home.social

#clemensmeyer — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #clemensmeyer, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

    Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

  2. Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

    Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

  3. Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

    Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

  4. Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

    Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

  5. Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)

    Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)

  6. Caroline Wahl liest aus „Die Assistentin“ in der Feuerwache – Mannheim

    An ihr führt im Literaturbetrieb gerade kein Weg vorbei: Aus ihrem neuen Roman „Die Assistentin“ las Caroline Wahl…
    #Mannheim #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Baden-Württemberg #CarolineWahl #CharlesDickens #clemensmeyer #DavidCopperfield #DeutscherBuchpreis #Germany #IanMcewan #Instagram #Kiel #lokal #Mainz #Prada #Schriesheim
    europesays.com/de/439477/

  7. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  8. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  9. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  10. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  11. Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

    „Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

  12. Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

    „Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

  13. Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

    „Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

  14. Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

    „Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

  15. Peter Kurth, Thomas Stuber – „Herbert“ (2015)

    „Bezirksmeister 82, Stamm, der Stolz von Leipzig…“ – Die Geschichte eines Boxers und seines letzten Kampfes, war die erste Zusammenarbeit von Peter Kurth mit Thomas Stuber. Ein großer Film über einen Mann, der in seinem Leben immer nur auf die Fresse bekommen hat. Größtmögliches Kino, mit dem besten Kurth aller Zeiten. (ARD, Wh)

  16. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  17. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  18. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  19. Franz Rogowski, Sandra Hüller – „In den Gängen“ (2018)

    Auch ein profaner Großmarkt ist nicht vor der Magie des Kinos gefeit: Regisseur Thomas Stuber, Franz Rogowski, Sandra Hüller und einem kleinen Ensemble gelang 2018 ein großer Film über Liebe und Solidarität. – Nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer. (ARD, Wh)

  20. In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

    Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

    Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

    youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPE

  21. In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

    Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

    Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

    youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPE

  22. In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

    Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

    Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

    youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPE

  23. In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

    Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

    Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

    youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPE

  24. In einer sehr spannenden und unterhaltsamen Lesung hat #ClemensMeyer gestern Abend im Kontext der sozialistischen Produktionen von Western Filmen nebenbei einen DDR Film genannt, der in der #Mongolei gedreht worden ist.

    Er berichtet über die Bemerkung, dass mongolische Pferde ja Ponys, keine "richtigen" Pferde seien.

    Bei dem Film handelt es sich wohl um "Der Scout" (1983). Schon erstaunlich im Trailer die mongolischen Gesichter unter den Komparsen zu sehen.

    youtu.be/sMYi2L77K6o?si=BSrMPE

  25. Wir sollten mehr über das Schreiben sprechen, über die Kraft, die darin liegen kann. Finde ich“, schreibt Kathrin Bach auf Facebook. Und holt mich damit ab, an dem Punkt an dem ich so ungut seit Tagen klebe. Dieser Punkt den ich gerade so umgehe, dass er nicht zu einem Loch wird, mich nicht noch tiefer sinken lässt, dessen Anziehungskraft andererseits so groß ist, dass ich scheinbar unfähig bin, einen Schritt weiter zu gehen, in Bewegung zu bleiben. Dabei ist es so wichtig in Bewegung zu bleiben, auch wenn ab und an ein Schritt mehr zurück als nach vorn führt, weil wir nur so unsere eigene Mitte wahren können, nur indem wir in Bewegung bleiben, alles immer wieder neu austarieren, wie ich mit einer Freundin kürzlich noch einmal im Gespräch manifestieren konnte. Es sind ja nicht die großen Neuigkeiten, die einer helfen, wenn sie feststeckt, sondern häufig einfach nur die Erinnerung an das, was man eigentlich weiß, aber leider immer wieder vergisst.

    Ich lese immer noch „Die Projektoren“ und das ist nicht immer ein Vergnügen, nicht weil Meyer nicht schreiben kann, oder irgendetwas nicht gut macht, sondern vielmehr weil er vieles so bedrückend gut macht. Das Kapitel mit den Neonazis, die später auch im Balkan mitkämpfen, ist mitunter nicht leicht auszuhalten, weil Meyer es sich gerade nicht leicht macht, er zeichnet keine Figuren, die nur verblendet und schlecht sind, er bedient sich einiger Klischees, aber nie ohne sie aufzubrechen, die Jungs, die da auf „fremden Pfaden“ unterwegs sind, sind grausam und kindlich zugleich, verloren und verblendet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viel schreckliche Dinge man gelesen und recherchiert haben muss, bevor man darüber schreiben kann. Ich stelle mir dieses Schreiben als eins vor, dass eher Kraft kostet als Kraft schenkt.

    Bei Gedichten, denke ich gerade, ist es anders. Selbst die wirklich sehr bedrückenden Gedichte von Mary Jo Bang (Elegie) oder David Grossmann (Aus der Zeit fallen) anlässlich des Todes ihrer Kinder haben etwas, das mich tröstet, das mich spüren lässt welche Kraft in der Sprache liegt, in der Form. Während ich bei Meyer nur ehrfurchtsvoll staune, wie komplex und eindringlich er Zusammenhänge schildert, wie er Bilder findet und Fäden treu bleibt, obwohl er ständig abschweift.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/25/wir-sollten-mehr-ueber-das-schreiben-sprechen/

    #AusDerZeitFallen #ClemensMeyer #DavidGrossmann #DieProjektoren #Elegie #KatrhinBach #Kraft #MaryJoBang

  26. Wir sollten mehr über das Schreiben sprechen, über die Kraft, die darin liegen kann. Finde ich“, schreibt Kathrin Bach auf Facebook. Und holt mich damit ab, an dem Punkt an dem ich so ungut seit Tagen klebe. Dieser Punkt den ich gerade so umgehe, dass er nicht zu einem Loch wird, mich nicht noch tiefer sinken lässt, dessen Anziehungskraft andererseits so groß ist, dass ich scheinbar unfähig bin, einen Schritt weiter zu gehen, in Bewegung zu bleiben. Dabei ist es so wichtig in Bewegung zu bleiben, auch wenn ab und an ein Schritt mehr zurück als nach vorn führt, weil wir nur so unsere eigene Mitte wahren können, nur indem wir in Bewegung bleiben, alles immer wieder neu austarieren, wie ich mit einer Freundin kürzlich noch einmal im Gespräch manifestieren konnte. Es sind ja nicht die großen Neuigkeiten, die einer helfen, wenn sie feststeckt, sondern häufig einfach nur die Erinnerung an das, was man eigentlich weiß, aber leider immer wieder vergisst.

    Ich lese immer noch „Die Projektoren“ und das ist nicht immer ein Vergnügen, nicht weil Meyer nicht schreiben kann, oder irgendetwas nicht gut macht, sondern vielmehr weil er vieles so bedrückend gut macht. Das Kapitel mit den Neonazis, die später auch im Balkan mitkämpfen, ist mitunter nicht leicht auszuhalten, weil Meyer es sich gerade nicht leicht macht, er zeichnet keine Figuren, die nur verblendet und schlecht sind, er bedient sich einiger Klischees, aber nie ohne sie aufzubrechen, die Jungs, die da auf „fremden Pfaden“ unterwegs sind, sind grausam und kindlich zugleich, verloren und verblendet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viel schreckliche Dinge man gelesen und recherchiert haben muss, bevor man darüber schreiben kann. Ich stelle mir dieses Schreiben als eins vor, dass eher Kraft kostet als Kraft schenkt.

    Bei Gedichten, denke ich gerade, ist es anders. Selbst die wirklich sehr bedrückenden Gedichte von Mary Jo Bang (Elegie) oder David Grossmann (Aus der Zeit fallen) anlässlich des Todes ihrer Kinder haben etwas, das mich tröstet, das mich spüren lässt welche Kraft in der Sprache liegt, in der Form. Während ich bei Meyer nur ehrfurchtsvoll staune, wie komplex und eindringlich er Zusammenhänge schildert, wie er Bilder findet und Fäden treu bleibt, obwohl er ständig abschweift.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/25/wir-sollten-mehr-ueber-das-schreiben-sprechen/

    #AusDerZeitFallen #ClemensMeyer #DavidGrossmann #DieProjektoren #Elegie #KatrhinBach #Kraft #MaryJoBang

  27. Wir sollten mehr über das Schreiben sprechen, über die Kraft, die darin liegen kann. Finde ich“, schreibt Kathrin Bach auf Facebook. Und holt mich damit ab, an dem Punkt an dem ich so ungut seit Tagen klebe. Dieser Punkt den ich gerade so umgehe, dass er nicht zu einem Loch wird, mich nicht noch tiefer sinken lässt, dessen Anziehungskraft andererseits so groß ist, dass ich scheinbar unfähig bin, einen Schritt weiter zu gehen, in Bewegung zu bleiben. Dabei ist es so wichtig in Bewegung zu bleiben, auch wenn ab und an ein Schritt mehr zurück als nach vorn führt, weil wir nur so unsere eigene Mitte wahren können, nur indem wir in Bewegung bleiben, alles immer wieder neu austarieren, wie ich mit einer Freundin kürzlich noch einmal im Gespräch manifestieren konnte. Es sind ja nicht die großen Neuigkeiten, die einer helfen, wenn sie feststeckt, sondern häufig einfach nur die Erinnerung an das, was man eigentlich weiß, aber leider immer wieder vergisst.

    Ich lese immer noch „Die Projektoren“ und das ist nicht immer ein Vergnügen, nicht weil Meyer nicht schreiben kann, oder irgendetwas nicht gut macht, sondern vielmehr weil er vieles so bedrückend gut macht. Das Kapitel mit den Neonazis, die später auch im Balkan mitkämpfen, ist mitunter nicht leicht auszuhalten, weil Meyer es sich gerade nicht leicht macht, er zeichnet keine Figuren, die nur verblendet und schlecht sind, er bedient sich einiger Klischees, aber nie ohne sie aufzubrechen, die Jungs, die da auf „fremden Pfaden“ unterwegs sind, sind grausam und kindlich zugleich, verloren und verblendet. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viel schreckliche Dinge man gelesen und recherchiert haben muss, bevor man darüber schreiben kann. Ich stelle mir dieses Schreiben als eins vor, dass eher Kraft kostet als Kraft schenkt.

    Bei Gedichten, denke ich gerade, ist es anders. Selbst die wirklich sehr bedrückenden Gedichte von Mary Jo Bang (Elegie) oder David Grossmann (Aus der Zeit fallen) anlässlich des Todes ihrer Kinder haben etwas, das mich tröstet, das mich spüren lässt welche Kraft in der Sprache liegt, in der Form. Während ich bei Meyer nur ehrfurchtsvoll staune, wie komplex und eindringlich er Zusammenhänge schildert, wie er Bilder findet und Fäden treu bleibt, obwohl er ständig abschweift.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/25/wir-sollten-mehr-ueber-das-schreiben-sprechen/

    #AusDerZeitFallen #ClemensMeyer #DavidGrossmann #DieProjektoren #Elegie #KatrhinBach #Kraft #MaryJoBang

  28. Sie habe sich mit der Entscheidung zwischen "Ey, guck mal, ich kann schreiben" und dem absolut grandiosen Schinken von #ClemensMeyer schwer getan, sagt die Jury des deutschen #Buchpreis​​es, neuerdings auch bekannt als "ihr elenden Wichser". Dem sich grämenden Autor sei tröstend zugerufen, dass es sich ja nicht um einen #Literaturpreis handelt. Das Kalkül der Juror:innen dürfte am Ende dasselbe wie jedes Jahr gewesen sein: Die Latschenprosa verkauft sich besser, weil sie billiger ist. Bei 36 Euro pro Exemplar wird er trotz der Aufmerksamkeit, die er nun erregt, nicht den Massenmarkt erobern. EDIT: 36€, nicht 38€ (das war der neue Cărtărescu). Kauft, Leute!

  29. Wenn Du den Balkan lange genug anstarrst, starrt der Balkan irgendwann zurück #ClemensMeyer

  30. Die Debatte über Clemens Meyers Reaktion auf die Verleihung des Buchpreis geht weiter. Ich lese lieber das Buch. Und dazu muss ich nicht einmal Werk und Autor trennen. Denn natürlich gehören Neid und Missgunst, Enttäuschung und Wut zum Autorinnenleben dazu. Und mindestens ebenso schäbig wie Meyer, der sich als schlechter Verlierer darstellt, sind all jene, die behaupten, das sei typisch männlich und überhaupt seien sie meilenweit entfernt von einem derartigen Fehlverhalten. Ihre Mitfreude für andere sei immer rein und ungetrübt.

    Nach allem, was ich im Vorfeld gehört und gelesen hatte über dieses Buch, habe ich mir die Lektüre schwierig vorgestellt, ich dachte, es werde schwer den Figuren zu folgen, sich zurechtzufinden in einem „Chaos der Stimmen“. Aber so ist es nicht. Es sind vielmehr Szenen, die ich lese, Bilder, die vor dem inneren Auge ablaufen, berührende Geschichten, wie die vom Cowboy und Negosava, mitsamt ihren schlimmen Kriegstraumata.

    Das ist nicht leicht nachzuerzählen, dazu ist es zu komplex, immer wieder vermischen sich die Zeiten, springen vor und zurück, Träume kommen ins Spiel. Aber alle Figuren sind greifbar, lebendig. Der heilkundige Schäfer, den viele für schwachsinnig halten, weil er nicht sprechen kann, der in Wortwitze und das Kino verliebte Vater des Cowboys, Jaro, der vorzeitig gealterte Mann Negosavas, der die Greultaten des Krieges in seinem Gedächtnis dokumentiert.

    Kornelia schickt mir Karten von Daria Habich. „What you water, will grow“ steht auf ihren Karten, in die Blumensamen eingearbeitet sind. Auf der Rückseite ist ein Feld in das man seine Hoffnungen und Wünsche schreiben kann. Habich schreibt dazu sinngemäß, dass jede von uns die Fähigkeit hat Gutes auszusäen. Im Laufe der Zeit wird diese Anlage des Guten uns helfen die Hindernisse und Herausforderungen auf unserem Weg zu überwinden.

    Auf Mastodon finde ich eine Umfrage. Lebst du gerne, mal lieber mal weniger gern, oder gar nicht gerne? Mich finde ich in diesen Antwortmöglichkeiten nicht wieder. Denn obwohl ich manchmal so niedergeschlagen bin, dass es mir morgens nur sehr schwer gelingt aufzustehen, liebe ich das Leben.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/20/20-oktober-iii/

    #ClemensMeyer #DariaHabich #Lebensfreude #Mastodon

  31. Die Debatte über Clemens Meyers Reaktion auf die Verleihung des Buchpreis geht weiter. Ich lese lieber das Buch. Und dazu muss ich nicht einmal Werk und Autor trennen. Denn natürlich gehören Neid und Missgunst, Enttäuschung und Wut zum Autorinnenleben dazu. Und mindestens ebenso schäbig wie Meyer, der sich als schlechter Verlierer darstellt, sind all jene, die behaupten, das sei typisch männlich und überhaupt seien sie meilenweit entfernt von einem derartigen Fehlverhalten. Ihre Mitfreude für andere sei immer rein und ungetrübt.

    Nach allem, was ich im Vorfeld gehört und gelesen hatte über dieses Buch, habe ich mir die Lektüre schwierig vorgestellt, ich dachte, es werde schwer den Figuren zu folgen, sich zurechtzufinden in einem „Chaos der Stimmen“. Aber so ist es nicht. Es sind vielmehr Szenen, die ich lese, Bilder, die vor dem inneren Auge ablaufen, berührende Geschichten, wie die vom Cowboy und Negosava, mitsamt ihren schlimmen Kriegstraumata.

    Das ist nicht leicht nachzuerzählen, dazu ist es zu komplex, immer wieder vermischen sich die Zeiten, springen vor und zurück, Träume kommen ins Spiel. Aber alle Figuren sind greifbar, lebendig. Der heilkundige Schäfer, den viele für schwachsinnig halten, weil er nicht sprechen kann, der in Wortwitze und das Kino verliebte Vater des Cowboys, Jaro, der vorzeitig gealterte Mann Negosavas, der die Greultaten des Krieges in seinem Gedächtnis dokumentiert.

    Kornelia schickt mir Karten von Daria Habich. „What you water, will grow“ steht auf ihren Karten, in die Blumensamen eingearbeitet sind. Auf der Rückseite ist ein Feld in das man seine Hoffnungen und Wünsche schreiben kann. Habich schreibt dazu sinngemäß, dass jede von uns die Fähigkeit hat Gutes auszusäen. Im Laufe der Zeit wird diese Anlage des Guten uns helfen die Hindernisse und Herausforderungen auf unserem Weg zu überwinden.

    Auf Mastodon finde ich eine Umfrage. Lebst du gerne, mal lieber mal weniger gern, oder gar nicht gerne? Mich finde ich in diesen Antwortmöglichkeiten nicht wieder. Denn obwohl ich manchmal so niedergeschlagen bin, dass es mir morgens nur sehr schwer gelingt aufzustehen, liebe ich das Leben.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/20/20-oktober-iii/

    #ClemensMeyer #DariaHabich #Lebensfreude #Mastodon

  32. Die Debatte über Clemens Meyers Reaktion auf die Verleihung des Buchpreis geht weiter. Ich lese lieber das Buch. Und dazu muss ich nicht einmal Werk und Autor trennen. Denn natürlich gehören Neid und Missgunst, Enttäuschung und Wut zum Autorinnenleben dazu. Und mindestens ebenso schäbig wie Meyer, der sich als schlechter Verlierer darstellt, sind all jene, die behaupten, das sei typisch männlich und überhaupt seien sie meilenweit entfernt von einem derartigen Fehlverhalten. Ihre Mitfreude für andere sei immer rein und ungetrübt.

    Nach allem, was ich im Vorfeld gehört und gelesen hatte über dieses Buch, habe ich mir die Lektüre schwierig vorgestellt, ich dachte, es werde schwer den Figuren zu folgen, sich zurechtzufinden in einem „Chaos der Stimmen“. Aber so ist es nicht. Es sind vielmehr Szenen, die ich lese, Bilder, die vor dem inneren Auge ablaufen, berührende Geschichten, wie die vom Cowboy und Negosava, mitsamt ihren schlimmen Kriegstraumata.

    Das ist nicht leicht nachzuerzählen, dazu ist es zu komplex, immer wieder vermischen sich die Zeiten, springen vor und zurück, Träume kommen ins Spiel. Aber alle Figuren sind greifbar, lebendig. Der heilkundige Schäfer, den viele für schwachsinnig halten, weil er nicht sprechen kann, der in Wortwitze und das Kino verliebte Vater des Cowboys, Jaro, der vorzeitig gealterte Mann Negosavas, der die Greultaten des Krieges in seinem Gedächtnis dokumentiert.

    Kornelia schickt mir Karten von Daria Habich. „What you water, will grow“ steht auf ihren Karten, in die Blumensamen eingearbeitet sind. Auf der Rückseite ist ein Feld in das man seine Hoffnungen und Wünsche schreiben kann. Habich schreibt dazu sinngemäß, dass jede von uns die Fähigkeit hat Gutes auszusäen. Im Laufe der Zeit wird diese Anlage des Guten uns helfen die Hindernisse und Herausforderungen auf unserem Weg zu überwinden.

    Auf Mastodon finde ich eine Umfrage. Lebst du gerne, mal lieber mal weniger gern, oder gar nicht gerne? Mich finde ich in diesen Antwortmöglichkeiten nicht wieder. Denn obwohl ich manchmal so niedergeschlagen bin, dass es mir morgens nur sehr schwer gelingt aufzustehen, liebe ich das Leben.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/20/20-oktober-iii/

    #ClemensMeyer #DariaHabich #Lebensfreude #Mastodon

  33. Faszinierend: #ClemensMeyer heißt mit Vornamen Clemens und schafft es trotzdem, sich absolut zum Horst zu machen.

    archive.ph/4W0TX

    #Literatur

  34. "Meyer kritisiert im Spiegel-Interview weiter, dass der Literaturwelt die Emotionen abhandengekommen seien. Früher haben Schriftsteller, wie beispielsweise Autoren der "Gruppe 47" noch "gestritten und gebrüllt". Meyer sei die heutige Einstellung "alle müssen sich lieb haben" fremd."

    😀 Dem Mann kann geholfen werden:
    Was ein kleiner selbstgefälliger Wichser...

    #buchpreis #clemensmeyer

    zdf.de/nachrichten/panorama/sc

  35. "Meyer kritisiert im Spiegel-Interview weiter, dass der Literaturwelt die Emotionen abhandengekommen seien. Früher haben Schriftsteller, wie beispielsweise Autoren der "Gruppe 47" noch "gestritten und gebrüllt". Meyer sei die heutige Einstellung "alle müssen sich lieb haben" fremd."

    😀 Dem Mann kann geholfen werden:
    Was ein kleiner selbstgefälliger Wichser...

    #buchpreis #clemensmeyer

    zdf.de/nachrichten/panorama/sc

  36. "Meyer kritisiert im Spiegel-Interview weiter, dass der Literaturwelt die Emotionen abhandengekommen seien. Früher haben Schriftsteller, wie beispielsweise Autoren der "Gruppe 47" noch "gestritten und gebrüllt". Meyer sei die heutige Einstellung "alle müssen sich lieb haben" fremd."

    😀 Dem Mann kann geholfen werden:
    Was ein kleiner selbstgefälliger Wichser...

    #buchpreis #clemensmeyer

    zdf.de/nachrichten/panorama/sc

  37. "Meyer kritisiert im Spiegel-Interview weiter, dass der Literaturwelt die Emotionen abhandengekommen seien. Früher haben Schriftsteller, wie beispielsweise Autoren der "Gruppe 47" noch "gestritten und gebrüllt". Meyer sei die heutige Einstellung "alle müssen sich lieb haben" fremd."

    😀 Dem Mann kann geholfen werden:
    Was ein kleiner selbstgefälliger Wichser...

    #buchpreis #clemensmeyer

    zdf.de/nachrichten/panorama/sc

  38. "Meyer kritisiert im Spiegel-Interview weiter, dass der Literaturwelt die Emotionen abhandengekommen seien. Früher haben Schriftsteller, wie beispielsweise Autoren der "Gruppe 47" noch "gestritten und gebrüllt". Meyer sei die heutige Einstellung "alle müssen sich lieb haben" fremd."

    😀 Dem Mann kann geholfen werden:
    Was ein kleiner selbstgefälliger Wichser...

    #buchpreis #clemensmeyer

    zdf.de/nachrichten/panorama/sc

  39. „„Ich hätte den Preis bekommen sollen“:
    Clemens Meyer schimpft über Buchpreis-Jury“
    #buchpreis #clemensmeyer #dieprojektoren #schwarwel

  40. „„Ich hätte den Preis bekommen sollen“:
    Clemens Meyer schimpft über Buchpreis-Jury“
    #buchpreis #clemensmeyer #dieprojektoren #schwarwel

  41. „„Ich hätte den Preis bekommen sollen“:
    Clemens Meyer schimpft über Buchpreis-Jury“
    #buchpreis #clemensmeyer #dieprojektoren #schwarwel

  42. „„Ich hätte den Preis bekommen sollen“:
    Clemens Meyer schimpft über Buchpreis-Jury“
    #buchpreis #clemensmeyer #dieprojektoren #schwarwel

  43. „„Ich hätte den Preis bekommen sollen“:
    Clemens Meyer schimpft über Buchpreis-Jury“
    #buchpreis #clemensmeyer #dieprojektoren #schwarwel

  44. Der Nachbar von gegenüber verstaut Koffer in seinem Auto. Es ist noch dämmrig, es regnet. Ich trinke einen Kaffee, bevor der Zahnarzt mir mitteilen wird, dass jetzt auch der spiegelgleiche Zahn auf der anderen Seite einen deutlichen Riss hat. Offenbar habe ich zu lange die Zähne zusammengebissen. Ein, zwei Stunden später strahlt die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel.

    Ich habe mir vor einigen Tagen „Dinge zurechtrücken“, eine Sammlung von Interviews mit Joan Didion ausgeliehen. Das Buch tut mir gut. Didions Antworten tun mir gut. Ihre Gabe messerscharf zu formulieren. Dort hinzusehen, wo es weh tut.

    Ich mache weiter, aber ich komme nicht voran.

    Wie denkt man schreibend nach? Vermutlich genau so: indem man ein Bild beschreibt, aus dem man nach und nach alle Einzelheiten entfernt.

    Abends lese ich Foucault, morgens bin ich enttäuscht, dass ich meine Träume schon wieder vergessen habe.

    Heute hat die Bibliothek das vorbestellte Exemplar von Clemens Meyers Projektoren endlich vorrätig.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/17/i/

    #ClemensMeyer #JoanDidion #MichelFoucault #Schreiben #Zahn

  45. Der Nachbar von gegenüber verstaut Koffer in seinem Auto. Es ist noch dämmrig, es regnet. Ich trinke einen Kaffee, bevor der Zahnarzt mir mitteilen wird, dass jetzt auch der spiegelgleiche Zahn auf der anderen Seite einen deutlichen Riss hat. Offenbar habe ich zu lange die Zähne zusammengebissen. Ein, zwei Stunden später strahlt die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel.

    Ich habe mir vor einigen Tagen „Dinge zurechtrücken“, eine Sammlung von Interviews mit Joan Didion ausgeliehen. Das Buch tut mir gut. Didions Antworten tun mir gut. Ihre Gabe messerscharf zu formulieren. Dort hinzusehen, wo es weh tut.

    Ich mache weiter, aber ich komme nicht voran.

    Wie denkt man schreibend nach? Vermutlich genau so: indem man ein Bild beschreibt, aus dem man nach und nach alle Einzelheiten entfernt.

    Abends lese ich Foucault, morgens bin ich enttäuscht, dass ich meine Träume schon wieder vergessen habe.

    Heute hat die Bibliothek das vorbestellte Exemplar von Clemens Meyers Projektoren endlich vorrätig.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/17/i/

    #ClemensMeyer #JoanDidion #MichelFoucault #Schreiben #Zahn

  46. Der Nachbar von gegenüber verstaut Koffer in seinem Auto. Es ist noch dämmrig, es regnet. Ich trinke einen Kaffee, bevor der Zahnarzt mir mitteilen wird, dass jetzt auch der spiegelgleiche Zahn auf der anderen Seite einen deutlichen Riss hat. Offenbar habe ich zu lange die Zähne zusammengebissen. Ein, zwei Stunden später strahlt die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel.

    Ich habe mir vor einigen Tagen „Dinge zurechtrücken“, eine Sammlung von Interviews mit Joan Didion ausgeliehen. Das Buch tut mir gut. Didions Antworten tun mir gut. Ihre Gabe messerscharf zu formulieren. Dort hinzusehen, wo es weh tut.

    Ich mache weiter, aber ich komme nicht voran.

    Wie denkt man schreibend nach? Vermutlich genau so: indem man ein Bild beschreibt, aus dem man nach und nach alle Einzelheiten entfernt.

    Abends lese ich Foucault, morgens bin ich enttäuscht, dass ich meine Träume schon wieder vergessen habe.

    Heute hat die Bibliothek das vorbestellte Exemplar von Clemens Meyers Projektoren endlich vorrätig.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/17/i/

    #ClemensMeyer #JoanDidion #MichelFoucault #Schreiben #Zahn

  47. Gestern bei der Vorstellung der Shortlist für den deutschen Buchpreis einen guten Überblick über die noch nicht gelesenen Bücher gewonnen und mich bei denen, die ich bereits kannte, gewundert, wie anders sie gelesen werden können. Die sechs nominierten Bücher wurden von unterschiedlichen Personen vorgestellt. Danach fand eine Abstimmung des Publikums statt. Den „Bielefelder Buchpreis“ hat übrigens Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ gewonnen.

    Über Clemens Meyer, der mein Favorit ist, hieß es, er habe bei der Premiere für sein Epos „Die Projektoren“ erschöpft gewirkt, 7 Jahre Beschäftigung mit Gewalt seien nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Und dass der Roman ein Stimmenchaos sei. Durch das ein Protagonist, der „der Cowboy“ heißt führt. Ich könnte jetzt anfangen im Anschluss an Xenianas Lesetagebuch Rezensionen zu lesen, aber ich warte doch lieber auf das Buch selbst, und lese solange „Findet mich“ von Doris Wirth.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/01/lesetagebuch-und-shortlist/

    #ClemensMeyer #DorisWirth #Lesetagebuch #MartinaHefter #Shortlist

  48. Gestern bei der Vorstellung der Shortlist für den deutschen Buchpreis einen guten Überblick über die noch nicht gelesenen Bücher gewonnen und mich bei denen, die ich bereits kannte, gewundert, wie anders sie gelesen werden können. Die sechs nominierten Bücher wurden von unterschiedlichen Personen vorgestellt. Danach fand eine Abstimmung des Publikums statt. Den „Bielefelder Buchpreis“ hat übrigens Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ gewonnen.

    Über Clemens Meyer, der mein Favorit ist, hieß es, er habe bei der Premiere für sein Epos „Die Projektoren“ erschöpft gewirkt, 7 Jahre Beschäftigung mit Gewalt seien nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Und dass der Roman ein Stimmenchaos sei. Durch das ein Protagonist, der „der Cowboy“ heißt führt. Ich könnte jetzt anfangen im Anschluss an Xenianas Lesetagebuch Rezensionen zu lesen, aber ich warte doch lieber auf das Buch selbst, und lese solange „Findet mich“ von Doris Wirth.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/01/lesetagebuch-und-shortlist/

    #ClemensMeyer #DorisWirth #Lesetagebuch #MartinaHefter #Shortlist

  49. Gestern bei der Vorstellung der Shortlist für den deutschen Buchpreis einen guten Überblick über die noch nicht gelesenen Bücher gewonnen und mich bei denen, die ich bereits kannte, gewundert, wie anders sie gelesen werden können. Die sechs nominierten Bücher wurden von unterschiedlichen Personen vorgestellt. Danach fand eine Abstimmung des Publikums statt. Den „Bielefelder Buchpreis“ hat übrigens Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ gewonnen.

    Über Clemens Meyer, der mein Favorit ist, hieß es, er habe bei der Premiere für sein Epos „Die Projektoren“ erschöpft gewirkt, 7 Jahre Beschäftigung mit Gewalt seien nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Und dass der Roman ein Stimmenchaos sei. Durch das ein Protagonist, der „der Cowboy“ heißt führt. Ich könnte jetzt anfangen im Anschluss an Xenianas Lesetagebuch Rezensionen zu lesen, aber ich warte doch lieber auf das Buch selbst, und lese solange „Findet mich“ von Doris Wirth.

    https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/10/01/lesetagebuch-und-shortlist/

    #ClemensMeyer #DorisWirth #Lesetagebuch #MartinaHefter #Shortlist

  50. Ce #vendredilecture j’arrive au bout des mille pages du nouveau #ClemensMeyer, « Die Projektoren » (« projecteurs » au sens cinématographique), paru fin août, un fou voyage sur fond de rétroéclairage littéraire du « docteur » #KarlMay (l’écrivain saxon certainement pas docteur ès quoique ce soit mais qui imaginait d’aventures situées dans des pays exotiques), une histoire de la violence du XXe siècle en Yougoslavie, vu et vécu par protagonistes des Balkans et allemands de l’est comme l’auteur. C’est un grand pastiche inspiré par #Céline, #Jünger, #Malaparte, #HeinerMüller et plein d’autres dont les ambiguïtés semblent se parler en plein postmodernisme. 1/3

  51. Ce #vendredilecture j’arrive au bout des mille pages du nouveau #ClemensMeyer, « Die Projektoren » (« projecteurs » au sens cinématographique), paru fin août, un fou voyage sur fond de rétroéclairage littéraire du « docteur » #KarlMay (l’écrivain saxon certainement pas docteur ès quoique ce soit mais qui imaginait d’aventures situées dans des pays exotiques), une histoire de la violence du XXe siècle en Yougoslavie, vu et vécu par protagonistes des Balkans et allemands de l’est comme l’auteur. C’est un grand pastiche inspiré par #Céline, #Jünger, #Malaparte, #HeinerMüller et plein d’autres dont les ambiguïtés semble se parler en plein postmodernisme. 1/3

  52. Ce #vendredilecture j’arrive au bout des mille pages du nouveau #ClemensMeyer, « Die Projektoren » (« projecteurs » au sens cinématographique), paru fin août, un fou voyage sur fond de rétroéclairage littéraire du « docteur » #KarlMay (l’écrivain saxon certainement pas docteur ès quoique ce soit mais qui imaginait d’aventures situées dans des pays exotiques), une histoire de la violence du XXe siècle en Yougoslavie, vu et vécu par protagonistes des Balkans et allemands de l’est comme l’auteur. C’est un grand pastiche inspiré par #Céline, #Jünger, #Malaparte, #HeinerMüller et plein d’autres dont les ambiguïtés semble se parler en plein postmodernisme. 1/3