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#bostonconsulting — Public Fediverse posts

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  1. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [10/11]

    Auch wenn der Schaden nun bereits angerichtet ist und das Kunsthaus nach der Reorganisierung aufgrund seiner veränderten Struktur eher der Betriebsweise eines Vergnügungsparks als der eines Kunstmuseums ähnelt.

    Das Reorganisationsprojekt des BCG wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt (das Kunsthaus Zürich ist in Sachen Undurchsichtigkeit nach wie vor unübertroffen), und es ist schwierig, es zusammenzufassen. Wie dem auch sei: Die Übertragung marktwirtschaftlicher Konzepte auf ein Kunstmuseum, dessen Funktion von Natur aus nichtkommerziell ist, ist fehl am Platz. Das Projekt basiert auf der Annahme des Wirtschaftswachstums, von der wir heute wissen, dass sie falsch und nicht tragfähig ist.

  2. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [8/11]

    Der Künstler Yves Netzhammer musste dies am eigenen Leib erfahren, als an einem Wochenende in seiner Ausstellung eine Panne auftrat. Er musste stundenlang am Telefon warten, bis das Problem behoben war, da kein Techniker vor Ort war. Doch es waren die Museumsbesuchende, die unter diesen Stunden des Ausfalls zu leiden hatten.

    C.S., der einst als trauriger «Abbauprofi» im Dienst eines amerikanischen Consulting-Unternehmens tätig war, engagiert sich heute in der Kampagne dafür, dass die Stadt Zürich dem Kunsthaus mehr öffentliche Gelder zur Verfügung stellt. Um den von ihm selbst angerichteten Schaden wieder gutzumachen?

  3. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [7/11]

    Derzeit wird die Besucherservice von einem jungen Leiter geführt, der von C.S. befördert wurde. Obwohl dieser Leiter unerfahren war und der Besucherdienst noch heute unter seinem Mangel an Führungsqualitäten leidet, war er den Methoden von C.S. gegenüber ausreichend gefügig – im Gegensatz zu einer anderen, weitaus erfahreneren Kandidatin, die sich im Kunsthaus bewährt hatte und deswegen seitdem in ein anderes Museum gegangen ist.

    C.S., der dank der BCG die führende Position innehatte und ein glühender Verfechter der Reorganisation war, arbeitete im Kunsthaus für die Aufteilung der Besucherservice-Abteilung und kürzte die Mittel für den technischen Dienst am Wochenende.

  4. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [6/11]

    Jegliche Schulung des neuen Personals dieser Abteilung wurde gestrichen. Unter der Aufsicht von C.S. wurden massenhaft Studierende auf Stundenlohnbasis eingestellt, und der Besucherdienst arbeitete aus Spargründen das ganze Jahr 2022 über unterbesetzt und mit ungeschultem Personal. Die Begriffe «Privatsphärenschutz» oder «Eigenverantwortung» waren während der Pandemie die Leitmotive von C.S., um keine Schutzmassnahmen für das Personal zu ergreifen.

    C.S. erledigte die Aufgabe, für die er ernannt worden war: Er bereitete den Boden für die Reorganisation des BCG vor. Ursprünglich war vorgesehen, dass sie mit der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes umgesetzt wird.

  5. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [5/11]

    Er wurde im Juni 2021 zum Vizedirektor des Kunsthauses ernannt, obwohl er weder über eine Ausbildung in Kunstgeschichte noch über Erfahrungen verfügte, die für eine solche Position im Hinblick auf die ordnungsgemässe Leitung eines Kunstmuseums auch nur im Entferntesten erforderlich wären.

    Unter den Antrieben von C.S. und in den letzten Monaten einer lethargischen Direktion von Becker verlor die Abteilung Besucherservice im Sommer 2021 ihren charismatischen Leiter, der sich durch ein hohes Mass an berufsbezogene Gewissenhaftigkeit auszeichnete. An seine Stelle wurde ein Interimsleiter ernannt, der durch seine Abwesenheit – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne – glänzte.

  6. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [4/11]

    Seit 2012 ist der Vizedirektor des Kunsthauses zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses kein Kunsthistoriker mehr, sondern stammt aus der Welt der Finanzen, des Managements oder des Marketings.

    Im Zusammenhang mit dieser Durchdringung des Kunsthauses durch den amerikanischen Konzern wurde eine neue Stelle geschaffen, « Leiter Verkauf & Services“, und von 2018 bis 2022 wurde diese Stelle von C.S. besetzt, einem überzeugten Befürworter des von der BCG entworfenen Reorganisationsprojekts, der bei jeder seiner Äusserungen gerne darauf hinwies, dass er ein Absolvent der Universität St. Gallen ist.

  7. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [3/11]

    Um ganz transparent zu sein, muss man sagen, dass es die Boston Consulting Group (BCG) war, die sich im Kunsthaus in das Projekt für den Businessplan UND die Reorganisation des Museums eingemischt hat. Es handelt sich tatsächlich um EIN und DASSELBE Projekt, das von der BCG geleitet wird: Businessplan-Reorganisation.

    Bemerkenswert ist, dass das Boston Consulting all die Jahre «pro bono», also unentgeltlich, für das Kunsthaus gearbeitet hat – seit 2010 unter dem Vorsitz von Kielholz und bis 2025.

    In jedem Vorwort zu jedem Jahresbericht des Kunsthauses von 2010 bis 2017 erwähnt Kielholz die Boston Consulting Group und deren «Pro-bono»-Leistung. digital.kunsthaus.ch/viewer/to

  8. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [2/11]

    Das Thema des Businessplans (der eigentlich bereits 2010 initiiert wurde) wird dort angesprochen, woraufhin Frau Demeester sagt im Interview: «Es war offensichtlich, dass die Organisation noch nicht bereit war für diese massive Erweiterung.» Tatsächlich wurde 2025 eine interne Reorganisation des Museums abgeschlossen. Frau Demeester spricht von dieser Reorganisation, als handele es sich um ein eigenständiges Projekt, das nach dem schlechten Businessplan ins Leben gerufen wurde, quasi um diesen zu korrigieren. Das ist jedoch nicht der Fall.

  9. - @nicolasberset ·

    Vom Businessplan bis zur Reorganisation (2010-2025), wie die Boston Consulting Group das Kunsthaus Zürich unterwandert und verändert hat [1/11]

    Ich möchte das Interview mit der Direktorin des Kunsthaus Zürich, Ann Demeester, und seinem Präsidenten, Philipp , das am 31. August in der erschienen ist, sowie das an die Stimmbürger verteilte Informationsmaterial durch einige zusätzliche Informationen ergänzen.

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