Besuch der Wölfe im Panoramapark
T2 und T4 setzen sich in den R4 und starten die 125km lange Reise zu den #Wölfen. Warum braucht man für diese Distanz 2,5h? Weil viele #Krankenschwester mit der #Waschmaschine unterwegs sind. Und weil es total schlau ist, morgens um 7.30h einen #Schwertransporter die zwei Spuren der #AachenerStraße in #Köln in Anspruch nehmen zu lassen. T2 guckt sich solche Szenen, auch wenn T2 in diesem Moment selber Teil des Problems ist, mit einem Blick von außen an: ‚Dieses Theater machen die meisten #Dosentrottel jeden Tag‘ – faszinierend! Ein Blick aus den Seitenfenster zeigt: Die #Radfahrer sind alle schneller! Für euch auf die 6km beobachtet **
Im #Panoramapark bei leichtem Regen angekommen, startet T2 und T4 die Erkundung ganz langsam – in der Ruhe liegt die Kraft. Durch den Sondertag, heute nur Tierpark, sind ganz wenige Leute da. Ideale Bedingungen für T4! Erst mal den bewegenden Pano-Hasen eine Einleitung erzählen lassen.
Weiter geht’s... Bei ca. 30m Abstand zu den Wölfen kommt gegenseitiges Interesse auf, jetzt wird es spannend! T4 hat was in der Nase und der erste #Wolf stellt sich auf die Lichtung. Wir gehen bis auf 3m an den Zaun ran, T2 total uninteressiert und schaut mehr nach rechts und links als zu den Wölfen. T4 muss ständig daran erinnert werden, das er nicht in die Leine knallen soll. #Impulskontrolle Zwei weitere #Wölfe gesellen sich auf der Lichtung dazu, verharrten aber auch da. Ganz langsam kam ein Wolf näher und T4 konnte sich nicht mehr beherrschen, also den Abstand wieder etwas vergrößert. Das haben wir ca. 10 Min. gemacht, bis der erste Nasenkontakt zwischen T4 und einem Wolf stattfand.
Mittlerweile waren 5 Wölfe im Umfeld zu sehen und nachdem der 2. auch direkt mit am Zaun stand, kamen die anderen angerannt. Diese Dynamik brachte Unruhe in das Wolfsrudel und es wurde geknurrt, kopfauflegen, aufreiten und Schnauzengriff zur Klarstellung untereinander praktiziert. T2 hat beim ersten Ansatz sofort den Abstand mit T4 vergrößert, wir wollen nicht für Löcher im Wolfspelz verantwortlich sein.
Jetzt waren auch alle 7 Wölfe auf der Bildfläche erschienen! Der Park gibt leider nur unvollständige Infos zu den anwesenden Mackenzie-Wölfen her, daher war das Familiengeflecht nicht ersichtlich. panopark.de/wildpark/woelfe/
Auch die zweite Annäherung verlief ähnlich: Nachdem T4 mit einem anderen Wolf einen Nasenkontakt hatte, kamen alle angelaufen - und wieder eine unharmonische Unruhe – T2 und T4 gehen auf 7m Abstand. Nun standen alle 7 Wölfe im Umfeld 5x10m zueinander mit leichtem Abstand zum Zaun und schauten uns interessiert bis erwartungsvoll an.
Ein noch-nicht-Rentnerpaar kam daher, sahen die Wölfe so imposant dort stehen und gingen auf direktem Wege an den Zaum. Es hat über 1 Minuten gedauert, bis sie registrierten, das die Wölfe gar nicht wegen ihnen sondern wegen T4 im Hintergrund da waren.
T2 findet es immer wieder erschreckend, wie egozentrisch das Volk unterwegs ist. 7 Augenpaare haben einen Fixpunkt weit hinter dir und es wird angenommen, dass du die Ursache für das Interesse bist! Wie hat das eigentlich früher mit dem #Säbelzahntiger und ohne Zaun dazwischen funktioniert?
Das Weibchen des Paares erkennt als erstes, das der Fixpunkt hinter ihnen liegt, dreht sich rum und erfasst uns: ‚Oh, ein #Husky! Redet der mit den Wölfen?‘ Ja, schon die ganze Zeit aber das sagt T2 euch natürlich nicht. Sie haben ja durch ihr bisheriges Verhalten gezeigt, dass sie es nicht verstehen werden.
T2, und T4 auf der abgewandten Seite, gehen mit gutem Abstand ganz langsam den Weg am Wolfsgehege entlang und alle 7 Wölfe folgen uns. Wir sind noch nicht fertig mit der Kommunikation! Als die Wölfe das Interesse etwas verlieren und sich einige auch abwenden, wird T4 wieder an den Zaum gelassen. Eine Stelle wo gerade kein Wolf ist und somit sie selber entscheiden können, ob sie Kontakt haben wollen. 2 Wölfe kommen gehend zu uns und es kommt zu einem ruhigen Kontakt. Die anderen folgen alle kurz darauf wieder und es ist ein Gerangel am Zaum – aber schon deutlich abgeschwächt, trotzdem: Abstand einnehmen.
Jetzt geht T2 auf größeren Abstand um T4 eine Verarbeitungspause des Erlebten zu geben. Eine kurz Jagd und Happihappi für T4 sowie ein Brötchen für T2. Zu trinken für alle und Pulsfrequenzen werden runtergefahren.
Ein weiteres Paar tritt in Sichtweite an den Zaun. Die Wölfe sind interessiert und kommen alle 7 zu den Beiden. Einige springen am Zaun hoch, es hat eine Dynamik. Faszinierend! Solche Menschen sind aus Sichtweise der #Caniden nicht ernst zu nehmen und es findet keine Maßregelung innerhalb des Rudels statt. Als das Interesse gerade schwindet, tritt T4 wieder auf die Bildfläche und alle Wölfe kommen flott zu uns. Das Paar wird erst mal abgewimmelt und als wir alleine sind, darf T4 an den Zaun. 3 Wölfe, wie auch T4, junkern und hätten gerne einen näheren Kontakt. #VorderpfotenTiefstellung, gegenseitiges #Maullecken, #pföteln… Andere Wölfe gehen kurz dazwischen durch und splitten, #TStellung – aber alles viiiiiel entspannter, top! Zwei Wölfe setzten sich sogar mit dem Rücken zu uns direkt an den Zaun, sodass T4 intensiver schnuppern kann – geile Kommunikation.
Plötzlich rennen alle Wölfe auf die nicht einsehbare andere Seite des Geheges, kommen aber schnell zurück. Die Ursache war ein nicht geführter zu schwarz geratener #Dalmatiner, oder ein #Pointer an #strafferLeine, wie T2 bald erkennen kann. Als das #Herrchen uns sieht, dreht es sofort ab und schleift den #Fedidog hinter sich her. T4 plaudert noch mit ein paar Wölfen und dann geht’s erst mal aus deren Wirkungskreis raus.
Da ist ein sich ständig drehendes Pferdchen-Karussell zur allgemeinen Verfügung. Und da nu mal gar nichts los ist, nutzen wir es: Auf dem Drehteller aufgesprungen und langsam durch die Pferdchen durchgegangen.
Im Piratenland ist ein großes Hamsterrad/Waschtrommel. Das meistern wir auch gemeinsam und laufen ein paar Runden darin.
Die nächste große Pause erfolgt bei den Erdmännchen und Kattas. T4 darf wieder kurz jagen und fressen. Obacht! T4 frisst! Nicht wie noch vor 1 ½ Jahren auf dem Reitergestüt: Wo nach der Jagd nicht gefressen wurde weil die Enten noch frei herumliefen. Sehr schöner Fortschritt!
Während T2 sich seine Portion Bratkartoffeln gönnt, darf T4 die lebende Beute erdulden und runterkommen. Das ist heute mal wieder ein #Bootcamp!
Mit einem Softeis für T2 geht es nochmals zu den Wölfen. Diesmal kommen wir von der anderen Seite an das Gehege und da steht gerade ein #Frauchen in zaunnähe und ihr #Dogofmastodon will gar nichts mit dem Wölfen zu tun haben. Als dieser Hund T4 sieht, zieht er in unsere Richtung. #95Prozent, nur gerade hier können wir jetzt so einen Kontakt gar nicht gebrauchen! T2 und T4 machen einen großen Bogen um die beiden und ziehen die Wölfe mit sich. Die #Vierbeiner quatschen nochmals ein paar Worte an einer ruhigen Stelle miteinander. T2 wirkt weiterhin desinteressiert, freut sich innerlich aber wie ein Schneekönig.
Wir entfernen uns gerade von den Wölfen, da wird T2 von einer Frau angesprochen. Ob ihre Begleitung den Husky mal streicheln darf. Ein Blick auf die Begleitung lässt ihr Down-Syndrom erkennen und im weiteren Gespräch stellt sie sich als englischsprachige Irin heraus. Da T4 gewöhnlich beim nur mal schnell streicheln hochdreht, lehnt T2 solche Anfragen fast immer ab. Hier weist T2 neben hochdrehen von T4 auf die Wölfe hin und das wir uns etwas entfernen sollten. Da wäre ein ruhiger Kontakt mit langsamen Bewegungen möglich. Die Irin möchte das und somit gehen wir gemeinsam um eine Gebäudeecke, wo eine 3er-Bank ist. Sie setzt sich auf die eine Seite, T4 auf die andere Seite, T2 erst noch dazwischen. Die Irin hört der Erklärung zu T4 und den Ursprung seines Verhaltens aufmerksam zu und da sie keine fordernde Gestik in Richtung T4 macht, ist dieser ziemlich entspannt. Nach kurzer Zeit wechseln T2 und T4 die Positionen auf der Bank und die Beiden kontaktieren sich. T4 leckt ihr durchs Gesicht und sie zuckt nicht zurück. Sie greift in sein Fell und T4 lässt es zu.
Hatte T2 schon mal gesagt, das Hunde hochsoziale Lebewesen sind? Natürlich erkennt T4 ihren Zustand und verhält sich daher auch anders – wie zu erwarten: Viel toleranter! Die Beiden haben richtig ihren Spaß miteinander. Sie hatte selber mal einen belgischen #Schäferhund, aber noch nie einen Husky gestreichelt. Das Fell wäre so flauschig. Nach ausgiebiger Zeit, beide haben genug, springt T4 von der Bank. Schnuppert kurz an der einleitend fragenden Frau und geht dann wieder zu der Irin und legt sich vor ihre Füße. Wir unterhalten uns noch einige Zeit und gehen dann voll zufrieden unsere Wege.
Wir waren 5h im Panoramapark und haben für 12€ Eintritt reichlich was geboten bekommen. Absolut spitze!
Die Rückfahrt dauerte auch 2,5h, trotz anders gewählter Weg. T4 ist sofort ins Schlafzimmer gegangen und ward nicht mehr gesehen. Heute gibt es nur eine Kleinigkeit, zumal S4 heute Morgen für 3 Tage gekommen ist.