Puccinis “La rondine” am Opernhaus Zürich
Marco Stücklin
Als 1913 Giacomo Puccini für eine Galavorstellung seiner „Fanciulla del West“ an die Hofoper nach Wien reiste und auch eine Operettenaufführung im damals führenden Karlstheater besuchte, nutzten die beiden Direktoren dieses Hauses die Gelegenheit und boten dem gefragten Komponisten den Auftrag für eine Operette an. Das große Honorar welches in Aussicht gestellt wurde, mag dann nach längerem Zögern der Beweggrund gewesen sein, sich auf die leichte Muse einzulassen. Jedoch sagte ihm das Textbuch von Alfred Willner und Heinz Reichert gar nicht zu. Erst als Giuseppe Adami diese Vorlage überarbeitet hatte, war Puccini bereit, mit dem Komponieren zu beginnen. (Rezension der Vorstellung v. 27. September 2026) […]
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