Eine neue Studie offenbart schockierende Fakten: Die Methangas-Leckagen in der US-Energieindustrie sind dreimal so hoch wie offiziell angegeben. Dies führt zu Klimaschäden, die jährlich mit 9,3 Milliarden US-Dollar zu Buche schlagen. Interessanterweise stammen mehr als die Hälfte dieser Emissionen von einer verschwindend geringen Anzahl von Öl- und Gasstandorten - weniger als 1%. Das bedeutet, das Problem ist nicht nur gravierender als von der Regierung erkannt, sondern auch relativ leicht lösbar.
Weltweit ist ein ähnliches Phänomen zu beobachten: Satelliten haben im Jahr 2023 eine 50%ige Zunahme von großen Methanemissionsereignissen im Vergleich zu 2022 festgestellt, wobei mehr als 5 Millionen Tonnen in großen fossilen Brennstoffleckagen erkannt wurden. Die weltweiten Methanemissionen stiegen leicht auf 120 Millionen Tonnen.
Diese Erkenntnisse unterstreichen die Dringlichkeit, gezielte Anstrengungen auf die am stärksten emittierenden Standorte zu konzentrieren. Indem wir diese kontrollieren, könnten wir einen bedeutenden Schritt zur Halbierung der Emissionen machen. Die Studie zeigt auch, dass die US-Regierung bereits Maßnahmen ergriffen hat, um die Methanemissionen in der Öl- und Gasindustrie zu reduzieren. Es ist an der Zeit, dass wir alle verstehen: Die Lösung dieses Problems ist nicht nur machbar, sondern auch entscheidend für die Bekämpfung der Klimakrise. #Klimakrise #Methanemissionen #Energieindustrie
https://www.theguardian.com/business/2024/mar/13/us-gas-leaks-report-climate-change?CMP=Share_iOSApp_Other