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ubo @
Erdrandbewohner Dass die StVO aus einer Reichs-StVO hervorgeht mag sein - tut aber wirklich nichts zur Sache hier. Ich würde auf solche Anspielungen verzichten. Das ist ähnlich sinnvoll, wie Veganern oder Tierschützen unter die Nase zu reiben, das der Hitler auch kein Fleisch gegessen habe oder seinen Schäferhund sehr geschätzt hätte.
Zur StVO: An sich stehen da ein paar Regeln drin, die, würden sie von den Autofahrern befolgt werden, den Radfahrenden aber auch den zu Fuß Gehenden das Leben sehr erleichtern würden.
Fahren auf Sicht beispielsweise. Würde das ernst genommen werden, wäre insbesondere bei Dunkelheit ein Fahren nur noch sehr, sehr langsam möglich. Denn in der StVO steht nix, dass zu Fuß gehende irgendwie leuchten oder auch nur helle Kleindung tragen müssen. Und die Gerichte sind da teils ziemlich unnachsichtig: Egal ob man auf der Autobahn in einen verlorenen Reifen knallt oder nachts auf der Landstraße einen nicht beleuchteten Rollstuhlfahrer abschießt - der Autolenker trägt die Verantwortung dafür, dass er rechtzeitig anhalten kann.
Zusammengefasst: Dass in den Medien oder auch von der Polizei sehr einseitig die schwächeren Verkehrsteilnehmer ermahnt werden zur Unfallprävention beizutragen, ist ärgerlich bis verantwortungslos. Die StVO kann da aber eher nichts dafür.
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