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#buechibarg — Public Fediverse posts

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  1. Märzbeginn mit Wind und Wolken, als wäre hier Norddeutschland. Unterwegs Briefe an Banken einwerfen, als wäre ich erwachsen. Der Fluss glitzert, die Vögel zwitschern, die Sternhyazinthen, Buschwindröschen und Kroküsse blühen. Einer Kröte einen guten Tag wünschen, einen Regenwurm von der Straße retten. Trotzdem irgendwann zunehmend missgestimmt werden und es grad noch nach Hause schaffen, bevor der Straßengraben eine zu reizvolle Alternative wird. Sofa.

    #Wandern #Sonntagsrunde #Buechibärg

  2. Die Pancakes des Monats klingen mit „Japan - Matchacreme, Sesam und Blütenhonig“ so abgedreht, dass sie probiert werden müssen (Spoiler: sie sind hübsch, aber vor allem süss). Am Weiher schleifen Pfauen missmutig ihr schweres Angebergewand durch den Dreck und wenden bemüht den Blick ab von den vergnügt schnatternden Enten. Der Frühling versteckt sich immer noch, nur ab und zu gibt es ein Schneeglöckchenfeld und einen Hauch von Sonne.

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  3. Früher losstapfen, um vor der Öffnung vom Café noch eine ausgiebige Runde zu schaukeln, Pancakes zum Frühstück, unterwegs Gummibärli. Offensichtlich bin ich heute fünf Jahre alt. Nur mit mehr Kaffee. Dazu die Musik rauskramen, die die Eltern damals gehört haben - am Fluss alle Hits von Udo Jürgens mitsingen, und später im Wald und auf den Hügeln überraschend viel Gefallen an einer Konzertaufnahme von ihm finden. Mit Sonnenglitzern wieder daheim. Düdüdüdüdüdü.

    #Wandern #Sonntagsrunde #Buechibärg

  4. Der Mensch im Radio behauptet hartnäckig, heute sei ein Tag zum daheim bleiben. Ich befinde mindestens genauso hartnäckig, dass das nicht stimmt. Am gelben Haus abbiegen, am rosa Haus abbiegen, am blauen Haus abbiegen, schon ist man im Wald. Dazu Hafermilchkaffee, Musik, Matsch und eine Schaukel gegen das Winterhochnebelgrau (und Kichern über die Enten wegen @meta_bene), Zeit für daheim ist auch später noch, da wartet eh nur das Küchenchaos.

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  5. Singen und Hüpfen im Wald, viele wuschelige Waldrebenfrüchte am Fluss, die Enten haben es heute besonders eilig und drumrum verschwindet alles im grossen grauen Nichts.

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  6. Ein Sonntag im Schnee, mit Honiggipfeli und heißer Schoki zwischendrin und einem Heimweg, der spontan drei Stunden länger dauert.

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  7. Eine Runde unter Wolken drehen, während die Wäsche in der Maschine dreht. In der Stadt ist heute Drachenbootrennen, es wird ungefähr so viel gerudert und getrommelt wie Wasser aus den Booten geschöpft. Zucchini, Champignons, Blattspinat und rote Linsen zusammenwerfen, und es wird überraschend lecker.

    #Wandern #Samstagsrunde #Buechibärg #HeuteSo

  8. Hochnebelgrau und Wind, der über die Nordmeere heranstürmt, fast kann man noch das Salz spüren. Die Buschwindröschen am Waldrand rascheln mit den Blättern und klappen empört die Blüten wieder zusammen, die Osterglocken legen stattdessen die Sturmfrisur an. Schafe, Kühe, bitte die Weide nicht betreten. In der Stadt Konfettireste gegen die letzten, zähen Wintertage. Später ein grosser Topf Gemüse-Chili und so müde.

    #Wandern #Samstagsrunde #Buechibärg

  9. Ganz manchmal reichen schon 100 Höhenmeter, um oben aus dem Nebel rauszugucken.

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