»Das Dienstleistungsangebot von Industrieunternehmen ist enorm. Längst geht es nicht mehr nur darum, einzelne Produkte zu verkaufen, sondern ganzheitliche Lösungen anzubieten. Beratung, Montage und Wartung gehören dazu, auch über längere Zeiträume hinweg.
Das hat viel damit zu tun, dass industriell gefertigte Waren immer komplexer, technisch anspruchsvoller und beratungsintensiver werden.«
Ich habe mir gerade ein Mäppchen mit Spezialwerkzeug gekauft, um mit voller Absicht unmöglich gemachte Reparaturen an teuren Geräten doch noch durchführen zu können, die ich früher mit einem Kreuzschlitzschraubendreher aufmachen konnte.
Ich kann kaum noch Geräte einfach nur kaufen, warten, reparieren und nutzen, ohne dass mir Hersteller, teilweise zwangsweise, Abonnements für alle möglichen "Services" aufdrängen, nur um mir über Jahre letztlich ein Mehrfaches des Kaufpreises zusätzlich vom Konto abzubuchen.
Ich bekomme keine "Beratung" und keinen "Support" mehr, ohne langwierige und entnervende Umgehung planloser Chatbots und überforderter First-Level-Callzentren irgendwo in einem Billiglohnland, die mich vielleicht irgendwann zu jemandem durchstellen, der sich auch nur annähernd so gut mit dem Gerät auskennt wie ich, der sich nur notgedrungen damit befasst hat.
@tagesschau, lass bitte solche Gefälligkeits-"Berichte".
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/studie-ifo-institut-dienstleistungen-100.html
#Dienstleistungen #Services #RightToRepair