Köln: Klimademo macht Wahlkampf
Die generationsübergreifende For-Future-Bewegung hatte wieder mobilisiert und etwa 500 Leute kamen. Nur zaghaft wurde der Aufruf "Klimastreik" genannt. Wissend, dass es dabei nicht um #Arbeitsniederlegung oder #Schulstreik geht.
Bei der Demo vom Heumarkt durch die Innenstadt bis zum Grüngürtel warben zahlreiche Politiker*innen und ihr NGO-Nachwuchs darum, bei der #Kommunalwahl in NRW ökologische Parteien als #Stellvertretung zu wählen.
Im Aufruf hieß es:
"Die Klimakrise ist da - Wir sind laut
Überschwemmungen, Waldbrände, Dürren und Hitzewellen – das ist keine Zukunftsprognose, das ist unsere Realität. Wir erleben die Klimakrise am eigenen Leib, auch hier in Köln. Deshalb muss jetzt von der Politik gehandelt werden!
Wir fordern:
1. Bis 2035 auf 100 % erneuerbare Energien umsteigen und städtische Potenziale konsequent nutzen.
2. Verkehrswende umsetzen: ÖPNV und Radwege ausbauen, Forderungen des Fahrradentscheids Köln umsetzen, neue Autoinfrastruktur Projekte stoppen (z. B. A4-Ausbau).
3. Tunnelbau stoppen – oben bleiben.
4. Flächen entsiegeln; Grünflächen und Bäume schützen, sowie aufwerten und neu pflanzen.
5. Klimabürger:innenrat einrichten."
Konkrete Vorschläge zur Überwindung des Kapitalismus (ob fossil oder "grün") waren leider nicht zu hören.