#amiga600 — Public Fediverse posts
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Das ist kein Gold, das ist Elektroschrott!
Ein Amiga 600 "fast wie neu". Schön geputzt, kaum Vergilbung und nach dem Recap wird er vermutlich noch einmal 30 Jahre halten?
Nachfolgende "Geschichte" hat sich jetzt gerade wirklich genau so zugetragen. Und ich dachte, ich schreib mal drüber, denn es zeigt ein Problem, welches nicht nur beim Amiga ein Problem ist. Die Leute finden auf irgendeinem Dachboden eine Kiste, machen sie auf, finden einen Amiga und glauben dann, mal eben das "schnelle Geld" machen zu können. Mit einem Anbieter habe ich mir den "Spaß" gegönnt und habe das mit ihm per Kleinanzeigen - immer im freundlichen Ton - zu Ende zu diskutieren ... am Ende mit "Erfolg".
Es ist jetzt gerade ca. 14 Tage her, da habe ich bei Kleinanzeigen einen Amiga 600 gesehen, der auf den kleinen Fotos ziemlich gut ausgesehen hat. Beschrieb war er wie folgt:
Commodore Amiga 600 A600 Kick 2.0
sehr gepflegt. noch schöne Farbe, Laufwerk getestet, ohne Speichererweiterungdkarte/keine HD verbaut, ohne Maus, ohne Netzteil. Nur der A600.Klang jetzt erst einmal nicht so schlecht. Haben wollte er 280 Euro, was im Grunde ein "ok-er" preis gewesen wäre, wenn das Netzteil und die Maus dabei gewesen wäre. Dazu wurde hier noch kein Recap* (dazu später mehr) durchgeführt. Das war mir eindeutig zu teuer. Da er VB angegeben hat, habe ich ihn angeschrieben. Was ihr jetzt lest, sind die Original-Texte.
Hallo Jo, ich würde dir 200 Euro zzgl. 11 Versand anbieten. Ich möchte auch erklären, wie ich auf den Preis komme. Ich vermute, da Du es sonst beschrieben hättest, wenn ein Recap durchgeführt worden wäre? Ich werde also min. 79 Euro für ein neues Netzteil, ca. 100 Euro für ein Recap und noch eine Maus kaufen müssen. Alles in allen muss ich also min. noch einmal 250 Euro ausgeben, um den funktionsfähig zu bekommen. Außerdem schreibst Du "VB". (...) Würde mich über eine kurze Rückinfo freuen.
Die folgte umgehend:
Der A600 ist voll funktionsfähig und nein da wurde noch nichts ersetzt. Wir können gerne 240 inkl. Versand machen. Bezahlung ist über Paypal freunde möglich oder Du holst ihn in ... ab und bezahlst halt bar.
Wir haben uns am Ende auf 225 Euro inkl. Versand geeinigt. Das waren zwar 14 Euro mehr, als ich mir als Limit gesetzt hatte, dachte mir aber, daran soll es jetzt nicht scheitern. Der Beschreibung nach soll es sich ja um ein Sammlerstück handeln der voll funktionsfähig ist. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt - also bevor ich den Amiga 600 bekommen habe - aber bereits, dass diese Maschine, nachdem ich sie hier getestet hatte, sofort zum Recap schicken würde.
Das Problem bei den neueren Amigas (600, 1200 und 4000) ist, dass diese überwiegend in SMD-Technik gefertigt wurden und viele Kondensatoren auf dem Board sind, die nach der langen Zeit gerne auslaufen, die Platine "auflösen" und dann ist der Rechner "Elektroschrott". Wenn also beispielsweise heute einer einen Amiga anbieten würde mit den Worten, dass dieser noch original versiegelt ist, dann würde ich mich persönlich eher nicht freuen, sondern diese Kiste ist eine Wundertüte. In 50% der Fälle ist diese aber nicht schön, denn wenn man das Gehäuse öffnet und dann eine verätzte Platine vorfindet, hat man keinen originalversiegelten Amiga mehr, sondern Elektroschrott. Wer heute einen Amiga (600, 1200 oder 4000) kauft, MUSS (sofern noch nicht passiert) den Recap einrechnen, will er nicht in wenigen Wochen/Monaten nur noch Müll in der Hand haben.
Kurze Erklärung, was ist ein Recap?
Auf dem Foto das Mainboard des Amiga 600 mit all seinen "Wundertüten" (Elkos). Zwei Elkos waren bereits ausgelaufen, haben aber noch keinen Schaden angerichtet. Eine "Tonne" im Videobereich (oben links am Rand) sieht schon sehr übel aus, der IDE-Port hat Korrosion(!) und was man auf dem Bild halt nicht hören kann, der Sound war "kaputt" und das Diskettenlaufwerk hat keine Disketten gelesen. So viel zum Thema "Sammlerstück" und "voll funktionsfähig".
Das Board nach dem Recap. Wie man sehen kann, sind alle Kondensatoren gegen neue "Kerkos" (Keramik-Elkos) getauscht. Der "Meister" aus dem A1K.org-Forum hat ganze Arbeit geleistet. Dazu hat er den Sound "repariert", den IDE-Port getauscht und das Diskettenlaufwerk gereinigt.
Ich hatte im Vorfeld gut 100 Euro für den "Recap" eingeplant und so kam es: 7 Euro Porto als Paket hin, alle Arbeiten wie beschrieben 75 Euro und 7 Euro Proto zurück. Alles in allem hat mich der Spaß 89 Euro gekostet.
Warum der Sound nicht funktionierte? Der "Meister" schrieb dazu:
Der Sound funktioniert deshalb nicht weil statt +12/-12 Volt am Operationsverstärler +12/+4 Volt anliegen - das ist jetzt nicht sonderlich dramatisch.
Nicht dramatisch, gut, aber ärgerlich, wenn man ein "Sammlerstück voll funktionsfähig" erwartet.
Ok, so viel zum "Recap", weiter geht's...
Rechnen wir mal zusammen: 225 Euro + 90 Euro = 315,00 Euro
Dafür sieht das Ding jetzt aus wie neu, funktioniert wie n…
https://cycleholic.de/?u=/2026/09/10/das-ist-kein-gold-das-ist-elektroschrott/
#Amiga #Recap #Retro #Kleinanzeigen #Amiga600 -
Das ist kein Gold, das ist Elektroschrott!
Ein Amiga 600 "fast wie neu". Schön geputzt, kaum Vergilbung und nach dem Recap wird er vermutlich noch einmal 30 Jahre halten?
Nachfolgende "Geschichte" hat sich jetzt gerade wirklich genau so zugetragen. Und ich dachte, ich schreib mal drüber, denn es zeigt ein Problem, welches nicht nur beim Amiga ein Problem ist. Die Leute finden auf irgendeinem Dachboden eine Kiste, machen sie auf, finden einen Amiga und glauben dann, mal eben das "schnelle Geld" machen zu können. Mit einem Anbieter habe ich mir den "Spaß" gegönnt und habe das mit ihm per Kleinanzeigen - immer im freundlichen Ton - zu Ende zu diskutieren ... am Ende mit "Erfolg".
Es ist jetzt gerade ca. 14 Tage her, da habe ich bei Kleinanzeigen einen Amiga 600 gesehen, der auf den kleinen Fotos ziemlich gut ausgesehen hat. Beschrieb war er wie folgt:
Commodore Amiga 600 A600 Kick 2.0
sehr gepflegt. noch schöne Farbe, Laufwerk getestet, ohne Speichererweiterungdkarte/keine HD verbaut, ohne Maus, ohne Netzteil. Nur der A600.Klang jetzt erst einmal nicht so schlecht. Haben wollte er 280 Euro, was im Grunde ein "ok-er" preis gewesen wäre, wenn das Netzteil und die Maus dabei gewesen wäre. Dazu wurde hier noch kein Recap* (dazu später mehr) durchgeführt. Das war mir eindeutig zu teuer. Da er VB angegeben hat, habe ich ihn angeschrieben. Was ihr jetzt lest, sind die Original-Texte.
Hallo Jo, ich würde dir 200 Euro zzgl. 11 Versand anbieten. Ich möchte auch erklären, wie ich auf den Preis komme. Ich vermute, da Du es sonst beschrieben hättest, wenn ein Recap durchgeführt worden wäre? Ich werde also min. 79 Euro für ein neues Netzteil, ca. 100 Euro für ein Recap und noch eine Maus kaufen müssen. Alles in allen muss ich also min. noch einmal 250 Euro ausgeben, um den funktionsfähig zu bekommen. Außerdem schreibst Du "VB". (...) Würde mich über eine kurze Rückinfo freuen.
Die folgte umgehend:
Der A600 ist voll funktionsfähig und nein da wurde noch nichts ersetzt. Wir können gerne 240 inkl. Versand machen. Bezahlung ist über Paypal freunde möglich oder Du holst ihn in ... ab und bezahlst halt bar.
Wir haben uns am Ende auf 225 Euro inkl. Versand geeinigt. Das waren zwar 14 Euro mehr, als ich mir als Limit gesetzt hatte, dachte mir aber, daran soll es jetzt nicht scheitern. Der Beschreibung nach soll es sich ja um ein Sammlerstück handeln der voll funktionsfähig ist. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt - also bevor ich den Amiga 600 bekommen habe - aber bereits, dass diese Maschine, nachdem ich sie hier getestet hatte, sofort zum Recap schicken würde.
Das Problem bei den neueren Amigas (600, 1200 und 4000) ist, dass diese überwiegend in SMD-Technik gefertigt wurden und viele Kondensatoren auf dem Board sind, die nach der langen Zeit gerne auslaufen, die Platine "auflösen" und dann ist der Rechner "Elektroschrott". Wenn also beispielsweise heute einer einen Amiga anbieten würde mit den Worten, dass dieser noch original versiegelt ist, dann würde ich mich persönlich eher nicht freuen, sondern diese Kiste ist eine Wundertüte. In 50% der Fälle ist diese aber nicht schön, denn wenn man das Gehäuse öffnet und dann eine verätzte Platine vorfindet, hat man keinen originalversiegelten Amiga mehr, sondern Elektroschrott. Wer heute einen Amiga (600, 1200 oder 4000) kauft, MUSS (sofern noch nicht passiert) den Recap einrechnen, will er nicht in wenigen Wochen/Monaten nur noch Müll in der Hand haben.
Kurze Erklärung, was ist ein Recap?
Auf dem Foto das Mainboard des Amiga 600 mit all seinen "Wundertüten" (Elkos). Zwei Elkos waren bereits ausgelaufen, haben aber noch keinen Schaden angerichtet. Eine "Tonne" im Videobereich (oben links am Rand) sieht schon sehr übel aus, der IDE-Port hat Korrosion(!) und was man auf dem Bild halt nicht hören kann, der Sound war "kaputt" und das Diskettenlaufwerk hat keine Disketten gelesen. So viel zum Thema "Sammlerstück" und "voll funktionsfähig".
Das Board nach dem Recap. Wie man sehen kann, sind alle Kondensatoren gegen neue "Kerkos" (Keramik-Elkos) getauscht. Der "Meister" aus dem A1K.org-Forum hat ganze Arbeit geleistet. Dazu hat er den Sound "repariert", den IDE-Port getauscht und das Diskettenlaufwerk gereinigt.
Ich hatte im Vorfeld gut 100 Euro für den "Recap" eingeplant und so kam es: 7 Euro Porto als Paket hin, alle Arbeiten wie beschrieben 75 Euro und 7 Euro Proto zurück. Alles in allem hat mich der Spaß 89 Euro gekostet.
Warum der Sound nicht funktionierte? Der "Meister" schrieb dazu:
Der Sound funktioniert deshalb nicht weil statt +12/-12 Volt am Operationsverstärler +12/+4 Volt anliegen - das ist jetzt nicht sonderlich dramatisch.
Nicht dramatisch, gut, aber ärgerlich, wenn man ein "Sammlerstück voll funktionsfähig" erwartet.
Ok, so viel zum "Recap", weiter geht's...
Rechnen wir mal zusammen: 225 Euro + 90 Euro = 315,00 Euro
Dafür sieht das Ding jetzt aus wie neu, funktioniert wie n…
https://cycleholic.de/?u=/2026/09/10/das-ist-kein-gold-das-ist-elektroschrott/
#Amiga #Recap #Retro #Kleinanzeigen #Amiga600 -
Amiga Power: alimentación USB-C GaN y monitorización para A500, A600 y A1200.
A la PowerShark le ha salido competencia. Después de los proyectos de Slince y Ms Mad Lemon, de los que ya hablamos en su momento en Amigatronics, llega ahora Amiga Power, una nueva propuesta desarrollada por José Luis Arenas (Arenas Electrochannel), para proporcionar una alimentación moderna a los Amiga 500, A600 y A1200.
El proyecto utiliza como base un alimentador USB-C GaN de 45 W. Según explica su creador, un adaptador desarrollado específicamente para Amiga se encarga de negociar con el cargador el voltaje necesario para alimentar el ordenador. La propuesta mantiene toda la solución en el exterior del equipo, sin necesidad de realizar modificaciones internas.
Uno de los aspectos más interesantes de Amiga Power es su sistema de monitorización. El denominado cable inteligente incorpora una pantalla que muestra en tiempo real voltaje, amperaje y potencia en vatios, mientras que el propio Amiga Power dispone de un display que permite visualizar las tres líneas de alimentación del Amiga: 5 V, 12 V y -12 V. El módulo incorpora además su propio botón de encendido con la comodidad añadida que ello conlleva.
El planteamiento recuerda inevitablemente a PowerShark, aunque existen diferencias entre ambas propuestas. Mientras PowerShark apuesta también por una solución de alimentación externa y compacta, Amiga Power añade la posibilidad de consultar los parámetros eléctricos mediante sus pantallas, una característica que puede resultar especialmente interesante para quienes quieran controlar el comportamiento de la alimentación de su equipo.
El conjunto mostrado corresponde al Amiga Power Deluxe, con un precio de 75 euros. Este pack incluye el alimentador GaN de 45 W, el cable inteligente con display digital para visualizar los voltajes y el consumo, y el propio Amiga Power que estará disponible en tres colores: negro, beige y arena. El precio solo de la unidad Amiga Power es de 65€.
Los gastos de envío serán de 3,50 euros mediante correo ordinario o 8,50 euros mediante correo certificado con acuse.
Puedes contactar con Jose Luís a través de [email protected], desde su canal de Youtube o por Whatsapp al número +34 663 027 891. Además, próximamente podremos conocer Amiga Power en funcionamiento gracias a un análisis en directo que se publicará en el canal de Amiga Wave.
Aquí tienes un adelanto facilitado por Estrayk al que le damos las gracias por compartir este proyecto.
https://www.youtube.com/watch?v=cxRMOXIjKnA
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Amiga 600 Encoder Fix Revives Geo’s Quest Machine
#Amiga #Amiga600 #CommodoreAmiga #ChrisEdwardsRestoration #GeosQuest #RetroComputing #AmigaRepair #CXA2075 #VintageComputing
https://theoasisbbs.com/amiga-600-encoder-fix-revives-geos-quest-machine/?fsp_sid=8961 -
Review de Estrayk sobre la P-Vision
Estrayk (Capsule/Scoopex/Amiga Wave) nos regala un análisis en profundidad de la nueva P-Vision, una tarjeta gráfica de la hablamos hace tiempo acerca de su desarrollo y que está diseñada para los Amiga 600 y Amiga 1200 aprovechando la ranura PCMCIA para añadir una salida HDMI y modos gráficos RTG de hasta 32 bits.
Uno de los aspectos más llamativos del dispositivo es precisamente el uso del puerto PCMCIA, una interfaz que históricamente no ha destacado por su rendimiento. Sin embargo, las pruebas realizadas por Estrayk muestran una experiencia sorprendentemente fluida, con un comportamiento que supera las expectativas habituales para este tipo de conexión.
La instalación resulta sencilla, requiriendo únicamente copiar sus drivers al cajón correspondiente y configurar P96 para habilitar los nuevos modos de pantalla. Gracias a ello, podremos disfrutar de resoluciones modernas y una salida digital de vídeo sin necesidad de realizar modificaciones internas complejas en el ordenador.
Y es que cuando crees que ya lo has visto todo en el Amiga, sale algo nuevo que nos deja con la boca abierta una vez más. Gracias Estrayk!!
https://www.youtube.com/watch?v=3BqtK1gYASQ
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Ya vienen los Reyes: AmiCube, MiniMig y Nueva Pistorm
Una PiStorm mejorada: Más flexibilidad y compatibilidad
La nueva PiStorm introduce un factor de forma mejorado que permite albergar cualquier Raspberry Pi, incluyendo modelos como la Raspberry Pi 3B+, lo que amplía significativamente las posibilidades de expansión. Además, la placa incorpora un slot DIP64, lo que permite la instalación de un procesador Motorola 68000 real.
Uno de los aspectos más innovadores de esta versión es la inclusión de un interruptor físico que permite alternar entre la CPU 68000 y la Raspberry Pi de manera sencilla. Esto la convierte en una solución ideal para sistemas como MiniMig, AmiCube o incluso para un Amiga real con un zócalo DIP64, eliminando la necesidad de intercambiar manualmente procesadores.
AmiCube v1: Un vistazo a lo que viene
Además de esta nueva PiStorm, Ranko Rodic también ha adelantado detalles sobre la AmiCube v1, una nueva placa que promete ofrecer una experiencia Amiga avanzada y moderna. Entre sus características más destacadas, encontramos:
Un FPGA Spartan 6 como base del sistema.
Soporte completo para AGA, lo que amplía la compatibilidad con títulos y software avanzados del Amiga 1200 y 4000.
Interfaz de disquetera avanzada, permitiendo una integración más profunda con dispositivos de almacenamiento originales.
Este nuevo proyecto se perfila como una de las soluciones más prometedoras para la comunidad Amiga, ofreciendo una combinación de emulación precisa y hardware optimizado para los entusiastas del sistema.
A continuación, el vídeo explicativo publicado por el autor.
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