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#eugenpolanski — Public Fediverse posts

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  1. Borussia Mönchengladbach: Kleindienst Kapitän, Elvedi Vize, Nicolas rückt auf

    Nach dem 4:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim hat Eugen Polanski am Freitagabend seine Kapitänsentscheidung verkündet. Demnach bleibt Tim…
    #Moenchengladbach #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Mönchengladbach #borussia #EugenPolanski #Germany #Kapitän #Kapitänsentscheidung #Nordrhein-Westfalen #TimKleindienst
    europesays.com/de/1222947/

  2. Tim ist wieder da

    Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Derbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren.

    Das Zuschauergewicht hat sich durch die Wiederaufstiege des Hamburger SV und der Gelsenkirchener wieder etwas nach oben verschoben. Und meine Strategie für meine Borussia durchkreuzt nun möglicherweise Tim Kleindienst. Es grenzte in der letzten Saison an ein Wunder, dass die Borussia trotz seines ganzjährigen Ausfalls (wg. Knie) nicht wirklich in Abstiegsgefahr geriet. Und nun spielt er wieder mit. Gestern in Essen an der Hafenstrasse.

    Es waren nur 33 Minuten. Gut, für mich wären die schon zuviel gewesen. In der 11. Minute wurde eine Gladbacher Neuerwerbung kaputtgetreten. Kleindiensts psychologische Präsenz wird in den höchsten Tönen gelobt. Mutmaslich zu Recht. Beim Absteiger Heidenheim wissen sie davon.

    Sportlich wichtiger scheint mir die Entwicklung der deutschen U17-Meister Wael Mohya und Niko Horvat. Ihr Team hat im vorigen Sommer im Halbfinale der deutschen Meisterschaft den Medienliebling Lennart Karl zur aufwändigen Wirkungslosigkeit verurteilt. Der rannte auf und ab, und keiner wusste warum.

    Eugen Polanski kennt diese Jungs schon länger. Meine Hoffnung ist, dass er sie nicht den inkompetenten Medien zum Frass vorwirft, sondern sie so behutsam aufbaut, wie sie es verdienen. Hoffentlich lassen sich ehrgeizige Eltern und profitsüchtige “Berater* im Zaum halten, die schon beim grössten deutschen Fussballtalent seit Günter Netzer das entscheidende Problem waren.

    Das wäre doch auch mal ein schönes Fussballmärchen.

  3. Tim ist wieder da

    Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Drbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren.

    Das Zuschauergewicht hat sich durch die Wiederaufstiege des Hamburger SV und der Gelsenkirchener wieder etwas nach oben verschoben. Und meine Strategie für meine Borussia durchkreuzt nun möglicherweise Tim Kleindienst. Es grenzte in der letzten Saison an ein Wunder, dass die Borussia trotz seines ganzjährigen Ausfalls (wg. Knie) nicht wirklich in Abstiegsgefahr geriet. Und nun spielt er wieder mit. Gestern in Essen an der Hafenstrasse.

    Es waren nur 33 Minuten. Gut, für mich wären die schon zuviel gewesen. In der 11. Minute wurde eine Gladbacher Neuerwerbung kaputtgetreten. Kleindiensts psychologische Präsenz wird in den höchsten Tönen gelobt. Mutmaslich zu Recht. Beim Absteiger Heidenheim wissen sie davon.

    Sportlich wichtiger scheint mir die Entwicklung der deutschen U17-Meister Wael Mohya und Niko Horvat. Ihr Team hat im vorigen Sommer im Halbfinale der deutschen Meisterschaft den Medienliebling Lennart Karl zur aufwändigen Wirkungslosigkeit verurteilt. Der rannte auf und ab, und keiner wusste warum.

    Eugen Polanski kennt diese Jungs schon länger. Meine Hoffnung ist, dass er sie nicht den inkompetenten Medien zum Frass vorwirft, sondern sie so behutsam aufbaut, wie sie es verdienen. Hoffentlich lassen sich ehrgeizige Eltern und profitsüchtige “Berater* im Zaum halten, die schon beim grössten deutschen Fussballtalent seit Günter Netzer das entscheidende Problem waren.

    Das wäre doch auch mal ein schönes Fussballmärchen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. Tim ist wieder da

    Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Drbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren.

    Das Zuschauergewicht hat sich durch die Wiederaufstiege des Hamburger SV und der Gelsenkirchener wieder etwas nach oben verschoben. Und meine Strategie für meine Borussia durchkreuzt nun möglicherweise Tim Kleindienst. Es grenzte in der letzten Saison an ein Wunder, dass die Borussia trotz seines ganzjährigen Ausfalls (wg. Knie) nicht wirklich in Abstiegsgefahr geriet. Und nun spielt er wieder mit. Gestern in Essen an der Hafenstrasse.

    Es waren nur 33 Minuten. Gut, für mich wären die schon zuviel gewesen. In der 11. Minute wurde eine Gladbacher Neuerwerbung kaputtgetreten. Kleindiensts psychologische Präsenz wird in den höchsten Tönen gelobt. Mutmaslich zu Recht. Beim Absteiger Heidenheim wissen sie davon.

    Sportlich wichtiger scheint mir die Entwicklung der deutschen U17-Meister Wael Mohya und Niko Horvat. Ihr Team hat im vorigen Sommer im Halbfinale der deutschen Meisterschaft den Medienliebling Lennart Karl zur aufwändigen Wirkungslosigkeit verurteilt. Der rannte auf und ab, und keiner wusste warum.

    Eugen Polanski kennt diese Jungs schon länger. Meine Hoffnung ist, dass er sie nicht den inkompetenten Medien zum Frass vorwirft, sondern sie so behutsam aufbaut, wie sie es verdienen. Hoffentlich lassen sich ehrgeizige Eltern und profitsüchtige “Berater* im Zaum halten, die schon beim grössten deutschen Fussballtalent seit Günter Netzer das entscheidende Problem waren.

    Das wäre doch auch mal ein schönes Fussballmärchen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  5. Tim ist wieder da

    Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Derbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren.

    Das Zuschauergewicht hat sich durch die Wiederaufstiege des Hamburger SV und der Gelsenkirchener wieder etwas nach oben verschoben. Und meine Strategie für meine Borussia durchkreuzt nun möglicherweise Tim Kleindienst. Es grenzte in der letzten Saison an ein Wunder, dass die Borussia trotz seines ganzjährigen Ausfalls (wg. Knie) nicht wirklich in Abstiegsgefahr geriet. Und nun spielt er wieder mit. Gestern in Essen an der Hafenstrasse.

    Es waren nur 33 Minuten. Gut, für mich wären die schon zuviel gewesen. In der 11. Minute wurde eine Gladbacher Neuerwerbung kaputtgetreten. Kleindiensts psychologische Präsenz wird in den höchsten Tönen gelobt. Mutmaslich zu Recht. Beim Absteiger Heidenheim wissen sie davon.

    Sportlich wichtiger scheint mir die Entwicklung der deutschen U17-Meister Wael Mohya und Niko Horvat. Ihr Team hat im vorigen Sommer im Halbfinale der deutschen Meisterschaft den Medienliebling Lennart Karl zur aufwändigen Wirkungslosigkeit verurteilt. Der rannte auf und ab, und keiner wusste warum.

    Eugen Polanski kennt diese Jungs schon länger. Meine Hoffnung ist, dass er sie nicht den inkompetenten Medien zum Frass vorwirft, sondern sie so behutsam aufbaut, wie sie es verdienen. Hoffentlich lassen sich ehrgeizige Eltern und profitsüchtige “Berater* im Zaum halten, die schon beim grössten deutschen Fussballtalent seit Günter Netzer das entscheidende Problem waren.

    Das wäre doch auch mal ein schönes Fussballmärchen.

  6. Tim ist wieder da

    Seit zwei Spielzeiten schon trete ich für einen Abstieg von Borussia Mönchengladbach in die zweite Liga ein. Den FC vom Dom sollten wir wg. der schönen Drbys und Punktgewinne gleich mitnehmen. Denn in der zweiten Bundesliga (der Herren) findet der sportlich interessantere und fairere Wettbewerb statt. Das finden auch immer mehr Stadionfans, die an manchen Spieltagen die Schüsseln der zweiten Liga mehr füllen als die der langweiligen Fernsehliga, in der Plastikvereine und Fussballkonzerne dominieren.

    Das Zuschauergewicht hat sich durch die Wiederaufstiege des Hamburger SV und der Gelsenkirchener wieder etwas nach oben verschoben. Und meine Strategie für meine Borussia durchkreuzt nun möglicherweise Tim Kleindienst. Es grenzte in der letzten Saison an ein Wunder, dass die Borussia trotz seines ganzjährigen Ausfalls (wg. Knie) nicht wirklich in Abstiegsgefahr geriet. Und nun spielt er wieder mit. Gestern in Essen an der Hafenstrasse.

    Es waren nur 33 Minuten. Gut, für mich wären die schon zuviel gewesen. In der 11. Minute wurde eine Gladbacher Neuerwerbung kaputtgetreten. Kleindiensts psychologische Präsenz wird in den höchsten Tönen gelobt. Mutmaslich zu Recht. Beim Absteiger Heidenheim wissen sie davon.

    Sportlich wichtiger scheint mir die Entwicklung der deutschen U17-Meister Wael Mohya und Niko Horvat. Ihr Team hat im vorigen Sommer im Halbfinale der deutschen Meisterschaft den Medienliebling Lennart Karl zur aufwändigen Wirkungslosigkeit verurteilt. Der rannte auf und ab, und keiner wusste warum.

    Eugen Polanski kennt diese Jungs schon länger. Meine Hoffnung ist, dass er sie nicht den inkompetenten Medien zum Frass vorwirft, sondern sie so behutsam aufbaut, wie sie es verdienen. Hoffentlich lassen sich ehrgeizige Eltern und profitsüchtige “Berater* im Zaum halten, die schon beim grössten deutschen Fussballtalent seit Günter Netzer das entscheidende Problem waren.

    Das wäre doch auch mal ein schönes Fussballmärchen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  7. Schröder liefert

    Nein nicht der Ex-Bundeskanzler – Sie können sich beruhigen: Borussia Mönchengladbach

    Die FAZ fragt, wo ein gewisser Bernd Neuendorf ist. Wer will das wissen? Ich kenn’ keinen. RWE bleibt in der 3. Liga. 15 Spieler sollen gehen. Wie soll so ein Team entstehen? Eine Frage, die meinen Opa interessierte, der 1974 starb, und mir die Fussballmacke vererbte. Aber nicht RWE (darunter leidet Küppi). Auf seinem Schwarz-Weiss-Fernseher sah ich 1965 sonntags in der Regionalliga West Günter Netzer (17 Tore), Jupp Heynckes (24 Tore), Bernd Rupp (25 Tore) und im Tor den Ex-Schalker Manfred Orzessek zaubern. Sie machten mich süchtig. Und ich bereue immer noch nichts.

    Seit Roland Virkus bei der mittlerweile 126-jährigen Borussia die Managerherrschaft übernahm, es war 2022, näherte sich das Team zügig seinem dritten Abstieg in die – ohnehhin sportlich spannendere – Zweite Liga. Von Platz 10 (2023) auf 14 (2024) nur einen Punkt vor der Relegation, die zum Glück dieses Jahr VW Wolfsburg zum Verhängnis wurde. Virkus wurde in der laufenden Saison freigestellt, und unter dem Cheftrainer Eugen Polanski gelang erst auf der Zielgeraden ein 12. Platz mit 9 Punkten Vorsprung vor VW.

    Das klingt positiver, als es war. Die Fangemeinde betrachtete angemessen kritisch, dass der von Virkus und dem Vorgängertrainer Gerardo Soane zusammengestellte Kader nur begrenzt fussballerisch konkurrenzfähig war. Die Mehrheit der Spiele, auch und gerade der Heimspiele, war nicht ansehbar, ohne gesundheitlich Schaden zu nehmen. Polanski musste die Saison mit einem Team durchstehen, auf dessen Zusammensetzung er keinen Einfluss hatte.

    Während sich all die fachfremden Spektakelmedien nun für die Trump-WM heissmachen, und zum Glück meistens sowieso weniger für unsere wahre Borussia interessieren, macht Virkus-Nachfolger Rouven Schröder im Schatten der Schlagzeilen seine Arbeit. Und zwar bevor bei der WM die Preise steigen. Das überrascht positiv. Dabei lässt er sich nicht von Medienschlagzeilen lenken, sondern von Fach- und Personenkenntnis. Klar, dass er nicht in der Premiumklasse der Grosskonzerne in Süddeutschland, Westfalen und Britannien mitspielen kann. Wenn “niemand” seine Neuerwerbungen “kennt”, umso besser. Wissensvorsprung spart einen Haufen Geld und Ärger. Der SC Freiburg kann es doch auch.

    Es ist nur fair, dem Trainer die Chance zu geben, eine Saisonvorbereitung mitzubestimmen. Je weniger Medienschlagzeilen, umso besser. Die Wegelagerer sollen sich auf die Wiesen um die Schalke-Arena legen und mit ihrer Karre die Dortmunder Strobelallee auf und ab fahren. Die langen Linien entscheiden die Richtung. Alles unter einem Jahr Kontinuität ist Panik. Die schlechteste aller Berater*innen. Siehe oben RWE.

    Finale in Argentinien – und hier guckt wieder keine*r zu

    Wenn Sie schon dabei sind, und weil hierzulande mal wieder niemand davon berichtet, ist ja nur das Meisterschaftsfinale im Land des amtierenden Welteisters, beachten Sie auch die hübsch geschriebene Reportage vom diagonal anderen Ende der Weltkarte, die nur wenige Tage paywallfrei sein wird:

    André Dahlmeyer/Junge Welt: Latin Lovers: Piraten – Einen wunderschönen guten Morgen! Wer jemals das südliche Patagonien, die dortige Atlantikküste und die Insel Feuerland bereist hat, dem sollte der Schriftzug »Fuera, Piratas!« (Haut ab, Piraten!) aufgefallen sein, er steht auf Fels­blöcken, an Häuserwänden, so ziemlich überall. Gemeint sind die britischen Kolonialherren auf den Islas Malvinas.”

    Danke André, hast Du fein gemacht.

  8. Schröder liefert

    Nein nicht der Ex-Bundeskanzler – Sie können sich beruhigen: Borussia Mönchengladbach

    Die FAZ fragt, wo ein gewisser Bernd Neuendorf ist. Wer will das wissen? Ich kenn’ keinen. RWE bleibt in der 3. Liga. 15 Spieler sollen gehen. Wie soll so ein Team entstehen? Eine Frage, die meinen Opa interessierte, der 1974 starb, und mir die Fussballmacke vererbte. Aber nicht RWE (darunter leidet Küppi). Auf seinem Schwarz-Weiss-Fernseher sah ich 1965 sonntags in der Regionalliga West Günter Netzer (17 Tore), Jupp Heynckes (24 Tore), Bernd Rupp (25 Tore) und im Tor den Ex-Schalker Manfred Orzessek zaubern. Sie machten mich süchtig. Und ich bereue immer noch nichts.

    Seit Roland Virkus bei der mittlerweile 126-jährigen Borussia die Managerherrschaft übernahm, es war 2022, näherte sich das Team zügig seinem dritten Abstieg in die – ohnehhin sportlich spannendere – Zweite Liga. Von Platz 10 (2023) auf 14 (2024) nur einen Punkt vor der Relegation, die zum Glück dieses Jahr VW Wolfsburg zum Verhängnis wurde. Virkus wurde in der laufenden Saison freigestellt, und unter dem Cheftrainer Eugen Polanski gelang erst auf der Zielgeraden ein 12. Platz mit 9 Punkten Vorsprung vor VW.

    Das klingt positiver, als es war. Die Fangemeinde betrachtete angemessen kritisch, dass der von Virkus und dem Vorgängertrainer Gerardo Soane zusammengestellte Kader nur begrenzt fussballerisch konkurrenzfähig war. Die Mehrheit der Spiele, auch und gerade der Heimspiele, war nicht ansehbar, ohne gesundheitlich Schaden zu nehmen. Polanski musste die Saison mit einem Team durchstehen, auf dessen Zusammensetzung er keinen Einfluss hatte.

    Während sich all die fachfremden Spektakelmedien nun für die Trump-WM heissmachen, und zum Glück meistens sowieso weniger für unsere wahre Borussia interessieren, macht Virkus-Nachfolger Rouven Schröder im Schatten der Schlagzeilen seine Arbeit. Und zwar bevor bei der WM die Preise steigen. Das überrascht positiv. Dabei lässt er sich nicht von Medienschlagzeilen lenken, sondern von Fach- und Personenkenntnis. Klar, dass er nicht in der Premiumklasse der Grosskonzerne in Süddeutschland, Westfalen und Britannien mitspielen kann. Wenn “niemand” seine Neuerwerbungen “kennt”, umso besser. Wissensvorsprung spart einen Haufen Geld und Ärger. Der SC Freiburg kann es doch auch.

    Es ist nur fair, dem Trainer die Chance zu geben, eine Saisonvorbereitung mitzubestimmen. Je weniger Medienschlagzeilen, umso besser. Die Wegelagerer sollen sich auf die Wiesen um die Schalke-Arena legen und mit ihrer Karre die Dortmunder Strobelallee auf und ab fahren. Die langen Linien entscheiden die Richtung. Alles unter einem Jahr Kontinuität ist Panik. Die schlechteste aller Berater*innen. Siehe oben RWE.

    Finale in Argentinien – und hier guckt wieder keine*r zu

    Wenn Sie schon dabei sind, und weil hierzulande mal wieder niemand davon berichtet, ist ja nur das Meisterschaftsfinale im Land des amtierenden Welteisters, beachten Sie auch die hübsch geschriebene Reportage vom diagonal anderen Ende der Weltkarte, die nur wenige Tage paywallfrei sein wird:

    André Dahlmeyer/Junge Welt: Latin Lovers: Piraten – Einen wunderschönen guten Morgen! Wer jemals das südliche Patagonien, die dortige Atlantikküste und die Insel Feuerland bereist hat, dem sollte der Schriftzug »Fuera, Piratas!« (Haut ab, Piraten!) aufgefallen sein, er steht auf Fels­blöcken, an Häuserwänden, so ziemlich überall. Gemeint sind die britischen Kolonialherren auf den Islas Malvinas.”

    Danke André, hast Du fein gemacht.

  9. Gladbach: Warum Eugen Polanski doch eine Zukunft haben könnte

    Das 4:0 gegen die TSG Hoffenheim hätte auf den ersten Blick das Potenzial, die Saisonanalyse von Borussia Mönchengladbach…
    #Moenchengladbach #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Mönchengladbach #EugenPolanski #Germany #Nordrhein-Westfalen
    europesays.com/de/1025842/

  10. Fußball-Bundesliga: Polanski geht von Verbleib als Gladbach-Coach aus

    Trotz zunehmender Kritik an seiner Person geht Eugen Polanski fest davon aus, auch in der kommenden Saison noch…
    #Moenchengladbach #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Mönchengladbach #BorussiaMönchengladbach #EugenPolanski #Fußball-Bundesliga #Germany #Gladbach #Kritik #Nordrhein-Westfalen
    europesays.com/de/973838/

  11. Wenn der 1. FC Köln auf Borussia Mönchengladbach trifft, ist immer Brisanz drin. Am Samstag ist der Druck besonders hoch - vor allem für FC-Trainer Lukas Kwasniok.#WDR #Fußball #Bundesliga #17Spieltag #1FCKöln #BorussiaMönchengladbach #LukasKwasniok #EugenPolanski #Feedmanager #NRW
    Köln empfängt Gladbach: Endspiel für Kwasniok?
  12. Wenn der 1. FC Köln auf Borussia Mönchengladbach trifft, ist immer Brisanz drin. Am Samstag ist der Druck besonders hoch - vor allem für FC-Trainer Lukas Kwasniok.#WDR #Fußball #Bundesliga #17Spieltag #1FCKöln #BorussiaMönchengladbach #LukasKwasniok #EugenPolanski #Feedmanager #NRW
    Köln empfängt Gladbach: Endspiel für Kwasniok?
  13. Wenn der 1. FC Köln auf Borussia Mönchengladbach trifft, ist immer Brisanz drin. Am Samstag ist der Druck besonders hoch - vor allem für FC-Trainer Lukas Kwasniok.#WDR #Fußball #Bundesliga #17Spieltag #1FCKöln #BorussiaMönchengladbach #LukasKwasniok #EugenPolanski #Feedmanager #NRW
    Köln empfängt Gladbach: Endspiel für Kwasniok?
  14. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

  15. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  16. Abstiegskampf

    Wer wie ich Borussia-Mönchengladbach-Fan ist, muss sich darin auskennen. Was braucht mann dafür? Im optimalen Fall wird mann aus dem thüringischen Osten mit einem allseitig gebildeten Kerl wie Hans Meyer beschenkt. Sein Geburtsort im heutigen Tschechien wurde abgebaggert. Seine allseitige Bildung ermöglichte ihm, das System, in dem er sich nach 1990 als Fussballlehrer durchbeissen musste, besser verstand, als die meisten, die in ihm aufgewachsen waren. Insbesondere durchschaute er das profitorientierte und an billigen Formeln mehr als an Fachwissen orientierte Mediensystem. Und spielte fortan intelligenter auf diesem Klavier, als die meisten seines Berufsstandes. Später wurde er in dieser Disziplin nur von Jürgen Klopp übertroffen, der sich aber seitdem für weit billigere Werbung hergibt als der kluge Hans.

    Meyer hatte erkannt, dass die Skills, die er sich in der DDR aneignen musste, um gut arbeiten zu können, im real existierenden Kapitalismus etliche Vorteile hatten. Ich habe in meinem Freundinnenkreis eine selbstständige Unternehmerin in Köln, der das im was-mit-Medien-Betrieb ähnlich gut gelang; sie besitzt ein schickes Haus in Zollstock, und ihre Steuerberaterin sucht beständig für sie nach Gelegenheiten der steuermindernden Kapitalanlage … Gelernt hatte sie beim damaligen Zentralorgan der FDJ, der “Jungen Welt”. Es war ganz offenbar nicht vergeblich.

    In wenigen Tagen erscheint beim MDR eine neue Dokumentation über den weisen Mann Hans Meyer, der ich mit Spannung entgegensehe. Er wusste mit Richtlinienkompetenz umzugehen, ein strategisch kluger Kopf.

    Und nun sehen Sie nur, wen die hiesige bürgerliche Demokratie mit Richtlinienkompetenz ausgestattet hat. Das ist kein Scherz, sondern ein Drama. Der Kollege Fabian Scheidler ist ein weit jüngerer kluger Kopf, der schreibt darüber so:

    Deutschland auf dem Weg in den Kriegsstaat – Wie die entfesselte Militarisierung zum Schlüsselprojekt Deutschlands und der Europäischen Union in der Polykrise wurde”.

    Es geht auch gemässigter im Ton, bei Klaus Lang/bruchstuecke, IG-Metaller im Ruhestand, und berufsbedingt pragmatisch geschult:

    “Schreiben gegen den Wind, auch wenn er nicht lesen kann”.

    Und in einem sozialdemokratischen Medium

    Marcus Schneider/IPG-Journal: Mehr als ein bisschen Schnee – Trumps Griff nach Grönland sprengt den Nachkriegskonsens. Will Europa dem US-Präsidenten Paroli bieten, muss es endlich die Sprache der Macht lernen.”

    Was tun?

    Der weise Hans Meyer wusste besser als die vielen Medienfuzzys, mit denen er sich berufsbedingt beschäftigen musste, dass Fussball ein Teamsport ist. Millionen TV-Glotzer*innen haben längst mitbekommen, dass die Frauen das besser begriffen haben als die dummen Jungs. Aus eigener Berufserfahrung kann ich Ihnen versichern: in demokratischer Politik und ihren Medien funktioniert das genauso.

    Den Schwierigkeitsgrad des deutschen Abstiegskampfes beschreibt der Kollege Scheidler – in meinen Augen zutreffend – so:

    “All dies trägt zur Frustration eines großen Teils der Bevölkerung bei, der nicht nur das Vertrauen in diese oder jene bestimmte Regierung verliert, sondern in das politische System insgesamt. Umfragen zeigen, dass nur noch 21% der Deutschen Vertrauen in die Regierung haben, während der Wert für politische Parteien bei nur 13% liegt. Darüber hinaus wird der soziale und wirtschaftliche Niedergang als Teil einer schier endlosen Kette von schlechten Nachrichten und Katastrophen wahrgenommen, auf die die Politik nicht nur keine Antworten hat, sondern die sie sogar noch verschlimmert.”

    Parallel dazu der Abstiegskampf deutscher Medien:

    Ralf Heimann/MDR-Altpapier: Abgedreht – In den USA schaltet sich die ausgetrocknete Rundfunkförderung selbst ab. Was bedeutet das? Und was heißt das für die deutsche Debatte?”

    In Mönchengladbach haben wir gegen diese Krise Eugen Polanski. Er hat aus den gleichen schlechten Spielern – die besten sind sogar verletzt – ein besseres Team gemacht. Die Fans, die den Borussia-Park regelmässig vollmachen, stehen hinter ihm. Derzeit. Es ist also möglich. Aber nicht sicher.

    Wer also macht nun den deutschen Wahlberechtigten ein seriöseres Angebot?

    Ganz unten: Trumps Mordbrüder in Ecuador

    Ganz unten ist, wenn die Katholische Kirche die letzte revolutionäre Organisation ist. Das war mein erster Gedanke beim Ansehen dieser Dokumentation. Mein zweiter: warum wurde nicht auf die furchtbare Musiksauce verzichtet? Ohne sie wäre diese Dokumentation der sachgerechte Hammer:

    Marcel Mettelsiefen/Arte/ZDF: Drogenkrieg in Ecuador – Einst galt Ecuador als eines der friedlichsten Länder Lateinamerikas – heute zählt es zu den gewalttätigsten der Welt. Drogenkartelle beherrschen ganze Regionen, das Militär antwortet mit brutaler Härte. Im Mittelpunkt stehen drei Menschen, deren Schicksale sich kreuzen: ein Priester, ein Gouverneur und ein Vater, der für die Wahrheit über den Tod seines Sohnes kämpft.” Video 53 min. Verfügbar bis 5.4.

    Eine Analyse, wie es politisch in Ecuador so weit kommen konnte, finden Sie hier.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger