#allezeit — Public Fediverse posts
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Wenn #Merz und #Klingbeil und all die anderen mit Geld für Haushaltshilfen, AuPairs, private Pflegekräfte und tägliche Restaurantbesuche, fordern, dass Menschen die arbeiten - bezahlt oder unbezahlt - oder bis zur verdienten Rente gearbeitet haben, noch mehr arbeiten, dann lohnt ein Blick in das Buch "Alle_Zeit: Eine Frage von Macht und Freiheit" von #TeresaBücker. Eigentlich lohnt der Blick immer.
Zeit ist Geld ist Zeit und eine Macht- und Verteilungsfrage.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/teresa-buecker-zeit-gerechtigkeit-1.5670462 #AlleZeit -
Über unsere Gleichstellung kann ich an einer Lesung von #teresabuecker teilnehmen 😍
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Nett von diesem Michael Hüther, dass er so offen dokumentiert, was für eine Arschgeige er ist. Immerhin weiß man dann direkt, bei wem man nicht arbeiten will! #AlleZeit
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Omg Leute, meint ihr mit Tweets und wie immer das hier heißt veränder ich gar nicht die Welt und ich müsste meinen Arsch dafür mal hochkriegen?! #AlleZeit
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Das ist ja genial! Wo kriegt man denn für 22 Stunden und 35 Minuten am Tag eine Kinderbetreuung her? Weil so überleg ich mir das mit dem Nachwuchs vielleicht nochmal! #AlleZeit
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Solange wir Überstunden erwarten und leisten, machen wir das Leben aller schlechter, indem die einen ihre Freizeit im Büro verbringen und die anderen damit, sich irgendwie über Wasser zu halten, weil wir ihnen künstlich den Weg zu einem halbwegs fair bezahlten Job versperren. #AlleZeit
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Zeit gegen Geld? Was stimmt mit unserer Zeitkultur nicht und wird sie gerechter? In der neuen Folge des Die Bücherstaplerinnen Podcasts sprechen @teilzeitjournalistin und ich über das Buch "Alle Zeit" von @teresabuecker - in dem Buch stecken so viele Anregungen zu einem gerechteren Umgang mit Zeit und wie eine andere Zeitkultur unserer Gesellschaft gut tun würde. Hört mal in die Folge rein und lest das Buch! Große Empfehlung! https://open.spotify.com/episode/2HiSg0pRxBjMFp1845JyQo?si=EPrOej23QfKhR1I0rGD0Kg
#AlleZeit #Podcast #bücher -
»Die utopische Herangehensweise ermöglicht es uns nicht nur, uns vorzustellen, wie eine andere Gesellschaft aussehen könnte, sondern befähigt uns dazu, uns vorzustellen, wie es sich anfühlen würde, sie zu bewohnen.« (Ruth Levitas, zitiert von @teresabuecker in #AlleZeit)
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„Potential eines Lebens ohne Drehbuch“ … was für eine wunderschöne Hoffnung, formuliert von #JackHalberstam und eben gelesen in @teresabuecker #AlleZeit
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„Wer behauptet, (…) Zeitdruck ergebe sich vorrangig aus zu hohen Erwartungen und schlechtem Zeitmanagement, spricht Menschen ihre Selbstwahrnehmung ab und schürt Selbstzweifel. (…)
Wirksame Instrumente gegen Zeitnot sind weder früheres Aufstehen noch mehr Selfcare oder Genügsamkeit, sondern umfassende politische und gesellschaftliche Veränderungen, die Zeitnot nicht kosmetisch behandeln, sondern sie an ihrer Wurzel packen.“@teresabuecker, #AlleZeit, S. 229
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„Die Anerkennung von Care-Arbeit beginnt damit, dass ihr nicht einfach nur Zeit zugestanden wird, sondern viel Zeit, und zwar unabhängig von ökonomischem Kalkül. Alle Menschen sollten das Recht haben, gut umsorgt zu werden. Darüber, wie viel Zeit die Fürsorge braucht, sollen diejenigen entscheiden, die #Care geben, gemeinsam mit denjenigen, die auf Care angewiesen sind. (…) Care- Beziehungen sollten uns alle stärken.“
@teresabuecker, #AlleZeit, S. 180
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Genau das:
„Feel-Good-Management richtet sich (…) an Angestellte, die in halbwegs guter Verfassung sind und außerhalb des Jobs nur wenige Aufgaben und Bedürfnisse haben. Menschen hingegen, deren Gesundheit nicht durch ein Sportstudio im Unternehmen verbessert werden kann, da sie zum Beispiel chronisch krank sind, oder die sich vor allem dann wohler fühlen würden, wenn sie mehr Zeit (…) hätten, erreichen Happiness-Maßnahmen nicht.“@teresabuecker, #AlleZeit, S.66
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Fragen im Vorwort @teresabuecker, #AlleZeit, S. 15:
„Müssen Menschen tatsächlich erst ein bestimmtes Alter erreichen, um volle Mitsprache bei Dingen zu haben, die sie betreffen?
Ist es unveränderbar, dass wir Erwerbsarbeit ins Zentrum des Lebens stellen?
Warum schieben wir die meiste freie Zeit in unseren letzten Lebensabschnitt?
Warum bleiben Altersgruppen so häufig unter sich?
Welche Verantwortung tragen Menschen im Hier und Jetzt für die Zeit, die nach ihnen kommt?“