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#abregelung — Public Fediverse posts

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  1. Eine Frage der Energie-Sou­ve­rä­ni­tät


    Plädoyer FÜR die #Abregelung von #Solar- und #Windanlagen von #PatrickGraichen.
    taz.de/Transformation-und-Stro

    Weitgehende #Spitzenkappung ist mit Graichens Begründung verständlich - und würde ich auch unterstützen, wenn es keine vernünftige Alternative gäbe. Es entfiele EIN Argument für die sonst drohende Verweigerung der #Einspeisevergütung bzw. der Ersatz der entgangenen Vergütung bei Abregelung.

    An einer Stelle muß ich Graichen aber widersprechen.

    Er sagt sehr richtig, "... dass immer mehr Menschen und Unternehmen elektrifizieren wollen – mit eigenen Wind- und Solaranlagen, industriellen Wärmepumpen und solchen fürs Einfamilienhaus, Elektroautos und E-Trucks und natürlich mit Stromspeichern. Das rechnet sich nämlich immer mehr und macht unabhängig von ..."
    Die Realität ist so.

    Aber ärmere Menschen und Mieter:innen, sogar Wohnungseigentümer:innen in größeren Häusern, also Eigentümergemeinschaften de.wikipedia.org/wiki/Wohnungs , bleiben dabei außenvor.
    Deshalb ist das Argumentieren mit den realen Verhältnissen zu kurz gegriffen.

    Ein Privatmensch kann einen eigenen #Speicher zur #PVAnlage kaum sinnvoll dimensionieren, außer man begnügt sich mit dem Speichern der Spitzen. Für die geringe Einspeisung an Wintertagen würde ein kleiner #Akku von vielleicht 1kWh reichen. Dagegen wären an einem Tag wie heute Akkus von 10kWh noch unterdimensioniert.

    Konkret:
    --- 2,2kW PV auf dem Westdach bringen 12kWh pro Tag
    --- 4,8kW PV auf dem Ostdach liefern 23kWh trotz (gesetzlich geforderter) Drosselung auf 60% der Maximalleistung.


    Zentrale, größer dimensionierte Speicher in der Kombination von #Batterie und chemischem Speicher (#Elektrolyseur, #RedoxFlowSpeicher usw.) würden private Einspeiser entlasten und wären gesamtwirtschaftlich nützlicher.