home.social

#andreasvwestphalen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #andreasvwestphalen, aggregated by home.social.

fetched live
  1. Die Maschine ist doof

    “Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz

    Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.

    “In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”

    Das gesamte Interview ist so überschrieben: Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.” Update 24.5. nachmittags: hier der 2. und letzte Teil des Interviews.

    Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.

    Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!

    Eva C. Schweitzer aus New York/overton: Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.

    Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.

  2. Die Maschine ist doof

    “Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz

    Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.

    “In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”

    Das gesamte Interview ist so überschrieben: Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.”

    Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.

    Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!

    Eva C. Schweitzer aus New York/overton: Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.

    Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  3. Die Maschine ist doof

    “Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz

    Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.

    “In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”

    Das gesamte Interview ist so überschrieben: Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.”

    Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.

    Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!

    Eva C. Schweitzer aus New York/overton: Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.

    Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. Die Maschine ist doof

    “Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz

    Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.

    “In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”

    Das gesamte Interview ist so überschrieben: Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.” Update 24.5. nachmittags: hier der 2. und letzte Teil des Interviews.

    Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.

    Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!

    Eva C. Schweitzer aus New York/overton: Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.

    Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.

  5. Die Maschine ist doof

    “Intelligence” meint Geheimdienste – nicht Intelligenz

    Mein guter Journalistenfreund Andreas v. Westphalen/telepolis hat wieder einen intelligenten Menschen gefunden. Der heisst Joachim Bauer, kannte ich bisher nicht, und ist Neurowissenschaftler. Der stellt eine Behauptung auf, die ich kaum glauben mag.

    “In Silicon Valley herrscht eine profunde Unkenntnis über die wirklichen Verhältnisse in der menschlichen Biologie. Das Silicon Valley glaubt, dass der menschliche Körper eine Maschine sei und dass alles, was sich im menschlichen Körper abspielt, im Grunde auf Informationstechnologie basiert.”

    Das gesamte Interview ist so überschrieben: Der große Irrtum der KI-Eliten – Neurowissenschaftler Joachim Bauer erklärt im Interview, warum KI kein Bewusstsein entwickeln kann — und soziale Medien menschliche Bedürfnisse ausbeuten.”

    Nach Ansicht des Professors, da stimme ich überein, ist ein entscheidendes Feld der Überlegenheit des Menschen gegenüber der KI die Kunst! Darum ist die Übersetzung von “Artificial Intelligence” (zum zweiten Wort s.o.) in “Künstliche” irreführend. Die Übersetzungsoption “erkünstelt, gekünstelt, erheuchelt, unwirklich, unecht, unwahr, gemacht, vorgetäuscht, erdichtet, falsch” gefällt mir weit besser.

    Aber ja nee, is klar … sind die im Silicon Valley wirklich so blöd wie sie reich sind? Diese Vorstellung fällt mir schwer. Obwohl … lesen Sie mal hier, welchen Müll mann Leuten verkaufen kann, in hochentwickelten, reichen Ländern!

    Eva C. Schweitzer aus New York/overton: Der fake Woody Allen und seine Bewunderer – Derzeit läuft überall auf Facebook, und wohl auch anderswo, ein Text herum, der angeblich von Woody Allen stammen soll, dem berühmten, sehr zurückgezogen lebenden, 90-jährigen jüdisch-amerikanischen Filmemacher”.

    Ob sie in New York das verfolgen? Ist nicht nur weit weg, sondern auch zu klein – dort haben sie andere Sorgen.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  6. Hoher Blutdruck

    Nicht meiner. Der hat sich unter zahlreichen Medikamenten optimiert. Aber Johannes Varwick und Thomas Knüwer leiden darunter. Für Varwick geht es um seinen Beruf als Politikwissenschaftler. Knüwer als ehemaliger Lokaljournalist hat nur was Falsches gelesen. In der Reihenfolge der Wichtigkeit:

    Mein Fussballfreund Andreas v. Westphalen hat Johannes Varwick für telepolis interviewt: Diplomatie statt Aufrüstung: Was Deutschland falsch macht – Politikwissenschaftler Johannes Varwick im Interview über Sicherheitsinteressen, Alarmismus, Aufrüstungslogik und den Verlust diplomatischer Grautöne im Westen.” Gut gemacht. Finde ich.

    Während der von mir sehr geschätzte Richard Gutjahr seinen Blog vom Netz genommen hat, schreibt Thomas Knüwer als re:publica-Mitarbeiter weiter. Und kann sich noch erregen. “Die ‘Schwäbische Zeitung’ könnte die gedruckte Zeitung retten und merkt es nicht”. Knüwers Blutdruck wurde vom zuständigen Verlagsgeschäftsführer hochgetrieben. Knüwer: “Sie muss kreativ denken, bunt, wild, sie muss ein ein Medienprodukt erschaffen, das mitreißt. Doch dafür bräuchte es an der Spitze Menschen, die für ihre Leser arbeiten wollen und nicht für ihre Excel-Tabelle.” Danke.

  7. Hoher Blutdruck

    Nicht meiner. Der hat sich unter zahlreichen Medikamenten optimiert. Aber Johannes Varwick und Thomas Knüwer leiden darunter. Für Varwick geht es um seinen Beruf als Politikwissenschaftler. Knüwer als ehemaliger Lokaljournalist hat nur was Falsches gelesen. In der Reihenfolge der Wichtigkeit:

    Mein Fussballfreund Andreas v. Westphalen hat Johannes Varwick für telepolis interviewt: Diplomatie statt Aufrüstung: Was Deutschland falsch macht – Politikwissenschaftler Johannes Varwick im Interview über Sicherheitsinteressen, Alarmismus, Aufrüstungslogik und den Verlust diplomatischer Grautöne im Westen.” Gut gemacht. Finde ich.

    Während der von mir sehr geschätzte Richard Gutjahr seinen Blog vom Netz genommen hat, schreibt Thomas Knüwer als re:publica-Mitarbeiter weiter. Und kann sich noch erregen. “Die ‘Schwäbische Zeitung’ könnte die gedruckte Zeitung retten und merkt es nicht”. Knüwers Blutdruck wurde vom zuständigen Verlagsgeschäftsführer hochgetrieben. Knüwer: “Sie muss kreativ denken, bunt, wild, sie muss ein ein Medienprodukt erschaffen, das mitreißt. Doch dafür bräuchte es an der Spitze Menschen, die für ihre Leser arbeiten wollen und nicht für ihre Excel-Tabelle.” Danke.

  8. Apple will nicht platzen

    Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit

    Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht war das Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimilliardären der Gegenwart erst recht.

    Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”

    Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.

    Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war, es mit Arbeiten zu versuchen.

    Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:

    Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”

    Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:

    Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”

    Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Gütersloh (im Fussball: 4. Liga, wie Bonn). Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …

    Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.

    Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!

    Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.

  9. Apple will nicht platzen

    Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit

    Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht weil sein Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimiardären der Gegenwart erst recht.

    Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”

    Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.

    Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war schon, es mit Arbeiten zu versuchen.

    Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:

    Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”

    Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:

    Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”

    Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Güterloh. Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …

    Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.

    Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!

    Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  10. Apple will nicht platzen

    Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit

    Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht war das Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimilliardären der Gegenwart erst recht.

    Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”

    Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.

    Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war, es mit Arbeiten zu versuchen.

    Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:

    Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”

    Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:

    Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”

    Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Gütersloh (im Fussball: 4. Liga, wie Bonn). Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …

    Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.

    Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!

    Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.

  11. Apple will nicht platzen

    Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit

    Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht weil sein Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimiardären der Gegenwart erst recht.

    Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”

    Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.

    Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war schon, es mit Arbeiten zu versuchen.

    Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:

    Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”

    Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:

    Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”

    Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Güterloh. Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …

    Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.

    Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!

    Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  12. China

    Soeben habe ich hier nur sehr kursorisch die aktuelle weltpolitische Rolle Chinas angerissen. Weit gründlicher erörtert diese Frage heute

    Felix Wemheuer/Jacobin: Die Linke kommt um China nicht herum – Die deutsche Linke ist sich uneinig über China: Wo die einen »Sozialismus chinesischer Prägung« und eine Alternative zum Neoliberalismus sehen, kritisieren andere »autoritären Staatskapitalismus«. Bei diesem Gegensatz kann die Debatte nicht stehen bleiben.”

    Der Autor erörtert hierzulande weitgehend unbekannte innenpolitische Prozesse und ihre konträren Beurteilungen. Für Unwissende wie mich (und Sie?) ist allein das schon informativ und weiterbildend.

    Es gibt jedoch einen wichtigen Aspekt, den er nicht behandelt, dafür aber mein Freund Andreas v. Westphalen/telepolis: KI: Afrika wird zum Testlabor für den totalen Überwachungsstaat – Gesichtserkennung, Tracking, chinesische Technik: Ein neuer Report zeigt, wie rasant staatliche Überwachung wächst – ohne Belege für mehr Sicherheit.”

    Daraus ergibt sich: China ist zwar eine globale Machtalternative zu den USA. Aber keine, unter der ich leben will. Sie etwa?

    Bürgerliche individuelle Grundrechte haben mehr Vor- als Nachteile. Ausser für Herrschende – für die sind sie hinderliche Regeln. Schlecht an bürgerlichen Grundrechten ist allein, dass sie in der Wirklichkeit nicht für alle gelten. Meistens sogar nicht für die meisten. Ihr Fehlen ist also der Fehler. Was würde Konfuzius dazu sagen?

  13. China

    Soeben habe ich hier nur sehr kursorisch die aktuelle weltpolitische Rolle Chinas angerissen. Weit gründlicher erörtert diese Frage heute

    Felix Wemheuer/Jacobin: Die Linke kommt um China nicht herum – Die deutsche Linke ist sich uneinig über China: Wo die einen »Sozialismus chinesischer Prägung« und eine Alternative zum Neoliberalismus sehen, kritisieren andere »autoritären Staatskapitalismus«. Bei diesem Gegensatz kann die Debatte nicht stehen bleiben.”

    Der Autor erörtert hierzulande weitgehend unbekannte innenpolitische Prozesse und ihre konträren Beurteilungen. Für Unwissende wie mich (und Sie?) ist allein das schon informativ und weiterbildend.

    Es gibt jedoch einen wichtigen Aspekt, den er nicht behandelt, dafür aber mein Freund Andreas v. Westphalen/telepolis: KI: Afrika wird zum Testlabor für den totalen Überwachungsstaat – Gesichtserkennung, Tracking, chinesische Technik: Ein neuer Report zeigt, wie rasant staatliche Überwachung wächst – ohne Belege für mehr Sicherheit.”

    Daraus ergibt sich: China ist zwar eine globale Machtalternative zu den USA. Aber keine, unter der ich leben will. Sie etwa?

    Bürgerliche individuelle Grundrechte haben mehr Vor- als Nachteile. Ausser für Herrschende – für die sind sie hinderliche Regeln. Schlecht an bürgerlichen Grundrechten ist allein, dass sie in der Wirklichkeit nicht für alle gelten. Meistens sogar nicht für die meisten. Ihr Fehlen ist also der Fehler. Was würde Konfuzius dazu sagen?