#detlefobens — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #detlefobens, aggregated by home.social.
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Blick in den Abgrund – „Salome“ im Theater Hagen
Detlef ObensWas war das gestern im Theater Hagen? Mit ein wenig zeitlichem Abstand komme ich zum Schluss, dass dies wohl die eindringlichste und schonungsloseste Inszenierung von Richard Strauss‘ Oper SALOME war, die ich bisher erlebt habe. Regisseurin Noa Naamat nimmt uns mit in eine Welt voller Dekadenz, Abgründen, Begierden und sexuellem Missbrauch. Salome, die zusammen mit ihrer Mutter Herodias im Hause ihres Stiefvaters Herodes lebt und gleichzeitig das Objekt seiner sexuellen Begierde ist. Salome erkennt, dass sie Ihre vermeintliche erotische Anziehungskraft, die sie auf Männer ausübt, letztlich gegen ihren Peiniger einsetzen muss um sich ihm entledigen zu können. In Hagen wird der Tanz der sieben Schleier viel mehr zu einem Tanz der Symbole. Symbole für sexuellen Übergriff seitens des Stiefvaters an seiner Stieftochter. Sie fordert für den ersehnten Tanz den Kopf des Jochanaan. Den gefürchteten Feind des Herodes, den dieser in einem Verlies gefangen hält. Der Tod Jochanaans birgt für Herodes ein nicht zu kalkulierendes Risiko. Naamat verlegt die Handlung in ein abgestürztes Flugzeugwrack – einem vermutlichen Privatjet -, umgeben von einer dunklen, unwirtlichen Einöde, wo die Sonne nicht scheint und wo nichts blüht. Wo die handelnden Personen ziellos und verängstigt, teils schuldbeladen, herumirren und sich ihrer totalen Abhängigkeit von Herodes bewusst sind und werden. Herodes, der in seiner zügellosen Sexsucht alles und jeden unterordnet, muss am Ende erkennen, dass er von allen verlassen und von der Stieftochter zutiefst verspottet, alles verloren hat. Salome wird auch in der Hagener Inszenierung am Ende getötet, nimmt aber alle mit in den Tod, indem sie mit letzter Kraft Feuer legt. Eine Inszenierung, die lange nachklingt und die, ich gebe es gern zu, auch einen gewissen zeitlichen Abstand zum Erfassen all ihrer Aussagen benötigt. Dann aber sind diese gewaltig. (Rezension der Premiere vom 23. Mai 2026) […]
https://opernmagazin.de/blick-in-den-abgrund-salome-im-theater-hagen/
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Ein Plädoyer für Frieden und Menschlichkeit – „Aida“ am Staatstheater Darmstadt
Detlef ObensAida – Verdis große Oper über eine Frau, die zerrissen ist von Liebe zu einem Mann, der als Krieger ihr eigenes Volk bedroht und bekämpft und der tiefen Sehnsucht nach ihrer Heimat. Am Ende opfert sich Aida zuerst für die Menschen ihres Heimatlandes und dann für den Mann, den sie nicht lieben durfte. Liebe, Sehnsüchte, menschliches Verlangen in Zeiten von Krieg, Leid und Tod. Eine Pflanze, die einfach nicht wachsen und gedeihen durfte, weil Menschen Kriege führen, weil sie meinen, mit Kriegen Probleme lösen zu können. Am Ende töten sie Menschen und noch viel mehr: sie zerstören Hoffnung und Zukunft. Die Darmstädter Aida-Inszenierung der israelischen Regisseurin Noa Naamat beeindruckt und überwältigt mit ihrer klaren Aussage GEGEN Krieg und FÜR Frieden. Denn nur der Frieden ist alternativlos. Das italienische Wort für Frieden ist „Pace“ und mit diesem Wort endet Giuseppe Verdis Oper Aida. Flehentlich von Amneris gesungen und mit Blut auf die Wand geschrieben, hinter der Radames und Aida gemeinsam vom Leben Abschied nehmen. Ein starkes Schlussbild! „Pace t’imploro! Pace, pace … pace!“ (Rezension der besuchten Vorstellung vom 17. Januar 2026) […]
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Die wunderbare Welt der Susi Natter – Oder: Facebook, hauch mir Leben ein!
Detlef ObensDas Internet. Ein schier nie versiegender Quell des Wissens und der Informationen, welchem wir uns doch nur zu gern täglich bedienen. Aber auch ein Quell, ja geradezu ein niemals versiegendes Füllhorn an Menschen, denen wir vermutlich nie hätten begegnen dürfen. Oder auch wollen. Je nach dem, wie man die Münze dreht und wendet. […]
https://opernmagazin.de/die-wunderbare-welt-der-susi-natter-oder-facebook-hauch-mir-leben-ein/
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Danke, Gabriel Feltz. Abschied von Dortmunds langjährigem Generalmusikdirektor
Detlef ObensDortmunds ehemaliger Generalmusikdirektor Gabriel Feltz ist am 29. August 2025 plötzlich und unerwartet im Alter von 54 Jahren verstorben. Feltz war seit der Spielzeit 2013/2014 GMD der Stadt Dortmund und leitete die Dortmunder Philharmoniker bis zu seinem Wechsel nach Kiel, wo er ab 2024 das Amt des dortigen GMD antrat. Die Nachricht seines Todes wurde in der Musikwelt mit großer Betroffenheit und Fassungslosigkeit aufgenommen. Gerade erst begann sein Wirken in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Er war voller Pläne für seine anstehende künstlerische Arbeit am Theater Kiel. In Dortmund, wo Gabriel Feltz 12 Jahre als Generalmusikdirektor wirkte, ist die Trauer groß. DAS OPERNMAGAZIN, dass traditionell seit vielen Jahren aus der Oper Dortmund und von den Dortmunder Philharmonikern berichtet, möchte mit diesem Nachruf den Dirigenten und Künstler Gabriel Feltz ehren, der viel zu früh gehen musste. Hier soll auch der Raum sein, sein Orchester, die Dortmunder Philharmoniker, mit ganz persönlichen Gedanken zu Wort kommen zu lassen. Denn sie, die Philharmoniker und Gabriel Feltz, waren über viele Jahre eine Einheit. Eine künstlerische Einheit, die Großes für die Stadt Dortmund geschaffen hat. […]
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„Singen ist mein Lebensinhalt“ – Dorothea Herbert im Gespräch mit dem Opernmagazin
Detlef ObensGeboren in Hessen, in Marburg an der Lahn, zog sie im Alter von vier Jahren mit ihrer Mutter in die bayerische Landeshauptstadt München. Und München war und ist seither ihr privater Lebensmittelpunkt. Dort ging sie zur Schule und bereits als 7-jährige wusste Dorothea bereits, was sie in ihrem Leben will: Singen! Und was anfangs noch ein großer Kinderwunsch war, […]
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#introductions on my mind:
One of my many hats is tech and design at Detlef Obens’ opera and culture blog Das Opernmagazin (@Opernmagazin). Detlef and I met when he interviewed Megan Marie Hart (@meganmariehart) for a portrait following his raving review of her debut as Luisa Miller.
Here are some Das Opernmagazin articles with illustrations by me:
https://opernmagazin.de/tag/stefan-romero-grieser-illustration/#opera #operaBubble #illustration #culture #opernmagazin #DetlefObens
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