltweiten Abhängigkeit von chinesischen Waren wäre die Wirkung auf die meisten Länder schwerwiegend und würde innerhalb von Monaten auftreten, was die Gefahr der Schrumpfung der Weltwirtschaft führen würde. Chinas handelsabhängige Wirtschaft würde wahrscheinlich ihren schwersten externen Schock seit dem Einlab der Einführung bedeutender Wirtschaftsreformen in den 1980er Jahren erleben. Es müsste sich mit dem Zusammenbruch des Vertrauens auseinandersetzen, von dem der moderne Handel abhängt. Energieimporte, Produktionslieferketten, Exportindustrie, Schifffahrtsfinanzierung und ausländische Investitionen würden gleichzeitig unter Druck stünden.

    Amerikanische Kämpfe während des Iran-Krieges könnten China tatsächlich dazu bringen, die Torheit des Angriffs auf Taiwan anzuerkennen; die Insel könnte die Strategie des Iran mit immensen Auswirkungen auf China und die Welt wiederholen.

    DIE NEUEN REGELN DER MACHT

    Zukünftige Konflikte könnten zunehmend um die wichtigsten wirtschaftlichen Engpasspunkte der Welt herum auftreten – darunter die Taiwanstraße, das Südchinesische Meer, die Straße von Malakka, das Rote Meer und die Straße von Hormus selbst. Höhere Versicherungsraten, teurerer Versand, doppelte Lieferketten, die Notwendigkeit, größere Bestände und strategische Bestände zu halten, und politischer Druck für die Inlandsproduktion würden die Kosten des internationalen Handels allmählich in die Höhe treiben. Eine Welt, die durch die Globalisierung abgeflacht wird, würde wieder einmal von Unebenheiten und Rissen zerknittert werden. Infolgedessen sind nun neue Annahmen und Regeln für das globale System in Sicht.

    Die amerikanische militärische Überlegenheit garantiert keine billigen politischen Ergebnisse mehr. Die Vereinigten Staaten behalten eine beispiellose zerstörerische Macht. Doch Ziele zu zerstören und Ergebnisse zu bestimmen, sind verschiedene Dinge. So sehr Washington auch in der Lage sein könnte, seine Feinde zu bestrafen, es kämpft damit, sie zu zwingen. Die Eskalation begünstigt auch nicht mehr automatisch die Vereinigten Staaten. Präzisionswaffen, Geographie und verstreute Netzwerke ermöglichen es schwächeren Akteuren, die Kosten schneller zu erhöhen, als stärkere Mächte sie unterdrücken können. Die Vereinigten Staaten können mit Luftmacht eskalieren und sogar Bodentruppen einsetzen, aber sie behalten keine Eskalationsdominanz mehr.

    Die amerikanische Intervention gewährleistet unterdessen nicht mehr die wirtschaftliche Stabilität in der Zielregion. Drei Jahrzehnte lang gingen die Märkte davon aus, dass die amerikanische Macht dazu beitrug, Risiken zu reduzieren. Heute schüren US-Interventionen stattdessen Unsicherheit. Die Globalisierung hat außergewöhnlichen Wohlstand geschaffen, aber sie hat auch Schwachstellen geschaffen, die die Militärmacht allein nicht ohne weiteres beseitigen kann. Schwächere Mächte sehen jetzt, dass es möglich ist, sich den Vereinigten Staaten zu widersetzen – dieser Widerstand ist offensichtlich nicht mehr vergeblich. Diese Akteure müssen die Vereinigten Staaten nicht besiegen, um sie zu vereiteln. Sie müssen lediglich das Vertrauen untergraben, Kosten auferlegen und die Erwartungen an ihre Niederlage übertreffen. Das Ziel ist nicht mehr ein konventioneller Sieg auf dem Schlachtfeld, sondern vielmehr die Schaffung von Einfluss durch Störung.

    Das soll nicht heißen, dass jeder schwächere Staat die Vereinigten Staaten heute frustrieren kann, nur dass viele weitere Staaten diese Fähigkeit wahrscheinlich erwerben werden, da sich die Technologien der zweiten Präzisionsrevolution weiter ausbreiten. Geographie, strategische Ziele und der Zugang zu kostengünstigen Präzisionssystemen werden die Konturen dieses neuen geopolitischen Umfelds prägen.

    Für den größten Teil der modernen Geschichte wandelten stärkere Staaten wirtschaftliches Vermögen in militärische Überlegenheit und militärische Überlegenheit in politischen Einfluss um. Die Zeit nach dem Kalten Krieg schien diese Beziehung zu verstärken. Doch die zweite Präzisionsrevolution deutet auf ein anderes Muster hin. Wirtschaftlicher Erfolg führt zur Verbreitung und breiten Einführung neuer Technologien, die schwächeren Akteuren helfen und es ihnen ermöglichen, stärkeren Gegnern höhere Kosten aufzuerlegen, als sie es in der Vergangenheit hätten tun können. Die geopolitische Stärke einer Großmacht wie der Vereinigten Staaten ist weniger ein Maß für ihre Fähigkeit, andere zu kontrollieren, als ein Spiegelbild des Vertrauens, das andere in die Systeme haben, die sie unterhält und verankert.

    Die Straße von Hormus könnte sich als nur der Anfang erweisen. Wenn die gleichen Mechanismen in Taiwan auftauchen, wird die nächste Ära der internationalen Politik nicht durch die Ausweitung der Globalisierung, sondern durch die Kosten für den Schutz definiert.

    QUELLE: https://www.foreignaffairs.com/united-states/iran-and-new-rules-global-power?utm_medium=newsletters&utm_source=fatoday&utm_campaign=Iran%20and%20the%20New%20Rules%20of%20Global%20Power&utm_content=20260724&utm_term=A&utm_id=A

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/07/17/trumps-china-wahl-paranopia-und-neue-dokumente-sorgen-fur-verwirrung/

    https://youtube.com/live/a8Lx61taHGw?feature=share

    Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen


    OutoftheBox – MusikNews – PHILLY VANILLI bringt noch dieses Jahr langerwartetes Debutalbum

    OutoftheBox – Plattenkoffer – PHILLY VANILLI bringt dieses Jahr ein lange erwartetes Debutalbum „High Life Hochseil Geschwurbel Reflections LP“ wird das Album stand heute heißen, vertrieben wird es von Juno, geplant ist neben den üblichen Digitalformaten 320mp3 und wave auch eine auf 300 Stück limierte Vinyl LP Philly Vanilli gehört zu Österreichs Pionieren in Sachen… OutoftheBox – MusikNews – PHILLY VANILLI bringt noch dieses Jahr langerwartetes Debutalbum weiterlesen

    von Redaktion1. Juni 202614. Juli 2026

    DENKanstoß – Mai 2026 ++ „Noch 106 Meilen bis zum Finale“ – mit Peter Denk & Manuel Mittas

    Sie wollen und können unser Engagement unterstützen? Weitere Informationen finden Sie hier: Wir haben das Bluesmobil vollgetankt und die Sonnenbrillen aufgesetzt: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von DENKanstoß!Im Mai 2026 blicken Peter Denk und Manuel Mittas hinter die Kulissen des aktuellen Weltgeschehens. Was bewegt die Geopolitik? Welche wirtschaftlichen Weichen werden jetzt gestellt? Wir bringen die… DENKanstoß – Mai 2026 ++ „Noch 106 Meilen bis zum Finale“ – mit Peter Denk & Manuel Mittas weiterlesen

    von Redaktion31. Mai 20261. Juni 2026

    OutoftheBox Musik-Geschichte #01 KASHIF

    Es wird Zeit eine weitere Rubrik zu Manuels größter Leidenschaft ins Leben zu rufen. Musik-Geschichte und Anekdoten. Wir beginnen mit KASHIFEinem Künstler für den Manuel 2 Remixes produzieren durfte: Ein Name den die meisten vergessen oder nie wirklich wahrgenommen haben. Eigentlich müsste er in einer Reihe mit Prince, Quincy Jones und Konsorten genannt werden. Er… OutoftheBox Musik-Geschichte #01 KASHIF weiterlesen

    von Redaktion24. Mai 202626. Mai 2026

    Foreign Affairs: Ist der Iran wie damals Vietnam und die Ukraine das neue Korea?

    Ähnliche Kriege enden auf ähnliche Weise Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren) Mit Ihrem Energieausgleich… Foreign Affairs: Ist der Iran wie damals Vietnam und die Ukraine das neue Korea? weiterlesen

    von Redaktion21. Mai 2026

    HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda

    Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere Erzählung voller Lügen, Propaganda und FalseFlag-Operationen der NATO-Armeen, ihrer Geheimdienste und ihrer Politiker. In dieser neuen Reihe mit dem Arbeitstitel HISTORY möchten wir längst vergessene Kriegsverbrechen in Erinnerung behalten. Unvergessen die Lügen der Kriegsverbrecher Fischer und Scharping vom Massaker in Rugovo, die den Vorwand für den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO… HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda weiterlesen

    von Redaktion21. Mai 202621. Mai 2026 #CFR #DIVERSEARTIKEL #ForeignAffairs #Gastartikel #Iran #ManuelCMittas #MarcRiemke #OutoftheBoxTV #Russland #Ukraine #Videos
  4. Trump´s China Wahl-Paranopia und neue Dokumente sorgen für Verwirrung!!

    Während Präsident Trump in der Nacht auf den 17Juli von einer zunehmenden Bedrohung der US Demokratie durch China sprach, die bereits bei der Wahl 2020 massiven Einfluss ausgeübt habe sollen, sorgt ein Geheimdienstbericht von 3July für Aufsehen!


    Trump behauptet am 16.Juli 2026, dass sich China in die Wahlen 2020 eingemischt hat und stellt die Wahlsicherheit vor den Zwischenwahlen in Frage

    US-Präsident Donald Trump hat eine Primetime-Ansprache gehalten, in der er China beschuldigte, sich in die Wahlen 2020 einzumischen und „schockierende Schwachstellen“ in den amerikanischen Wahlsystemen zu beschuldigen.

    Trump, der am Donnerstag aus dem Weißen Haus sprach, hat wiederholt unbegründete Behauptungen über Wahlbetrug und ausländische Einmischung in die Wahl 2020 aufgestellt, die er gegen Joe Biden verloren hat.

    In der halbstündigen Rede, die drei Monate vor den Zwischenwahlen gehalten wurde, sagte er, er habe Hunderte von Geheimdienstakten freigegeben, die seine Behauptungen untermauerten, dass Peking versucht habe, die Wahl zu Bidens Gunsten zu beeinflussen.

    Die US-Geheimdienstgemeinschaft ist zuvor zu dem Schluss gekommen, dass China sich nicht in die Wahlen 2020 eingemischt hat.

    Als Reaktion auf seine Rede bestritt Chinas Außenministerium die Vorwürfe der chinesischen Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2020 entschieden und sagte, sie seien „vönzlich erfunden“.

    Trumps Behauptungen sind „böswillige Verleumdungen“, die „sich lange Zeit als unbegründet erwiesen haben“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Lin Jian.

    Trump sprach vor mehreren Mitgliedern seines Spitzenteams, als er seine Ansprache hie, aber Journalisten waren nicht in der Lage, dem Präsidenten Fragen zu stellen.

    In seinen Ausführungen beschuldigte er China des „unrechtmäßigen Erwerbs“ von 220 Millionen Wählerakten, einschließlich persönlicher Informationen.

    Trump sagte, dass Wählerdaten in 18 Staaten „von China gekauft, gestohlen oder gehackt“ wurden und beschuldigte „diejenigen, die für das Ausläufen verantwortlich sind“, die Entdeckung nicht an Regierungsbeamte oder den Kongress bekannt zu geben.

    Viele Wählerdaten sind öffentlich zugänglich und Trump legte in seiner Rede keine Beweise dafür vor, dass China diese Informationen verwendet hat, um Wahlsysteme zu verändern oder Wahlergebnisse zu beeinflussen.

    Hunderte von Seiten von Geheimdienstdokumenten wurden vom Weißen Haus während Trumps Ansprache veröffentlicht, viele von ihnen stark redigiert. Die BBC ist dabei, sie zu überprüfen.

    Die Demokraten beschuldigten Trump unterdessen, Zweifel an der Sicherheit der bevorstehenden Zwischenwahlen im November zu säen, die die Kontrolle über den Kongress für den Rest seiner Präsidentschaft bestimmen werden.

    Donald Trump hat diese Dokumente nach seiner lahmen Rede veröffentlicht, in der Überzeugung, dass sie endlich beweisen würden, dass die Wahl 2020 zu seinem Nachteil manipuliert wurde.

    Stattdessen hat seine eigene Veröffentlichung genau das Gegenteil untermauert: Russland hat eingegriffen, um Joe Biden zu schaden und Donald Trump zu begünstigen.

    Die zentrale Verleumdungskampagne um Hunter Biden und die Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit Burisma basierte auf erfundenen Behauptungen eines FBI-Informanten mit russischen Kontakten – eines Mannes, der derzeit eine sechsjährige Haftstrafe in einem Bundesgefängnis verbüßt. Unterdessen erstreitet Hunter Biden vor Gericht Millionenentschädigungen wegen diffamierender Lügen.

    Trump versuchte, eine Verschwörung gegen sich selbst aufzudecken, und enthüllte dabei versehentlich die Operation, von der er selbst profitiert hatte.

    Absolute, atemberaubende Inkompetenz wie man meinen könnte!

    Hier das besagte Dokument



    trump-nica-ameacas-estrangeiras-china-aquisicao-exploracao-integridade-eleicoes-16jul2026

    DECLASSIFIED BY PRESIDENT TRUMP on 3 July 2026
    Herunterladen

    Dort steht auf Seite 2:

    „Präsident Putin und hochrangige russische Beamte überwachen die Bemühungen von Stellvertretern, Behauptungen über den ehemaligen Vizepräsidenten Biden sowie ukrainische Politiker und angeblichen ukrainischen Einfluss auf die US-Wahlen 2016 zu verbreiten. Diese Behauptungen beinhalten, dass der ehemalige Vizepräsident während seiner Amtszeit kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ukraine und Personen, die mit dem ukrainischen Energiekonzern Burisma in Verbindung stehen, begangen haben soll. Derkatsch, Kilimnik und andere mit der russischen Regierung verbundene Akteure verbreiten diese Behauptungen gegenüber US-Beamten und anderen prominenten Persönlichkeiten sowie online, unter anderem durch persönliche Gespräche und die Veröffentlichung von Audio- und Dokumentarfilmen über US-amerikanische und ukrainische Medien. • ••••••••• Diese Personen verschwören sich, um ihre Bemühungen im Vorfeld der Wahlen zu intensivieren und einen aufsehenerregenden Wahlskandal zu inszenieren, der den ehemaligen Vizepräsidenten Eiden und die Demokratische Partei auf dem Höhepunkt des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2020 verwickelt. Ihr Ziel ist es, den ehemaligen Vizepräsidenten zu besiegen und den Sieg des Präsidenten zu sichern. Einige dieser Akteure gehen davon aus, dass Narrative über Korruption innerhalb der Demokratischen Partei im Zusammenhang mit der Ukraine eine entscheidende Rolle bei der Wahl spielen werden und dass US-Bürger eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung dieser Narrative spielen.

    Seit unserer Einschätzung im Mai nutzt Russland weiterhin staatliche Medien, soziale Medien und andere Online-Medienplattformen, um den ehemaligen Vizepräsidenten, die Demokratische Partei und das politische Establishment der USA zu diffamieren und Spaltungen im Land zu schüren. Diese Inhalte waren größtenteils dem Präsidenten wohlgesonnen, kritisierten aber gelegentlich seine Regierung für Maßnahmen, die russischen Interessen zuwiderliefen.

    Russische Akteure verbreiteten Narrative über Wahlbetrug durch Briefwahl und bezeichneten einige Vorwahlprozesse in den USA als von der Demokratischen Partei manipuliert.

    Einige russische Akteure haben ihren Fokus von sozialen Medien auf Online-Nachrichtenseiten verlagert. Seit dem letzten Jahr haben die Trollfabrik Lakhta Internet Research (LIR), der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) und die Hauptverwaltung des Generalstabs der Russischen Föderation (GRU) US-amerikanische und andere ausländische Autoren eingesetzt, um anti-amerikanische und US-fokussierte politische Inhalte auf englischsprachigen Plattformen zu erstellen.“

    DIG-Declassified-HPSCI-Report-Manufactured-Russia-Hoax-July2025Herunterladen


    Davon wurde weder in unseren noch anderen Mainstreammedien berichtet, stattdessen steigen US Trump-Nahe Blogger unkritisch auf das China Narrativ ein, ein Beispiel ist Jan Herold von Patelpatriot


    DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

    https://patelpatriot.substack.com/p/the-election-interference-files



    Die Wahleinmissterenzdateien

    17. JULI 2026

    Am 16. Juli 2026 hielt Donald Trump eine Pressekonferenz zu Wahlbetrug und Wahlsicherheit ab.

    „Seit vielen Jahren fordere ich mutiges, schnelles und entschlossenes Handeln, um die Integrität der amerikanischen Wahlen zu schützen. Jeder Amerikaner verdient es zu wissen, dass, wenn er seine Stimme abgibt, diese Stimme in einem System genau ausgezählt wird – einem, in dem Betrug und Einmischung nicht nur schwierig, sondern praktisch unmöglich sind. Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück.“

    Zusammen mit seiner Rede hat Trump Geheimdienstdokumente freigegeben, die schockierende Schwachstellen in unserer Wahlinfrastruktur, die Maßnahmen ausländischer Länder, die ergriffen haben, um unsere Wahlen zu beeinflussen und sich in unsere Wahlen einzumischen, und schwerwiegende Missetühe innerhalb unserer Geheimdienstgemeinschaft offenbart, die darauf abzielen, sowohl das Ausmaß dieser Schwachstellen als auch die Bedeutung dieser ausländischen Einmischung zu unterspielen.

    Nachdem ich nur einige der Dokumente durchgesehen habe, bin ich der Meinung, dass Trumps Rede nicht vollständig vermittelt hat, wie vernichtend ihre Inhalte tatsächlich sind.

    Dieser Artikel dient als Sammlung der interessantesten Informationen, die ich beim Durchsehen der neu freigegebenen Dokumente entdecke.

    Ich werde es weiter aktualisieren, sobald ich mehr finde.

    Mein Lieblingsteil von Trumps Pressekonferenz war die direkte Behauptung, dass China einen Kriegsakt gegen die Vereinigten Staaten begangen habe, indem es sich in unsere Wahlen eingemischt hat.

    Unsere Wahlinfrastruktur ist eine kritische Infrastruktur:

    Am 6. Januar 2017 gab der Minister für Heimatschutz, Jeh Johnson – Präsident Obamas DHS-Sekretär – eine Erklärung heraus, in der er die Wahlinfrastruktur als Teilsektor für kritische Infrastruktur innerhalb des bestehenden Sektors Government Facilities bezeichnete. Diese Bezeichnung brachte die Wahlinfrastruktur offiziell in den Sicherheitsrahmen der Bundesregierung für kritische Infrastrukturen.

    Ausländische Angriffe auf amerikanische kritische Infrastruktur sind außerordentlich ernst und gelten als Kriegsakt.

    Was die Enthüllungen noch beunruhigender macht, ist, dass Mitglieder unserer eigenen Geheimdienstgemeinschaft wussten, was geschah, diese Informationen vor Präsident Trump und der amerikanischen Öffentlichkeit zurückhielten und sowohl die Schwachstellen in unseren Wahlsystemen als auch die Maßnahmen ausländischer Länder, um sie auszunutzen, heruntergespielt haben.

    Das ist verräterisch.

    Unsere Geheimdienstgemeinschaft hat einen Bericht erstellt, in dem es darum geht, wie Venezuela und Smartmatic die Wahlergebnisse mit vorprogrammierten Maschinen und virtuellen Maschinen manipuliert haben.

    Der Save America Act kann diese Art von Problem nicht lösen.

    Unsere Geheimdienstgemeinschaft wusste, dass China versuchte, „einen Beamten der US-Regierung zu erpressen“.

    Die Geheimdienstgemeinschaft hat den Daily Brief des Präsidenten „absichtlich massiert“, um wichtige Analysen und kritische Informationen mit Präsident Trump nicht zu teilen.

    Vor den Wahlen 2020 „hatte China umfangreiche Pläne… um die öffentliche Meinung gegen die Trump-Regierung und die internationale Meinung gegen die USA zu beeinflussen. Regierung.

    Hier ist ein CIA-Geheimdienstbericht, der einige der Möglichkeiten beschreibt, wie China daran gearbeitet hat, Präsident Trump bei den Wahlen 2020 zu besiegen:



    – Bezahlte US-Journalisten, um mehr negative Geschichten über Präsident Trump zu schreiben. (WIR BRAUCHEN NAMEN)



    – Negative finanzielle Konsequenzen gegen Staaten, die für Präsident Trump gestimmt haben, indem sie Zölle auf Exporte nach China erhoben haben.



    – lud alle möglichen Menschen mit bezahlten Reisen nach China ein, um sie „an China zu süchtig zu machen“, damit sie sie später „in die Brieftasche“ schlagen könnten, um sie zu zwingen, mit Präsident Trump über Zölle zu sprechen.



    – Druck auf finanzielle Anhänger der Wiederwahlkampagne von Präsident Trump ausgeübt.

    Ein freigegebenes Dokument, das enthüllt, dass ein vom vom Staat China gesponserte Hacker Daten zur Wählerregistrierung aus mehreren Staaten heruntergeladen hat.



    Die Daten umfassten Namen, Adressen, Parteizugehörigkeiten, E-Mails und Telefonnummern aus Aufzeichnungen aus dem Jahr 2013.

    Mehrere E-Mail-Ketten unter Beamten der Intelligence Community zeigen erhebliche interne Meinungsverschiedenheiten über ihre Wahlbewertungen. Einige Beamte versuchten, Bewertungen aufzunehmen, die darauf hindeuten, dass China versuchte, die Wahl 2020 zu beeinflussen, aber ihre Bemühungen wurden wiederholt abgelehnt und unterdrückt.

    Diese E-Mail-Ketten sorgen für Klarheit in dem Memo, das John Ratcliffe am 7. Januar 2021 veröffentlicht hat: „Ansichten zur Sicherheitsanalyse der Geheimdienstgemeinschaft“.

    Die Informationen, die zeigen, dass China Tausende von betrügerischen Führerscheinen an die Vereinigten Staaten schickte, die von Personen verwendet werden würden, die mit der KPCh sympathisieren, um für Joe Biden zu stimmen, obwohl sie in den Vereinigten Staaten nicht wahlberechtigt sind.


    Soweit so gut, doch hier ist mehr bzw eigentlich nur das vertieft zu lesen was man heute im Mainstream lesen konnte:


    https://orf.at/stories/3436405/

    Trump schürt Zweifel an Wahlsicherheit

    Vor den Midterms hat US-Präsident Donald Trump Zweifel an der Integrität von Wahlen in den USA geäußert, etwa mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020. Belege legte er in einer Ansprache Freitagfrüh nicht vor. Vielmehr wiederholte er einmal mehr seine falsche Behauptung, dass bei der Präsidentenwahl in dem Jahr betrogen worden sei. China dementierte Trumps Vorwürfe indes.

    Spannend dazu ist das genau das China Narrativ vor 3 Tagen bei Foreign Affairs schon vorbereitet wurde:

    Das ist insofern spannend weil Foreign Affairs das Sprachrohr des CFR sprich der wichtigsten Denkfabrik des US Deep-States, ist.

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden.


    (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf 
    US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen 
    Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren)

    China sabotiert die Welt, die seinen Aufstieg ermöglicht

    Pekings riskante Wette gegen den Westen

    Enrico Fardella und Sergey Radchenko

    15. Juli 2026

    ENRICO FARDELLA ist Professor an der Universität Neapel „l’Orientale“, außerordentlicher Professor an der Johns Hopkins University (SAIS-Europe) und stellvertretender Direktor des Guarini-Instituts für öffentliche Angelegenheiten an der John Cabot-Universität.

    SERGEY RADCHENKO ist Professor an der Johns Hopkins University (SAIS-Europe).

    Nach den aufeinanderfolgenden Staatsbesuchen in China im Mai durch die USA Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin, viele US-amerikanische und europäische Kommentatoren stellten fest, dass die Gipfeltreffen wenig wirkliche Substanz lieferten. Aber aus chinesischer Sicht spielte das keine Rolle. Was zählte, waren die Bilder, die in den chinesischen Staatsmedien ausgestrahlt wurden: Wie die Kaiser von früher erhielt der chinesische Führer Xi Jinping Tributmissionen von den wichtigsten ausländischen Potentaten. In symbolischer Hinsicht verstärkten die Besuche Pekings Erzählung, dass China seine Rivalen überholt hat und wieder einmal im Mittelpunkt der Welt steht.

    Dieser triumphalen Vision liegt die chinesische Behauptung zugrunde, dass dort, wo die Sowjets den Sozialismus schlecht verwalteten und die Amerikaner den Kapitalismus korrumpierten, nur China die Formel entdeckt hat, die in der Lage ist, die staatliche Autorität mit der Marktdynamik in Einklang zu bringen und die internationale Harmonie wiederherzustellen. Aber diese nationalistische Geschichte droht, eine grundlegende historische Realität zu verschleiern: Chinas Aufstieg hat nicht außerhalb der Systeme stattgefunden, die seine Rivalen aufgebaut haben, sondern durch Pekings geschickte Ausbeutung. In seinen ersten Jahrzehnten verließ sich das kommunistische China auf die Sowjetunion, um seine Grundlagen zu bauen. Und seit Deng Xiaopings „Reform- und Öffnungspolitik“ China in den späten 1970er Jahren mit der Weltwirtschaft verband, hat China seinen Zugang zu westlichen Märkten genutzt, um sich zu einer wirtschaftlichen und militärischen Supermacht zu machen.

    Doch Peking scheint sich erstaunlich bewusst zu sein, dass sein anhaltender Erfolg von der von den USA angeführten Ordnung abhängt. In den letzten Jahren hat Peking seine Kontrolle über die Lieferketten gefestigt und einen beispiellosen Einfluss auf seine Handelspartner erworben. Es ist auch zunehmend dreist in seinem Bemarben um industrielle Dominanz geworden und wischt Beschwerden in Europa und den Vereinigten Staaten ab, dass seine Überproduktion ihre Industrien untergräbt. Auf der Sitzung des Weltwirtschaftsforums in Dalian im Juni behauptete der chinesische Premierminister Li Qiang beispielsweise, dass China einfach wettbewerbsfähiger ist, weil es in Innovation investiert, nicht anzuerkennen, dass China auf die Bereitschaft (hauptsächlich westlicher) Länder angewiesen ist, den chinesischen Überschuss weiter zu absorbieren. Pekings Versäumnis, sein Überkapazitätsproblem anzuerkennen, geschweige denn anzusprechen, hat Chinas wichtige Handelspartner – alle die großen westlichen Volkswirtschaften – an den Punkt der Verzweiflung getrieben.

    Im Moment mag es den Anschein haben, dass China die Oberhand hat, da es sich eine beherrschende Stellung in einer Reihe wichtiger globaler Branchen und Lieferketten gesichert hat. Insbesondere die europäischen Länder wurden durch die chinesische Konkurrenz geschwächt, und das Versäumnis der EU, eine einheitliche Strategie für Peking zu entwickeln, droht seinen internen wirtschaftlichen und sogar politischen Zusammenhalt zu untergraben. Aber das langfristige Ergebnis kann sich stark von dem unterscheiden, was Chinas Führer annehmen. Die wachsende Frustration mit China veranlasst die Vereinigten Staaten und Europa bereits, strenge Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Industrien zu schützen. Peking übersieht damit das bestimmende Paradoxon seines eigenen Erfolgs: Chinas Aufstieg bleibt an die Offenheit der Volkswirtschaften gebunden, die es zu übertreffen hofft. Sein Weg zu einer postwestlichen Ordnung führt immer noch durch den Westen.

    ABSTEIGENSCHAFTSABHÄNGIGKEIT

    Die Ambitionen einer Großmacht spiegeln sich in der Art und Weise wider, wie sie ihren Platz in der Welt wahrnimmt. Seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 besteht Chinas strategischer Ehrgeiz darin, das Land wieder an den von seinen Führern als seinen rechtmäßigen Platz im Zentrum der internationalen Ordnung zu versetzen. In dieser Weltanschauung stellt die westliche Hegemonie das Haupthindernis für die Rückkehr der chinesischen Zivilisation zu ihrer natürlichen Zentralität und damit für die Wiederherstellung der globalen Harmonie dar.

    Peking verfolgte dieses Ziel jedoch nicht, indem es bestehende internationale Aufträge direkt ablehnte. Stattdessen nutzte es sie zunächst aus, um Chinas Aufstieg zu beschleunigen, und forderte sie dann schrittweise von innen heraus, während seine eigene Macht ausdehnte. Sowohl die von der Sowjetunion als auch die von den USA geführten Anordnungen wurden als Mittel zum Zweck behandelt und pragmatisch und selektiv eingesetzt, um politische und wirtschaftliche Gewinne zu maximieren, während Chinas Handlungsspielraum erhalten und erweitert wurde.

    Nirgendwo war diese Strategie offensichtlicher als in Chinas Beteiligung an der westlichen liberalen Ordnung. Dengs „Reform und Öffnung“ beinhaltete eine pragmatische Entscheidung, die liberale Ordnung zum Wohle Chinas auszunutzen. Ab den 1990er Jahren jedoch, selbst als Peking seine Integration in die Weltwirtschaft vertiefte, wurden die chinesischen Führer zunehmend als den amerikanischen Vorrang als das wichtigste langfristige Hindernis für Chinas nationale Verjüngung angesehen. Sie befürchteten, dass ein anhaltendes Engagement mit dem Westen die politische Liberalisierung fördern und letztendlich das Machtmonopol der Kommunistischen Partei Chinas untergraben könnte.

    Peking verfolgte daher eine doppelte Strategie: die Offenheit des bestehenden Ordens auszunutzen und gleichzeitig sein Fundament allmählich zu untergraben. Unter Xi wurde diese Tendenz noch expliziter. Nehmen Sie die Belt and Road Initiative, das riesige internationale wirtschaftliche Entwicklungs- und Infrastrukturprogramm, das 2013 von Peking ins Leben gerufen wurde und sich nun auf mehr als 150 Länder erstreckt. Durch die Verbindung von Entwicklungs- und Industrieländern – darunter einige in Europa – durch ein riesiges China-zentriertes Netzwerk, das von chinesischen Standards, Lieferketten und Finanznetzwerken untermauert wird, hat Peking versucht, den Schwerpunkt der internationalen Wirtschaft von den Institutionen wegzuschieben, die die Führung der USA seit dem Zweiten Weltkrieg untermauert haben.

    Das schnelle Wachstum des wirtschaftlichen und politischen Einflusses Chinas hat auch die Überzeugung der chinesischen Führer verstärkt, dass die US-Hegemonie über die internationale Ordnung in eine Phase des irreversiblen Niedergangs eintrat. In den letzten Jahren hat Xi öffentlich das Mantra „der Osten steigt, der Westen nimmt ab“ (东升西降) angenommen, aber die intellektuellen Grundlagen des Slogans können auf die globale Finanzkrise 2007-08 datiert werden, die viele chinesische Analysten als Beweis für die strukturellen Schwächen der westlichen liberalen Ordnung interpretierten.

    Chinas Aufstieg ist nach wie vor mit der Offenheit der Volkswirtschaften verbunden, die es zu übertreffen hofft.

    Seit Ende 2025 haben virale chinesische Memes wie die „amerikanische Kill-Linie“ – die Idee, dass gewöhnliche Amerikaner eine Krise vom Zusammenbruch entfernt leben – dazu beigetragen, die Wahrnehmung des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Niedergangs in China in China zu verbreiten. Für viele jüngere Chinesen, die mit einer sich verlangsamenden Wirtschaft und weniger Möglichkeiten konfrontiert sind, bieten Geschichten über den amerikanischen Niedergang die Gewissheit, dass Chinas Probleme vorübergehend sind, während die des Westens strukturell sind.

    Unterdessen stellen chinesische Strategen und außenpolitische Experten den Westen als moralisch und politisch erschöpft dar, während sie China als Quelle der Stabilität, Ordnung und zivilisatorischen Erneuerung darstellen. Wissenschaftler wie Jin Canrong von der Renmin-Universität in Peking behaupten, dass sich der Schwerpunkt der Welt zunehmend von der transatlantischen Region nach Asien, insbesondere nach China, verlagert. Tatsächlich hat dieses Argument in der nicht-westlichen Welt an Zugkraft gewonnen, in Ländern, die so unterschiedlich sind wie Kambodscha, Simbabwe, Iran und sogar Saudi-Arabien, wo einige politische Eliten den westlichen Liberalismus als aufdringlich, heuchlerisch oder erschöpft dargestellt haben, während sie China als Partner für Stabilität, Souveränität und Entwicklung dargestellt haben.

    Das chinesische Argument hat auch in einigen Segmenten der westlichen Gesellschaften Fuß gefasst. Staats- und Regierungschefs wie der ehemalige Premierminister Ungarns Viktor Orban und der slowakische Premierminister Robert Fico haben China als Modell der Stabilität und strategische Alternative zum westlichen Liberalismus dargestellt, während in Frankreich und Italien einflussreiche Geschäfts- und Politikkreise seit langem engere Beziehungen zu Peking als Quelle wirtschaftlicher Möglichkeiten und strategischer Autonomie befürworten. Selbst in Deutschland, wo sich die Einstellung zu China verhärtet hat, bevorzugen Teile des Industrieestablishments weiterhin das wirtschaftliche Engagement gegenüber der Konfrontation. Wiederkehrende Spannungen zwischen Trump und den europäischen Führern – über Handel, Verteidigungsausgaben, NATO und Zölle – haben Pekings Wahrnehmung, dass die transatlantischen Beziehungen fragil sind und dass Europa möglicherweise eine größere Distanz zu Washington suchen, weiter verstärkt.

    Nach Pekings Ansicht kann China die von den USA geführte Ordnung nicht durch direkte Konfrontation verdrängen, sondern indem es die Vereinigten Staaten überdauert und überdauert und übertringepasst und im Laufe der Zeit eine wachsende Anzahl von Staaten davon überzeugt, dass die chinesische Führung eine legitimere Grundlage für die internationale Ordnung bietet. In Xis strategischem Kalkül kann die sogenannte Thukydides-Falle gerade deshalb vermieden werden, weil erwartet wird, dass die Vereinigten Staaten intern schwächen, bevor ein katastrophaler Konflikt unvermeidlich wird. Diese Annahmen untermutert Pekings Überzeugung, dass China auf eine Weise erfolgreich sein kann, wie sein sowjetisches Analogon es nicht konnte: Wo die Sowjets versagten, weil sie sich als unfähig erwiesen haben, den wirtschaftlichen und ideologischen Kampf aufrechtzuerhalten, der erforderlich ist, um die Vereinigten Staaten zu besiegen, hat China durch die Nutzung des „Sozialismus mit chinesischen Merkmalen“ die zivilisorische Tiefe, politische Widerstandsfähigkeit und die wirtschaftliche Dynamik, die notwendig sind, um die amerikanische Hegemonie zu ersetzen und eine neue globale Ordnung zu gestalten.

    Doch Chinas glorreiche Erzählung hat einen grundlegenden blinden Fleck. Der Erfolg des Aufstiegs Chinas hing überwiegend von der bestehenden Ordnung für den Zugang zu Hilfe, Technologien, Fachwissen und letztendlich Märkten ab. Im Gegensatz zur Sowjetunion hat China nie eine umfassende alternative Ordnung konstruiert, die in der Lage ist, die Institutionen zu ersetzen, die das von den USA geführte internationale System zugrunde liegen. Stattdessen hat sie sich auf die Offenheit der bestehenden Ordnung verlassen und gleichzeitig ihre Regeln und Institutionen von innen heraus herausgefordert. Je mehr China in der Lage ist, die liberale Ordnung zu schwächen, die seinen Aufstieg ermöglicht hat, desto größer ist das Risiko, dass es genau die Grundlagen untergräbt, von denen sein eigener Wohlstand noch abhängt.

    IN DIE HAND BEISSEN

    Chinas Führung ist sich der groß angelegten wirtschaftlichen Verzerrungen, die der exportgetriebene Anstieg des Landes verursacht hat, nicht völlig bewusst. In den letzten Monaten haben führende chinesische Ökonomen und ehemalige Zentralbanker auf die Idee geeinigt, dass Chinas größte wirtschaftliche Herausforderung eine unzureichende Binnennachfrage ist. Sie argumentieren, dass Chinas investitionsgetriebenes Wachstumsmodell zu übermäßigen Einsparungen, schwachem Haushaltsverbrauch und chronischen Nachfragemängeln geführt hat. In ihren Schriften besteht ein wachsender Konsens, dass China weiterhin eine Überproduktion und übermäßige Ersparnisse generieren wird, so dass es enorme Überschüsse auf den Leistungsbilanzen aufrechterhalten und die Abhängigkeit von der Auslandsnachfrage aufrechterhalten und die Abhängigkeit von der Auslandsnachfrage verstärkt wird, wenn das chinesische Haushalt nicht steigt und der Konsum eine größere Rolle im Wachstum einnimmt.

    Dennoch schweigen chinesische Ökonomen größtenteils über Chinas Abhängigkeit von ausländischen Märkten, seine überschüssigen Produktionen und Einsparungen zu absorbieren. Viele ihrer ausländischen Kollegen hingegen konzentrieren sich auf eine ähnliche inländische Diagnose, weisen aber auch auf die tiefgreifenden internationalen Folgen der unausgeglichenen Wirtschaft Chinas hin. Zum Beispiel hat Michael Pettis, ein in Peking ansässiger Ökonom, lange argumentiert, dass der unterdrückte Konsum und übermäßige inländische Einsparungen China gezwungen haben, sowohl Waren als auch Kapital zu exportieren, was andere Volkswirtschaften – historisch vor allem die Vereinigten Staaten – dazu zwingt, chinesische Überschüsse durch Handelsdefizite und Kapitalzuflüsse zu absorbieren.

    Europäische Analysten erweitern dieses Argument nun auf die EU. Durch die Umleitung der überschüssigen chinesischen Produktion auf europäische Märkte – eine Praxis, die durch die Bemühungen der USA zur Verringerung der Abhängigkeit von chinesischen Importen beschleunigt wurde – könnte Peking die EU einem zunehmenden Deindustrialisierungsdruck und einem deflationären Wettbewerb aussetzen. Diese Dynamik, die nicht angesprochen wird, wird zu einer höheren Arbeitslosigkeit, zunehmenden sozialen Ungleichheiten und wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit führen, was die Unterstützung für nationalistische und rechtsextreme politische Bewegungen in ganz Europa fördern wird.

    Die Mechanismen, die Chinas Aufstieg unterstützt haben, schränken seine zukünftige Entwicklung ein.

    Pekings Ansatz hat bereits die protektionistischen Reaktionen sowohl aus den Vereinigten Staaten als auch aus Europa beschleunigt. In Washington hat sich ein parteiübergreifender Konsens über die Notwendigkeit entwickelt, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern und den Auswirkungen der chinesischen subventionierten Überkapazität entgegenzuwirken. Und in Brüssel hat die Europäische Kommission den aktuellen Stand der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China als „unhaltbar“ bezeichnet. Europa erwägt nun umfassende koordinierte Maßnahmen, die darauf abzielen, Chinas Herausforderung systemisch anzugehen.

    Sogar Länder außerhalb des Westens beginnen, diesem Beispiel zu folgen. Während es mit den Vereinigten Staaten in High-Tech-Industrien konkurriert, unterstützt China weiterhin aggressiv die chinesische Low- und Mid-Tech-Produktion, was das Wachstum von Ländern wie Brasilien, Indien, Indonesien und der Türkei einschränkt. Dies hat bereits zu politischen Reaktionen geführt, wobei Indien die Handelsverteidigungsinstrumente und die Mechanismen der Investitionsüberprüfung gegenüber chinesischen Unternehmen ausweitet, Brasilien und die Türkei die Antidumpinguntersuchungen intensivieren und Schutzmaßnahmen für strategische Industriesektoren debattieren. Ähnliche Trends sind in Indonesien zu beobachten, wo politische Entscheidungsträger zunehmend versucht haben, die Abhängigkeit von importierten chinesischen Industriegütern zu verringern und die inländischen Wertschöpfungsketten zu stärken.

    Je mehr Peking versucht, die industrielle Dominanz zu erhöhen, desto mehr schürt es Protektionismus, Risikoabsergungsstrategien und die Fragmentierung des internationalen Wirtschaftssystems, das seinen Aufstieg ermöglicht hat. Chinas Wirtschaftsmodell scheint nun in einem selbstverstärkenden Widerspruch gefangen zu sein: Die Mechanismen, die seinen außergewöhnlichen Aufstieg unterstützt haben, erzeugen gleichzeitig den internationalen Widerstand und die systemische Fragmentierung, die die zukünftige Entwicklung einschränken werden.

    BELIEBTESTE DEPPPE

    Bisher hat Peking die Bedenken der USA und der Europäer als Versuch abgetan, China für seine eigenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten verantwortlich zu machen. Chinesische Beamte argumentieren, dass der Handelsüberschuss des Landes nicht das Ergebnis inländischer Ungleichgewichte ist, sondern auf echte komparative Vorteile und die freiwilligen Entscheidungen westlicher Verbraucher und Unternehmen. Aus dieser Perspektive ist der westliche Widerstand gegen die industrielle Expansion Chinas lediglich ein vergeblicher Versuch, eine irreversible Verschiebung des globalen Machtgleichgewichts zu behindern. Die Implikation ist unverkennbar: Die Vereinigten Staaten und Europa sollten sich an Chinas Aufstieg anpassen, anstatt zu versuchen, ihn einzuschränken.

    Pekings Antwort spiegelt einen subtilen, aber bedeutenden Versuch wider, Chinas Identität zu verändern: von einer antihegemonischen Macht, die sich einer bestehenden Ordnung widerstregt, zu einem de facto hegemonialen Akteur, der die Akzeptanz der neuen Hierarchie anstrebt, die sie behauptet hat. Aber Pekings Erwartung, dass der Rest der Welt auf unbestimmte Zeit eine sich ständig vertiefende Abhängigkeit von der chinesischen Industriekapazität aufnehmen wird, ist unrealistisch. Wenn China seinen gegenwärtigen Kurs fortsetzt, wird sich die Gegenreaktion gegen seine industrielle Hegemonie nur verschärfen. Bestens kann China die unvermeidliche Anpassung verzögern, indem es die Diversifizierung von chinesischen Lieferketten für seine Handelspartner kostspieliger macht. Gleichzeitig kann Peking versuchen, die Unterstützung für eine härtere Handels- und Investitionspolitik zu untergraben, indem es den Zugang zu seinem riesigen Inlandsmarkt nutzt und ausländische Unternehmen und politische Wahlkreise mobilisiert, die weiterhin von der wirtschaftlichen Auseinandersetzung mit China profitieren.

    Trotz des wachsenden Drucks auf die europäischen Volkswirtschaften könnte es Europa jedoch schwerer fallen als die Vereinigten Staaten, sich gegen China zu wehren. Wie Michael Pettis und Enrico Fardella argumentiert haben, bleibt die Europäische Union strukturell anfällig dafür, dass sie Chinas Ungleichgewichte weiter absorbiert. Die Eurozone kombiniert exportgetriebene Überschusswirtschaften wie Deutschland und die Niederlande mit importabhängigeren Volkswirtschaften in Südeuropa, was zu einer Divergenz der Interessen bei den Wirtschaftsbeziehungen zu Peking führt. China kann daher den externen wirtschaftlichen Einfluss in interne europäische politische Spaltungen umwandeln. Die Aussicht auf Vergeltungsmaßnahmen gegen stark exponierte Sektoren – nicht zuletzt die deutsche Automobilindustrie, sondern auch Luxusgüter, Maschinen und fortschrittliche Fertigung – hat die Fähigkeit Europas, eine kohärente Wirtschaftsstrategie gegenüber China zu verfolgen, weiter geschwächt.

    Pekings Streben nach globaler industrieller Dominanz wird sich wahrscheinlich als selbstzerstörerisch erweisen.

    The growing dispute between Brussels and Beijing reflects the need for a better European strategy. The European Commission is increasingly seeking to strengthen its capacity to manage external imbalances and protect Europe’s economic stability. But China views continued access to the European market as strategically vital. As the United States moves to limit China’s access to its market and reduce strategic dependence on Chinese imports, Europe is becoming the last major dumping ground for China’s surpluses. If trade imbalances with China persist, theywill continue to generate debt and accelerate deindustrialization, speeding up the political fragmentation already visible across the continent.

    Es sei darauf hingewiesen, dass Peking nicht völlig unempfindlich auf diese Bedenken reagiert hat. Sie hat wiederholt versprochen, die Binnennachfrage zu stärken, begrenzte Maßnahmen zur Unterstützung des Konsums eingeführt und Teile ihrer diplomatischen Botschaften aufgeweicht, um ausländische Regierungen und Investoren zu beruhigen. Dennoch bleiben diese Anpassungen viel zu bescheiden, um das zugrunde liegende Problem zu ändern: China bevorzugt weiterhin die Produktion gegenüber dem Verbrauch, die Industriepolitik gegenüber dem Haushaltseinkommen und die Exportexpansion gegenüber einer echten inländischen Neuausrichtung.

    China riskiert somit, seine Abhängigkeit von der Auslandsnachfrage nach seinem Überschuss zu verschärfen, gerade in dem Moment, in dem die Welt weniger bereit wird, ihn aufzunehmen. Und so wird sich Pekings Streben nach globaler industrieller Dominanz wahrscheinlich als selbstzerstörerisch erweisen. Anstatt einen reibungslosen Übergang zu einer postamerikanischen Ordnung zu erleichtern, könnte es die globalen Bedingungen, die Chinas Aufstieg unterstützt haben, untergraben. Die dringendste Herausforderung für Chinas Führung ist vielleicht nicht, wie man den Westen übertrifft, sondern wie man seine Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht bringt, bevor die Welt sie dazu zwingt.

    DAS MODELL ÄNDERN

    Wenn Europa und die Vereinigten Staaten die Kontrolle über ihre externen Konten entschieden wiedererhalten würden, würde China mit einer grundlegenden Einschränkung konfrontiert sein: Die Auslandsmärkte für seine überschüssige Produktion würden geschlossen. Es ist unwahrscheinlich, dass andere fortgeschrittene Volkswirtschaften alternative Märkte anbieten, während die meisten Entwicklungsländer nicht über die finanziellen Kapazitäten verfügen, um die erforderlichen Defizite zu erhalten. Unter solchen Bedingungen würde China früher oder später gezwungen sein, sein Wirtschaftsmodell zu Hause neu zu konfigurieren.

    Im Prinzip könnte dies das konstruktivste Ergebnis für alle Seiten bringen. Eine erfolgreiche Neuausrichtung des chinesischen Wachstumsmodells würde eine erhebliche Einkommensübertragung auf chinesische Haushalte erfordern, den Konsum steigern, die inländische Ungleichheiten verringern und das Wachstum weniger von Exporten und Industrieinvestitionen abhängig machen. Diese Umverteilungspolitik würde sicherstellen, dass ein größerer Anteil der Gewinne aus dem Wirtschaftswachstum an normale Haushalte und nicht an Unternehmen, lokale Regierungen und staatlich begünstigte Sektoren geht. Paradoxerweise muss China, um das langfristige Wohlergehen seiner Menschen zu gewährleisten, möglicherweise wieder sozialistischer werden: diesmal nicht durch die Sozialisierung der Produktion, sondern durch die Sozialisierung des Wohlstands.

    Eine solche Verschiebung würde auch die Spannungen mit den Vereinigten Staaten und Europa lindern, globale Ungleichgewichte verringern und die Logik des Wirtschaftsnationalismus von Pekings Bettler-Nachbarn schwächen. In der Praxis wäre es jedoch ein immenses Unterfangen, Chinas Wirtschaftsmodell zu ändern. Darüber hinaus müssten Chinas Staats- und Regierungschefs, um das Haushaltseinkommen als Anteil am BIP deutlich zu erhöhen, eine entsprechende Reduzierung der derzeit von Unternehmen und lokalen Regierungen kontrollierten Ressourcen vornehmen, eine Verschiebung, die für Peking wirtschaftlich und politisch kostspielig wäre.

    Wenn Pekings unmittelbares Problem darin besteht, wie man die Welt davon überzeugen kann, seine Exzesse weiter zu absorbieren, besteht seine längerfristige Herausforderung darin, einen Weg zum Wohlstand zu finden, der nicht mehr von ihnen abhängt. Wenn die unmittelbare Frage für die Vereinigten Staaten und Europa darin besteht, wie sie die Kontrolle über ihre externen Gleichgewichte wiedererlangen und ihre produktiven Volkswirtschaften wieder aufbauen können, besteht ihre eigene längerfristige Aufgabe darin, herauszufinden, wie sie China dazu bringen können, seinen Aufstieg auf eine Weise neu zu definieren, die besser mit einer nachhaltigen internationalen Ordnung vereinbar ist.

    Letztendlich könnte die Zukunft der globalen Wirtschaftsstabilität von Chinas Bereitschaft abhängen, die Logik zu überdenken, die seinem Aufstieg untermauert hat. Seit 1949 ist die antihegemonische Strategie der Kommunistischen Partei Chinas bemerkenswert erfolgreich bei der Umgestaltung des internationalen Umfelds und der Schaffung von Raum für Chinas außergewöhnlichen Aufstieg – eine Errungenschaft, die vor allem in der harten Arbeit, Disziplin und Widerstandsfähigkeit des chinesischen Volkes verwurzelt ist. Doch die Geschichte bietet eine warnende Lektion. Großmächte stoßen auf Gefahr, wenn sie aufhören, Erfolg als das Produkt von Kontingenz und Anstrengung zu betrachten, sondern ihn stattdessen als Ausdruck des historischen Schicksals zu betrachten. Wenn Peking in diese Falle tappt und sich weigert, westliche Warnungen zu beachten, wird dies einen bösartigen Handelskrieg auslösen, der die Welt viel schlechter gehen wird, und den Traum von Chinas nationaler Verjüngung in Fetzen.

    QUELLE: https://www.foreignaffairs.com/china/china-sabotaging-world-enables-its-rise?utm_medium=newsletters&utm_source=twofa&utm_campaign=China%20Is%20Sabotaging%20the%20World%20That%20Enables%20Its%20Rise&utm_content=20260717&utm_term=N

    Eine Bewertung des ganzen überlassen wir Euch, Marc und Manuel werden dazu allerdings demnächst auch noch etwas genauer sprechen!

    Das brisante Dokument das Trump letzte Nacht selbst freigab war zum Zeitpunkt unserer heutigen Lage noch nicht am Fokus:

    https://youtube.com/live/fOMJ_c_9pFg?feature=share

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/07/17/lage-19-26-iran-was-kommt-jetzt-ukraine-russland-europa-die-nachsten-eskalationen/

    Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen

    LAGE 19/26 ++ IRAN – Was kommt jetzt? Ukraine, Russland, Europa & die nächsten Eskalationen

    Die aktuelle LAGE von und mit Marc Riemke und Manuel Mittas 🌍 LAGE 19/26 – Der geopolitische Wochenüberblick mit Manuel und MarcIn dieser Ausgabe sprechen wir über die Entwicklungen der vergangenen Tage und werfen gemeinsam einen Blick auf die kommenden Wochen.Themen dieser Sendung:🇮🇷 Iran – Ruhe vor dem nächsten Sturm?🇷🇺 Russland – verändert sich die… LAGE 19/26 ++ IRAN – Was kommt jetzt? Ukraine, Russland, Europa & die nächsten Eskalationen weiterlesen

    von Redaktion17. Juli 202617. Juli 2026

    Foreign Affairs: Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren) Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln Eine… Foreign Affairs: Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln weiterlesen

    von Redaktion14. Juli 202614. Juli 2026

    Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001

    Ein Beitrag von Manuel Mittas Wer behauptet das die Terroranschläge vom 11.9.2001 aufgeklärt wären liegt leider daneben, aufgeklärt ist hier nichts. Umso schlimmer ist es meiner Meinung nach das dieses Thema für heute langweilig erscheint. Deshalb ist es für mich der seit langem an diesem Thema forscht und einen der laut vielfacher Aussagen besten Deutschsprachigen… Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001 weiterlesen

    von Redaktion14. Juli 202614. Juli 2026

    HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job

     Original Beitrag wurde im Jahr 2022 erstmals hier veröffentlicht. HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job Sie planen, und Allah plant. Und Allah ist der beste Planer. (Heiliger Koran 8:30) Fast jeder weiß inzwischen, dass 9/11 ein Inside-Job war, aber viel weniger Leute wissen, dass die Bombenanschläge vom 7. Juli in London auch ein Inside-Job waren. Was… HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job weiterlesen

    von Redaktion13. Juli 202614. Juli 2026

    DENKanstoß ++ Im Auftrag des Herren // Juli 2026 mit Peter Denk & Manuel Mittas

     Peter Denk  http://krisenrat.info  Telegram: OutOfTheBoxTV | DENK das aktuelle Weltgeschehen AUDIO FILE Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen DENKanstoß ++ Im Auftrag des Herren // Juli 2026 mit Peter Denk & Manuel Mittas weiterlesen

    von Redaktion12. Juli 202614. Juli 2026

    DENK-LAGE-Anstoß Juli 2026

    n dieser Ausgabe schauen wir gemeinsam auf die großen geopolitischen Entwicklungen und die Themen, die sich aktuell verdichten: Was bleibt von Peter Madhava und seinem Wirken? Thomas aus Hongkong berichtet. Was wurde beim NATO-Gipfel in der Türkei wirklich besprochen? Wie immer gilt: Wir analysieren, ordnen ein, stellen Fragen und diskutieren live mit euch. PODCAST: Gäste… DENK-LAGE-Anstoß Juli 2026 weiterlesen

    von Redaktion11. Juli 202612. Juli 2026

    OutoftheBox – MusikNews – PHILLY VANILLI bringt noch dieses Jahr langerwartetes Debutalbum

    OutoftheBox – Plattenkoffer – PHILLY VANILLI bringt dieses Jahr ein lange erwartetes Debutalbum „High Life Hochseil Geschwurbel Reflections LP“ wird das Album stand heute heißen, vertrieben wird es von Juno, geplant ist neben den üblichen Digitalformaten 320mp3 und wave auch eine auf 300 Stück limierte Vinyl LP Philly Vanilli gehört zu Österreichs Pionieren in Sachen… OutoftheBox – MusikNews – PHILLY VANILLI bringt noch dieses Jahr langerwartetes Debutalbum weiterlesen

    von Redaktion1. Juni 202614. Juli 2026

    DENKanstoß – Mai 2026 ++ „Noch 106 Meilen bis zum Finale“ – mit Peter Denk & Manuel Mittas

    Sie wollen und können unser Engagement unterstützen? Weitere Informationen finden Sie hier: Wir haben das Bluesmobil vollgetankt und die Sonnenbrillen aufgesetzt: Willkommen zu einer neuen Ausgabe von DENKanstoß!Im Mai 2026 blicken Peter Denk und Manuel Mittas hinter die Kulissen des aktuellen Weltgeschehens. Was bewegt die Geopolitik? Welche wirtschaftlichen Weichen werden jetzt gestellt? Wir bringen die… DENKanstoß – Mai 2026 ++ „Noch 106 Meilen bis zum Finale“ – mit Peter Denk & Manuel Mittas weiterlesen

    von Redaktion31. Mai 20261. Juni 2026

    OutoftheBox Musik-Geschichte #01 KASHIF

    Es wird Zeit eine weitere Rubrik zu Manuels größter Leidenschaft ins Leben zu rufen. Musik-Geschichte und Anekdoten. Wir beginnen mit KASHIFEinem Künstler für den Manuel 2 Remixes produzieren durfte: Ein Name den die meisten vergessen oder nie wirklich wahrgenommen haben. Eigentlich müsste er in einer Reihe mit Prince, Quincy Jones und Konsorten genannt werden. Er… OutoftheBox Musik-Geschichte #01 KASHIF weiterlesen

    von Redaktion24. Mai 202626. Mai 2026

    Foreign Affairs: Ist der Iran wie damals Vietnam und die Ukraine das neue Korea?

    Ähnliche Kriege enden auf ähnliche Weise Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren) Mit Ihrem Energieausgleich… Foreign Affairs: Ist der Iran wie damals Vietnam und die Ukraine das neue Korea? weiterlesen

    von Redaktion21. Mai 2026

    HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda

    Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere Erzählung voller Lügen, Propaganda und FalseFlag-Operationen der NATO-Armeen, ihrer Geheimdienste und ihrer Politiker. In dieser neuen Reihe mit dem Arbeitstitel HISTORY möchten wir längst vergessene Kriegsverbrechen in Erinnerung behalten. Unvergessen die Lügen der Kriegsverbrecher Fischer und Scharping vom Massaker in Rugovo, die den Vorwand für den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO… HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda weiterlesen

    von Redaktion21. Mai 202621. Mai 2026

    LAGE ++ 19.5.2026 – Die wöchentliche Politik-Anaylse mit Marc, Manuel & Gast Andre Schmitt (Ex-KSK Soldat und Sicherheitsberater)

    Mit Ihrem Energieausgleich unterstützen Sie unseren Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen https://rumble.com/embed/v77wypm/?pub=lm0a9 Schwerpunkt: Was kommt auf uns zu, Hoffnung der deutschen Industrie Afrika? André Schmitt https://Andre-schmitt.com PODCAST: APPLE PODCASTS:https://podcasts.apple.com/us/podcast/die-offene-psychiatrie/id1728297849 📢 Telegram: http://t.me/OutOfTheBoxTV | http://t.me/DENKdasaktuelleWeltgeschehen Wer Marcs Arbeit unterstützen kann: Verein Institut Kraft: Mitglied werden: https://institut-kraft.org/Mitglied-werden Spenden: AT97 3500… LAGE ++ 19.5.2026 – Die wöchentliche Politik-Anaylse mit Marc, Manuel & Gast Andre Schmitt (Ex-KSK Soldat und Sicherheitsberater) weiterlesen

    von Redaktion19. Mai 202620. Mai 2026 #DeepState #DIVERSEARTIKEL #ForeignAffairs #Gastartikel #ManuelCMittas #MarcRiemke #OutoftheBoxTV #Russland #Trump #Ukraine #USA #Videos
  5. LAGE 19/26 ++ IRAN – Was kommt jetzt? Ukraine, Russland, Europa & die nächsten Eskalationen

    Die aktuelle LAGE von und mit Marc Riemke und Manuel Mittas

    🌍 LAGE 19/26 – Der geopolitische Wochenüberblick mit Manuel und Marc
    In dieser Ausgabe sprechen wir über die Entwicklungen der vergangenen Tage und werfen gemeinsam einen Blick auf die kommenden Wochen.
    Themen dieser Sendung:
    🇮🇷 Iran – Ruhe vor dem nächsten Sturm?🇷🇺 Russland – verändert sich die Strategie in der Ukraine?⛽ Energie, Infrastruktur und wirtschaftlicher Druck🇪🇺 Europa zwischen Krise und Orientierungslosigkeit🌡️ Hitzewelle und Übersterblichkeit – was sagen die Zahlen wirklich?🌍 Weitere internationale Entwicklungen und Einordnung der aktuellen Lage.

    Wir versuchen dabei nicht nur Nachrichten wiederzugeben, sondern Zusammenhänge aufzuzeigen und verschiedene Blickwinkel einzubeziehen.
    Schreibt Eure Einschätzung gerne in die Kommentare.

    https://www.youtube.com/live/fOMJ_c_9pFg

    Hier der in der Lage angesprochene Artikel von Foreign Affairs zum Iran und dessen Einfluss im Irak:

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden.


    (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf 
    US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen 
    Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren)

    Deutsche Übersetzung:




    Der Iran Verliert Den Irak

    Kamaran Palani

    Särge irakischer Kämpfer, die im Irankrieg getötet wurden, Bagdad, April 2026Ahmed Saad / Reuters

    KAMARAN PALANI ist Senior Fellow und Leiter der britischen und EU-Politikabteilung am Nahost-Friedens- und Sicherheitsforum der American University of Kurdistan.

    Wann immer der Iran-Krieg zu Ende geht, wird die Islamische Republik wahrscheinlich in einer stärkeren Position hervortreten. Sollten die Bedingungen einer Absichtserklärung vom Juni erfüllt werden, würden die westlichen Regierungen viele Sanktionen gegen Teheran aufheben und das Land würde schrittweise wieder in die Weltwirtschaft integriert werden. Die iranische Kontrolle über die Straße von Hormuz, einst eine offene Wasserstraße, könnte durch eine Art gemeinsames Mautsystem formalisiert werden. Und der Iran könnte frei sein, seine ballistischen Raketen und Drohnenfähigkeiten zu rekonstruieren, Waffen, die sich in den letzten Monaten der Kämpfe als sehr nützlich erwiesen haben.

    Aber zumindest in einem Bereich hat der Krieg den Iran deutlich schwächer gemacht: den Irak. Seit dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein im Jahr 2003 konnte der Iran großen Einfluss auf seinen westlichen Nachbarn ausüben. Es hat sich in das schiitische politische Establishment des Irak eingebettet, vermittelt zwischen rivalisierenden Fraktionen, aufeinanderfolgende Regierungen geformt und den Irak genutzt, um durch Schmuggel- und Wechselstauschnetzwerke hartes Geld zu verdienen. Der Iran unterstützte viele der irakischen paramilitärischen Gruppen, die 2017 dazu beigetragen haben, den Islamischen Staat, auch bekannt als ISIS, zu besiegen. Die Iraker ärgerten sich immer noch über den überschwünsigen Einfluss des Iran in ihrem Land, nicht zuletzt wegen der Beteiligung von Iran unterstützten Milizen an einem brutalen Vorgehen gegen Antikorruptionsdemonstranten in den Jahren 2019 und 2020. Jetzt hat der Aufruhr der letzten Monate die Iraker weiter gegen den Wunsch des Iran gestoßen, ihr Land zu einem Schauplatz des Widerstands gegen die Vereinigten Staaten und Israel zu machen. Führer politischer Parteien und Milizgruppen, die einst in der Nähe von Teheran gehät wurden, ziehen sich zurück.

    Anfang Juni versammelten sich Kämpfer von Saraya al-Salam, einer Miliz, die dem irakischen schiitischen Geistlichen Muqtada al-Sadr gegenüber loyal ist, in der Stadt Samarra, um ihre Waffen der irakischen Regierung zu übergeben. Diese Abrüstung markierte den Rückzug der Gruppe aus den Popular Mobilization Forces, einer mächtigen Dachkoalition hauptsächlich schiitischen Milizen, die gleichzeitig innerhalb und außerhalb des irakischen Staates existiert. Die Tausenden von Kämpfern von Saraya al-Salam waren die ersten, die sich aus der Allianz zurückzogen, und sie waren nicht die letzten: Asaib Ahl al-Haq, eine mächtige vom Iran unterstützte Miliz, kündigte an, dass auch sie die PMF verlassen würde.

    Mehrere prominente, vom Iran unterstützte Milizen setzen sich weiterhin hartnäckig dafür ein, Teherans Interessen im Irak und in der weiteren Region zu fördern. Aber die Zersplitterung der PMF ist ein echter Schlag für den Iran. Die sogenannte Achse des Widerstands, das iranische Netzwerk von Stellvertretern in der gesamten Region, wurde seit den Angriffen der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel und den nachfolgenden Kampagnen Israels in Gaza und im Libanon schwer beschädigt. Aber im Irak hatten sich die vom Iran verbündeten Milizen weitgehend aus dem Kampf herausgehalten und ihre Stärke und ihren Stand beibehalten. Diese Position entwirrt sich nun; die verbündeten Milizen des Iran werden an den Rand der irakischen Politik gedrängt. Und während Teherans Griff locker wird, erblickt der Irak eine verlockende Zukunft – eine, in der er seinen eigenen Weg voreben könnte, frei von der Richtung der Islamischen Republik.

    MONOPOL AUF GEWALT

    Bevor israelische und US-Streitkräfte im Februar den Iran angriffen, verfolgte die irakische Regierung eine entschlossene, wenn auch zunehmend angespannte Politik: ein Gleichgewicht zwischen Washington und Teheran zu halten, die Verbindungen zu beiden aufrechtzuerhalten und sich von ihren Konfrontationen fernzuhalten. Die Kämpfe, die auf den Start der Operation Epic Fury folgten, machten diese Haltung jedoch unmöglich. Der Irak wurde zu einem Theater der Operationen, als der Iran und die vom Iran unterstützten Streitkräfte US-Positionen innerhalb des Landes angriffen; diplomatische Missionen der Vereinigten Arabischen Emirate und der Vereinigten Staaten; und die irakische Sicherheits-, Energie- und zivile Infrastruktur, insbesondere in der autonomen Region des irakischen Kurdistan. Sie führten auch Angriffe von irakischem Boden aus gegen Ziele in nahe gelegenen Golfstaaten durch. Die Vereinigten Staaten rächen sich gegen die vom Iran unterstützten Milizen im Irak, wobei die irakische Regierung wie Zuschauer zusah. Bagdad war schließlich gezwungen, sich einer Frage zu stellen, die es längst vermieden hatte: Wer kontrolliert den Einsatz von Gewalt innerhalb der irakischen Grenzen?

    In den letzten zehn Jahren hatte der Irak erlaubt, mit dem Iran ausgerichteten Gruppen viele Funktionen des Staates zu übernehmen. Die PMF wurde 2016 offiziell in das irakische Verteidigungssystem integriert. Auf dem Papier soll es dem irakischen Premierminister, dem Oberbefehlshaber des Landes, Bericht erstatten. In der Praxis behielten diese Fraktionen ihre eigenen Befehlsketten und Loyalitäten, oft an Teheran. Die Regierung von Bagdad erlaubte den Milizen, die Ressourcen des irakischen Staates und die Legitimität, die Vertreter des Staates zu sein, zu beanspruchen, selbst als genau diese Milizen dem Staat das Monopol auf Gewalt verweigerten, das ihn souverän machen würde.

    Eine neu gebildete Regierung unter Premierminister Ali al-Zaidi, deren Wahl im Mai von den USA unterstützt wurde. Präsident Donald Trump hat die Entwaffnung der Milizen zu einer Priorität gemacht. Es konnte die PMF-Akteure ermutigen, die Koalition zu verlassen und sich in den Staat zu integrieren. Wenn diese Bemühungen weitere Dynamik gewinnen, könnte Bagdad in der Lage sein, die mit dem Iran verbündeten Milizen zu zügeln und eine größere zentrale Kontrolle über paramilitärische Organisationen zu erlangen.

    Al-Sadrs Saraya al-Salam ist am weitesten gegangen und hat sich zur vollständigen Integration in die irakischen Streitkräfte verpflichtet. Viele der bewaffneten Gruppen, die heute im Irak operieren, führen ihre Abstammung auf Sadrs Bewegung und den Aufstand zurück, den er nach 2003 gegen US-Streitkräfte anführte. Seine neue Bereitschaft, seine Streitkräfte in die Sicherheitsdienste des Staates einzubeten, deutet auf das Ende dieser Ära hin. Eine andere PMF-Gruppe – die mit dem Iran verbündete Asaib Ahl al-Haq, angeführt von dem schiitischen Politiker und paramilitärischen Führer Qais al-Khazali – hat ebenfalls ihre Absicht signalisiert, sich zu entwaffnen und sich unter das Kommando des irakischen Staates zu stellen. Sowohl für Khazali als auch für Sadr kann der Ausscheiden aus dem PMF und der Beitritt zum Staat als Teil eines Versuchs verstanden werden, bessere Beziehungen nicht nur mit den Behörden in Bagdad, sondern auch zu denen in Washington aufzubauen.

    Um sicher zu sein, haben sich mehrere wichtige, mit dem Iran verbundene Gruppen geweigert, sich zu entwaffnen und sich dem irakischen Staat anzuschließen. Dazu gehören Kataib Hisbollah, Harakat al-Nujaba und Kataib Sayyid al-Shuhada, Schlüsselknotenpunkte in der Widerstandsachse im Irak. Sie behaupten, dass der Irak weiterhin von den USA besetzt ist und dass sie ihre Waffen erst abgeben werden, wenn die amerikanischen Streitkräfte das Land verlassen. Aber ihr Trotz lässt sie isoliert zurück. Während sich andere Gruppen in den irakischen Staat integrieren, sehen die Holdouts weniger wie eine nationale Avantgarde aus als wie ein Ausreißer, der die Interessen einer ausländischen Macht verteidigt.

    EINE SACHE OHNE REBELLEN

    Der Einfluss des Iran im Irak beruhte auf zwei Säulen: der harten Macht seiner verbündeten Milizen und einer tieferen Verankerung in die irakische Gesellschaft und Politik. Es ist der zweite, mehr als der erste, der Teheran seine Ausdauer gegeben hat. Und es ist diese zweite Säule, die zu bröckeln beginnt.

    Vor einem Jahrzehnt kämpften vom Iran unterstützte bewaffnete Gruppen im Irak an der Seite des irakischen Militärs gegen ISIS.Dies war ein sehr beliebter Schritt, der bei den Parlamentswahlen 2018 zu Stimmen für ihre politischen Stellvertreter führte. Seitdem ist ihre Popularität jedoch nachgeschwinken. Im Oktober 2019 halfen sie zum Beispiel dazu, die Antikorruptionsproteste gewaltsam zu unterdrücken, bei denen Hunderte von Zivilisten ums Leben kamen; nachdem die Operation Epic Fury am 28. Februar begann, versuchten ihre Angriffe im ganzen Land und die Region darauf ab, den Irak direkt in den Irankrieg zu ziehen. Dies war so unpopulär, dass selbst das schiitische kleristische Establishment des Irak, das tiefe religiöse Verbindungen zum Iran hat und sich weitgehend gegen die US-israelische Kampagne ausspricht, sich vom Krieg distanzierte: Iraks höchste schiitische religiöse Autoritäten in Nadschaf weigerte sich, die Iraker aufzurufen, den Iran gegen die Vereinigten Staaten und Israel zu unterstützen, wobei sie an das Völkerrecht appellierte und eine religiöse Aufforderung zum Kampf für den Iran herausforderten. So eng die Bindungen zum Iran auch sind, schlugen die Geistlichen vor, der Irak kam an erster Stelle.

    Die vom Iran unterstützten Milizen sind nicht dabei, sich im Großhandel aufzulosen. Solange die Islamische Republik Bestand hat, wird sie ihre irakischen Stellvertreter und Verbündeten weiterhin unterstützen und Aktivisten im Land halten. Sie wird ihre Position im Irak nicht aufgeben, da ihre wichtigsten Verbündeten in der Region bereits defenestriert oder schwer geschwächt wurden: 2024 brach das Regime von Bashar al-Assad in Syrien zusammen, und die Hisbollah im Libanon wurde nach mehreren brutalen Kampfrunden mit Israel geschwächt. Der Irak seinerseits ist unwahrscheinlich, dass er eine umfassende Abrüstung der mit dem Iran verbündeten Milizen erzwingen wird. Ein solcher Schritt würde mit ziemlicher Sicherheit Kämpfe innerhalb des Schiiten auslösen, die keine Regierung dieses Landes mit schiitischer Mehrheit riskieren will.

    Selbst wenn der Iran den Krieg überlebt, wird seine Position im Irak möglicherweise nicht.

    Aber das Kräftegleichgewicht im Irak hat sich verschoben. Obwohl Teheran seine Position im Irak durch die sich abzeichnende Nachkriegsordnung stärken will, ist es die Autorität des irakischen Staates, nicht das iranische Netzwerk, die voranschreitet. Die Folgen dieser Umkehrung, sollten sie so halten, sind real. Ein Irak, in dem der Staat den Milizen Macht entwirbt, würde nicht anti-iranisch werden, sondern Teherans Griff auf ihn lockern. Das würde es dem Irak ermöglichen, sich weiter in den Arabischen Golf und die weitere Region zu integrieren, unter anderem durch die Entwöhnung von iranischem Gas und Strom und durch die Verbindung mit den jordanischen und Golfstromnetzen – und würde es dem Irak ermöglichen, sich besser von den Konfrontationen zu distanzieren, die der Iran mit den Vereinigten Staaten und Israel führt.

    Diese Transformation signalisiert auch die weitere Schwächung der Widerstandsachse. Mit dem Iran verbündete und vom Iran unterstützte Milizen mögen im Land aktiv bleiben, aber ihr Ansehen ist vermindert. Der Irak wird nicht wie in den letzten Jahrzehnten als Arena für die Projektion der iranischen Macht in der Region dienen. Was auch immer der Iran aus seinem Kampf mit Israel und den Vereinigten Staaten gewonnen hat, er hat im Irak Boden verloren.

    Der Iran war schon einmal hier. Es verlor seine dominierende Stellung in Syrien, nachdem es jahrelang sektiererische Milizen zur Stützung eines brutalen Regimes eingesetzt hatte, das es bei den Syrern zutiefst unbeliebt machte. Indem er seine eigenen militärischen Ziele durch einen widerstrebenden Gastgeber verfolgt und die Warnzeichen nicht liest, wiederholt der Iran den Fehler im Irak. Wenn sich beispielsweise der aktuelle Kampf der erneuten Kämpfe auf den Irak ausbreitet, könnten die iranischen Verbündeten im Irak wieder aktiv werden und Ziele in der gesamten Region angreifen. Dies würde den Irak erneut einem Krieg aussetzen, an dem die meisten Iraker, einschließlich der Schiiten, nicht teilnehmen wollen, was den Groll gegenüber dem Iran verschärft. Die schiitischen Eliten des Irak stellen ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen zunehmend über die Ursache des dauerhaften Widerstands gegen die Vereinigten Staaten. Selbst wenn der Iran den Krieg überlebt, wird seine Position im Irak möglicherweise nicht.

    QUELLE: https://www.foreignaffairs.com/iran/iran-losing-iraq

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    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/07/14/foreign-affairs-putin-wird-einen-waffenstillstand-in-eine-waffe-verwandeln/

    https://www.youtube.com/live/fOMJ_c_9pFg

    Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen

    Foreign Affairs: Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren) Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln Eine… Foreign Affairs: Putin wird einen Waffenstillstand in eine Waffe verwandeln weiterlesen

    von Redaktion14. Juli 202614. Juli 2026

    Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001

    Ein Beitrag von Manuel Mittas Wer behauptet das die Terroranschläge vom 11.9.2001 aufgeklärt wären liegt leider daneben, aufgeklärt ist hier nichts. Umso schlimmer ist es meiner Meinung nach das dieses Thema für heute langweilig erscheint. Deshalb ist es für mich der seit langem an diesem Thema forscht und einen der laut vielfacher Aussagen besten Deutschsprachigen… Bald 25 Jahre und noch immer nicht aufgeklärt! Die Terroranschläge des 11.9.2001 weiterlesen

    von Redaktion14. Juli 202614. Juli 2026

    HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job

     Original Beitrag wurde im Jahr 2022 erstmals hier veröffentlicht. HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job Sie planen, und Allah plant. Und Allah ist der beste Planer. (Heiliger Koran 8:30) Fast jeder weiß inzwischen, dass 9/11 ein Inside-Job war, aber viel weniger Leute wissen, dass die Bombenanschläge vom 7. Juli in London auch ein Inside-Job waren. Was… HISTORY: Die 7/7 Bombenanschläge 2005 in London waren ein Inside-Job weiterlesen

    von Redaktion13. Juli 202614. Juli 2026

    DENKanstoß ++ Im Auftrag des Herren // Juli 2026 mit Peter Denk & Manuel Mittas

     Peter Denk  http://krisenrat.info  Telegram: OutOfTheBoxTV | DENK das aktuelle Weltgeschehen AUDIO FILE Wer uns in diesen Zeiten noch helfen möchte bzw kann, fördert den Fortbestand unseres Freien- und zu 100% unabhängigen Blick auf das politische und Mediale Geschehen DENKanstoß ++ Im Auftrag des Herren // Juli 2026 mit Peter Denk & Manuel Mittas weiterlesen

    von Redaktion12. Juli 202614. Juli 2026 #DIVERSEARTIKEL #ForeignAffairs #Gastartikel #Geopolitik #Iran #MarcRiemke #OutoftheBoxTV #Ukraine #USA #Videos
  6. #Archäologie beginnt oft dort, wo andere nichts sehen

    11 × 8 m ist diese Struktur groß. Und du wirst vielleicht denken: Das ist aber unscheinbar. Aber genau so etwas zu erkennen macht das archäologische Auge aus.

    Wie man hoch oben in den #Alpen archäologisch forscht, das erzählt Elisabeth Walderhart in einem #Gastartikel:

    miss-jones.de/2020/08/21/hocha

  7. Foreign Affairs: Ist der Iran wie damals Vietnam und die Ukraine das neue Korea?

    Ähnliche Kriege enden auf ähnliche Weise

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden.


    (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf 
    US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen 
    Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren)

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    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/05/21/86/

    Deutsche Übersetzung:



    Die Trump-Regierung hat nur zwei Monate gebraucht, um alle fünf Jahre der Vietnam-Politik der Johnson-Regierung zu durchlaufen: Eintritt, Eskalation, frustrierte Pattschaft und Verhandlungen. Jetzt liegt es auf dem Revier der Nixon-Regierung: zuerst stürmische Drohungen, dann allmähliche Erkenntnis der Notwendigkeit, sich durch einen unbefriedigenden Deal zu entfrenigen. Wenn dieses Tempo anhält, sollte die Intervention im Iran in wenigen Monaten vorbei sein, zu diesem Zeitpunkt werden die Vorwürfe bereits begonnen haben.

    Natürlich sind keine historischen Analogien perfekt, und es gibt viele offensichtliche Unterschiede zwischen den Konflikten im Iran und Vietnam: verschiedene Regionen, unterschiedliche Ideologien im Spiel, ein viel kürzerer Zeitrahmen, keine US-Bodentruppen oder Wehrdienst, kein Wechsel in den Verwaltungen, fortschrittliche militärische Technologie und mehr. Dennoch gibt es bemerkenswerte Symmetrien in den Strukturen der beiden Konflikte. Und das Gleiche gilt für den Krieg in der Ukraine, der eine Struktur hat, die symmetrisch zu der des Koreakrieges ist. Und da Strukturen die Entscheidungen der politischen Entscheidungsträger einschränken, liefert das Erkennen dieser Muster Hinweise darauf, wie die Kriege enden werden.

    Der US-Israelische Krieg gegen den Iran wird wahrscheinlich wie der Vietnamkrieg 1973 enden, mit einer instabilen Kompromissvereinbarung, die einige Probleme anspricht, aber andere wichtige ungelöst lässt. So wie das endgültige Schicksal von Südvietnam später noch festgelegt wurde, wird das endgültige Schicksal der Islamischen Republik und ihres Atomprogramms auf einen anderen Tag geschoben. Im Gegensatz dazu wird der Krieg in der Ukraine, wie der Koreakrieg, wahrscheinlich mit einer Siedlung enden, die so etwas wie die aktuelle Konfliktlinie festigt, mit eingefrorenen Grenzen, die auf unbestimmte Zeit in einem Waffenstillstand patrouilliert werden, der sich als stabiler und haltbarer erweist, als die meisten Beobachter erwarten.

    AUF HALBEM WEG MIT LBJ

    Im November 1963 wurden die Führer von Südvietnam und den Vereinigten Staaten ermordet, was Präsident Lyndon Johnson plötzlich für zwei Länder in der Krise verantwortlich gemacht hat. In Vietnam gewannen motivierte und gut geführte Nordstreitkräfte zusammen mit ihren Guerilla-Mitarbeitern im Süden stetig an Boden gegen ein unglückliches südvietnamesisches Regime. Wenn Washington nicht etwas unternahm, um den Trend umzukehren, schien es, als würde Saigon irgendwann fallen und das Land unter kommunistischer Kontrolle wieder vereint werden. Johnson und sein Team waren nicht sehr optimistisch, den Krieg zu gewinnen, aber sie fürchteten die nationalen und internationalen Folgen, wenn sie ihn verlieren. Also beschlossen sie, die Unterstützung für Saigon zu erhöhen, in der Hoffnung, dass eine Gewaltausstellung Hanoi dazu führen würde, sich zurückzuziehen.

    Zunächst bedeutete die Entsendung von Wirtschaftshilfe und Militärberatern. Dann bedeutete es Bombardierung. Dann bedeutete es, Bodentruppen zu entsenden. Und dann bedeutete es mehr von allem. Doch Hanoi hielt an seinen Kernzielen fest und weigerte sich, nachzugeben. Bis 1968 kostete der Krieg so viel Blut und Schatz und verursachte solche inländischen Turbulenzen, dass Washington begann, nach einem Ausweg zu suchen. Johnson selbst akzeptierte die Niederlage nie, aber er krönte die Eskalation des Krieges, erklärte einen einseitigen Stopp der Bombardierung, zog sich aus dem politischen Leben zurück und gab das Problem an seinen Nachfolger weiter.

    Es stellte sich heraus, dass es sich um Richard Nixon handelte, der zusammen mit seinem nationalen Sicherheitsberater Henry Kissinger einen grundlegenden Imperativ zur Beende des Krieges, aber wenig politisches Kapital für neue Unternehmungen erbte. Weder Nixon noch Kissinger haben jemals darüber nachgedacht, Saigon einfach aufzugeben, aber sie hatten es im Visier, die Beziehungen zu Supermacht neu zu gestalten und verstanden, dass die Vereinigten Staaten relativ bald weitermachen mussten – sicherlich vor der nächsten Präsidentschaftswahl. Zuerst versuchten sie, alte Ziele durch eine neue Mischung aus Kraft und Bluff zu erreichen. Sie hofften, dass die Nordvietnamesen durch wilde neue Bombenangriffe und wilde Bedrohungen in Verleumdungen geheimt werden könnten, die Sowjetunion und China dazu überredet werden könnten, zu helfen, und dass die amerikanische Öffentlichkeit mit kleinen Truppenkürzungen besänftigt werden könnte – und dass all dies zusammen zu einer Vereinbarung führen würde, die den amerikanischen Rückzug, das südvietnamesischen Überleben und den Rückzug aus Nordvietnamesisch ermöglicht. Dies war die Zeit des Stabschefs des Weißen Hauses H. R. Haldeman wurde später in seinen Memoiren verewigt:

    [Nixon] war sich sicher, dass er die Nordvietnamesen – endlich – zu legitimen Friedensverhandlungen zwingen könnte. Die Bedrohung war der Schlüssel, und Nixon prägte einen Satz für seine Theorie. . . . Er sagte: „Ich nenne es die Verrückten-Theorie, Bob. Ich möchte, dass die Nordvietnamesen glauben, dass ich den Punkt erreicht habe, an dem ich alles tun könnte, um den Krieg zu stoppen. Wir werden ihnen einfach das Wort verwischen, dass: „Um Himmels willen, Sie wissen, dass Nixon vom Kommunismus besessen ist. Wir können ihn nicht zurückhalten, wenn er wütend ist – und er hat seine Hand auf dem Atomknopf‘ – und Ho Chi Minh selbst wird in zwei Tagen in Paris sein und um Frieden betteln.“

    Aber die Strategie scheiterte. Die Sowjets konnten oder wollten die Nordvietnamesen nicht stark genug unter Druck setzen, um sie dazu zu bringen, eine Einigung zu akzeptieren, die Kommunisten brachen weder zusammen noch blinzelten, und der Krieg zog sich hin.

    Im Herbst 1969 war die Regierung wieder da, wo sie begonnen hatte, außer dass der Abzug der US-Truppen bereits begonnen hatte, was den Wunsch der amerikanischen Öffentlichkeit nach mehr weckte und Hanoi einen Anreiz gab, Washington abzuwarten. Frustration im Weißen Haus stieg. Kissinger befahl seinen Mitarbeitern, Pläne für einen „wilden, bestrafenden Schlag“ gegen den Feind vorzubereiten. „Ich kann nicht glauben“, sagte er ihnen, „dass eine viertklassige Macht wie Nordvietnam keinen Bruchpunkt hat.“ Vor dem Angriff stellten Verwaltungsbeamte den Sowjets und den Nordvietnamesen ein Ultimatum, um Zugeständnisse zu machen – oder sonst. Aber als sie das Ultimatum ignorierten, ging Washington seinen Drohungen nicht nach.

    Schließlich entschieden sich Nixon und Kissinger für eine zweite Strategie der Ausrottung, die einen schrittweisen Rückzug der USA, eine verstärkte Hilfe für das Thieu-Regime in Saigon und ein intensives Streben nach einer ausgehandelten Einigung kombinierte. 1973 brachte dies ein Abkommen hervor, das es den Vereinigten Staaten ermöglichte, mit dem Kampf aufzuhören und ihre Kriegsgefangenen nach Hause zu bringen, ohne einen Verbunden offiziell zu verraten. Aber das Kleingedruckte des Abkommens ermöglichte es den kommunistischen Streitkräften, in den von ihnen kontrollierten Teilen des Südens an Ort und Stelle zu bleiben, was es ihnen ermöglichte, den Betrieb wieder aufzunehmen, sobald sich die Vereinigten Staaten zurückzogen. Diese Bestimmung, zusammen mit den Beschränkungen des Kongresses für die erneute Beteiligung der USA, führte zwei Jahre später zum Sturz Südvietnams.

    Wie Johnson in Vietnam ging Präsident Donald Trump in den Iran, um besorgniserregende Trends abzuwenden. Israelische und US-Luftangriffe im Juni 2025 hatten dem iranischen Atomprogramm große Schäden zugefügt. Aber danach begann die Islamische Republik, ihre konventionellen militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, und Israel und die Vereinigten Staaten befürchteten, dass dies schließlich einen mächtigen Schild schaffen würde, hinter dem Teheran seine nuklearen Ambitionen weiter verfolgen könnte. Trump kaufte israelische Zusicherungen, dass ein starker Enthauptungsschlag das iranische Regime stren und das Problem ein für alle Mal lösen würde, und er genehmigte einen gemeinsamen Angriff amerikanischer und israelischer Streitkräfte Ende Februar. Die Luftangriffe zerstörten einen Großteil der militärischen Kapazität des Iran und töteten viele iranische Beamte, darunter den Obersten Führer Ali Khamenei. Aber Khameneis Sohn Mojtaba folgte seinem Vater, und das tief verwurzelte iranische Regime funktionierte weiter. Schlimmer noch, es schlug gegen seine Nachbarn im Golf zurück und verursachte eine globale Energiekrise, indem es die Schifffahrt durch die Straße von Hormus einschränkte.

    Im April wechselte ein frustrierter Trump vom Spielen von Johnson zu dem Spielen von Nixon, versuchte eine neue Strategie mit erhöhtem Druck, Ultimatum und Drohungen und Angeboten zu verhandeln. Diese Wiederbelebung des „Verrückten“-Ansatzes führte zu einem Waffenstillstand am 8. April und direkten Gesprächen zwischen amerikanischen und iranischen Beamten, die von Pakistan vermittelt wurden, aber sie brachte nicht die gewünschten Zugeständnisse. Die Straße von Hormus blieb geschlossen, und die Forderungen der beiden Seiten blieben weit voneinander entfernt. Nachdem er nie einen langen Krieg geplant hat, und mit steigenden Kosten und sinkenden inländischen Unterstützungen, sucht Trump jetzt eindeutig nach einem gesichtsrettenden Ausweg, genau wie Nixon und Kissinger in den frühen 1970er Jahren. Aber die Iraner erweisen sich, wie die Nordvietnamesen, als hartnäckig unkooperativ und wetten, dass sie einen Leidenswettbewerb gewinnen können. Was als nächstes kommt, ist wahrscheinlich eine Vereinbarung, die die Kämpfe stoppt, die Wiederaufnahme der Schifffahrt ermöglicht und die Lösung vieler anderer Streitpunkte verprogt oder verschiebt. Wie das Schicksal von Südvietnam wird das endgültige Schicksal des iranischen Atomprogramms zusammen mit dem des iranischen Regimes selbst an einem anderen Tag entschieden werden.

    ZIEHEN SIE POKER

    In der Ukraine müssen die nordkoreanischen Truppen, die an der Seite Russlands kämpfen, ein Déjà-vu erleben, während sie den Albtraum ihrer Großväter nachspieren und als Menschenopfer in einem stagnierten Blutbad dienen. Ende Juni 1950 strömten nordkoreanische Streitkräfte über den 38. Breitengrad in einem Überraschungsangriff, der die gesamte koreanische Halbinsel unter kommunistische Kontrolle stellen sollte. Beamte der Truman-Regierung interpretierten den Schritt als eine große Salve im immer intensiver werdenden Kalten Krieg und verpflichteten die Vereinigten Staaten zur Verteidigung Südkoreas, indem sie die UNO-Sponsoring der Bemühungen arrangierten.

    Die Nordkoreaner drängten sich im Sommer vorwärts und drängten schließlich die UN-Truppen in einem kleinen Gebiet um den südöstlichen Hafen von Busan. Im September, U.S. Die erfolgreiche amphibische Landung von General Douglas MacArthur im Hafen von Inchon hinter den feindlichen Linien kehrte den Trend des Krieges um, und bald waren es UN-Truppen, die die Nordkoreaner nach hinten drängten.

    Im Oktober, voller Sieg und einer unerwarteten Gelegenheit, die Halbinsel zu südkoreanischen Bedingungen zu vereinen, gaben die US-Führer MacArthur die Freiheit, Operationen bis weit in das nordkoreanische Territorium zu verfolgen, das er bis an die Grenzen und darüber hinaus ausnutzte. Aber als die UN-Armeen immer mehr nach Norden zogen, änderte der Krieg erneut die Richtung, wobei chinesische Truppen den Nordkoreanern zu Hilfe kamen und die UN-Truppen zwangen, einen eiligen Rückzug nach Süden zu schlagen. Indien und das Vereinigte Königreich drängten die Vereinigten Staaten, Verhandlungen aufzunehmen, basierend auf einem Abkommen, das den Verzicht auf Taiwan und die Aufnahme Chinas zu den Vereinten Nationen beinhalten würde. Aber die Truman-Regierung weigerte sich und spielte auf dem Schlachtfeld um die Auferstehung. Und tatsächlich kehrten die UN-Truppen unter einem neuen Bodenkommandanten, Matthew Ridgway, den Trend erneut um und rieb sich Anfang 1951 wieder auf die Halbinsel ein.

    In allen vier Kriegen gab es nicht nur Streitigkeiten zwischen Gegnern, sondern auch zwischen Partnern.

    Zu diesem Zeitpunkt erkannten beide Gruppen von Kriegsparteien, dass es außerordentlich schwierig und kostspielig sein würde, eine Pattlage zu überwinden, und sie begannen, ein ausgehandeltes Ende des Krieges auf der Grundlage des Status quo ante in Betracht zu ziehen. MacArthur war mit dieser politischen Entscheidung nicht einverstanden und machte sich bewusst daran, sie zu sabotieren, wobei er kriegerische öffentliche Äußerungen machte und die Regierung gegenüber den Republikanern im Kongress kritisierte. Als Reaktion darauf entfernte Präsident Harry Truman MacArthur im April aus dem Gesamtkommando und ersetzte ihn durch Ridgway. Im Juni, nachdem die UN-Truppen eine massive chinesische Offensive vereitelt hatten, schlug der sowjetische UN-Botschafter in einer Radioansprache vor, dass beide Seiten einem Waffenstillstand auf dem 38. Breitengrad zustimmen, und im Juli begannen die Verhandlungen über einen direkten Waffenstillstand. Zeitgenössische Beobachter erwarteten eine Ablösung in Wochen. Die ersten amerikanischen Verhandlungsführer wurden angesagt, Kleideruniformen für eine Unterzeichnungszeremonie einzupacken, und die ersten chinesischen Verhandlungsführer nahmen nur Sommerkleidung mit. Aber die Verhandlungen stammten ins Stocken, und die bösartigen Kämpfe gingen noch zwei Jahre weiter. Ein Waffenstillstand wurde schließlich im Juli 1953 unterzeichnet, entlang der Linien, die der Seiten zu Beginn der Verhandlungen nahe lagen.

    Die Ähnlichkeiten zwischen den Kriegen in Korea und der Ukraine sind auffällig. Der aktuelle Krieg in der Ukraine begann mit einem Überraschungsangriff russischer Streitkräfte Ende Februar 2022. Wie die Nordkoreaner im Jahr 1950 machten die Russen dramatische Fortschritte in dem Versuch, das, was sie als verlorenes Nationalgebiet betrachteten, zurückzuerobern, und wieder einmal verpflichteten sich amerikanische und europäische Beamte, dem Opfern der Aggression beim Widerstand zu helfen. Wie in Korea gab es im ersten Jahr des Krieges in der Ukraine große militärische Umkehrungen und operative Bewegungen, gefolgt von mehreren Jahren einer hochintensigen Statsse entlang relativ fester Kampflinien.

    Als Trump 2025 sein Amt antrat, versuchte er, eine Einigung zu erzwingen, indem er Russland anlockte, indem er vorschlug, dass es seine territorialen Gewinne behalten könnte, und schikanierte die Ukraine, indem er die Unterstützung zurückhielt. Aber keine Seite war bereit, einen Deal zu akzeptieren, und die Kämpfe gingen weiter. Je erschöpfter und resignierter die Kriegsparteien jedoch werden, desto mehr steigt die Möglichkeit einer Einigung, die die Statsafl ratifiziert. Wie der Koreakrieg war der Krieg in der Ukraine außerordentlich gewalttätig, mit Hunderttausenden von Toten im Kampf und Millionen von Opfern. (In Korea gab es auch Millionen von zivilen Opfern.) Ein so massiver Aufwand, der für so minimale Gewinne aufgewendet wird, hinterlässt Spuren, und in der Ukraine wie in Korea ist es unwahrscheinlich, dass die Kämpfe, sobald sie aufhören, bald wieder beginnen werden – nicht zuletzt wegen der Wachsamkeit, mit der die Demarkationslinie bewacht wird.

    DIESES MAL IST ES NICHT ANDERS

    Alle vier Kriege waren mit nuklearem Brinkmanship ausgestattet. Das Muster wurde in Korea festgelegt, dem ersten Konflikt in der Geschichte, in dem ein allgemeiner Atomkrieg zwischen den kriegführenden Koalitionen eine Möglichkeit war. Atommächte würden drohen, die Bombe einzusetzen, in der Hoffnung, ihre Feinde zu Zugeständnissen zu erschrecken, aber nie wirklich durchziehen. Die Vereinigten Staaten haben keine Atomwaffen in Korea oder Vietnam eingesetzt, Russland hat es in der Ukraine nicht getan, und weder die Vereinigten Staaten noch Israel werden sie im Iran einsetzen, unabhängig von der renden retistischen, die sie einsetzen könnten. Der Druck für die Verbreitung von Atomwaffen wird jedoch sicherlich zunehmen. Es wird niemandem entgehen, dass die Ukraine erst angegriffen wurde, nachdem sie eine nukleare Kapazität aufgegeben hatte und dass ein nukleares Nordkorea sicher ist, während der nicht-nukleare Iran in Trümmern liegt.

    Alle vier Kriege zeigten auch Streitigkeiten nicht nur zwischen Gegnern, sondern auch zwischen Partnern – was nicht überraschend ist, da große und kleine Mächte unterschiedliche Interessen und Verantwortlichkeiten haben. Auch hier wurde das Muster in Korea gesetzt. Als die Großmächte beschlossen, dass sie bereit waren, mit dem Kampf aufzuhören, brachten sie ihre jüngeren Partner mit. Nach Stalins Tod beschlossen neue sowjetische Führer, ihre Verluste zu reduzieren und einen Waffenstillstand durchzuführen, während Washington Seoul zwang, ein Abkommen zu akzeptieren, das es ablehnte. Zwanzig Jahre später zwang Washington Saigon, dasselbe zu tun. Die Ukraine hat sich bisher einem solchen Druck widersetzt, aber wenn Russland jemals bereit ist, einen vernünftigen Deal zu machen, werden die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten Wege finden, um sicherzustellen, dass Kiew ihn akzeptiert. Und das Gleiche wird im Iran gilt: Sobald die Trump-Regierung eine gemeinsame Basis mit der Islamischen Republik findet, werden die Vereinigten Staaten die israelischen und Golfwünsche außer Kraft setzen, um eine härtere Linie durchzuhalten.

    Heutzutage wird viel darüber geredet, wie Washingtons Versäumnis, seine Ziele im Iran zu erreichen, ein Zeichen für einen unerbittlichen, breiteren Machtverlust ist. „China betrachtet Trumps Amerika zunehmend als ein im Niedergang begriffenes Imperium“, heißt es in einer aktuellen Schlagzeile der New York Times, und viele im In- und Ausland stimmen zu. Aber das Gleiche wurde über das Debakel in Vietnam gesagt – nur dass sich die Vereinigten Staaten innerhalb weniger Jahre von ihrem Verlust erholen und zu jahrzehntelanger globaler Hegemonie übergehen. Es gibt keine Garantien für eine weitere solche geopolitische Wiederbelebung, aber die kreative Dynamik des amerikanischen Kapitalismus und die Regenerationskapazitäten der amerikanischen Demokratie haben seit Jahrhunderten Kaninchen aus den Hüten gezogen und werden dies jetzt wahrscheinlich nicht mehr tun.

    Der vielleicht auffälligste Aspekt all dieser historischen Reime ist das wiederholte, naive, auf der ganzen Linie Wunschwerfen von Kriegsführern, die beiläufig davon ausgehen, dass militärische Gewalt leicht politische Gewinne bringen kann, dass der Feind nicht reagieren wird und dass eine ernsthafte strategische Planung unnötig ist. Im Krieg wie auf dem Markt könnten die gefährlichsten Worte „diesmal ist es anders“ sein.

    QUELLE: https://www.foreignaffairs.com/ukraine/iran-vietnam-ukraine-korea?utm_medium=newsletters&utm_source=fatoday&utm_campaign=Iran%20as%20Vietnam%2C%20Ukraine%20as%20Korea&utm_content=20260520&utm_term=A&utm_id=A

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/05/21/86/

    https://outoftheboxtvderschwachsinnhatprogramm.wordpress.com/2026/05/15/forreign-affairs-amerika-hat-seinen-einfluss-auf-china-verloren/

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    HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda

    Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere Erzählung voller Lügen, Propaganda und FalseFlag-Operationen der NATO-Armeen, ihrer Geheimdienste und ihrer Politiker. In dieser neuen Reihe mit dem Arbeitstitel HISTORY möchten wir längst vergessene Kriegsverbrechen in Erinnerung behalten. Unvergessen die Lügen der Kriegsverbrecher Fischer und Scharping vom Massaker in Rugovo, die den Vorwand für den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO… HISTORY: Die Geschichte des Jugoslawien-Krieges ist eine weitere voller Lügen und Propaganda weiterlesen

    von Redaktion21. Mai 202621. Mai 2026

    LAGE ++ 19.5.2026 – Die wöchentliche Politik-Anaylse mit Marc, Manuel & Gast Andre Schmitt (Ex-KSK Soldat und Sicherheitsberater)

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    von Redaktion19. Mai 202620. Mai 2026

    Foreign Affairs: Amerika Hat Seinen Einfluss Auf China Verloren

    Foreign Affairs ist das Haus und Hof-Medium des Council on Foreign Relations und bildet ein gutes Bild wie diverse Themen innerhalb dieses nicht un-wichtigen US-Think-Tanks gesehen werden. (Der Council on Foreign Relations ( CFR ) ist ein US-amerikanischer Think Tank , der sich auf US-Außenpolitik und internationale Beziehungen spezialisiert hat . Zu seinen Mitgliedern zählen hochrangige Politiker, Außenminister , CIA- Direktoren, Banker, Anwälte, Professoren) Mit Ihrem Energieausgleich unterstützen Sie unseren Freien- und zu… Foreign Affairs: Amerika Hat Seinen Einfluss Auf China Verloren weiterlesen

    von Redaktion15. Mai 202615. Mai 2026


    #ForeignAffairs #Gastartikel #Geopolitik #Iran #Israel #Lage #ManuelCMittas #OutoftheBoxTV #Ukraine #USA #Videos
  8. Wer seit vielen Jahren aufmerksam Live-Snooker am Fernsehen verfolgt, kennt die Bewegungsabläufe gewisser Snookerspieler fast schon in- und auswendig. Ariane Tanner hat bei ihrem Besuch im Crucible genau hingeschaut.

    Man erwartet den kleinen Hüpfer des einen Spielers vor dem Stoss; man bekommt fast selber Nackenschmerzen, weil ein anderer seinen Kopf derart abwinkelt, wenn er sich nach unten beugt; und man weiss, dass der nächste jetzt gleich seinen Mundwinkel nach unten ziehen wird, damit das Queue bequem unter dem Kinn durchläuft.

    Warum die Profis vor Ort besuchen?

    Warum also noch einen Live-Snooker-Event besuchen? Dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und besuchte zum allerersten Mal einen Snookerevent der Profitour vor Ort. Mit «Geburtstagsgeld» hatte ich mir Tickets für sechs Sessions für die World Championship in Sheffield gekauft, hauptsächlich in der ersten und zweiten Reihe. Es war so toll wie erwartet, aber noch viel besser als ausgemalt.

    Damit ist nicht nur die Stimmung in einem mit annähernd tausend erwartungsvollen Snookerfans gefüllten Crucible Theater gemeint; oder auch das Erlebnis, Rob Walker und die ganzen BBC-Leute ‘in action’ zu sehen. Sondern damit ist vor allem auch gemeint, wie es eine/n umhaut, plötzlich in Armlänge Entfernung und in 3-D die Snookerstars in ihrem Element zu sehen. Während der ersten zwei Frames am Sonntag (Sheffield, 26. April, Morgensession, Mark Selby gegen Wu Yize) habe ich vermutlich nicht ein einziges Mal geatmet. Man spürt in den vorderen Reihen die Vibration des Bühnenbodens, wenn die Spieler um den Tisch schreiten. Man guckt ihnen buchstäblich über die Schulter und plant mit ihnen den nächsten Stoss. Man schaut gebannt zu, wie sie dem Gegner zuschauen. Man hört, wie sie kleine Geräusche machen.

    Was der TV nicht vermittelt

    Dabei entdeckt man ganz neue Dinge, obschon noch keine Kugel gefallen ist. Zum Beispiel bei Selby, wenn er während der ersten Session innerlich vergnügt über den nächsten Stoss nachdenkt, mit der Kreide fiddelt, die Unterlippe einzieht und Geräusche macht wie ein Erdmännchen (oder zumindest so, wie ich mir Geräusche von Erdmännchen vorstelle). Und wenn wir schon in der Analogie zum Tierreich sind: John Higgins bewegt sich so lautlos um den Tisch wie eine Katze. Er ist agil sowie stabil, schnell und besonnen gleichzeitig.

    Bei seinem Gegner Ronnie O’Sullivan hingegen entstand in der Entscheidungssession vom Montag, den 27. April, ein ganz anderer Eindruck. Seinen Schritten hört man die Last des ‘being GOAT’ an. Dazu passten seine lang gezogenen Seufzer vor dem einen oder anderen Stoss, den er halb auf dem Tisch liegend ausführen musste. Seine Bewegungen waren von nichts Tänzelndem oder Elegantem, nicht von Schalk oder Sex Appeal begleitet wie bei anderen (man darf hier selber die passenden Namen einfügen). Irgendwann muss etwas verloren gegangen sein, das die letzten «Ronnie»-Rufer im Publikum erfolglos wieder zu erwecken versuchen.

    Man denkt sich ja auch, dass es beim Snookerspielen auf diese ganz bestimmte Körperspannung ankommt, die durch keinen Zitterer gestört werden sollte. Es zittern mehr Spieler, als man meint, und das scheint sie gar nicht zu behindern. Selby spielt am besten, wenn er beim Einschwingen ein winziges Zittern mit dem Kopf hat. Higgins’ linke Wange und der Schwungarm zeigen tremorartige Muskelbewegungen bei der Ausführung. Und Hawkins’ Ellenbogen geht aus der (in Theorie) vorgeschriebenen 90-Grad-Achse heraus, und zwar bei jedem Queueschwung ein bisschen stärker.

    Ein Spiel der Feinheiten

    Die Kameraleute haben auch unterschiedlich zu tun. Am meisten aufpassen müssen sie bei Neil Robertson. Der Australier macht öfter mal den ‘double check’ und geht noch einmal auf die Gegenseite des Tisches, um zu sehen, wie die Kugel fallen muss. Das brachte es mehrmals mit sich, dass davon überraschte Kameraleute nur noch die Linse nach unten schwenken konnten, um eine Kollision zu vermeiden. Davon schien Robertson, der wohl der schwungvollste Spieler ist, unbeeindruckt.

    Immer mehr Snookerprofis fangen an, von der gewohnten Hand auf die andere zu wechseln, um mehr Reichweite auf dem Tisch zu haben, Wu Yize zum Beispiel. Einen speziellen Wechsel der Hand machen Mark Allen und Barry Hawkins, die beide mit links spielen. Als sie am 28.4. in der Mittagssession im Crucible aufeinandertrafen, konnte man gut beobachten, dass Hawkins von der queueführenden Hand auf rechts wechselte, wenn er den ‘rest’ benutzen musste. Als ich das meinem Sitznachbarn verklickerte, meinte dieser, dass er den ‘robotic style’ von Hawkins sehr gerne möge. Dann sah ich es auch: Sobald Hawkins unten im Stoss ist, passiert alles immer exakt gleich. Mein Sitznachbar klärte mich kurz später darüber auf, dass Allen dieselbe Angewohnheit hat mit dem ‘rest’: Er wechselt auf rechts.

    Die Kameras rund um diese Snookertische sind unerbittlich, ‘no place to hide’. Und unter diesen Umständen schlagen sich die Snookerprofis mit millimetergenauer Spielplanung zwischen 22 Bällen herum, auf die sie ihre gesamte Grob- und Feinmotorik abstimmen. Und weil das Spiel derart still in der Ausführung und kontrolliert in den begleitenden Emotionen abzulaufen hat, wird man als Zuschauende immer besser darin, die kleinsten Regungen und Nuancen in der Mimik und den Bewegungen der Spieler zu entdecken. Dadurch meint man auf sehr seltsame Weise, diese Menschen gut zu kennen. Dabei ist es nur genau eine Tätigkeit aus ihrem Leben, die wir stundenlang am TV mitverfolgen oder ein Mal das Vergnügen haben, vor Ort beobachten zu dürfen.

    30. April 2026 – Ariane Tanner ist Historikerin und seit vielen Jahren begeisterte Snookerzuschauende sowie seit wenigen Jahren Snookerspielerin.

    Barry Hawkins und Mark Allen direkt vor ihrer ersten Session Neil Robertson richtet sich ein für die Entscheidungssession gegen Chris Wakelin Mark Selby in der 3. Session gegen Wu Yize, nicht mehr so vergnügt.


    https://snookerpro.de/artikel/was-sie-ueber-robertson-co-vielleicht-noch-nicht-wussten/

    #Gastartikel #Snooker

  9. Buchrezension zu Joachim Zelter: „Hoch oben“ – blickfeld

    Zelters ‚Hoch oben‘ dreht sich um einen Oberbürgermeister, der unter anderem an einem wahnwitzigen Bauprojekt arbeitet. Hoch über…
    #Wuppertal #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #gast #gastartikel #Germany #Kultur #Literatur #Nordrhein-Westfalen
    europesays.com/de/970104/

  10. #Ninja sind überall: im Kino, in Manga, in Games.
    Schwarz gekleidet, übermenschlich, lautlos, tödlich. Dieses Bild hat mit der Realität nur sehr wenig zu tun.

    Die „Ninja“ waren keine magischen Einzelkämpfer, sondern Spezialisten:
    In Zeiten von Bürgerkrieg brauchte man Menschen, die Burgen erklimmen konnten,
    die nachts unauffällig eindrangen, die Informationen beschafften – oder Feuer legten.

    Ein #Gastartikel:

    miss-jones.de/2020/02/07/auf-d

  11. #Archäologie ist ein #Traumjob – oder vielleicht doch eher ein #Albtraumjob? 🏺💭

    Das Problem ist: Unsere Arbeitsbedingungen sind so schlecht, dass die allermeisten Kommilitonen, mit denen ich studiert habe, direkt nach dem Studium den Beruf hingeschmissen haben 😞.

    Um einmal einen tieferen Blick zu werfen, habe ich hier einen #Gastartikel für euch – geschrieben von jemandem, der 12 Jahre lang in solchen #Kettenverträgen gearbeitet hat:

    miss-jones.de/2024/02/11/gasta

  12. tamagothi.de- Business opportunity_ Sponsored post collaboration

    Halloween, dieses Fest, das die Werber seit Jahrzehnten mit der Brechstange hier einführen wollen, um zwischen Ostern und Weihnachten noch einen weiteren Anlass zu haben, den Menschen überteuerten Tinnef und überteuerten Junkfood verkaufen zu können, ist vorbei, aber wenn ich so einen Betreff sehe, dann gruselt es mir immer noch. Nicht, weil der Kürbis hohl ist und ein Gesicht daraus leuchtet, sondern weil der Kopf hohl ist und Spam herauskommt. Hello Team, Genau mein Name! Ich bin ja […]

    spam.tamagothi.de/2025/11/01/t

  13. What are the reasons behind the rising of Snooker in China and the decline in the UK? Our guest author Mike Cormack offers some informed speculations. This is the first part of a loose series on several snooker related subjects by him.

    Having lived and worked in China for fifteen years, I’d like to offer some speculations as to why China is rising and the UK declining when it comes to producing snooker talent. The issue isn’t simply population, for the Chinese national team still fails to qualify for football World Cups. That is an entire book-long story in itself, but suffice it to say just having the numbers and even ample finances is not enough. The issue is about culture and space – the extent to which a society fosters, accommodates, and values the conditions for mastery.

    Firstly, snooker obviously demands intensive practice. We’re talking eight-to-ten hours a day, full-time, monastic devotion to the baize. Stephen Hendry writes eloquently in his autobiography how painful moving to professional level practice was, but how essential it was to elevating his game to winning tournaments. I sometimes wonder if, in the UK, there is less cultural space for such intensities. We still applaud sporting and artistic brilliance, but pursuits that require long, disciplined graft — chess, programming, poetry, Dungeons & Dragons, electronic music — are often treated as eccentric, even nerdy. Too often, their enthusiasts feel the need to apologise for caring.

    Patience and focus in a fast world

    This is not to say Britain lacks talent or hard work – far from it – but that our cultural vocabulary for celebrating discipline has thinned. Focus, patience, and the long, unglamorous work of mastery now struggle to compete with the appeal of instant gratification. It wasn’t always like this. Channel 4 once broadcast the Nigel Short–Garry Kasparov chess match live. Play for Today drew national audiences for serious drama, and Despatch Box was a far more mature and serious TV show on politics than The Daily Politics. Martin Amis recalls in Experience how Philip Larkin’s anthology of twentieth-century verse sparked fierce, public debate in 1973. That kind of intellectual engagement has become rarer. And in 2025, it is telling that increasing numbers of UK and US undergraduates say they cannot read entire books. By contrast, when I taught a top-set English class in a Chinese high school, in a single year we tackled Wilde, Forster, Shakespeare, Golding, lots of poetry, and creative writing. I adored that class. They worked their socks off.

    I’m not trying to claim some kind of essentialism – to say that Chinese people work harder than lazy Europeans. I have certainly taught numerous lazy Chinese students. But I know that the Chinese who want to succeed understand that dedication is non-negotiable. They know progress is perspiration. Whereas the gifted people I’ve met in the UK have so often been reluctant to pursue their talent with the necessary devotion. Take myself as an example. At 15, I had a creative breakthrough in my writing. But I lacked the mentality and social encouragement to pursue it. It wasn’t until I moved to China that I found a writing opening. And once I had the opportunity, I worked like hell, doing columns, copy-editing, event coverage. In eighteen months I went from freelance contributor to editing a Beijing magazine. This wasn’t quite potting balls at dawn or running marathons before school, but it taught me what the Chinese already knew: talent without effort is nothing. In China, this is basic stuff. Competition is ferocious in every area. The acceptance rate at Tsinghua University, China’s equivalent of Oxford or MIT, is estimated at 0.1–0.3%. By comparison, Harvard accepts around 3.5%. The university entrance exam, the gaokao, is a national ordeal. Students are expected to study 16 to 18 hours a day for it. That’s not hyperbole.

    Snooker clubs in China with high standard

    The other key factor is space. China has greatly overbuilt in the last twenty years. A residential and commercial bubble has left more buildings than businesses, which means commercial space is plentiful – and pool halls are everywhere. There’s one in every neighbourhood, pretty much. When I first arrived in China in 2007, the local one was a smoky, dank venue with actual spittoons, ageing tables and toilets that defy polite description. (We called it “the beer pit”, but that didn’t stop me playing eight hours a day there when I could). Nowadays they are generally clean, warm, with new tables, decent cues and unchipped balls. Normally there are around 10 pool tables and two or three snooker tables in the average club. Enough for everyone. Prices are reasonable, around RMB30 (£3.35) per hour. Alcohol seems to have vanished from most of them, for whatever reason. People come to play, not piss about. And they do.

    The contrast with the UK is profound. Jason Ferguson, chairman of the WPBSA (the world snooker ruling body), noted in a recent interview with Stephen Hendry that the main issue affecting the game is facilities, and that “the average club is under threat of closure at all times. That is not because they’re not busy. It’s not because it’s not a good business. It’s because every landlord wants to turn it into flats.” Consequently, the WPBSA have been lobbying the government to protect some clubs as “buildings of community interest, and the number has actually grown each year in the past two years.”

    While praiseworthy, that is from a very low ebb. In the 1990s, venue operator Rileys had 165 snooker, pool and sports venues across the UK; its website today (August 2025) lists only fifteen. In “Changing Britain through the frame of snooker” (2024), Dr Alex Rhys-Taylor notes: “A survey of the last two year’s local news stories reveal more recent cases of doors being shuttered in Romford, Stoke, Glasgow, Belfast, Grays, Brighton, Stockport, Bury, Hornchurch, Southampton and Dennistoun. Online message boards report stories of further closures from Nottingham, Milton Keynes, Belfast, Edinburgh, Stevenage and Luton.”

    Need for Cultural Space

    We have so much to re-learn as a society. The issue is simple. Talent grows when it has non-commercial space in which to develop. Non-commercial space is the precondition of mastery. If we reduce the fabric of our villages, towns and cities to only profit centres, we are choking the lifeblood of every single cultural activity. The shuttering and gentrification of all those working men’s clubs, leisure centres and village halls has caused a slow cultural collapse. No wonder people in Britain seem increasingly unhappy. Orwell once noted that the British were a nation of hobbyists, but we increasingly can’t find the spaces for them. Lottery funding might have transformed athletics, but that requires dedicated facilities and funding. Snooker however has been left to itself and so has withered on the vine, like all other activities not at heart moneymaking pursuits. Even pool tables in pubs are becoming harder to find.

    If we accept that property is only about commercial value rather than social utility, we are going to make UK towns and cities deserts of opportunity, not just for snooker but for anything sustaining communities. An endless vista of atomised, fragmented individuals cut off from each other in commuter towns or low-density cities, only to work, eat and sleep. What a grim thought.

    Thank you, Mike, for sharing your thoughts with us and our readers. 
    Lula
    Team SnookerPRO

    https://snookerpro.de/artikel/snooker-in-china-and-uk-a-cultural-litmus-paper/

    #ArticleInEnglish #Gastartikel #Snooker

  14. „Torte als Star auf der Party“: KALU Tortenmanufaktur in Elberfeld ein Geheimtipp unter Wuppertalern – blickfeld

    Auf einer der wenigen ruhigen Straßen in Elberfeld stößt man zwischen Boutiquen hinter der Rathaus-Galerie auf eine kleine…
    #Wuppertal #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #elberfeld #Featured #gastartikel #gastro-tipp #ge #Germany #Nordrhein-Westfalen
    europesays.com/de/242256/

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