#datenschleuder — Public Fediverse posts
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Hadmut Danisch fragt, Schwerdtfegr (beta) antwortet
Schöne verschwörungsteorie… oder, wie ich so etwas zu nennen pflege: korrupzjonsteorie. Klingt im ersten moment nicht einmal völlig abwegig, wenn man so an scheißberlin denkt.
Aber ein klitzekleines problemchen ist da noch. Wer TOR hat, kann sich davon überzeugen, dass die daten aus der berliner landesverwaltung auf der onion-webseit der kriminellen erpressergruppe rhysida liegen und dort heruntergeladen werden können (ich rate von einem daunlohd ab, er wird wegen der darin enthaltenen personenbezogenen daten sicher gegen EU-datenschutzrecht verstoßen — ihr seid alle erwaxene menschen und wisst, was ihr tut).
Mit genau so einer veröffentlichung hat rhysida gedroht, wenn keine bitcoin rüberwaxen.
Das ist also mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit rhysida: eine gruppe von kriminellen, die ihr geld mit phishing, cyber und erpressung verdient. Und das nicht erst seit vorletzter woche. 2023 haben sie zum beispiel die universität kaiserslautern gecybert [beleg], 2025 haben sie die welthungerhilfe gecybert [beleg]. Die opferauswahl ist willkürlich und nur von der möglichkeit fetter beute bestimmt — und natürlich davon, dass man wohlig in riesigen, abteilungsübergreifenden datensammlungen rumsuhlen kann, wenn man erstmal einen kompjuter im netzwerk gepwnt hat, weil jemand in einem verbrecherfreundlichen windohs-offißß-autluck-umfeld klicki-klicki in eine phishingmäjhl gemacht hat. Es kann ja nicht jedes unternehmen, nicht jede universität, nicht jedes krankenhaus, nicht jede verwaltung, nicht jede organisazjon eine technische administrazjon haben, die unter zero trust etwas anderes als ein modernes schlangenölverkäuferwort versteht. Na gut, sie könnten schon, aber die guten leute wollen ja auch immer so viel geld für ihr schräges hobby haben, das man dann doch lieber für prachtentfaltung, selbstbereicherung und kumpelbereicherung ausgibt. Und außerdem sind datenschutz und kompjutersicherheit für alle mitarbeiterys tendenzjell unbekwem. Wenn die datenschleuderei keine nennenswerten strafrechtlichen oder finanzjellen konsekwenzen hat, werden deshalb kompjutersicherheit und datenschutz keine prioritäten und man konzentriert sich aufs „wichtigere“. Das ist der vom gesetzgeber geschaffene und genau so gewollte BRD-standard. Unterdessen füllen sich die knäste mit schwarzfahrerys und mülltonnenbrötchendiebys.
Das einzige motiv von rhysida scheint geldgier zu sein. Einen einblick in gegenwärtig laufende erpressungen und herunterlaufende uhren bekommt man übrigens auf der besagten webseit.
Auf diesem hintergrund wird die spezjelle korrupzjonsteorie „daten vor der unabwendbaren AFD-machtübernahme auch in zukunft für ‚linke‘ zugänglich halten“ etwas komplizierter. Sie ist nicht völlig unmöglich (was ist das schon), aber sehr fernliegend. Solche angenommenen verschwörer könnten problemlos und ohne jede zusammenarbeit mit irgendwelchen skrupellosen, von reiner geldgier motivierten verbrecherbanden handeln, und alles, was sie dafür tun müssten, wäre eine anonyme verbreitung über klicki-klicki-sharehoster oder in form von torrents oder dergleichen. Dazu sind sogar digitale analfabeten imstande. Ohne, dass man irgendwelche gefährlichen mitwisser mit affinität zu erpressungen haben muss.
Dass es überhaupt keine leute in der scheißberliner landesverwaltung gibt, die nicht für eine handvoll geld kriminellen helfen würden, habe ich damit natürlich auch nicht gesagt. Denn berlin ist korrupt und kaputt. In berlin ist alles möglich. Nur nix gutes.
#Berlin #BRD #Datenschleuder #Erpressung #HadmutDanisch #Link #Rhysida #Verschwörungstheorie -
Datenschleuder des tages
Hat hier wirklich jemand die lüge irgendwelcher gewohnheitsmäßiger und fürs lügen bezahlter lügner geglaubt, dass empfindliche und weit in die intimsfäre eines menschen hineinragende gesundheitsdaten irgendwie besser geschützt werden als andere daten? Nun, nebenan in polen wurden gerade die gesundheitsdaten von 19 milljonen menschen, also von mehr als der hälfte der gesamten bevölkerung polens „veröffentlicht“, aber so richtig brutal nacktziehend:
[…] personenbezogene Angaben wie etwa Vor- und Nachname, PESEL-Nummer, Post- und E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern; außerdem medizinische, teils besonders sensible Daten wie Untersuchungsergebnisse, Rezept- und Medikationsdaten sowie Krankheits- und Behandlungsverläufe
Die „PESEL“ ist so eine art persönlicher identifikazjonsnummer in polen. Diese nummer ist leicht missbrauchbar. Zum glück kann man sie auch sperren lassen.
Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten und insbesondere den schutz eurer in großen datenbanken gesammelten gesundheitsdaten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.
#CyberCyber #Datenschleuder #Datenschutz #Epic #EU #Euronews #Fail #Gesundheit #Link #Polen #Security -
Datensammlung des tages
Databroker Files:
Datenhändler verkaufen metergenaue Standortdaten von EU-PersonalExakte Ortungen, verräterische Bewegungsmuster: Die Handy-Standortdaten von Millionen Menschen in der EU stehen zum Verkauf. Angeblich nur zu Werbezwecken erhoben, lassen sich die Daten auch für Spionage nutzen. Der europäische Datenschutz versagt, selbst EU-Spitzenpersonal in Brüssel ist betroffen. Die EU-Kommission sagt: „Wir sind besorgt.“
Tja, wenn doch nur vorher jemand gewarnt hätte…
- …dass händis und insbesondere so genannte smartfohns als datensammel-, träcking- und überwachungswanzen konzipiert wurden;
- …dass es — unter ausnutzung digitalfeudalistischer scheißzustände, die käufer eines so genannten smartfons mit gängelungen und technikverhinderungen davon abhalten sollen, ein sauberes betrübssystem auf ihre smartdinger aufzuspielen — werkseitig vorinstallierte trojanische äpps auf den smartfohns gibt;
- …dass alle daten, die über das internetz erhoben werden, irgendwann und irgendwo wieder heraussprudeln, meist völlig unerwünscht und mit anderen daten zusammengeführt; und
- …dass der einzige datenschutz, der wirklich funkzjoniert, größtmögliche sparsamkeit in der preisgabe persönlicher und weit in die privat- und intimsfäre hineinreichender daten besteht, also auch im genauen gegenteil der nutzung eines so genannten smartfohns.
…dann wäre man vielleicht gewarnt gewesen. Aber nein, die nutzung dieser scheißdinger soll überall erzwungen werden, und die leute finden es geil. Ob führerschein, personalienausweis oder mit rabatt gekaufte fahrkarte der zu hundert prozent in BRD-besitz befindlichen deutschen bananenbahn, immer weniger wird ohne scheißhändi überhaupt noch möglich gemacht. Und die p’litik findet es auch voll geil, so viel neue anlasslose überwachungsmöglichkeiten, um den kommenden volxaufständen zu begegnen, wenn „die märkte“ demnäxt noch weniger grundlegende lebensbedürfnisse abdecken und noch mehr gehungert und gefroren wird. Das wäre ja schlimm, wenn das ganze korrupte gilljotinenfutter mal zur verantwortung gezogen würde!
Aber woher sollen die leute das denn wissen. Der contentindustrielle jornalist weiß es doch auch nicht, und ansonsten schreibt er einfach PResseerklärungen ab. Also war niemand gewarnt. Und verstand gibts leider auch nicht im äppstohr, nur so genannte „künstliche intelligenz“, natürlich immer auch mit lustiger datensammelfunkzjon. So ein jammer aber auch1
Auch eine Digitalaktivistin und ein Journalist, die wir in den Daten finden, bestätigen uns deren Korrektheit
Aktivist mit händi… jornalist mit von reklamebannern umpflastertem tintengeklexe… mist mit ohren und nix dazwischen! So schade, dass es kein hirn im äppstohr gibt!
Ach ja, benutzt bitte wirksame adblocker — und keine geräte, die euch an der nutzung wirksamer adblocker hindern sollen! Alle diese daten kommen aus der überwachung durch reklame im internetz.
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