#briefeimlabor — Public Fediverse posts
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In der Diskussion ist man sich einig, dass nun das Zeitalter der Massendaten angebrochen sei.
Thomas Stäckers Abschlusswort zur Tagung: "Ich hoffe in eine helle Zukunft der Briefforschung zu blicken"
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#lastpost Tatsächlich war es sehr interessant, dass viele Projekte für die LOD-Modellierung von Briefkommunikationsdaten das TEI-Model mit <correspAction> übernehmen.
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Stäcker: "Früher hatten wir mehr Standards als Daten, jetzt scheint es mehr Daten als Standards zu geben".
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Abschlussdiskussion bei #BriefeImLabor: Thomas Stäcker: "Wir befinden uns in der Phase der Entsilosinierung von Daten"
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Aline Deicke fragt in der Diskussion, wie sich fehlende Daten für die "kleinen" Korrespondenzpartner:innen auswirken, ob der Effekt hier nicht größer/negativer ist.
@mprell: Müsste man sich das Ranking mal genauer anschauen nach dem Entfernen von Daten.
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Für #BriefeImLabor hat sich @mprell mal anhand der Goethe-Daten mit einem Tool von Ahnert et. al angeschaut, wie fehlende Daten sich auf das Ergebnis der Netzwerkanalyse auswirken. Tatsächlich bleiben die Charakteristika des Netzwerks auch weitgehend erhalten, wenn große Teile an Daten rausgenommen werden.
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Dafür werden die TEI-XML-Daten in eine LOD-Repräsentation transformiert. Das Modell basiert auch auf CIDOC-CRM ...
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Interessant ist der erste Prototyp und Versuch von Hans Clausen für ein Dashboard auf den Goethe-LOD-Infos.
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@mprell: Herausforderung beim Goethe-Projekt: die heterogenen Informationen aus den vier Teilprojekten.
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Goethe. Propyläen: https://goethe-biographica.de
Gedruckte und digitale Informationen sollen zusammengeführt werden.
Über 12.000 Briefe von/an Goethe, Tagebucheinträge, Begegnungen & Gespräche etc. sind derzeit online. Rund 90.000 sollen es am Ende des Akademienvorhabens sein.
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Jetzt in #BriefeImLabor:
Martin Prell (Klassik-Stiftung Weimar), Hans Clausen (FDH Frankfurt)
Briefdaten im Goethe-Biographica-Projekt: Möglichkeiten und erste Analysen eines entstehenden Data Warehouse
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PS: Hier nochmal die URL zu den "Korrespondenzen der Frühromantik": https://briefe-der-romantik.de/
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Wie tragen die neuen Briefe (aus @correspSearch) zur Vernetzung bei, fragt sich Aline Deicke
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Visualisierung der Netzwerke aus "Korrespondenzen der Frühromantik" (KFR) vs. "KFR mit correspSearch-Ergänzungen" von Aline Deicke
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Deicke: Herausforderungen beim Zusammenführen der Daten aus dem eigenen Projekt mit denen aus @correspSearch
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Deicke hat 142 Korrespondent:innen mit GND in @correspSearch über die API abgefragt und über 21.000 Briefe aus 79 Editionen gefunden.
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Deicke: Derzeitiger Stand des Korrespondenznetzwerks in "Korrespondenzen der Frühromantik"
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Aline Deicke hat Daten aus @correspSearch abgefragt, um die Daten im Projekt "Korrespondenzen der Frühromantik" zu ergänzen und im Kontext zu analysieren.
Ihre Frage: Bringen mehr Daten eigentlich mehr Erkenntnisse?
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Jetzt gehts bei #BriefeImLabor weiter mit:
Aline Deicke (ADW Mainz)
Mehr Daten – mehr Erkenntnis
Experimente im „web of letters“ -
Elena Suárez Cronauer sieht Aufholbedarf beim Thema "Gender" in der Modellierung von Editionen und in der Gemeinsamen Normdatei ...
In dem Zusammenhang darf ich auf die neuen Funktionen "sex" und "gender" in der Arbeitsumgebung "ediarum" hinweisen.
Mehr dazu (und sowieso zum Thema) im Bericht zum 2. Workshop "Gender & Data" an der BBAW von @FrederikeNBR, Selma Jahnke, @lauml und Elke Zinsmeister: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:b4-opus4-40350
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Das Projekt setzt auf die (meistens bereits ediert vorliegenden Texte) eine Analyseebene mit Statements drauf. Es wurde schon einiges ausgezeichnet, zum Vorgang des "Grüßens" (in Briefen) gibt es auch schon eine erste Publikation von Laura Fath und Jochen Strobel in der @ZfdG: https://doi.org/10.17175/2024_006
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Spannend: Wie sprechen die Personen im Korpus über Frauen? Positiv oder negativ. Das wurde ausgezeichnet und analysiert.
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Suárez Cronauer: "Wir haben viel mehr Daten über Männer als über Frauen."
Dafür wurde gender auch eigens in den Daten ausgezeichnet ...
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Bibliographische Angaben zu Werken der Frühromantiker werden (teil-)automatisiert in Triples überführt, sollen dann auch in Wikidata zur Verfügung gestellt werden.
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Das Projekt interessiert sich vor allem für Kommunikationsprozesse und Wissenstransfer in der Frühromantik
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Die im Projekt erarbeitete Ontologie ist auf dem Dienst LOD.ACADEMY der Mainzer Akademie der Wissenschaften einsehbar: https://lod.academy/cer/vocab/ontology/
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Jetzt gehts weiter mit #BriefeImLabor:
Elena Suárez Cronauer (ADW Mainz)
Zwischen den Zeilen. Implizites Wissen in Briefen sichtbar machen
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Noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Tag von #BriefeImLabor: Das ist der Quellenbestand, den Manuel Schmidinger bearbeitet:
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Schmidinger nutzt nodegoat für die Visualisierung seiner Korrespondenzdaten.
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Schmidingers Fragestellungen:
* Welchen Einfluss hat die Ausnahmesituation des Ersten Weltkriegs auf das familiäre Korrespondenz-Netzwerk Unterrichter/Heidler?
* Auf welche Personen wird innerhalb des Netzwerkes von Rudolf und Hermine von Unterrichter zur Bewältigung des Lebensalltages im Krieg vermehrt zurückgegriffen?
* Wie kann eine Netzwerkanalyse mit einer Diskursanalyse verbunden werden?