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#dasopernmagazinsalzburg — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #dasopernmagazinsalzburg, aggregated by home.social.

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  1. Emotionale Abgründe und bittersüße Erinnerungen – Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker mit Elgar und Tschaikowski bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer

    Nicht nur der Sommer, sondern auch die Salzburger Festspiele neigen sich nach fünf dichten Wochen mit so abwechslungsreichen wie intensiven Aufführungen allmählich ihrem Ende zu. Für den Auftakt der sechsten und letzten Woche des Festivals, in der, da die Premieren des (Musik-)Theaters bereits zurückliegen, vor allem Orchester-, Kammermusik- und Solistenkonzerte im Fokus stehen, war mit den Berliner Philharmonikern jenes Orchester zu Gast, das im Frühling mit einer fulminanten Aufführung des „Rheingold“ seine Rückkehr zu den Osterfestspielen feierte. Mit ebensolcher beeindruckender Fulminanz und emotionsgeladener Virtuosität präsentierten sie nun in ihrem ersten Konzert des Sommers ein romantisches Programm, das ebenfalls die bittersüße Vorahnung eines Endes in sich trug. Während Edward Elgars „Enigma-Variationen“ inmitten der melancholischen Reminiszenzen auch humorvolle Anspielungen und liebliche Momente umfassen, spiegelt Peter Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 in f-Moll sämtliche Extreme menschlicher Emotionen wider, in denen kurze Momente des Glücks sogleich mit erschütternder Heftigkeit von Traurigkeit vertrieben werden und das unnachgiebige Schicksal stets an seine Übermacht gemahnt. Besonders mit dieser Symphonie stellten Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker ihre klanggewaltige Brillanz und interpretatorische Schärfe eindrücklich unter Beweis. (Rezension des Konzerts v. 23. August 2026) […]

    https://opernmagazin.de/emotionale-abgruende-und-bittersuesse-erinnerungen-kirill-petrenko-und-die-berliner-philharmoniker-mit-elgar-und-tschaikowski-bei-den-salzburger-festspielen/

  2. C’est le chant de la délivrance! – Benjamin Bernheim als „Werther“ bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer

    Zum Gesang der Erlösung wird Werther das von den Kindern aufgeführte Weihnachtslied, als er dessen Klänge in der Stunde seines Todes vernimmt und auf Vergebung hofft. Einen Gesang der Erlösung oder jedenfalls einen, dem man in seiner Brillanz ohne Zögern erlösende Qualität zusprechen würde, war auch an diesem Juliabend im Salzburger Festspielhaus zu hören. Mit Benjamin Bernheim in der Titelrolle von Jules Massenets „Werther“, umrankt von einem ebenso beeindruckenden Ensemble und einem höchst lebendig agierenden Orchestre symphonique de la Monnaie unter Alain Altinoglu, wird diese konzertante Aufführung des auf Goethes Briefroman basierenden Drame lyrique zu einer seltenen Sternstunde. (Rezension der konzertanten Aufführung v. 29. Juli 2026) […]

    https://opernmagazin.de/cest-le-chant-de-la-delivrance-benjamin-bernheim-als-werther-bei-den-salzburger-festspielen/

  3. Mozart & „Mozarts“: Mozartwoche 2027 stellt seine Komponistenkollegen ins Rampenlicht
    Daniel Floyd

    Unter dem Motto „Mozart & ,Mozarts‘“ widmet sich die Mozartwoche 2027 einem musikalischen Experiment: Wolfgang Amadé Mozart wird mit Komponisten zusammengebracht, die einst als „andere Mozarts“ gefeiert wurden. Die Internationale Stiftung Mozarteum präsentiert damit ein Programm, das Bekanntes sowie zahlreiche selten gespielte Werke neu beleuchtet. […]

    https://opernmagazin.de/mozart-mozarts-mozartwoche-2027-stellt-seine-komponistenkollegen-ins-rampenlicht/

  4. Im Anfang war das Ende – „Das Rheingold“ bei den Osterfestspielen Salzburg
    Elena Deinhammer

    Die diesjährigen Osterfestspiele in Salzburg stehen unter dem Zeichen der Rückkehr und des Neuanfangs: Nach dreizehn Jahren, in denen die Berliner Philharmoniker ihre Tage vor Ostern in Baden-Baden verbracht haben, ist das Gründungsorchester des von Herbert von Karajan ins Leben gerufenen Festivals zurück an der Salzach, nun unter der Leitung ihres aktuellen Chefdirigenten Kirill Petrenko. Nicht nur das 150-jährige Jubiläum der ersten Aufführung im Bayreuther Festspielhaus ist also geeigneter Anlass, auch Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ an die Osterfestspiele zurückkehren zu lassen. Anders als im Jahr 1967 startet dieser Ring-Zyklus aber nicht mit dem Ersten Tag der Tetralogie, sondern, ganz im Sinne Wagners und in Analogie zu Ostern gewissermaßen als Auftakt des Triduum sacrums der Oper, mit dem Vorabend, dem „Rheingold“. Dadurch wird die nächstjährige Aufführung der „Walküre“ zudem passend zum 60-jährigen Jubiläum, bevor der Zyklus im Jahr 2028 durch Einfügung von Arnold Schönbergs Opernfragment „Moses und Aron“ unterbrochen wird. Doch nicht nur die Rahmenbedingungen fügen sich perfekt, auch die Aufführung selbst erweist sich in der archaisch und durchaus klassisch anmutenden, aber den Mythos mit tiefgreifenden Gedanken neu formenden Inszenierung sowie durch die herausragenden Berliner Philharmoniker und eine Besetzung, aus der man sich einige Namen künftig in diesen Rollen merken sollte, als festgefügtes Gesamtkunstwerk, in dessen Gestemm’ kaum ein Stein wankt. (Rezension der Premiere v. 27. März 2026) […]

    https://opernmagazin.de/im-anfang-war-das-ende-das-rheingold-bei-den-osterfestspielen-salzburg/

  5. „Ich fühle mit ihnen, ich fühle, was sie leiden…“ – „Eugen Onegin“ am Salzburger Landestheater
    Elena Deinhammer

    „Eugen Onegin“, basierend auf dem gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin, ist wohl Piotr Iljitsch Tschaikowskis meistgespielte Oper, die Anfang des Jahres in einer Produktion an der Opéra Garnier in Paris besondere Aufmerksamkeit erregt hat, da Ralph Fiennes, der einst selbst als titelgebender Onegin in der Romanverfilmung seiner Schwester Martha Fiennes zu sehen war, Regie führte. Auch dort konnte jedoch bemerkt werden, was auf viele Neuproduktionen dieser Oper zutrifft: Während zahlreichen Werken durch moderne, sich teilweise stark vom Libretto entfernende Inszenierungen nicht nur ein neues Bild, sondern auch – mehr oder weniger gelungen – neue Inhalte oder Bedeutungsnuancen verliehen werden, wird „Eugen Onegin“ meist in klassischer Weise und der Vorlage getreu auf die Bühne gebracht, selbst wenn eine zeitliche Verlegung in die Gegenwart stattfindet, wie dies zum Beispiel in Mario Martones Inszenierung von 2025 an der Mailänder Scala der Fall ist. Dadurch kann es nicht nur zu einer übertriebenen, beinahe klischeehaften Darstellung der russischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, am Land wie in der Stadt, kommen, sondern gleichsam zur Bildung eines Klischees von „Eugen Onegin“-Inszenierungen selbst. Am Salzburger Landestheater wählt Regisseurin Alexandra Liedtke jedoch einen anderen Zugang und zeigt das emotionale Drama auf äußerst gelungene Weise in zwar abstrahierter, doch dadurch nicht bildloser, sondern vielmehr auf das Wesentliche fokussierter Bildsprache. Vereint mit einem trotz kleiner Besetzung klangstarken Orchester und einer überzeugenden Besetzung, aus der vor allem Tatev Baroyan als Tatjana hervorstach, gelangte dieser „Eugen Onegin“ in Salzburg zu einer bewegenden Aufführung. (Rezension der Aufführung v. 15. März 2026) […]

    https://opernmagazin.de/ich-fuehle-mit-ihnen-ich-fuehle-was-sie-leiden-eugen-onegin-am-salzburger-landestheater/

  6. Triumphaler Abschied des Hagen Quartetts von der Mozartwoche
    Daniel Floyd

    Zum 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart am 27. Januar 2026 feierte das in Salzburg ansässige Hagen Quartett seinen Abschied von der Mozartwoche. Das Programm für das Nachmittagskonzert im Großen Saal des Salzburger Mozarteums umfasste eine Gruppe von drei Streichquartetten, die sich als Mozarts letzte herausstellten. Das Hagen Quartett zeigte ein intensives Zusammenspiel sowie eine emotionale Interpretation von Mozarts Partituren. […]

    https://opernmagazin.de/triumphaler-abschied-des-hagen-quartetts-von-der-mozartwoche/

  7. Mozartwoche/Mozart und Gluck: Unterschiedliche Varianten ähnlicher Themen
    Daniel Floyd

    Ich hatte das Vergnügen, in den letzten Jahren mehrere Konzerte von Jordi Savall mit seinem Orchester Le Concert des Nations zu rezensieren. Links dazu befinden sich am Ende dieses Artikels. Das Programm am 26. Januar 2026 im Großen Saal des Salzburger Mozarteums im Rahmen der Mozartwoche umfasste drei bekannte Werke von Wolfgang Amadé Mozart und zwei programmatische orchestrale Tanzsuiten von Christoph Willibald Gluck, die weitaus seltener aufgeführt werden. […]

    https://opernmagazin.de/mozartwoche-mozart-und-gluck-unterschiedliche-varianten-aehnlicher-themen/

  8. Mozartwoche: Großartiges Abschiedskonzert der Cappella Andrea Barca
    Daniel Floyd

    Anlässlich des Endes einer Ära, in der sie seit 1999 fester Bestandteil der Mozartwoche war, hat die Cappella Andrea Barca unter der Leitung von Sir András Schiff am 25. Januar 2026 im Großen Saal des Salzburger Mozarteums ein unvergessliches Abschiedskonzert gegeben. Das Programm umfasste zwei Klavierkonzerte und eine Ouvertüre von Wolfgang Amadé Mozart sowie eine Sinfonie von Franz Joseph Haydn – allesamt Werke, die zum Kernrepertoire dieses Ensembles gehören. […]

    https://opernmagazin.de/mozartwoche-grossartiges-abschiedskonzert-der-cappella-andrea-barca/

  9. Bestechende Präzision: Haydn und Mozart im Rahmen der Mozartwoche
    Daniel Floyd

    Interpretationen der Musik des späten 18. Jahrhunderts profitieren von einer Klarheit und Intimität, die nicht gekünstelt oder affektiert wirkt. Die Camerata Salzburg, ein Kammerorchester, vereint all diese Qualitäten, indem sie alle musikalischen Details hörbar macht und dennoch über die nötige Kraft und Energie verfügt, um die Musik zum Leben zu erwecken. Giovanni Guzzo (Konzertmeister und Leitung) leitete am 24. Januar 2026 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum ein facettenreiches Programm mit Werken von Franz Joseph Haydn und Wolfgang Amadé Mozart. […]

    https://opernmagazin.de/bestechende-praezision-haydn-und-mozart-im-rahmen-der-mozartwoche/

  10. Mozartwoche Salzburg: „Die Zauberflöte“ als Fantasie des sterbenden Komponisten
    Daniel Floyd

    Die Premiere der Inszenierung von Die Zauberflöte, KV 620, unter der Regie von Rolando Villazón, der auch künstlerischer Leiter der Mozartwoche ist, bot eine einzigartige Vision von Wolfgang Amadé Mozarts beliebtem Singspiel. Am 23. Januar 2026 waren die Erwartungen im bis auf den letzten Platz ausverkauften Haus für Mozart in Salzburg hoch, und diese wurden erfüllt. Das Bühnenbild (Harald Thor) und die Kostüme (Tanja Hofmann) sorgten für visuelle Reize, die Mozarts Musik begleiteten, die von einer beeindruckenden Sängerbesetzung, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Philharmonia Chor Wien unter der Leitung von Roberto González-Monjas souverän dargeboten wurde. (Rezension der Premiere v. 23. Januar 2026)  […]

    https://opernmagazin.de/mozartwoche-salzburg-die-zauberfloete-als-fantasie-des-sterbenden-komponisten/

  11. Zum 234. Todestag Mozarts: das „Requiem“ im Salzburger Mozarteum
    Daniel Floyd

    Zum Anlass des 234. Todestages von Wolfgang Amadé Mozart am 5. Dezember 2025 haben das Mozarteumorchester Salzburg und der Bachchor Salzburg unter der Leitung von Roberto González-Monjas eine fulminante Aufführung des Requiems in d-Moll, KV 626, im Großen Saal der Stiftung Mozarteum gegeben. Die Mitwirkenden des Vokalquartetts waren sowohl einzeln als auch im Ensemble hervorragend: Christiane Karg (Sopran), Sophie Koch (Alt), Julien Henric (Tenor) und Franz-Josef Selig (Bass). Das restlos ausverkaufte Konzert zog das Publikum in seinen Bann und versetzte es in nachdenkliche Stimmung: Nur selten habe ich ein so ruhiges, andächtiges Publikum erlebt. Der frenetische Applaus und die Begeisterung am Ende bestätigten mir, dass auch die anderen die Darbietungen genauso genossen hatten wie ich. […]

    https://opernmagazin.de/zum-234-todestag-mozarts-das-requiem-im-salzburger-mozarteum/

  12. Hoffnung auf Glaube und Liebe – das Programm der Salzburger Festspiele 2026
    Elena Deinhammer

    In einer Pressekonferenz präsentierten Intendant Markus Hinterhäuser und der Leiter des Bereichs „Konzert und Medien“ Axel Hiller am 4. Dezember das Programm der Salzburger Festspiele 2026. Neben zahlreichen gewohnten Stars und bekannten Werken der Opern- und Konzertliteratur finden sich darin auch ungewöhnlichere Stücke, die einen erstaunlich großen Raum der Spiritualität und des Glaubens eröffnen. […]

    https://opernmagazin.de/hoffnung-auf-glaube-und-liebe-das-programm-der-salzburger-festspiele-2026/

  13. Der Tod, die Liebe und die Poesie – Ein beeindruckender „Andrea Chénier“ bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer

    Zwischen historischen Reminiszenzen und poetischen Anklängen erzählt das Dramma di ambiente storico „Andrea Chénier“ in vier Bildern die Geschichte des titelgebenden Dichters, der vom Unterstützer der ursprünglichen Anliegen zum enttäuschten Gegner der tatsächlichen Revolution wurde und deshalb dem Tod an der Guillotine entgegentreten musste. Luigi Illica, auch Verfasser der Libretti von „La Bohème“ oder „Tosca“, stützte sich dabei sowohl auf Geschichtsdokumente der Revolution und ihrer Gerichtsverfahren als auch auf die Lyrik André Chéniers, ohne jedoch ein die Historie nacherzählendes Drama mit direkten literarischen Zitaten schaffen zu wollen. So entstanden atmosphärische Impressionen des französischen Revolutionszeitalters mit seinen Protagonisten und Antagonisten, zu denen Umberto Giordano eine ebenso stimmungsvolle, noch in der Tradition der klassischen italienischen Oper verhaftete, diese aber gleichzeitig aufbrechende Musik schrieb. Bei den Salzburger Festspielen gelangte dieses Werk zur konzertanten Aufführung – mit einer glanzvollen Besetzung, deren Namen die gehegten Erwartungen mehr als erfüllte. (Rezension der Vorstellung v. 25. August 2025) […]

    https://opernmagazin.de/der-tod-die-liebe-und-die-poesie-ein-beeindruckender-andrea-chenier-bei-den-salzburger-festspielen/

  14. Die Geister, die man ruft – „Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer
    [caption id="attachment_30900" align="alignleft" width="300"] Salzburger Festspiele/Macbeth 2025: Asmik Grigorian (Lady Macbeth)/Foto:© SF/ Ruth Walz[/caption]

    „Tutto è finito“ – Alles ist zu Ende, und das von Anfang an. Während Macbeth erst alles verlieren muss, um dies zu erkennen, ist dem Außenstehenden bereits zu Beginn klar, dass sein durch und durch verdorbenes Handeln nur zu größerem Verderben führen kann. Doch woher kommt dieses aus Wahnsinn entstehende und zu Wahnsinn führende Machtbestreben, das vor skrupellosen Morden nicht zurückschreckt und auf Lügen aufgebaut ist? Warum schafft, und ruiniert, Macbeth seine eigene Identität, indem er blind auf kuriose Prophezeiungen vertraut, warum scheint vor allem Lady Macbeth so von der Verheißung größerer Macht besessen zu sein, dass sie ihren Mann trotz erster Zweifel zu weiteren Taten anstachelt? Für Regisseur Krzysztof Warlikowski ist die Antwort auf diese Fragen vor allem in der Kinderlosigkeit des Paares zu finden. Zwei Jahre nach ihrer Premiere wird seine Inszenierung bei den Salzburger Festspielen wiederaufgenommen und überzeugt auch diesmal mit unheimlichen Momenten, höchst ausdrucksstarker Besetzung und explosivem Orchester unter Philippe Jordan. (Rezension der Premiere vom 9. August 2025) […]

    https://opernmagazin.de/die-geister-die-man-ruft-macbeth-bei-den-salzburger-festspielen/

  15. „Alles einerlei?“ – Der garstige Graben zwischen Hoffnung und Wirklichkeit: Eötvös’ „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen
    Elena Deinhammer
    [caption id="attachment_30889" align="alignleft" width="300"] Salzburger Festspiele/Drei Schwestern 2025/ Ensemble/Foto: © SF/Monika Rittershaus[/caption]

    Mit der 1998 uraufgeführten Oper „Drei Schwestern“ des ungarischen Komponisten Peter Eötvös bringen die Salzburger Festspiele erneut ein bedeutendes Werk der neueren Musiktheatergeschichte auf die Bühne der Felsenreitschule. Als Vorlage diente Anton Tschechows gleichnamiges Schauspiel, doch brachen Eötvös und der Librettist Claus H. Henneberg dessen chronologische Erzählstruktur auf und schufen drei Sequenzen mit vorangestelltem Prolog, die jeweils auf eine der Hauptfiguren fokussieren. So entstand ein Werk, das, ausgehend von individuellen Schicksalen, existentielle Grundfragen des Menschseins behandelt und die oft unüberbrückbare Kluft zwischen Hoffnung und Wirklichkeit, zwischen aussichtslosen Wünschen und der bitteren Realität aufzeigt. Durch Verschärfung dieser Existentialität angesichts eines alles bestimmenden Katastrophenzustands verhandelt Regisseur Evgeny Titov die Frage nach einem erfüllten Dasein und beantwortet sie ex negativo auf intensive, beklemmende Weise: Der Grund, warum ein solches nicht gelingt, liegt vor allem in der eigenen Untätigkeit. (Rezension der Premiere v. 8. August 2025) […]

    https://opernmagazin.de/alles-einerlei-der-garstige-graben-zwischen-hoffnung-und-wirklichkeit-eoetvoes-drei-schwestern-bei-den-salzburger-festspielen/

  16. Großartige Aufführung von »Mitridate, re di Ponto« bei den Salzburger Festspielen
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_30882" align="alignleft" width="300"] Salzburger Festspiele/Mitridate, re di Ponto 2025: Adam Fischer, Mozarteumorchester Salzburg/Foto:© SF/Marco Borrelli[/caption]

    Wolfgang Amadeus Mozart komponierte die Opera seria »Mitridate, re di Ponto«, KV 87, und hat die Premiere am 26. Dezember 1770 im Teatro Regio Ducale in Mailand geleitet. Das Werk enthält virtuose Arien für die Hauptrollen, aber nur zwei Ensemblestücke: das Duett zwischen Aspasia und Sifare („Se viver non degg’io“) am Ende des zweiten Aktes und das kurze Quintett, das die Oper beendet. Das Libretto von Vittorio Amedeo Cigna-Santi nach Jean Racines Tragödie »Mithridate« in der italienischen Übersetzung von Giuseppe Parini inspirierte Mozart zu abwechslungsreichen Arien, die die Fähigkeiten der Originalbesetzung zur Geltung brachten. […]

    https://opernmagazin.de/grossartige-auffuehrung-von-mitridate-re-di-ponto-bei-den-salzburger-festspielen/

  17. »Giulio Cesare« als Albtraum bei den Salzburger Festspielen inszeniert
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_30863" align="alignleft" width="300"] Salzburger Festspiele 2025/Giulio Cesare in Egitto/Olga Kulchynska (Cleopatra)/Foto:© SF/Monika Rittershaus[/caption]

    Die Aufführung von Georg Friedrich Händels Dramma per musica »Giulio Cesare in Egitto« (HWV 17), die ich am 3. August 2025 im Haus für Mozart im Rahmen der Salzburger Festspiele gesehen habe, ist eine Neuinszenierung unter der Regie von Dmitri Tschernjakow, der auch für das Bühnenbild verantwortlich war. Dies ist die dritte Inszenierung dieser Oper, die ich in einem Opernhaus gesehen habe: am 31. August 2012 bei den Salzburger Festspielen mit Andreas Scholl in der Titelrolle und Cecilia Bartoli als Cleopatra und am 1. April 2023 an der Oper Leipzig. Leider wurde keine dieser Inszenierungen der Komplexität einer der größten Opern der gesamten Literatur gerecht, aber ihre musikalischen Leistungen waren bemerkenswert. […]

    https://opernmagazin.de/giulio-cesare-als-albtraum-bei-den-salzburger-festspielen-inszeniert/

  18. „Maria Stuarda“ bei den Salzburger Festspielen: Ein tragischer Tanz zur Musik der Zeit
    Elena Deinhammer
    [caption id="attachment_30855" align="alignleft" width="300"] Salzburger Festspiele 2025/Maria Stuarda/Kate Lindsey (Elisabetta), Lisette Oropesa (Maria Stuarda)/Foto:© SF/Monika Rittershaus[/caption]

    „Maria Stuarda“ – ein Drama über zwei rivalisierende Königinnen in großer Gegensätzlichkeit, die historisch für Unruhen sorgte und Anlass für zahlreiche literarisch-künstlerische Bearbeitungen bot. Während die katholische Maria von den ersten Lebenstagen an der Regentschaft zugedacht war, Anspruch auf mehrere Kronen hatte, diesen jedoch durch ihre Impulsivität und drei eingegangene Ehen gefährdete, musste sich die protestantische Elisabeth, rational handelnd und als „Virgin Queen“ allein ihrem Volke vermählt, die Herrschaft erkämpfen, nicht zuletzt gegen die vorübergehende Illegitimität ihrer Geburt verteidigen. Doch sind es letztlich ihre Gemeinsamkeiten, die den in der Hinrichtung Marias endenden Konflikt herbeirufen: Trotz ihres Herrschaftsanspruchs sehen sich beide mit nicht unbedeutenden Einwänden gegen diesen konfrontiert, zudem lieben sie denselben Mann, den Grafen von Leicester – ein Aspekt, der seit Friedrich Schillers „Maria Stuart“ besonders in den Vordergrund gerückt wurde. In Gaetano Donizettis Opernbearbeitung des Dramenstoffes stellt dieses Liebesdreieck den Kern des Geschehens dar, stärker als politische Erwägungen wirkt Eifersucht, um Elisabetta die Hinrichtung Marias beschließen zu lassen. Bei den Salzburger Festspielen feierte diese Belcanto-Oper – ein in diesem Rahmen seltenes Genre – unter Regie von Ulrich Rasche mit beeindruckender Ästhetik Premiere und zeigt so, getragen von herausragenden gesanglichen Darbietungen, die auf das Elementare reduzierten Dynamiken hinter der Konfrontation der beiden Königinnen. (Rezension der Premiere v. 1. August 2025)

     

    […]

    https://opernmagazin.de/maria-stuarda-bei-den-salzburger-festspielen-ein-tragischer-tanz-zur-musik-der-zeit/

  19. „Lux aeterna“: Mozarts 270. Geburtstag und das 70-jährige Jubiläum der Mozartwoche in Salzburg
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29854" align="alignleft" width="300"] Rolando Villazón/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Im Rahmen der Mozartwoche 2026, die vom 22. Januar bis 1. Februar stattfindet, werden unter dem Motto „Mozart: Lux aeterna“ rund 70 Veranstaltungen zu Ehren von Wolfgang Amadeus Mozarts „ewig strahlendem Licht“ präsentiert. Eine Neuinszenierung von »Die Zauberflöte«, komponiert in seinem Todesjahr 1791, steht im Mittelpunkt des Programms. Intendant Rolando Villazón inszeniert und Roberto González-Monjas dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. Laut Villazón, „mit jeder Mozartwoche feiern wir nicht nur den beliebtesten Komponisten aller Zeiten, sondern kommen ihm stetig näher – durch seine Musik, seine Briefe und durch Anekdoten, die uns zum Träumen und manchmal auch zum Lachen bringen.“ […]

    https://opernmagazin.de/lux-aeterna-mozarts-270-geburtstag-und-das-70-jaehrige-jubilaeum-der-mozartwoche-in-salzburg/

  20. »Il mondo alla rovescia« – Ein Blick auf den wahren Komponisten Salieri im Salzburger Landestheater
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_30481" align="alignleft" width="300"] Salzburger Landestheater/Die verdrehte Welt – Il mondo alla rovescia – Daniele Macciantelli, George Humphreys, Katie Coventry und Anita Giovanna Rosati/Foto © SLT / Tobias Witzgall[/caption]

    Der Name Antonio Salieri ist vielen Musikliebenden ein Begriff, seine Kompositionen jedoch nicht. Leider hat Salieri durch das Theaterstück von Peter Shaffer, das von Miloš Forman als Film »Amadeus« (1984) produziert wurde, einen unrühmlichen Ruf. In dem Film wird Salieri als verbitterter, mittelmäßiger Komponist dargestellt, der es bis zum Hofkomponisten Josephs II. geschafft hat. Trotz seiner prestigeträchtigen Stellung in Wien war Salieri dem Film zufolge angeblich eifersüchtig auf Wolfgang Amadeus Mozarts Talent. In Wirklichkeit hatten die beiden Komponisten jedoch einen gewissen gegenseitigen Respekt voreinander, auch wenn sie wahrscheinlich nicht sehr eng befreundet waren. Das Salzburger Landestheater bietet die seltene Gelegenheit, eine von Salieris komischen Opern zu erleben, die beweist, dass der echte Salieri ganz anders war als die fiktive Figur im Film, die nur seinen Namen trägt. (Rezension der Vorstellung v. 11. Mai 2025) […]

    https://opernmagazin.de/il-mondo-alla-rovescia-ein-blick-auf-den-wahren-komponisten-salieri-im-salzburger-landestheater/

  21. „Und was geschehen ist, wird wieder geschehen“ – Modest Mussorgskis bedrückend aktuelle „Chowanschtschina“ bei den Salzburger Osterfestspielen
    Elena Deinhammer
    [caption id="attachment_30282" align="alignleft" width="200"] Salzburger Osterfestspiele 2025/CHOWANSCHTSCHINA/A. Anger, W. Kowaljow /Foto  © Inés Bacher[/caption]

    Als Modest Mussorgski mit nur 42 Jahren starb, musste er sein Musikalisches Volksdrama „Chowanschtschina“ unvollendet hinterlassen. Mehrere Komponisten machten es sich zur Aufgabe, das Werk auf Grundlage der nur spärlich vorhandenen, fragmentarischen Skizzen zu orchestrieren und zu Ende zu bringen. Heute ist die „Chowanskij-Schweinerei“, wie der Titel sinngemäß zu verstehen ist, meist in der Fassung von Dmitri Schostakowitsch zu hören, durch Claudio Abbado erlangte auch das dem Ansinnen Mussorgskis wohl näherkommende Chorfinale Igor Strawinskys Aufmerksamkeit. Für die Salzburger Osterfestspiele wurde nun eine gänzlich neue Fassung erarbeitet, die Dokumente mit bisher unbekannten Skizzen zum dramaturgisch hochkomplexen Schluss dieses politischen Musikdramas zu berücksichtigen und so die Orchestrierung Schostakowitschs mit Strawinskys Chorfinale zu vereinen sucht. Doch nicht nur dies gelang mit beklemmender Intensität: Simon McBurneys in der Ästhetik reduzierte, aber gerade darin bildstarke und wirkungsvolle Inszenierung machte deutlich, welch bleibende Aktualität diesem Werk innewohnt. (Rezension der Premiere v. 12. April 2025) […]

    https://opernmagazin.de/und-was-geschehen-ist-wird-wieder-geschehen-modest-mussorgskis-bedrueckend-aktuelle-chowanschtschina-bei-den-salzburger-osterfestspielen/

  22. Vergänglichkeit: Bach-Kantaten im Rahmen der Mozartwoche in Salzburg
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29814" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/Bach-Kantaten/P. Herreweghe/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Als ich die Liste der drei Kantaten von Johann Sebastian Bach sah, die am 27. Januar 2025, dem Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart, im Großen Saal der Stiftung Mozarteum in Salzburg gespielt werden sollen, dachte ich sofort an den berühmten Brief, den der 31-jährige Wolfgang an seinen todkranken Vater Leopold schrieb: „da der tod |: genau zu nemmen | der wahre Endzweck unsers lebens ist, so habe ich mich seit ein Paar Jahren mit diesem wahren, besten freunde des Menschen so bekannt gemacht, daß sein Bild nicht allein nichts schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel beruhigendes und tröstendes!“ […]

    https://opernmagazin.de/vergaenglichkeit-bach-kantaten-im-rahmen-der-mozartwoche-in-salzburg/

  23. Salzburg: Uraufführung einer neuen Fassung der c-Moll Messe bei der Mozartwoche
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29785" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/C-moll-Messe/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Das Auffüllen der fehlenden Teile des Meisterwerks Wolfgang Amadé Mozarts c-Moll-Messe, KV 427, ist eine Praxis, die im späten neunzehnten Jahrhundert begann. Als Mozart die Arbeit an der Messe abbrach, wurden wesentliche Teile des Credo und das gesamte Agnus Dei – Dona nobis pacem ungeschrieben gelassen. Von den mir bekannten „Vollendungen“ ist die neue Fassung von Luca Guglielmi, die am 26. Januar 2025 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum uraufgeführt wurde, eine der gelungensten, weil sich die eingefügte Musik nahtlos in die Textur der von Mozart geschriebenen Teile einfügt. In dieser neuen Ausgabe der Partitur wurden die fehlenden Abschnitte wie folgt ergänzt: Crucifixus – Et resurrexit auf Grundlage von »Davide penitente«, KV 469, „Tra le oscure ombre funeste“, Et in Spiritum Sanctum basierend auf des fragmentarischen Entwurfs eines Credo zur Messe C-Dur, KV 337, Agnus Dei auf Grundlage des Christe eleison sowie des Solfeggio, KV 393, Nr. 2 und Dona nobis pacem neu komponiert nach Mozarts Skizzen. […]

    https://opernmagazin.de/salzburg-urauffuehrung-einer-neuen-fassung-der-c-moll-messe-bei-der-mozartwoche/

  24. Kunst besiegt militärische Stärke: »Das Alexander-Fest« im Mozarteum Salzburg
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29757" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/Alexander-Fest/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Wolfgang Amadeus Mozarts Bearbeitungen von Georg-Friedrich-Händel-Oratorien werden nicht oft im Konzert gespielt oder auf Tonträgern veröffentlicht. Dies gilt insbesondere für »Das Alexander-Fest«, dessen einzige mir bekannte Aufnahme 1993 von Christopher Hogwood dirigiert wurde und in der »Mozart 225. Die neue Gesamtausgabe« enthalten ist. Nikolaus Harnoncourt leitete 2012 Mozarts Fassung, die Ignaz Franz von Mosel für die Aufführung in der Winterreitschule in Wien (29. November 1812) unter dem Titel »Timotheus oder Die Gewalt der Musik« weiter bearbeitet hat.

    […]

    https://opernmagazin.de/kunst-besiegt-militaerische-staerke-das-alexander-fest-im-mozarteum-salzburg/

  25. Salzburg: Mozart und Händel hervorragend gespielt vom Concentus Musicus Wien
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29737" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/Concentus Musicus, M. Schade/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Der Concentus Musicus Wien, der 1953 von Nikolaus Harnoncourt und anderen gleichgesinnten Musizierenden gegründet wurde, hat am 24. Januar 2025 im Großen Saal des Mozarteums in Salzburg ein spannendes Programm mit Werken von Wolfgang Amadé Mozart, darunter seine Bearbeitung von Georg Friedrich Händels »Messias«, dargeboten. Das sehr hohe musikalische Niveau der Aufführungen unter der Leitung von Stefan Gottfried, dem künstlerischen Leiter des Concentus Musicus Wien, beweist, wie groß die Fortschritte bei der Aufführung von Musik des 18. Jahrhunderts mit historischen Instrumenten sind. Keines der aufgeführten Werke kann als Rarität bezeichnet werden, doch tauchen sie in den Konzertprogrammen der großen Orchester nur selten auf. Es war daher ein echtes Entzücken, Musik im Konzert zu erleben, die normalerweise nur in Aufnahmen zu hören ist. […]

    https://opernmagazin.de/salzburg-mozart-und-haendel-hervorragend-gespielt-vom-concentus-musicus-wien/

  26. Eröffnungskonzert der Mozartwoche 2025: ein vielversprechender Anfang
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29719" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche/Eröffnungskonzert/R. Villazón/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Die Mozartwoche ist ein Gipfel des klassischen Musikkalenders, weil sie führende Musizierende, Musikkennende und Musikliebende zusammenbringt. Das Programm vom 23. Januar bis 2. Februar 2025 steht unter dem Motto „Destination Mozart“. Ein wesentlicher Vorzug des diesjährigen Programms besteht darin, dass es Werke enthält, die Mozart direkt oder indirekt beeinflusst haben, und dass es Konzerte gibt, die die Verbindungen zwischen den Komponisten aufzeigen. Darüber hinaus bieten die Veranstaltungen eine köstliche Gelegenheit, hochkarätige Musik des achtzehnten Jahrhunderts zu hören, die im heutigen Aufführungsrepertoire nur selten vorkommt.

    […]

    https://opernmagazin.de/eroeffnungskonzert-der-mozartwoche-2025-ein-vielversprechender-anfang/

  27. Mozart-Köchel-Verzeichnis aktualisiert nach dem neuesten Forschungsstand
    Daniel Floyd
    [caption id="attachment_29077" align="alignleft" width="200"] Mozart Köchel-Verzeichnis/ Foto: ISM _ Wolfgang Lienbacher[/caption]

    Das aktualisierte Köchel-Verzeichnis wurde am 19. September 2024 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum vorgestellt. Bei der Präsentation wurde die Serenade in C-Dur KV 648 für zwei Violinen und instrumentalen Bass vorgespielt, das während der Arbeiten an der Neuausgabe entdeckt wurde. Die Serenade wurde wahrscheinlich vor der ersten Italienreise komponiert, die am 13. Dezember 1769 begann. Mozarts Autorschaft ist sehr wahrscheinlich, und diese Komposition könnte mit der verschollenen Cassation in C-Dur KV 653 oder der verlorenen Kleinen Nachtmusik KV 41g identisch sein. […]

    https://opernmagazin.de/mozart-koechel-verzeichnis-aktualisiert-nach-dem-neuesten-forschungsstand/

  28. Salzburger Festspiele: Mozart-Matinee wirft neues Licht auf Ballettmusik, Bühnenmusik und Sopranarien
    Daniel Floyd

    Die Reihe der Mozart-Matineen gehört für mich immer zu den Hauptattraktionen der Salzburger Festspiele im Sommer. Bei diesen Vormittagskonzerten treten nicht nur erstklassige Musizierende auf, sondern es gibt auch Gelegenheit, weniger bekannte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören, die oft populären Werken gegenübergestellt werden. Die Aufführung, die ich […]

    https://opernmagazin.de/salzburger-festspiele-mozart-matinee-wirft-neues-licht-auf-ballettmusik-buehnenmusik-und-sopranarien/

  29. Herrliche Aufführung: Mozarts „Große“ c-Moll Messe bei den Salzburger Pfingstfestspielen
    Daniel Floyd

    Am 19. Mai 2024 in der Salzburger Felsenreitschule leitete Gianluca Capuano ein hervorragendes Solistenquartett sowie Il Canto di Orfeo, den Bachchor Salzburg und Les Musiciens du Prince – Monaco bei der Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Große“ Messe in c-Moll, KV 427. Lebhafte Tempi, leichte Texturen und emotionale Ausdruckskraft kennzeichneten […]

    https://opernmagazin.de/herrliche-auffuehrung-mozarts-grosse-c-moll-messe-bei-den-salzburger-pfingstfestspielen/

  30. Salzburger Pfingstfestspiele 2024: Premiere einer Neuinszenierung von »La clemenza di Tito«
    Daniel Floyd

    Am 17. Mai 2024 hatte ich das Vergnügen, »La clemenza di Tito«, die letzte von Wolfgang Amadeus Mozart komponierte Oper, im Haus für Mozart zu sehen. Die „Opera seria in due atti“ (Originalbezeichnung: „Dramma serio“), KV 621, nach einem Libretto von Caterino Tommaso Mazzolà (basiert auf einem Libretto von Pietro Metastasio) wurde am 6. September 1791 im […]

    https://opernmagazin.de/salzburger-pfingstfestspiele-2024-premiere-einer-neuinszenierung-von-la-clemenza-di-tito/

  31. Mitreißendes Mozart-Programm im Mozarteum mit Olga Peretyatko und Ádám Fischer
    Daniel Floyd

    Nach einer ausgezeichneten Aufführung von zwei Klavierkonzerten und einer Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart mit Danish Chamber Orchestra als Pianist und Dirigent im Salzburger Mozarteum am 268. Geburtstag des Komponisten war es eine Ehre, am 30. Januar 2024 an denselben Veranstaltungsort zurückzukommen und ein Konzert unter der Leitung von Ádám Fischer, einem […]

    https://opernmagazin.de/mitreissendes-mozart-programm-im-mozarteum-mit-olga-peretyatko-und-adam-fischer/

  32. Briefe und Musik in Mozarts Wohnhaus: Genussvoll und Informativ
    Daniel Floyd

    Im Tanzmeistersaal des Salzburger Mozart-Wohnhauses am 29. Januar 2024 hatte ich die Freude, Wolfgang Amadeus Mozarts eigenes Klavier in Verbindung mit einer fesselnden Lesung aus Briefen von Augenzeugen Mozarts und Musikern, mit denen er zusammenarbeitete. Im Mittelpunkt der Lesungen stand die Begegnung Mozarts mit Antonio Salieri und der Sopranistin Nancy Storace, […]

    https://opernmagazin.de/briefe-und-musik-in-mozarts-wohnhaus-genussvoll-und-informativ/

  33. Extraklasse! »La clemenza di Tito« in der Felsenreitschule Salzburg
    Daniel Floyd

    »La clemenza di Tito«, eine zweiaktige Opera seria, KV 621, wurde am 6. September 1791 im Gräflich Nostitzschen Nationaltheater Prag aus Anlass der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen uraufgeführt. Das Libretto von Caterino Mazzolà (nach Pietro Metastasio) ist ein Beispiel für eine idealisierte Herrschaft, die vorbildliches Verhalten und […]

    https://opernmagazin.de/extraklasse-la-clemenza-di-tito-in-der-felsenreitschule-salzburg/

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