#fischverlust — Public Fediverse posts
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1/ „Doch die Folgen dieses #Wassernotstands für den #Nationalpark sind drastisch: „Die Nebenarme sind auf viele Kilometer praktisch ausgetrocknet, bestenfalls eine Abfolge von Einzeltümpeln, von dicken Algenwatten gefüllt“, berichtet Rosenberger. Der #Fischverlust sei sehr hoch. „#Biber sind zunehmend an die Donauufer abgewandert. Das bedeutet, dass sie längere Strecken zu Fuß von ihren Bauten an den Nebenarmen an den Donaustrand unterwegs sind, um dort junge Weiden zu fressen.“ Vereinzelt seien Biberfamilien auch ganz weggezogen.“
„Was Besucher erfreut, ist für Rosenberger ein schlechtes Signal – es gibt kaum noch Stechmücken in den Donau-Auen. „Mich haben in den letzten sechs Monaten vielleicht zwei, drei gestochen“, sagt er. Das bedeute „einen herben Verlust an Nahrungsmasse für Fische, Libellen, Fledermäuse und Vögel“.“
„Aktuell liegen 24 Flusskreuzfahrtschiffe in Wien. Eine derart hohe Anzahl ist für die Sommersaison grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Auffällig ist jedoch, dass die Schiffe derzeit deutlich länger im Hafen verbleiben als üblich“, erklärt eine Sprecherin der Wien Holding, die die Anlegestellen in der österreichischen Hauptstadt betreibt.“
Fahrt zur Hölle!
„Eine Fahrt in Richtung Osten ist für viele der Kreuzfahrer nicht mehr möglich, spätestens im slowakischen #Komarno ist Schluss. „Aufgrund der anhaltend niedrigen Wasserstände konnten zuletzt auch klassische achttägige Reisen von #Passau nach #Budapest und zurück nicht stattfinden“, bestätigt der Reiseveranstalter #NickoCruises der taz. Schwierigkeiten, so ist zu hören, gibt es inzwischen auch auf der „Hauptstrecke“ zwischen #Passau und #Wien in der #Wachau.
Das mag all jenen wurscht sein, die die Kreuzfahrerei für überflüssige CO2-Schleudern halten. Doch der Bruch geht dieses Mal tiefer.
Es scheint, als zeige die Donau den Menschen die Grenzen ihrer Zivilisation. Über Jahrhunderte haben sie versucht, den Fluss zu bändigen, haben ihn sich zunutze gemacht, in Kriegen, als Transportweg, zur Stromerzeugung und als ein Ort der Entspannung. Sie haben ihn begradigt, seine Ufer befestigt, Häfen gegraben, ihn mit Staustufen zerstückelt. Das hat die Wirtschaft ganz wunderbar befördert – und nebenbei den #Klimawandel.“
#Kreuzfahrt #Flusskreuzfahrt #Dürre #Wassermangel #Österreich #Slowakai #Artensterben