#skeptatorbuch — Public Fediverse posts
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Obwohl ich in der Schule ein sehr erfolgreiches Referat über Erzählperspektiven gehalten habe, habe ich da doch ein paar Defizite. Also nachsitzen. Viele Szenen im #SkeptatorBuch funktionieren nicht so wie ich das will, weil unklar ist, aus welcher Sicht das gerade erzählt wird.
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Die vier Unfaker haben jetzt alle einen Lebenslauf und einen sehr spannenden Charakter mit Stärken, Schwächen und Eigenheiten. Tolles Team. Ich bin gespannt, was sie alles anstellen werden.
#SkeptatorBuch -
Ich hatte gerade eine krasse Idee für den neuen Roman. Dazu müsste ich nur ein Kapitel komplett neu schreiben. Das Ergebnis wäre allerdings ein enormer Emotions-Boost. Eine viel tiefgehendere, persönlichere Perspektive. Einen Erzählstrang nicht auktorial, sondern als Rückblick aus der Ich-Perspektive schreiben. Ein Gespräch mit einer Toten.
#SkeptatorBuch -
Noch ein Feedback zum neuen #SkeptatorBuch. Ich hätte mich stilistisch im Vergleich zu #WareHoffnung deutlich weiterentwickelt.
Ja, der Ansatz ist auch ein ganz anderer. Ware Hoffnung war mein Gehirninhalt aus 15 Jahren, der raus musste.
Beim neuen Roman liegt der Fokus ganz klar auf Stil und Emotion. Ich habe einfach Spaß daran, an jedem Satz so lange zu feilen, bis er so klingt, wie ich es möchte. Die Geschichte steht und ich lasse mir für die Ausarbeitung so viel Zeit wie notwendig. -
Kleiner Zielkonflikt im #SkeptatorBuch: Es geht um ein paar Theorien von Harmut Rosa. Der war aber zur Zeit des Romans noch nicht bekannt. Also muss ich die irgendwie reinmogeln.
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Das passt sehr gut zum neuen #SkeptatorBuch. Vielleicht lasse ich etwas davon einfließen.
Die Entwicklung der Zeitmessung bis zur Atomuhr.
https://www.youtube.com/watch?v=Cb24HST7xqk -
Gestern habe ich noch ein interessantes Feedback zum #SkeptatorBuch bekommen, von einer Nicht- bis Wenigleserin. Sie nimmt andere Punkte wahr als ich erwartet hatte, aber die emotionalen Szenen funktionieren besonders gut. Da der Roman thematisch recht breit aufgestellt ist, finden offenbar alle etwas, was Erinnerungen oder Assoziationen triggert.
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Zurück zu Antons Aussage aus dem #SkeptatorBuch:
Antons Mutter spricht mit einer Kollegin über Antons Reaktion auf Rosa:
„Er fand sie auf jeden Fall ‚ganz okay‘. Du weißt ja, wie Jungs in dem Alter sind.“Hier kommt der Kontext ins Spiel.
Wie findet Anton Rosa wirklich?In Antons Leben gibt es wenige positive Aspekte. Erwachsene sind grundsätzlich negativ besetzt. Wenn etwas nicht dem schlimmsten Fall entspricht, ist das die positivste Aussage, die er treffen kann.
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Der zwölfjährige Anton findet im #SkeptatorBuch die Hausmeisterin Rosa "ganz OK".
Das habe ich zum Anlass genommen, mich mit dem Wort "ganz" zu beschäftigen.Findet er sie sehr OK wie in "ganz toll"?
Oder nur so mittel OK wie in "ganz gut"?Oder gibt es hier noch eine weitere Bedeutung, die vom Kontext abhängt?
Ich habe mich gefragt, wie ich das Leuten erklären würde, die gerade Deutsch lernen.
Erstaunlicherweise gibt es dazu eine Menge Literatur, die ich gerade durcharbeite. Ganz spannend. -
Im neuen #SkeptatorBuch gibt es übrigens keine Autos. Das war nicht unbedingt Absicht, sie sind nur einfach nicht notwendig.
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"Sehr gelungen finde ich die Darstellung der Schauplätze, der Arbeitsprozesse und der unterschiedlichen Arbeitsfelder (Arbeiter am Band, Handwerk, Malerei, Lehrtätigkeit.....).
Ich hatte wirklich das Gefühl dort zu sein, die Geräusche zu hören, die Gerüche wahrzunehmen und z.B. die Beklemmung in dem Wohnblock am Rande der Stadt."Im #SkeptatorBuch wird tatsächlich recht oft gearbeitet. Ist mir so gar nicht aufgefallen. Aber auch hergestellt und gehandelt, um bei Hannah Arendt zu bleiben.
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Gerade habe ich ein sehr spannendes Feedback zum neuen #SkeptatorBuch bekommen. Eine Literaturdozentin hat die ersten Kapitel testgelesen.
Der Ansatz, Orte und Emotionen erlebbar zu machen, scheint zumindest bei ihr zu funktionieren. -
Überarbeitung von Kapitel 2 klemmt gerade sehr. Ich schreibe einen Satz und schmeiße ihn dann direkt wieder weg. Das will sich alles nicht so fügen wie ich es möchte.
Vielleicht verschiebe ich das und mache mit Kapitel 8 weiter.
#SkeptatorBuch -
Im nächsten #SkeptatorBuch geht es um das Doppelleben des Selfmade-Gurus Quentin Quantum und ich freue mich schon sehr darauf.
Allerdings werde ich voraussichtlich bis Mai noch mit dem aktuellen Roman beschäftigt sein. -
In Kapitel 8 geht es um Horoskope, Glücksbringer, viel um kritisches Denken, außerdem um Reisen, japanische Holzverbindungen (Sashimono) und das Gefühl, gebraucht zu werden.
Hannah Arendt kommt auch kurz vor.
Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das alles zu einer Geschichte zusammenfügen wird.
#SkeptatorBuch -
Jetzt höre ich mir Kapitel 7 noch mal an, lese dabei mit und habe schon mehrere Stellen gefunden, die ich ändern möchte. Aber ich mag es immer noch gerne. Das ist nicht immer so. Manchmal bin ich am nächsten Tag entsetzt, was ich im nächtlichen Rausch produziert habe.
#SkeptatorBuch -
Uff, Kapitel 7 ist komplett. Ich mag es sehr. Es endet ruhig und nachdenklich, aber nicht kitschig. Jetzt kommen noch die üblichen Verfeinerungen, das kann noch zwei Tage dauern.
#SkeptatorBuch -
Als ich in #Limburg war, wollte ich eigentlich etwas Recherche für das neue #SkeptatorBuch machen. Hat nicht so ganz geklappt, aber ein Gang durch die Altstadt war immerhin drin. Die alte Lahnbrücke, von der ich hier fotografiert habe, wird in einem späteren Kapitel auch vorkommen und da noch älter sein als das Original.
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Rosa wäre heute Handwerks-Influencerin und extrem erfolgreich.
#SkeptatorBuch -
Kapitel 7 ist echt eine Herausforderung. Sehr anstrengend. Dabei gibt es überhaupt nicht viel Handlung, wenig Dialog. Aber gerade das macht es so schwierig, die Bedeutung dieses Kapitels sichtbar zu machen. Mit wenigen, prägnanten Sätzen direkt das Echsengehirn triggern.
#SkeptatorBuch -
Das neue #SkeptatorBuch passt ganz gut zur aktuellen Tagespolitik. Beides spielt in den 80ern.
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Aktuelle Herausforderung beim #SkeptatorBuch, Kapitel 7: Aus einem fulminanten Einstieg mit multisensorischer Erfahrung in einen normalen Dialog kommen, ohne die Stimmung zu killen.
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Im neuen #SkeptatorBuch gibt es recht viele Andeutungen, vage Formulierungen, Metaphern, die Raum für eigene Vorstellung lassen. Am liebsten möchte ich, dass 50% des Inhalts im Kopf entsteht, der Text nur den Rahmen vorgibt und alle ihr ganz persönliches, eigenes Buch lesen können.
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Was mir in Romanen nicht so gut gefällt sind Formulierungen wie "X sagt ..." oder "... dachte X". Da hätte ich gerne mehr Information. Deshalb versuche ich gewöhnlich, das in einer Regung oder Reaktion auszudrücken. Zum Beispiel "X erklärt ..." oder "wunderte sich X". Das sind so Kleinigkeiten, die für mich einen großen Unterschied machen.
#SkeptatorBuch -
Der erste Anlauf einer synästhetischen Erweiterung in Kapitel 5 ist noch nicht so ganz das geworden, was ich wollte. Aber ich habe eine Idee, wie ich da Struktur reinbringen kann, damit es am Ende nicht nur eine einzige Wahrnehmungssoße ist. Ich teile es in einzelne Sätze auf, wie bei einer Symphonie.
#SkeptatorBuch -
Das Spiel hat übrigens Anton (12 Jahre) aus dem neuen #SkeptatorBuch erfunden. Wissen viele nicht. Es heißt auch anders.
Kommt aber erst in Kapitel 12.
https://www.derstandard.at/story/3000000290486/faszination-tetris-das-ist-das-perfekte-spiel -
The-Cure-Szene in Kapitel 7 noch mal überarbeitet und jetzt macht es wirklich Gänsehaut. Zurück zu Kapitel 5 und die Malerei noch etwas prickelnder gestalten.
#SkeptatorBuch -
Da es im neuen #SkeptatorBuch um Zeit geht, hat jedes Kapitel einen Zeitstempel. Es gibt positive und negative Zeiten, je nach Erzählstrang. Von -75339120 für Kapitel 4 bis +508020 für Kapitel 23. Kapitel 21 ist Zeitpunkt 0. Sieht alles verwirrend aus, aber ich hoffe, es ergibt Sinn.
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Einstieg in Kapitel 7 ist geschafft und ich finde es gewaltig. Die Stimmung von The Cure, Lullaby mit der Gedankenwelt eines gemobbten Schülers kombiniert.
Parallel habe ich den Teil mit der Gemäldeenstehung synästhetisiert.
#SkeptatorBuch