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#bogensport — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #bogensport, aggregated by home.social.

  1. Einladung zum ersten Archery Camp vom UHC Elster

    Der UHC Elster e.V. lädt Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren als TeilnehmerInnen zudiesem Archery Camp ein. Archery Camp findet vom 13.08. bis 16.08.2026 im Freizeitpark Elster (und Umgebung) statt.Wilhelm-Pieck Straße, 06895 Zahna-Elster, OT Elster/Elbe (neben der Turnhalle)Dieses Camp ist auf 20 TeilnehmerInnen begrenzt. Wir haben versucht, für alle TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches und auch spannendesProgramm zu schnüren, in dem auch Freizeit abseits vom Bogensport nicht […]

    2025.2.uhc-elster.de/2026/04/2

  2. Im letzten post zu dieser Serie, habe ich euch ja von meinem ersten Eigenbauköcher geschrieben. Und auch, warum ich mich kurze Zeit später mit diesem hier befasst habe.

    Der neue Köcher sollte kompakter werden und Wind nicht mehr so viel Angriffsfläche bieten, aber auch von den Abmaßen ein wenig kleiner sein.

    Bei den anderen BogenschützInnen und auch meiner Familie, sind zwei Plastikrohre mit eingebaut. Die machen das separieren recht einfach und hält den Köcher gut beisammen und kompakt. Solche Rohre gibt es auch bei Golfern, die damit ihre Schläger in den Golftaschen separieren, damit sich die Griffe innerhalb der Tasche nicht mehr verhaken und man mit einem dann drei Schläger rauszieht. Genau solche Röhren habe ich auch zu Hause liegen und davon habe ich mir zwei ausgesucht, die schon eine Macke hatten und dafür verbaut werden können.

    Auch der Filzstoff kommt wieder zum Einsatz, der hat sich gar nicht so schlecht gemacht, ist verfügbar und auch die Farbe gefällt mir ja.

    Bei der Länge des Köchers habe ich mich an Modell 1 orientiert, das passte für mich super. Die Pfeile sollen ja auch nicht oben rausfallen, wenn man sich mal bücken muss. Auch bei der Aufhängung machte ich es mir wieder einfach, zwei Punkte am Köcher und zu einem Ring zusammengeführt.

    Viel Planung brauchte dieser Neubau nicht. Länge war einfach, der Umfang wurde durch die zwei Röhren bestimmt, die Punkte für den Gurt habe ich analog von Köcher 1 bestimmt. Dann habe ich mir noch Gedanken gemacht, damit die Röhren nicht wandern im FilzMantel. Das habe ich mit ein paar Zwischenknoten gelöst. Ich habe zwischen beide Röhren in gleicher Entfernung zwei Löcher reingemacht und mit dem Lederband fixiert und zusätzlich mit Sekundenkleber die Knoten fixiert.

    Auch für die Naht habe ich wieder Lederschnüre verwendet und als Doppelnaht ausgeführt.

    Auch die Bauzeit war recht überschaubar und an einem Nachmittag war alles fertig. Zum am Gürtel einhängen hatte ich erst einen Plaste-Haken, leider hat der nicht lange gehalten und ist an den Biegestellen, abgebrochen. Daher habe ich den neuen Haken aus stabilen Aluminium gebogen. Der hält zuverlässig.

    Im Köcher selber kann ich ohne Probleme locker 8 Pfeile transportieren, ein wenig enger wird es dann mit bis zu max. 12 Pfeilen. Dann ist es aber schon arg eng.

    Kommen wir nach langer Nutzungszeit zu einem kleinen Fazit. Der Köcher selber ist funktional und super verwendbar. Das Material ist haltbar und robust. Pfeile werden gut transportiert und fallen nicht raus.

    Bei einem Neubau dieser Bauform, würde ich aber statt des einen Bandes mit einer Aufhängung, auf eine Zweipunktaufhängung wechseln wollen, das verhindert ein rumschlenkern. Nicht das der jetzige das übermäßig machen würde, aber ich verspreche mir davon mehr und engeren Kontakt zum Körper.

    Wo wir schon bei Bastelprojekt 3 wären. Wie in Teil 1 zu den Köchern geschrieben, habe ich mir einen Primitivbogen gebaut, dazu kommen bald noch neue Pfeile und die möchte ich in einem anderen Köcher transportieren. Da meine Kinder mich aufgefordert haben, wie Robin Hood in "Helden in Strumpfhosen" aufzutreten, muss auch ein passender Köcher her, der nicht unbedingt am Gürtel hängen sollte und mir ggf. die Strumpfhose runter zieht ;) daher will ich eher so einen wie den hier verwenden/bauen
    https://www.longbowandarrow.co.uk/hip-quiver-shoulder-type-brown-leather-robin-hood--sale-13411-p.asp

    Nur ohne den ganzen Kunstschnörkel dran, vielleicht noch ein Stück Fell am oberen Ende, damit es die Pfeile da bequem haben.

    #Bogensport #Archery #Bogenschießen #Sport #DIY #Fletcher #Köcher #quiver
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  3. Ihr habt ja meine Primitivbogen Bauserie aktiv verfolgt und gelegentlich ja auch kommentiert, danke euch schon mal dafür.
    https://moppels.bar/notes/a4pwj333oazh53dk

    Jetzt ist Bogenbauen ja nicht das einzige Feld, das aktiv beackert werden muss, sondern man braucht ja auch Zubehör. Armschutz ist so eine Sache, da setze ich wie bei dem Finger-Tab aber auf Kauflösungen. Mein erster Armschutz passt nicht für Primitivbogen, denn der ist nur als Unterarmschutz ausgelegt. Zum Primitivbogenschießen brauche ich da was Längeres, aber auch etwas, was die Finger schützt, wo der Pfeil drüber abgeht. Ich habe schon ohne Fingerschutz geschossen und auch prompt zwei Kratzschmarren drauf gehabt, von den Federkielen, die die Haut aufgerissen haben. Den Armschutz, den ich mir dann gekauft haben, ist so weit OK aber man merkt erst beim Gebrauch, was da nicht passt oder anders sein müsst. Den haken wir jetzt als Erfahrung ab und der kommt in die Tasche, als schneller Ersatz. Ein Nachkauf ist schon unterwegs zu mir und der hat zwei Fingerschlaufen für Daumen und Zeigefinger, da hoffe ich stark, dass der dann besser ist. Wenn nicht, habe ich zwei hier zu Hause, die nicht toll sind. In den Lesezeichen habe ich ja noch ein paar, die ich kaufen kann.

    Dann, braucht jeder Bogenschütze und auch die Innen, einen Köcher oder etwas, wo man die Pfeile transportiert. Da finde ich Köcher für mich das angenehmste.

    DIY Köcher 01

    Rückenköcher kommt für mich nicht infrage. Klar sieht das cool aus, ist aber für mich viel zu umständlich und wegen meiner körperlichen Einschränkungen gar nicht praktikabel handhabbar. Bleibt also nur ein Seitenköcher und davon habe ich selber zwei Stück. Beide selber gebaut und sie funktionieren auch recht gut. Sie haben aber auch ein paar kleine Einschränkungen, auf die ich gleich komme.

    Bevor man loslegt mit dem Bauen, macht man sich ja Gedanken, was man haben will, wie es aussehen soll, welches Material kann man verwenden und wie sollen die Pfeile drin transportiert/gelagert sein.

    Ich hatte mich für eine offenere Form entschieden und nicht für Röhren, wie sie meine Frau und auch die Kinder haben. Die Öffnung sollte groß und so gestaltet sein, dass die Pfeile leicht reingehen und rausgenommen werden können. Dazu hatte ich mir auch diverse Bilder von anderen Köchern als Muster im Internet angesehen und fand dieses für mich recht ansprechend.

    Den Boden habe ich in Tropfenform gewählt, weil dann der Übergang zu Nahtkante fließend ist und sich das leicht bewerkstelligen lässt. In die Nahtkante kommen dann noch zwei Enden eines Bandes für die Gürtelbefestigung. Hier auf dem Bild noch mit einem Ring für den Gürtelhaken.

    Den Eingang wollte ich dann so gestalten, das ich mittels Mittelbrücke, für die Pfeile zwei Ebenen habe und diese Brücke auch gleich dazu dient, das der Köcher nicht zu breit wird.

    Als Material habe ich aus einer Stoff Restekiste, die ich bei ebay bestellt hatte, einen ca. 5mm starken Filzstoff ausgesucht. Zum einen ist der recht stabil und doch leicht biegbar. Dann ist er in grün und ich mag die Farbe Grün. Dann dachte ich mir, der ist leicht zu vernähen.

    Zuerst habe ich mir auf Papier das Muster aufgemalt und wieder verworfen. Größe und Form angepasst und noch mal verworfen, bis das jetzige Muster feststand. Das aus Papier ausgeschnitten und mit Foldback Klammern erst mal grob ausgerichtet zum Ansehen. Dazu auch die Position festgelegt, wo das Band mit eingenäht werden soll.

    Das Muster auf den Stoff/Filz übertragen, war recht einfach, das ausschneiden auch. Mittels einer Lochzange dann die vorgezeichneten Löcher in den Stoff bringen und alles mit einem Lederfaden zusammen nähen. Die Enden des Doppelfaden dann mit einem Knoten sichern und diesen dann mittels Sekundenkleber fixiert.

    Für die Brücke am Kopfteil des Köchers habe ich einen Schaschlikstab aus Holz auf passende Länge gekürzt und in ein passendes Filzstück eingenäht, so das Ober- und Unterseite des Holzes, mit Stoff bedeckt sind. An den Seiten habe ich dann ein wenig geschummelt und die überstehenden Stoffecken, mittels Heißklebepistole am Köcher festgemacht.

    Fertig war mein erster Köcher.

    Kommen wir mal zum Fazit, warum ich recht schnell einen DIY Köcher 02 gebaut habe.

    Er ist recht groß, eigentlich zu groß für nur 6 Pfeile. Was top ist, die große Öffnung zum Pfeile rein machen und wieder herausholen.

    Negativ ist, weil er so groß ist, kann der Wind ordentlich reinblasen und dann wird es anstrengend beim Schießen. Genau so was will man ja nicht haben beim Schießen, da soll es einfach nur laufen.

    Dieser Köcher ist dann recht schnell zu Tochter 2 weiter gewandert. Sie liebt das Teil, schießt aber auch nicht so oft wie ich.

    #Bogensport #Archery #Bogenschießen #Sport #DIY #Fletcher #Köcher #quiver

    @[email protected]

  4. Hallo Fedi, ich brauche mal eure #fedipower.
    Nach dem
    #38c3 und den dortigen Anstrengungen der #c3tactile den Congress für Menschen mit Sehbeeinträchtigung erlebbarer zu gestalten, hab ich mich gefragt, wie ich das in unserem Bogensportverein umsetzen kann.

    Ich suche Menschen, die bereits mit Sehbeeinträchtigung bogenschießen, solche die gerne würden und Menschen die Erfahrung haben hier als nicht beeinträchtigt zu helfen.
    Der Austausch mit Menschen mit Sehbeeinträchtigung, die mir bei der Gestaltung von Signalisierung und Weglenkung im unebeben Gelände helfen können ist mir auch wichtig.

    An die Menschen die nicht Sehbeeinträchtigung habe ich die Bitte diesen Beitrag zu teilen und weiterzuverbreiten.

    #blind #sehbeeinträchtigt #sehbehindert #bogenschießen #bogensport #tactile

  5. Zwei Bogenschützen des UHC Elster e.V. bei der EBHC 2024 in Österreich

    Die Europameisterschaft im 3D-Bogenschießen, kurz EBHC, fand vom 21. – 29. Juni 2024 in Bad Kleinkirchheim in Kärnten statt. Über 1.550 Bogensportlerinnen und Bogensportler aus 27 Nationen bestritten auf acht Parcours mit jeweils 28 Zielen aus 3D-Kunststoff-Tierattrappen ihren Wettkampf. An 4 Tagen wurden so in den verschiedenen Bogen- und Altersklassen die Europameister ermittelt. An zwei Wettkampftagen hatten die Bogenschützen max. 3 Pfeile zum Treffen zur Verfügung, an einem Tag nur 2 Pfeile und am anspruchsvollsten ist die Hunterrunde, denn hier gilt es nur mit einem Pfeile zu treffen. Zwischen den Turniertagen waren jeweils nach Bogen- und Altersklasse aufgeteilt ein Ruhetag festgelegt. Neben dem anspruchsvollen Wettkampfgelände auf den umliegenden Wiesen, Berghängen und in den Wäldern in mehr als 1.000 Metern Höhe boten die Veranstalter ein riesiges Zelt mit Gastronomie und Bühne, einen Trainingsplatz mit 120 Zielen, Aussteller mit Bogenausrüstung und erstmals eine Handy-App, über die alle angemeldeten Teilnehmer ständig aktualisierte Informationen abrufen konnten.

    Mittendrin in diesem Bogensporttrubel waren auch zwei Bogenschützen des UHC Elster e. V. Gert Niendorf und Detlef Fuhrmann hatten sich im Vorfeld durch intensives Training und die Teilnahme an vielen Turnieren auf diese Meisterschaft vorbereitet und freuten sich darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und sich mit Europas besten Bogenschützen messen zu dürfen. Die eigenen Erwartungen waren hoch, denn die Erfolge im Vorfeld waren für beide sehr zufriedenstellend und ließen gute Leistungen erhoffen.

    Gert Niendorf startete in der Klasse VMHB (Veteran male Historical Bow). In dieser Gruppe kämpften 59 Herren im Alter von 55 – 64 Jahren mit ihren einteiligen Holzbögen, ohne jegliche Visierhilfe und mit Holzpfeilen um Punkte und Platzierungen. Von Anfang an kämpfte Gert sich ins vordere Mittelfeld und landete nach 4 wirklich anspruchsvollen Tagen auf Platz 26 mit insgesamt 1060 Punkten. In der Teamwertung konnte er mit zwei anderen HB-Kollegen den 10. Platz verbuchen.

    Detlef Fuhrmann startete in der Klasse SMTR (Senior male Traditional Recurve Bow). Hier waren 38 Bogenschützen im Alter ab 65 Jahren am Start. Die traditionellen einteiligen oder zerlegbaren Jagdbögen müssen ebenfalls aus Holz sein, haben auch keine Visierhilfe, aber die Pfeile dürfen aus beliebigem Material sein, meist Carbon. Auch Detlef konnte von Anfang an im vorderen Mittelfeld mitmischen. Aber die vielen Höhenmeter und die große Hitze forderten ihren Tribut und so landete er insgesamt auf Platz 16 mit insgesamt 1209 Punkten.

    Auch wenn anfangs die Enttäuschung über die eigene Leistung groß war, so war es doch ein wichtiges Sporterlebnis mit höchsten Ansprüchen und beide können stolz darauf sein, dass sie die Herausforderung angenommen und bis zum Schluss durchgehalten haben.

    Ihre Wettkampferfahrungen geben sie zuhause an die Mitschützen weiter, denn in der ständig wachsenden Bogenabteilung des UHC Elster e.V. sind einige Talente, die auch an Turnieren teilnehmen und optimal betreut werden sollen. Der nächste große Schritt ist die Ausrichtung eines eigenen Bogenturniers, denn am 19.10.2024 veranstaltet der UHC Elster e.V. mit seiner Bogenabteilung das 1. 3D Elster.Elbe.Turnier auf dem Cross-Golf-Gelände.

    Einen riesen Dank an unseren Unterstützer #ThomasPhilipps GmbH und Co. KG, mit einer Spende unterstützte uns der Discounter für Heim und Garten, damit konnten wir die Teilnahme an der Europameisterschaft absichern. Vielen vielen Dank!

    Thomas Philipps

    https://uhc-elster.de/2024/09/02/europameisterschaften-bogenschiessen-2024/

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